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Aktuell:
Donnerstags, bis 28.7.2016:
Freies Spielen
Anmeldezettel für die Saison 2016/17, auch im pdf-Format, Anmeldung bis Ende Juli

4.7.2016
Am Ende der Seniorenweltmeisterschaften ist unsere Mannschaft mit 5:13 Mannschafts- und 14 Brettpunkten auf dem 55. Platz von den 57 Mannschaften gelandet.
Dabei hat Herbert am Spitzenbrett 3 aus 9, Anke an Brett 2 4 aus 9, danach Rüdiger 4 aus 7, Christian 2 aus 5 und Dietrich 1 aus 5 Punkte erspielt.
Das wichtigste war aber bestimmt der Spaß der Teilnahme unserer Spieler. Mal schauen, ob wir noch von ihnen einen Bericht erhalten.

28.6.2016

Unser (Jung-)Seniorenteam mailt uns das Folgende von den Seniorenweltmeisterschaften.

Viele Grüße an alle Norderstedter Schachfreunde von der 4. World-Team-Championship 50+ aus Radebeul.

Nach drei Runden gegen Schweden, England 3 und Liechtenstein haben wir 1 Mannschaftspunkt und 4 Brettpunkte [siehe beim
Veranstalter oder auf schachbund.de].

Anbei zwei Fotos.

Viele Grüße

Herbert, Anke, Rüdiger, Christian und Dietrich





27.6.2016, Abend
Viktor informiert uns im Folgenden.

Wir sind nach dem souveränen Sieg 3,5:0,5 gegen den Lauenburger SV im Halbfinale des Mannschaftspokals. Emil, Oliver und Viktor haben gewonnen und Christian hat Remis gespielt, obwohl ich am Anfang gedacht habe, dass Christian der schnellste Sieg gelingen wird. Christian hat alles versucht. Aber leider sollte nach mehr als 4 Stunden einfach nicht mehr als ein Remis sein.

Hier sind die Ergebnisse:
Mannschaftspokal Schleswig-Holstein, zweite Mannschaftspokalrunde in Bad Segeberg

Jetzt geht es am 23.07.2016 in der Halbfinale auswärts gegen den LSV.

27.6.2016
Am Donnerstag hat Michael gegen fünf von uns simultan gespielt. Karl-Heinz kam nach beidseitigem Bauernverlust in ein Remis-Endspiel, Herbert hatte sich eine scharfe Erwiderung gegen den Holländer überlegt und seine Chancen, aber am Ende keine Zeit mehr. Ich verlor schnell (hatte in kritscher Stellung nicht gesehen, dass ich trotz Springers auf f2 kurz rochieren konnte), Dietrich aufgrund von Bauernnachteilen im Endspiel, und auch Rüdiger musste sich im Endspiel geschlagen geben.

Wer noch keinen
Anmeldezettel für die kommende Saison 2016/17 hat, lade ihn sich bitte hier herunter und schicke ihn ausgefüllt bis Ende Juli zurück, damit euer Turnierleiter die nächste Saison sinnvoll planen kann. Eine aussagekräftige Mail wird ebenfalls gerne entgegengenommen, deshalb hier auch die Anmeldung im pdf-Format.

18.6.2016
Unsere Mitgliederversammlung am Donnerstag war wegen des EM-Fußballspiels gegen die Polen nicht sehr besucht, reichte aber gerade zur Beschlussfähigkeit. So waren die Wiederwahlen unspektakulär. Wie üblich haben wir berichtet, z.B. von Ein- und Austritten, und die Siegerehrungen vorgenommen. Im Herbst planen wir einen gemeinsamen Abend mit "Anhang". Kurz nach 20:30 Uhr waren wir schon durch, so dass jeder pünktlich zum Fußballspiel zu Hause sein konnte (und dann letztlich nur ein torloses 0:0).

Unsere Jugendmannschaft gewann letztes Wochenende noch einmal kampflos und beendete die Jugendbezirksliga auf dem 4. Platz (von 10) mit 11 Punkten.

Apropos letztes Wochenende: Wir bedanken uns wieder bei Anke und Rüdiger für die tolle Abschlussfeier! Neben so viel netten Speisen und Getränken war es schön, wieder mit so vielen Spielern abseits vom Schach klönen zu können, u.a. auch erstmal zum letzten Mal mit Marta, die zum St. Pauli wechselt, und mit André, der nach 40 Jahren keine Lust mehr zu Mannschaftskämpfen hat und so auch unseren Verein verlässt.

14.6.2016

Michael hat uns die Trainingsstellungen vom letzten Donnerstag zum Läuferpaar im Endspiel zur Verfügung gestellt.
8 Stellungen:
Chessbase-Datei oder im pgn-Format

11.6.2016
Beim Training vergangenen Donnerstag hat Michael uns interessante Beispiele gezeigt, wie sich ein Läuferpaar im Endspiel durchsetzen kann, z.B. durch Erzeugung von Zugzwang gegen zwei Springer, zur Unterstützung eines Freibauerns oder auch durch passenden Abtausch in gewonnener Stellung, meist gegen Läufer und Springer.

Ansonsten wisst ihr ja: Morgen Abschlussgrillen bei Anke und Rüdiger!

Und wie schon erwähnt, ist für morgen auch das letzte (Heim-)Spiel unserer Jugendmannschaft angesetzt. Wir wünschen ihr noch einmal viel Spaß und Erfolg!

6.6.2016

Gratulation an Michael zur Qualifikation zur Deutschen Blitz-Einzelmeisterschaft 2017! Michael errang bei der 38. Norddeutschen Blitz-Einmeisterschaft in Berlin den 9. Platz mit 17,5 von 27 Punkten, was genau zur Qualifikation reichte. Viktor wurde mit 9 Punkten 22.
Persönlich interessant finde ich den 28. Platz: Er hat seine 5 Punkte durch 10 Remis erzielt, also keinen einzigen ganzen Gewinnpunkt erzielt. Ich würde zu gerne wissen, wie häufig er selbst remis angeboten hatte...
Hier ist die
Kreuztabelle aller Spiele.

Unsere Jugendmannschaft verlor übrigens am vorigen Wochenende in Lübeck mit 1:3; sie traten nur mit 2 Spielern an.

Denkt an das Saison-Abschlussgrillen bei Anke und Rüdiger am 12.6.2016. Unser Beisammensein startet zur Kaffeezeit um 16 Uhr.
An diesem Tag ist auch das letzte (Heim-)Spiel unserer Jugendmannschaft angesetzt.

4.6.2016
Das Trainingsthema steht nun fest: Kommenden Donnerstag befassen wir uns mit dem Läuferpaar im Endspiel. Das Abschlusssimultan wird dann am 23.6. stattfinden.

2.6.2016

Heute war wieder großes Blitzen für alle, also die diesjährige Klubblitzmeisterschaft, zu der traditionell Rüdiger wieder nette Preise mitgebracht hat, so dass jeder einen gewann. Der eine oder andere hätte am Ende gerne noch weiter gespielt, aber gegen 10 Uhr war die Runde durch.

Die Abschlusstabelle lautet:
1. Burkart (9,5 aus 10)
2. Christian und Herbert (8)
4. Karl-Heinz (7,5)
5. Wolf (6,5)
6. Rüdiger (5)
7. Ludwig (3)
8. Dietrich und Günther (2,5)
10. Werner (1,5 aus 8)
11. Norbert (1)
[Hubert 0 aus 2]

28.5.2016

Das Pokalfinale konnte wieder euer Turnierleiter gewinnen. In der ersten Partie bekam Karl-Heinz in gedrückter Stellung noch seine Chance, unterschätzte aber meinen Freibauern, 1:0. Die zweite Partie hielt er mit Weiß lange offen; am Ende hatte ich allerdings einfach zwei Bauern im Doppelturmendspiel, so dass Karl-Heinz mein Remisangebot sofort annahm.

Unserer Jugendmannschaft wünschen wir morgen viel Erfolg in Lübeck!

22.5.2016, Nachmittag

Falko berichtet uns im Folgenden.

Deutscher Blitzmannschaftsmeisterschaft 2016 in Schifferstadt

- Kein Handschlag zwischen Kramnik und Norderstedtern -

Der erste Blick von uns Randbewohnern der Republik nach Qualifikation und Vergabe einer Deutschen Meisterschaft geht auf die Landkarte – wo genau ist denn noch mal …. der zweite Blick geht auf Bahn.de… wie kommen wir dahin und vor allem wieder weg und geht das alles an einem Tag?

Diesmal also Schifferstadt. Bevor hier ein falscher Eindruck entsteht, ich freue mich darüber und bin dankbar, dass es kleinere Städte und Gemeinden gibt, in denen es Kreissparkassen, Bürgermeisterinnen und super engagierte Ehrenamtliche gibt, die uns überhaupt ermöglichen, Deutsche Meisterschaften zu spielen, die stets händeringende Suche der Verantwortlichen für Ausrichter und Austragungsorte macht deutlich, solche Meisterschaften können auch mal ausfallen, wenn es keiner mehr macht.

Zurück zu Schifferstadt, hinkommen bis 11 Uhr eindeutig unmöglich, wegkommen mit Rückkehr spät in der Nacht machbar, wenn auch nicht vereinbar mit dem Wunsch, der Siegerehrung je nach Länge der Veranstaltung bis zum Ende beizuwohnen. Nun gut, wir rechneten nicht damit, bei der Siegerehrung eine größere Rolle als der Applaudierenden einzunehmen, so dass der Rückreiseplan schnell stand – zum Thema „Reisen mit der Bahn“ später.

Für die Hinreise war mein Blick auf die Landkarte in der Nähe an Heidelberg hängen geblieben, und da ich am Anreisefreitag Urlaub haben würde und Pfingstferien waren, bot sich das an, dort Quartier aufzuschlagen, mein letzter Besuch da dürfte über 15 Jahre her gewesen sein. Emil und Benedict erklärten sich einverstanden, und es hat sich gelohnt. Heidelberg verwöhnte uns mit einem frühsommerlichen Abend und nach dem Abendessen konnten wir uns auf die Meisterschaft bei einem Spaziergang am Neckar, der Alten Brücke mit Blick auf das Schloss und leckerem Eis in der Altstadt einstimmen.

Am Samstag stieß dann noch aus dem Süden Arne zu uns, so dass der Vierer komplett war – leider. Aus gutem Grund, wie an dieser Stelle schon mehrfach geschrieben, wären wir lieber mit Ersatzmann angereist, dazu ist es aus verschiedenen Gründen nicht gekommen, die wir billigend in Kauf genommen haben und daher damit leben mussten.

Nun soll dieser Bericht nicht ganz ohne Schach auskommen, die Deutsche Blitzmannschaftsmeisterschaft war aus meiner Sicht ziemlich stark besetzt, absoluter Headliner war ein Sechstligist, der ankündigte mit dem 14. Weltmeister Wladimir Kramnik antreten zu wollen (und ein paar 26er GMs). Auch wenn natürlich jeder gerne die (geringe) Chance haben möchte, einmal eine Blitzturnierpartie gegen Kramnik zu spielen, gestatteten Emil und Bene mir (vielleicht ein letztes Mal?) das Spitzenbrett bei einer Deutschen Meisterschaft zu verwalten. Die Taktik mit mir an Brett 1 war in der Vergangenheit auch schon bei anderen Meisterschaften gut aufgegangen.

Wir kamen ziemlich sensationell und zumindest mit sehr starken Ergebnissen ins Turnier. Aus den ersten 10 Runden holten wir 50 Prozent der Mannschaftspunkte durch geschlossene Mannschaftsleistungen und dabei gegen die späteren 2. Schönaich und 5. Mainz jeweils ein 2:2! Dann kam leider ein Bruch rein, insbesondere bei Bene und Emil, die aus ihren jeweils nächsten 11 Partien jeweils nur einen Punkt holten – wo war der Ersatzmann, um eine kurze Pause zu gewähren und danach den Bock schnell wieder umzustoßen? Zur Erklärung muss erwähnt werden, dass es schachlich einfach überhaupt keine Entspannung in dieser Phase gab und in dieser schwarzen Serie diverse Topteams in Reihe geschaltet waren, die uns u.a. 2x 4:0 und 3x 3,5:0,5 abfertigten. In dieser Reihe auch das Duell gegen die Kramnik-Truppe, wobei sich schon im Turnierverlauf abzeichnete, dass Kramnik sich nur einwechselte, wenn der Gegner wenigstens ein bisschen herausfordernd erschien, dafür reichten meine 2200 Elo offensichtlich nicht – komisch. Natürlich war ich enttäuscht über diese verpasste Chance, schaffte aber meine eigene kleine Kramnik-Geschichte: kann er einfach kneifen und glauben, gegen mich reicht auch jemand anderes? Nein! Gegen mich antreten musste dann die aktuelle Nr. 29 der Blitzweltrangliste Riazantzev, der mich aus einem verlorenen Leichtfigurenendspiel in ein gewonnenes Bauernendspiel abwickeln ließ. Ich holte mir eine neue Dame aber fand dann nicht mehr als eine Zugwiederholung zum Remis – den langen Damenzug zum Sieg habe ich leider nicht gesehen.

Nun waren wir abgestürzt von einem saustarken ca. 13. Platz auf den 23. Platz von 26, es drohte ein Desaster. Also die klare Ansage, noch einmal kräftig durchschütteln und Endspurt einlegen, auch die anderen Spieler sind alle platt wie die Flundern. Wir machten die von mir noch geforderten 6:4 Mannschaftspunkte aus den letzten 5 Runden und hieften uns auf unser ursprüngliches Ziel, 20. Tabellenplatz.

Wie üblich, da bei uns ja meist der erfolgreichste Spieler den Bericht schreiben muss, auch die Einzelkritik gespickt mit ausreichend olfaktorisch verbesserungswürdigem Eigenlob. Da uns die Blitzeloauswertung noch nicht vorliegt, mag sich die Bewertung später noch ändern.

Arne an Brett 4 spielte ein starkes Blitzturnier, nur wenige Partien konnte ich direkt beobachten, die wirkten aber wie gewohnt eher selten mit Zockerschach geführt, sondern mit ruhigem s(ch)achlichen Vortrag, gerne erst im Endspiel zu seinem Vorteil beendet, 10,5 aus 25 Partien war der verdiente Lohn.

Über Emil (Brett 3) und Bene (Brett 2) kann man zusammengefasst Geschichten schreiben dank ähnlichen Turnierverlaufs. Ohne die 11 Partien „Pause“ beide mit sehr starken Turnieren (Bene 8,5, Emil 7 aus 14), warum es zu dem Absturz dazwischen kam und wie das in Zukunft zu vermeiden ist, konnte auch die Rückfahrt nicht endgültig klären. Im Endeffekt waren beide enttäuscht, bei so einem wichtigen Turnier nicht den eigenen Ansprüchen entsprechend geliefert zu haben (Bene mit 9,5 Emil mit 8 aus 25).

Wenn ich immer so spielen würde, wie an diesem Tag, gäbe es wenig Anlass, in Zukunft weiter hinten zu spielen. Mit 12 aus 25 an Brett 1 durfte ich mich für einige Glückwünsche ob dieser starken Leistung bedanken und wurde zu Recht darauf hingewiesen, dass ich mich gefälligst nicht über die verpassten Chancen für noch mehr Punkte wahrnehmbar ärgern sollte. Aber diese Partie gegen GM Smeets … ok, bin ja schon ruhig…

Ok, wir gratulieren noch kurz dem Sechstligisten zum Titel, über die Sinnhaftigkeit dieser Aktion möchte ich mir nicht ausreichend lange den Kopf zerbrechen, und allen anderen Preisträgern zu ihrem Erfolg, können dem inzwischen eingeschlafenen Leser aber nicht noch das Rückreiseerlebnis ersparen – Sie denken, Sie müssten hier zu lange lesen??? Seien Sie froh, nicht dabei oder nach Erfurt unterwegs gewesen zu sein.…

Bis Mannheim ging alles glatt, doch noch vor Frankfurt brach der Stromabnehmer unseres ICE. Es folgten die üblichen Ansagen, Verteilung der Verspätungsformulare, Ankündigung einer irgendwann mitten auf der Strecke geplanten Evakuierung. Irgendwann parkte dann ein anderer ICE neben uns, und meine Bahnfahrerfahrung und Kenntnisse über das Krisenmanagement der Bahn kamen zum tragen. Uns wurde erstmal gar nichts gesagt und ich wollte unbedingt für uns auch (gute) Sitzplätze im anderen Zug. Also ging ich kurzerhand zur Tür und öffnete diese per Knopfdruck. Schnell war ein besorgter Bahnmitarbeiter da, um mich daran zu hindern, aus dem Zug zu steigen ohne Evakuierungssteg (da die Tür gegenüber zu war, hatte ich das nicht wirklich vor…). Um mich zu beruhigen verriet er mir dann aber, dass sowieso alle (!) ausschließlich vorne evakuiert werden sollten, und wir waren ziemlich weit hinten. Mit diesem Informationsvorspruch sammelte ich Emil und Bene ein und trieb sie an, schnell mit nach vorne zu gehen, bevor die entsprechende Durchsage kam und alle losstürzten. Lohn war ein Platz in der 1. Klasse im ICE, der schönerweise im Gegensatz zu unserem Zug direkt nach Hamburg fahren sollte. Endgültige Ankunft in Hamburg ca. 2h nach geplanter Ankunft, also ca. halb 3 nachts.

Funfacts zum Schluss: Nachdem ich dann todmüde 15 Minuten am Stephansplatz auf die U1 nach Hause gewartet habe, bin ich in die falsche Richtung eingestiegen - blöde Smartphones…

Den Reisenden in Richtung Erfurt wurde vor Frankfurt mitgeteilt, dass sie bitte bis Hanau im Zug bleiben und in Hanau in ihren Zug umsteigen sollten. Nachdem wir dann eine Weile von Frankfurt in Richtung Hanau gefahren waren, kam folgende Durchsage: „Fahrgäste in Richtung Erfurt bitte in Hanau umsteigen in den IC zurück nach Frankfurt und sich mit dem Bahnpersonal in Verbindung setzen. In Hanau gibt es weder einen Anschlusszug noch jemanden von der Bahn, der weiterhelfen könne.“

Weitere Infos zum Turnier über
Schachbund.de oder dbmm.sbrp.de, alles nicht besonders übersichtlich und scheinbar auch noch nicht vollständig.

PS: Und hier ist noch unser "Laufzettel".

22.5.2016
Nun könnt ihr auch die
offizielle DWZ-Auswertung (PDF-Datei) des Seniorenturniers einsehen.

21.5.2016
Euer Webmaster meldet sich zurück aus dem Urlaub (in 11 Tagen einmal rund um England u.a. mit Anklopfen an Nessis Zuhause (Loch Ness)).

Hier ist schon mal ein wichtiger Termin:
Das Saison-Abschlussgrillen findet bei Anke und Rüdiger am 12.6.2016 statt.

Beim letzten Grand Prix konnte sich in der 10 Minuten-Gruppe erneut Christian durchsetzen.
Insgesamt kam es zu folgendem Endergebnis:
1. Christian (5 aus 6)
2. Karl-Heinz, Rüdiger und Werner (je 4)
5. Winfried (2)
6. Norbert und Omar (je 1)

Der Grand Prix-Sieger stand mit Karl-Heinz (100,5) Punkte schon fest, aber mit Christian hat er mit nur noch 5 Punkten Abstand einen ernstzunehmenden Konkurrenten bekommen, letzte Saison waren es noch 15 Punkte Unterschied. Dritter wurde wie in den vergangenen Jahren wieder Dietrich (84,5).

Unseren Blitzern wünschen wir heute viel Erfolg bei der Deutschen Meisterschaft!

4.5.2016

Benedikt berichtet uns im Folgenden.

3.Platz bei der Deutschen Pokalmannschaftsmeisterschaft

Am 30. April machten Michael, Falko und ich uns früh auf den Weg nach Deizisau, einer Gemeinde in der Nähe von Stuttgart, um dort unsere minimale Chance auf den Pokal zu wahren. Arne holte uns dann morgens vom Flughafen ab und brachte uns später mit seinem Auto vom Hotel aus zum Spielort, wo unsere Losfee Falko wie auch schon vor dem Achtelfinale auserwählt wurde, um uns ein gutes Los zu ziehen. Die Hoffnung lag natürlich auf einer Halbfinalbegegnung gegen die ungefähr gleichstarken Gegner von Rotation Pankow mit einem Eloschnitt von 2287, während die Gastgeber von den Schachfreunden Deizisau mit einem Eloschnitt von 2574 auch eine sehr starke Mannschaft stellten. Mit Baden-Baden wurde es dann doch die etwas schwerere Aufgabe als erhofft. Insgesamt hatten wir auch keine Chance auf das Weiterkommen, denn Falko und Arne verloren ihre Partien gegen Arkadij Naiditsch und Andreas Heimann. Lediglich Michael hatte an Brett 1 zwischenzeitlich Ausgleich gegen Georg Meier und mir selbst gelang ein Remis gegen Liviu-Dieter Nisipeanu. Am Ende hieß es dann auch recht deutlich 0,5-3,5, das gleiche Ergebnis, das auch im anderen Halbfinale zwischen Rotation Pankow und den Schachfreunden Deizisau erreicht wurde.

Für das Spiel um Platz 3 gaben wir im Anschluss verschiedene Aufstellungen ab, die von der Farbverteilung an den jeweiligen Brettern abhingen und vorsahen, dass jeder am Wochenende einmal mit Weiß und einmal mit Schwarz spielen sollte. Da wir also an Brett 1 Schwarz zugelost bekamen, spielte ich an Brett 1, Michael an Brett 2, Arne an Brett 3 und Falko an Brett 4. Da Rotation Pankow ebenfalls umstellte, hatten wir lediglich an Brett 2 einen Elovorteil von ungefähr 150 Punkten, während wir an den anderen Brettern leichte Nachteile hatten. Im Laufe des Wettkampfes kristallisierte sich jedoch immer mehr heraus, dass wir gute Chancen auf einen erfolgreichen Abschluss des Wochenendes haben sollten.

Arne konnte durch einen taktischen Trick im Mittelspiel einen Bauern gewinnen und bevor ein zweiter folgte, gab sein Gegner Jürgen Lisek sich geschlagen.

Zu diesem Zeitpunkt sah es schon sehr gut aus. An Brett 1 hatte ich aus der Eröffnung gegen Benjamin Dauth einen leichten Vorteil mitgenommen, Michael setzte seinen Gegner Detlef Boetzer auch schon unter Druck und Falko hatte seinen leichten Eröffnungsnachteil in einen leichten Vorteil verwandelt.

Doch kurz darauf musste Falko sich gegen Bernd Steinhagen geschlagen geben, da er leider einen Figurengewinn seines Gegners übersehen hatte. Auch Michael hatte den entscheidenden Durchbruch nicht gefunden und befand sich nun in einer deutlich schlechteren Stellung bei jedoch beidseitiger Zeitnot. Da der Vorteil sich in meiner Stellung jedoch bereits vergrößert hatte, hätten wir den Wettkampf mit einem Sieg am 1.Brett aufgrund der Berliner Wertung auch bei einem 2-2 gewonnen.

Ich konnte dann kurz nach dem 40.Zug meine Partie gewinnen, womit der Wettkampf bereits entschieden war. Doch auch Michael konnte das Ruder kurz vor der Zeitkontrolle herumreißen und seinen Freibauern gewinnbringend einsetzen. Somit konnten wir das Wochenende mit einem 3-1 gegen einen ungefähr gleichstarken Gegner und einem 3.Platz erfolgreich abschließen und hoffen, dass wir auch in der nächsten Pokalsaison, in der wir im Achtelfinale starten, so weit kommen werden wie dieses Jahr.

2.5.2016

Bei der Endrunde der deutschen Schach-Pokalmeisterschaft für Mannschaften am vergangenen Wochenende verlor unsere Mannschaft im Halbfinale mit 0,5:3,5 gegen OSG Baden-Baden, um dann im Spiel um Platz 3 mit 3:1 gegen SC Rotation Pankow Berlin zu gewinnen, die ihrerseits mit 0,5:3,5 gegen Gastgeber SF Deizisau verloren hatten. Letztere gewannen das Finale haarscharf durch Berliner Wertung.
Siehe insgesamt in der
Ergebnis-PDF-Datei.

Die Partien der Endrunde sind auf http://play.chessbase.com/?kibitz=event:Deizisau und https://chess24.com/de/watch/live-tournaments/german-club-cup-2016 zu finden.

1.5.2016
Die beiden letzten Ergebnisse vom Seniorenturnier: Werner gewinnt sowohl gegen Gerhard als auch gegen Helmut.
Durch die beiden Siege und eines zu korrigierenden Ergebnisses hat mich das Schachprogramm Lügen gestraft. Werner konnte sich doch noch vor Jürgen auf den dritten Platz hinter Rüdiger und Gerhard vorbeischieben. Dabei hat Gerhard sogar nur hauchdünn dank einer um 0,25 Punkte besseren Feinwertung gewonnen; insbesondere sein Remis gegen Rüdiger war dafür mit ausschlaggebend.

Hier ist Emils Bericht vom vergangenen Bundesligawochenende. (Euer Webautor war auf Vorpremierenfahrt auf der AIDA prima, stellt den Bericht deshalb erst jetzt online.)

Am Freitag Abend ging es vom Hamburger Rathaus aus los zum letzten Bundesligawochenende nach Meißen. Dort richtete Dresden das Bundesligawochenende in den Räumlichkeiten ihres Sponsors aus. Diese waren, hatte man sie durchs Ausschlussprinzip im vierten Stock gefunden, in Kombination mit den allgemeinen Spielbedingungen sehr lobenswert: Tolle Verpflegung, ein direkter Zugang zum Balkon mit wundervollem Blick auf die Elbe und die alles überstrahlende Albrechtsburg sowie "Stühle wie beim Kandidatenturnier". Man sollte meinen, dass wir diese Faktoren voll und ganz auskosten konnten - denn unsere Hoffnung auf Mannschaftspunkte gegen die starken Teams aus Berlin und Dresden war eher gering - ein paar individuelle Erfolgserlebnisse sollten aber schon her.

Am Samstag gegen die Schachfreunde Berlin war Arne gegen GM Jakubowski (Brett 6) nicht weit von solch einem Erlebnis entfernt. Er verbesserte seine Französischvariante mit Schwarz gegenüber einer vorigen Partie und bekam im Gegenzug für eine Qualität eine beträchtliche Aktivität seiner Figuren und letztendlich auch 2 Bauern. Doch dann wurde er zu gierig, sammelte einen dritten Bauern ein und büßte dadurch Zentralisierung und Aktivität ein - in wenigen Zügen wurde sein klarer Vorteil zu klarem Nachteil.
Viktor spielte an Brett 5 gegen GM Kacper Piorun (Elo > 2600 und 11,5/13 in dieser Saison) ganz groß auf und kam in ein ein Turm- und Leichtfigur-Endspiel, in dem beide Seiten 2 Bauern hatten. Es war wohl lange recht einfach zu halten, doch Piorun quälte ihn (und uns alle) so lange, bis Viktor sich erst die Aufgabe erschwerte und schließlich ganz zusammenbrach.
Auch Ralf verlor schließlich trotz langer und zäher Verteidigung einer schlechten Stellung.
Michals Remis am Spitzenbrett war sicherlich nicht zufriedenstellend, denn er hatte die ganze Partie über klare Vorteile.
Erfreulich war jedoch, dass immerhin Simons nahezu endloser Kampf nach weit über 100 Zügen gegen GM Krämer mit einem Remis belohnt wurde (Brett 2). Dabei forcierte Simon nach langem Manövrieren in einem Endspiel mit Minusfigur das Remis, als er nur noch 4 weitere Züge gebraucht hätte, um die Erlaubnis zur Anwendung der 50-Züge-Regel zu erhalten.
Das dritte Remis zur zu hoch ausgefallenen 1,5-6,5-Niederlage steuerte Michael (als dritter Spitzenspieler am dritten Brett) sehr früh gegen IM Ilja Schneider bei.

Am Sonntag stand am Ende das gleiche Ergebnis gegen Dresden zu Buche- hier spiegelte es jedoch auch mehr den Spielverlauf wieder. Viktor hatte sich nach seiner Leistung am Samstag den Sieg gegen IM Gauglitz verdient, er spielte stark und gewann gegen mysterioses Spiel vom Weißen, der immerhin zuvor 3/3 erzielt hatte, verdient. Ich hatte gegen GM Maiwald am vierten Brett als Weißer gegen die Moderne Verteidigung eher einen Nachteil erzielt, konnte diesen aber mit etwas Glück dauerhaft beschränken und das Remis sichern - für mich persönlich ist es sehr schön, die Saison nicht mit 0/4 in Folge, dem mir vom Mannschaftsführer schon angedrohten "Audi", zu beenden. Der Rest des Teams verlor insgesamt verdient seine Partien, vielleicht hatten Christian und Thomas noch die besten Chancen, beide phasenweise mit Vorteilen, deren Realisierung in den komplexen Stellungen es aber noch viel bedurft hätte.

24.4.2016, Abend

Unsere 1. Mannschaft hat auch abschließend gegen USV Dresden 1,5:6,5 gespielt. Dabei hat Viktor gewinnen und Emil remis spielen können.
Damit landen wir auf dem letzten bzw. 16. Platz mit immerhin 4 Mannschaftspunkten und nur nach Brettpunkten hinter Bayern München; ein halber Brettpunkt gegen sie mehr und wir wären vor ihnen.

24.4.2016

Das große Wunder ist ausgeblieben, unsere 1. Mannschaft hat gestern mit 1,5:6,5 gegen die Schachfreunde Berlin verloren. Dabei haben unsere drei Spitzenbretter Michal, Simon und Michael remisiert, die anderen verloren. Es wurde aber z.T. sehr lange gekämpft.

In der Reihenfolge der Zugzahl:

Michael (Brett 3) beendete seine Partie mit einer Zugwiederholung im 19. Zug,

Emil (Brett 4) ist im offenen Sizilianer im 27. Zug matt gesetzt worden. (Hallo Enrico, schneller Sizilianer-Sieg mit Weiß! ;) )

Michal (Brett 1) sah im seinen Turm- und Leichtfigur-Endspiel im 43. Zug keinen Grund mehr zum Weiterspielen.

Thomas (Brett 7) erhielt einen isolierten und stark unter Druck stehenden Bauern, den er im 35. Zug verlor. Im 42. Zug gab er (s)eine Leichtfigur für den gegnerischen Freibauern und im 58. Zug hisste er die weiße Fahne.

Arne (Brett 6) hielt sich 60 Züge. Er stand laut Engine um den 20. Zug rund 1,5 Bauernwertung besser (er hatte einen aktiven Springer und starke Bauern gegen einen Turm). Im Laufe der Zeit drehte sich das Blatt aber immer mehr zugunsten des Weißen; Arnes Mehrbauern fielen, bis schließlich das Qualle-Weniger-Endspiel verloren war.

Ralf (Brett 8) kämpfte 72 Züge. Er hatte mit länger mit leichtem positionellem Nachteil (Raumnachteil und deckungsbedürftigen Bauern) zu kämpfen. Um den 50. Zug opferte Ralf einen Bauern für besseres Gegenspiel. Leider hat dies nicht gereicht, vielmehr konnte Weiß Ralfs Königslage gewinnbringend ausnutzen.

Viktor (Brett 5) war ganze 86 Züge dabei. Er hatte um den 16./18. Zug einen Bauern geopfert, laut Engine war die Stellung ausgeglichen. Erst im Endspiel mit Turm und Läufer gegen Turm und Springer und zwei Bauern um den 60. Zug konnte sein Gegner Vorteil erlangen. Dessen Vorteil war, dass er Viktors Bauern unter Druck setzen konnte, sein König stand auch viel näher bei den Bauern. Viktor sah sich dann einem Freibauer gegenüber, der im 62. Zug zum letzten Bauern auf dem ganzen Spielbrett wurde. Im 85. Zug unterlief Viktor dann ein Fehler, der seine lebenswichtigen Läufer (er sollte sich gegen den Freibauern opfern) gegen den Springer kostete und somit die Partie.

Simon (Brett 2) hat mit ganzen 100 Zügen den Vogel abgeschossen, seine Partie ist auch die einzige Erstbundesliagpartie, die laut
http://schachbundesliga.de/liveportal immer noch läuft. Im komplizierten Sizilianer hätte Weiß klaren Vorteil erlangen können, sah es offensichtlich aber nicht. Die letzten rund 40 Züge ging es "nur" noch darum, ob das Endspiel mit Läufer, Springer und h2-Bauer gegen Springer, g4- und h4-Bauer irgendwie zu gewinnen war.

Dann schauen wir ab 10 Uhr, wie sie sich gegen den Gastgeber USV Dresden schlagen; das Verlassen der letzten Tabellenplatzes wäre schon ein schöner Erfolg.

23.4.2016
Im Seniorenturnier haben Rüdiger und Gerhard remis gespielt. Damit ist Rüdiger neuer Seniorenklubmeister, Gratulation! Es sind zwar noch zwei Partien offen, aber der erneute Vizeseniorenklubmeister Gerhard kann Rüdiger nur noch nach Punkten, nicht aber nach Feinwertung einholen. Dritter wurde Jürgen, Turnier-Neueinsteiger genauso wie Rüdiger.
Die gesamten, gerade aktualisierten Tabellen seht ihr wie üblich
hier.

21.4.2016
Heute hat uns Michael im Training die interessanten Partieteile der vergangenen Bundesligapartien unserer Mannschaft gezeigt.
Diesmal heben wir Emil mit seiner entscheidenen Gewinnpartie zum ersten SKN-Mannschaftssieg in der 1. Bundesliga hervor. Emil ist gerade auf schachbundesliga.de interviewt worden:
Anfangs war es mein Hauptziel, nicht mit 0/15 in die Geschichte einzugehen - Interview mit Emil Powierski.
Neben dem Erreichen einer IM-Norm und dem Sieg gegen einen GM ist es vor allem der Topscorer der Bundesliga-Saison hinsichtlich des Gewinns von ELO-Punkten, derzeit +37 (der zweitbeste hat +32)!

Am kommenden Wochenende spielt unsere 1. Mannschaft ihre beiden finalen Runden in dieses Bundesligasaison. Ob wir ein Wunder erleben werden?

Am Wochenende darauf (30.4./1.5.) nehmen wir gleich auch noch bei der Endrunde der Deutschen Schach-Pokal-Meisterschaft für Mannschaften teil. Wie die Bundesligapartien sollen auch diese Partien online zu verfolgen sein.

16.4.2016
Der heute eigentlich angesetzte Jugendmannschaftskampf fällt aus, da der Gegner abgesagt hat!

15.4.2016

Am kommenden Sonntag hat unsere Jugendmannschaft wieder ein Heimspiel. Wer schaut als Zuschauer noch vorbei?

14.4.2016

Heute gab es zwei spannende Pokalmatches zu sehen, Werner als Zuschauer kann es bestätigen.

In zeitlicher Reihenfolge...
Es begannen Christian und ich (Burkart). Mit Weiß spielte ich meinen üblichen Katalaner, bei dem Christian viel tauschen konnte, so dass ich überlegen musste, wie ich noch Vorteil haben konnte. So bestand mein Vorteil letztlich in einem Freibauern auf d6 bei jeweils noch einer Dame und einem Turm. Nachdem ich die beste bzw. schnellste Lösung übersehen hatte (ich war aber auch etwas in Zeitnot, Christian spielte erheblich schneller), fand ich eine nette Kombination bzw. scheinbares Opfer, nach dessen Annahme ich mit Dame gegen Turm die Partie gewonnen habe.
In folgender Stellung ging Tf4 und nach Tf8 dann Txf7. Nach schwarzem Txf7 hatte ich mit d8D zwei sich gegenseitig deckende Damen, von denen Christian die auf e7 nahm.



Die zweite Partie war gegenüber der ersten recht chaotisch. Den schönsten Zug der Partie spielte Christian. Er bot in der folgenden Stellung mit Sb5 einen Springer an, dessen Annahme ich lieber mit Ld8 ablehnte (Fritz hätte sowohl Christians als auch meinen Zug gespielt).



Später allerdings stand der Springer wieder auf dem Feld, was bei seinem Damentausch-Angebot und auch wirklichem Tausch allerdings nicht mehr ging, so dass er zu viel Material und letztlich die Partie verlor.

Das zweite Match zwischen Rüdiger und Karl-Heinz ging dagegen ins Blitzen.
Die erste Schnellpartie gewann Rüdiger. Auch in der zweiten Partie soll er Vorteil gehabt, diesen durch Damentausch aber verspielt haben, so dass sein Angriff verpuffte und Karl-Heinz Bauer zur Umwandlung schreiten konnte.
Im Blitzen gewann dann Karl-Heinz mit 2:0.

Beim 10 Minuten-Grand Prix letzten Donnerstag konnte diesmal Christian mit 3,5 aus 4 gewinnen.
Das Endergebnis insgesamt:
1. Christian (3,5)
2. Karl-Heinz, Werner und Ludwig (2)
5. Dietrich (0,5)

13.4.2016

Gerade per Mail von Jürgen Kohlstädt (Hauptschiedsrichter der Bundesliga) erhalten:

"Soeben wurde mir verbindlich mitgeteilt, dass der SK Turm Emsdetten seine Mannschaft zur neuen Saison 2016-2017 nicht mehr zum Spielbetrieb der 1. Schachbundesliga meldet. Mir ist noch nicht mitgeteilt worden, ob der SK Turm Emsdetten am Spielbetrieb der 2.Schachbundesliga teilnimmt. Ich gehe davon aus, dass sich der SK Turm Emsdetten dazu noch äußert. Die Entscheidung des SK Turm Emsdetten bedauere ich sehr, trotzdem muss ich Ihnen mitteilen, dass der 13. Tabellenplatz in der 1. Schachbundesliga nun zum Klassenerhalt reicht."

11.4.2016

Falko berichtet uns das Folgende vom Bundesligawochenende.

Freud und Leid

Ein erfreulich emotionales Bundesligawochenende liegt hinter uns.

Die gute Nachricht zuerst, die Sensation der Runde 12 gelang am Samstag gegen den Tabellenfünften Hockenheim niemand anderem als uns! Wir spielten durchweg einen konzentrierten und starken Wettkampf, so dass sich früh abzeichnete: Heute geht mal wieder etwas! Dass die Trauben aber trotzdem noch immer sehr hoch hängen, müssten wir diese Saison schon schmerzhaft erfahren. Doch diesmal hielten wir durch. Michal an Brett 1 mit einer erneut bärenstarken Leistung, Hendrik an 8 und ich an 7 spielstärkeentsprechend auch mit sehr guten Partien kamen zu Siegen. Die zwei fehlenden halben Punkte für das 4:4, dass sich fast wie ein Sieg anfühlte, holten Simon und Benedikt auch gegen deutlich stärkere Gegnerschaft.

Und schon begannen in Funk und Fernsehen, neudeutsch Internet, sowie in Mannschaftskreisen, das große Rechnen. Was wäre, wenn wir morgen gegen die ja doch schwächeren Griesheimer gewinnen würden. Angesichts von 2 bis 4 möglichen Rückzügen anderer Mannschaften könnte das ja zwar nicht für den sportlichen Klassenerhalt, aber für einen tollen 13., 14. oder 15. Platz reichen und den Klassenerhalt am "grünen Tisch". Natürlich gab es auch die mahnenden Worte der Realisten, Griesheim ist gegen uns trotzdem favorisiert und auf dem Teppich bleiben und einfach Spaß an einer weiteren Bundesligapartie etc. ist doch viel besser als zu träumen.

Nun, der Sonntag ist schnell erzählt. Die Träumer wurden unsanft geweckt, die Realisten unliebsam bestätigt. Wir hatten gegen Griesheim nicht den Hauch einer Chance und verloren auch in der Höhe nicht unverdient 6:2. Michal bestätigte sein starkes Wochenende mit einem Schwarzremis, Michael Kopylov remisierte mit Weiß ohne Verlustrisiko und Simon spielte eine lange Partie und quetschte seinen Gegner mit ungleichfarbigen Läufern aus, so dass er auch mit 1,5/2 zu den absoluten Leistungsträgern des Wochenendes avancierte. Der Rest war mehr oder minder beredtes Schweigen.

Wir haben uns zurecht nicht allzu lange über den blöden Sonntag geärgert. Auch dieses Wochenende haben wir wieder gezeigt, dass wir aus der Saison vor drei Jahren einiges gelernt haben und haben jetzt schon doppelt soviele Mannschaftspunkte wie vor drei Jahren, und das, obwohl wir dieses Jahr nominell nicht mal eine Mannschaft hinter uns hatten. Also alles super, in zwei Wochen können wir noch einmal genießen und kämpfen, wenn der Saisonabschluss gegen Gastgeber Dresden und die Schachfreunde Berlin ansteht.

10.4.2016

Die Mannschaftskämpfe am diesem Wochenende endeten gemischt. Den größten Erfolg hatte gestern die 1. Mannschaft, als sie 4:4 gegen den SV Hockenheim spielten. Heute gab es dann ein 2:6 gegen den SV Griesheim.
Die 2. Mannschaft beendete die Saison mit einem 3:5 gegen LSV 2 und kam so insgesamt mit 10 Mannschaftspunkten auf Platz 5 der Landesliga.
Die 3. Mannschaft spielte ebenfalls in Lübeck und remisierte mit 4:4 gegen LSV 5.

Bericht zur 3. Mannschaft

Geringfügig verspätet kamen wir an einem umgelegten Spielort an (die 2. Mannschaft sahen wir deshalb nicht), so dass es fast sofort losging.

Die ersten beiden Ergebnisse ergaben sich nach gut 2 Stunden.
Rüdiger (Brett 4) hatte in langer recht ausgeglichener Stellung einen weißen Angriff nicht kommen sehen, so dass sein Gegner ihn mit Läuferopfer auf h7 und Heranholen einer Turmes zur Unterstützung seiner Dame mattsetzte.
Dafür hatte Björn-Andreas (Brett 8) nach etwas schlechterer Stellung die Oberhand gewonnen und Dank eines vorgerückten Freibauern Material zum endgültigen Gewinn gewonnen.

Nach drei Stunden vernahmen wir den überraschenden Sieg von Christian (Brett 7). In letzter Zeit hatten wir ihn nämlich gegen einen unangenehmen Angriff spielen sehen, den er aber abwehren konnte. Dann war sein Gegner auch noch so freundlich, einen Turm herzugeben, dessen einzige Deckung ein gefesselter Bauer war.

Eine gute halbe Stunde später hatte dann allerdings Johannes (Brett 3) verloren. Auch hier kam sein Gegner zu einem Angriff. Nach diesem hatte Johannes schließlich zwei Bauern weniger und verlor dadurch im Endspiel.

Kurz vor der Zeitkontrolle konnte ich (Burkart, Brett 1) endlich mal wieder gewinnen - na ja, es war auch erst meine zweite (gespielte) Weißpartie bei fünf Schwarzpartien. Ausnahmsweise hatte ich mich ein wenig vorbereitet, da mein Gegner Hartmut Gabor bisher keine einzige Partie verloren hatte, genauer bisher 6,5 aus 8 hervorragende Punkte auf seinem Konto hatte. Seine ersten fünf Züge kamen dann auch wie erwartet, während sein sechster eine erfreuliche Abweichung war, so dass ich mich in der Stellung recht wohl fühlte. So konnte ich mir etwas positionellen Vorteil erspielen, der laut Fritz zeitweise manchmal fast zusammenschmolz, aber immerhin hatte ich meistens Zeitvorteil und mein Gegner schien seine Stellung offensichtlich nicht sehr zu gefallen. So konnte ich gegen Ende meine zwei Königsbauern gegen seinen König weiter raumgewinnend vorschieben und schließich durch eine glückliche Kombination (siehe unten (*)) klar gewinnen (Damengewinn) - glücklich insofern, da ich in beidseitiger Zeitnot (vielleicht 4 Minuten für 8 Züge) sie nicht wirklich berechnet habe, genauer einen Gegenzug (Te7) bei meinem Zug (Le8) nicht gesehen hatte und nach meinem ersten Zug erst ganz schön schwitzte (Figurenverlust??), aber durch Quallenopfer (Txf8) beendete ich das Ganze dann doch erfolgreich.

Nun stand es also 3:2, aber es war nicht recht zu sehen, woher weitere Punkte kommen sollten...
Nach 4,5 Stunden konnte dann immerhin Karl-Heinz (Brett 6) mit seinem Remis zufrieden sein. Sein Gegner sah keinen Weg mehr, wie er im Endspiel seine Stellung mit Läufer gegen Karl-Heinz' Springer mit Bauern auf beiden Flügeln weiter verbessern konnte. Allerdings hatte Karl-Heinz früher selbst Vorteil gehabt, u.a. in der Eröffnung eine Qualität gegen einen Bauern gewonnen, die er aber später in nicht mehr so guter Stellung lieber zurückgab.

Wer hoffte, dass der Mannschaft sich nun langsam dem Ende näherte, bei dem es ja um nichts mehr ging, wurde enttäscht. Vielmehr mussten wir bis etwas nach 16 Uhr ausharren!
Mit noch jeweils rund 2 Minuten Restzeit auf der Uhr gab Uwes Gegner (Brett 5) trotz Mehrläufers Remis. Fast hätte Uwe schon aufgegeben, als sein Springer sich gegen den gerade umgewandelten Bauern opfern musste, aber seine zwei Freibauern auf g- und h-Linie marschierten frech nach vorne, der König folgte, so dass der schwarze König sich ihnen in den Weg stellen musste. Dadurch stand der schwarze König schließlich eingekesselt in der Ecke, während der schwarze Läufer alleine anscheinend seinen anderen Bauern nicht mehr unterstützen konnte.

Dramatisch wurde es dann noch bei Hubert (Brett 2). Er hatte auf dem Damenflügel sehr lange eine gedrückte Stellung, hat dafür aber am Königsflügel angegriffen. Leider schlug der Angriff nicht durch. So hatte er weiter eine etwas nachteilige Stellung, die ihm zum Endspiel hin einen Bauern kostete. Als die Spielzeit dann endgültig immer knapper wurde, konnte er durch aktives Spiel eigentlich die Stellung ausgleichen, hatte vielleicht sogar teilweise Vorteil. Leider war seine Bedenkzeit vor allem am Ende immer etwas schlechter als die seines Gegners, so dass er sich dann vergriff und seinen Turm einstellte und schließlich auch ganz auf Zeit verlor.

Mit dem Unentschieden können wir insgesamt zufrieden sein, da es es ja um nichts mehr ging (wir hätten auch verlieren, wenn natürlich auch gewinnen können).
So sind wir am Ende im Mittelfeld 5. mit 9 Punkten geworden. Mal schauen, ob wir nächste Saison unsere Punkte besser verteilen und so weiter oben landen können!

(*) PS: Dies ist die Stellung zur oben genannten, glücklichen Kombination. Es folgte 32. Le8 Te7 33. Txf8! Sxf8 34. Df6+ 1:0, da sowohl sofortiges Tg7 (wie real geschehen) wie auch Kg8 35. Lf7+ Txf7 die Dame verliert.



7.4.2016

Bei der Pokalauslosung hat Losfee Herbert diese beiden Paarungen gezogen:
1. Karl-Heinz gegen Rüdiger und
2. Burkart gegen Christian.

6.4.2016

Leider gab es keine Tipps von euch bzgl. des Aprilscherzes. Die Auflösung ist, dass der Pokal natürlich nicht durch Auslosung unnötig verkürzt wird, sondern morgen normal die vier verbleibenden Spieler gegeneinander ausgelost werden.

Die Stellung, bei der ein Bauernzug gleich die gegnerische Dame und die beiden Türme angreift, war e5-e4 in folgender Stellung nach Ausführung des Zuges.



2.4.2016, Mittag

Jürgen hat wirklich gegen Werner remisiert und ist damit dritter im Seniorenklubturnier (die ganzen Tabellen werden hier deshalb nicht gleich wieder aktualisiert).

Gerade gelesen und mitgemacht, vielleicht mögt ihr ja auch sowas:
Aprilscherz-Quiz

2.4.2016
Die Tabellen des Seniorenturniers sind aktualisiert.
Es zeigt sich, dass in der Partie Rüdiger gegen Gerhard, also Neueinsteiger gegen elfmaligen Seniorenturniersieger, der neuen Seniorenmeister ausgespielt werden kann. Den dritten Platz hat wahrscheinlich ebenfalls Neueinsteiger Jürgen erzielt, sollte er nicht doch überraschend gegen Werner verloren haben.

Na, welches war wohl der gestrige Aprilscherz und was stimmte dagegen doch? Wer ist so freundlich und
gibt seinen Tipp an den Webmaster ab?

1.4.2016
Im Vereinspokal ging die Partie Burkart-Herbert mit 2:0 aus.
In der ersten Partie konnte Herbert zuerst einen Bauern halten, dann einen zweiten allerdings gegen eine Qualität gewinnen, später auch noch einen dritten, aber irgendwie verflachte der kleine Vorteil, vielleicht weil er auch unklaren Komplikationen aus dem Weg ging, so dass schließlich zwei Türme gegen Turm und Läufer bei gleicher Bauernzahl dominierten. Dabei war meine Bedenkzeit zeitweilig schon bei recht wenigen Sekunden angekommen, aber in einfachen Stellungen konnte die Zeit wieder vergrößern.
Die zweite Partie stand wieder im Zeichen des Kampfes. Auf dem Königsflügel hatte ich etwas unnötig zwei Bauern geopfert, lenkte so Herbert von Aktivitäten am Damenflügel ab. Dann nutzte Herbert eine Bauernfesselung zur Aktivierung (s)eines Springer aus, die dann meinem Springer einen aktiven Zug ermöglichte, der Herbert zum Opferangebot einer Qualität veranlasste. Objektiv wäre deren Annahme vermutlich das beste gewesen, allerdings wäre dann Herbert Springer auf längere Zeit störend aktiv gewesen, so dass ich lieber ihn als den Turm mit meinem Springer schlug. Allerdings schlug Herbert ihn mit dem falschen Bauern zurück, so dass es zu der kuriosen Situation kam, dass mein anschließender Bauernzug gleichzeitig die Dame und seine beiden Türme angriff. Herbert gab sofort auf.

Die andere Pokalpartie gewann Christian gegen Edwin quasi zum zweiten Mal: Ersterer hatte letzterem die Chance gelassen, die Partie noch zu spielen, wenn dieser denn gestern gekommen wäre.

Die Pokalauslosung wird kommenden Donnerstag stattfinden; immerhin ist die dritte Runde den Donnerstag darauf angesetzt. Aufgrund dessen, dass euer Turnierleiter zur letzten Pokalrunde Ende April in Urlaub sein wird, wurde beschlossen, dass unter den verbleibenden Pokalteilnehmern Rüdiger, Karl-Heinz, Christian und Burkart die beiden Finalisten ausgelost werden, so dass der letzte Pokaltermin eingespart werden kann.

Im Seniorenturnier konnte Rüdiger gegen Helmut gewinnen, während Werner im Turmendspiel mit gleicher Bauernzahl auf einem Flügel noch eine Remischance gegen Jürgen hatte.

25.3.2016, Abend

In der letzten Runde bei den Landeseinzelmeisterschaften in Büsum hat sich Rüdiger mit einem Remis wirklich 4,5 aus 9 Punkte gesichert (und so auch den Klassenerhalt) und ist damit im
Kandidatenturnier guter 7. von 16 geworden (bei insgesamt 1 Sieg und 7 Remis).
Im Hauptturnier konnte Karl-Heinz mit seinem Remis sich noch um einen Platz auf Platz 6 von 29 verbessern, eine gute Leistung mit 4 Siegen und 4 Remis.
Hans-Jürgen hat noch einen ganzen Punkt geholt (insgesamt dann 1, 1, 0, 0, 0, 0, 0, 1, 1 gepsielt) umd mit 4 Punkten den 20. Platz belegt.

25.3.2016
Vor der letzten Runde bei den Landeseinzelmeisterschaften in Büsum hat Rüdiger 4 aus 8 Punkte im
Kandidatenturnier und spielt gegen jemanden, der ebenfalls 4 Punkte hat, also mal schauen, wie die Partie ausgehen könnte... ;)
Im Hauptturnier dagegen hat Karl-Heinz nach dem gestrigen Sieg mit 5,5 Punkten noch die Chance sehr weit nach vorne zu kommen (er ist derzeit 7. bzw. punktgleich mit dem 2., leider mit der schlechtesten Buchholzzahl), während wir Hans-Jürgen noch einen weiteren Trostpunkt gönnen; er konnte immerhin gestern den dritten Punkt erzielen.

24.3.2016
Von den Landeseinzelmeisterschaften in Büsum:
Rüdiger hat derzeit gute 3,5 aus 7 Punkte (5 Remis) und damit Platz 8 im
Kandidatenturnier, während Karl-Heinz gute 4,5 Punkte hat und Hans-Jürgen weniger gut 2 (4 Eier nach den beiden Anfangssiegen) im Hauptturnier.

Im Seniorenturnier letzten Freitag gewann Wolf gegen Ergebnismelder Helmut, wärend die Ergebnisse der LEM-Mitspieler Rüdiger und Karl-Heinz gegen Edwin und Gerhard noch nicht vorliegen.

21.3.2016
Bei den diesjährigen Landeseinzelmeisterschaften in Büsum spielen Rüdiger im
Kandidatenturnier und Hans-Jürgen und Karl-Heinz im Hauptturnier mit.
Rüdiger, an 12 gesetzt bei 16 Teilnehmern, hat gegen zwei DWZ-stärkere Spieler mit zwei Remis begonnen.
Hans-Jürgen, an 5 von 29 gesetzt, ist mit zwei Siegen gestartet, Karl-Heinz, an 11 gesetzt, mit 1,5 Punkten.

19.3.2016
Dank DWZ-Auswerter Jens Wolter liegt nun auch zum Klubturnier die
offizielle DWZ-Auswertung als PDF-Datei vor.

18.3.2016
Mit dem gestrigen Sieg von Norbert gegen Edwin ist nun wirklich unser
Klubturnier beendet.
Da es bei den Plätzen 2 bis 4 sehr eng zuging, hatte sein Sieg noch einen Einfluss auf die Abschlusstabelle. Nun ist Karl-Heinz nach Buchholzzahl eindeutig auf dem 4. Platz, während sich Hans-Jürgen nach verfeinerter Buchholzwertung noch an Rüdiger haarscharf vorbei schieben konnte; auch im direkten Vergleich hatte Hans-Jürgen gegen Rüdiger gewonnen.

Die Abschlusstabelle sieht vorne somit wie folgt aus:
1. Enrico mit 6 Punkten und 30,5 Buchholzpunkten (und 191,5 verfeinerter Buchholzwertung)
2. Hans-Jürgen mit 5 Punkten, 28 Buchholzpunkten und 188,5 verfeinerter Buchholzwertung
3. Rüdiger mit 5 Punkten, 28 Buchholzpunkten und 178 verfeinerter Buchholzwertung
4. Karl-Heinz mit 5 Punkten und 27 Buchholzpunkten (und 180 verfeinerter Buchholzwertung)

Aufgrund des knappen Ergebnisses, aber auch, weil an der Spitze nicht jeder gegen jeden gespielt hat, ist es schade, dass wir nicht noch zwei weitere Runden zu spielen haben, so dass ich dazu aufrufe, dass die Teilnehmer des nächsten Klubturniers sich früher anmelden, damit eine genauere Planung und somit eine besser passende Anzahl von Partien möglich ist!

Ansonsten war gestern wieder Michaels Training, diesmal mit einfachen Plänen, wie man im offenen Sizilianer den Schwarzen in Bedrängnis bringen kann.
Hier sind seine sieben Partien im Chessbase- und pgn-Format.
Für unseren Klubmeister schien das Training ein besonderes Aha-Erlebnis: Nicht nur, dass er den offenen Sizilianer wohl in Zukunft mehr ausprobieren wird, vor allem aber, dass er in seiner eigenen sizilianischen Verteidigungsvariante von Michael kurz mal auf eine kritischen Plan gestoßen wurde, die ihn bzgl. seiner Variante verunsichert hat.

Das youtube-Video mit Emils Partie ist offensichtlich noch einmal neu hochgeladen, genauer der Anfang abgeschnitten worden, so dass ihr sie nun hier findet bei 00:45.

14.3.2016, Abend
Christian hat noch eine kurze Notiz für uns.

In der Schachbundesliga-Show auf chess24 war Emils Partie von gestern noch einmal ausführliches Thema (ab 1:03:00 – der Link ist schon richtig eingestellt):
https://youtu.be/A887xpk6U8Y?t=1h3m

Wer möchte und sich nicht an den technischen Problemen am Anfang stört, darf sich natürlich auch die ganze – sehr interessante – Sendung anschauen.

[Anmerkung des Webmasters: Schaut den Beitrag gerne schon ab 1:02:00 an. Ansonsten werden wir auch schon am Anfang ab 00:01:28 sehr freundlich als Reisepartner erwähnt, u.a. im Zusammenhang mit Lawrence.]

14.3.2016
Vielleicht für euch auch interessant:
Geschichte der Schach-Kandidatenturniere: Kleine Intrigen unter Großmeistern

13.3.2016
Fangen wir mit Vereinsinternem an...

Herzlichen Glückwunsch an unseren neuen Klubmeister Enrico! Mit einem Punkt Vorsprung bzw. 6 Punkten und bester Buchholzzahl gewann er den diesjährigen Titel.
Die Spieler mit 5 Punkten sind in der derzeitigen Reienfolge Rüdiger mit 28 Buchholz-Punkten, während Hans-Jürgen und Karl-Heinz derzeit 27 Buchholz-Punkte haben, ersterer mit besserer verfeinerter Buchholz-Wertung. Eine Partie steht allerdings noch aus, genauer das Kellerduell zwischen Norbert und Edwin aus der 5. Runde.

Im Vereinspokal haben sich mit Hilfe von Losfee Hubert die folgenden Paarungen ergeben:
Edwin gegen Christian B. und mal wieder Burkart gegen Herbert, während Karl-Heinz und Rüdiger Freilos haben.

Und nun zum großen Highlight des Tages:
Unsere drei Mannschaften haben heute alle gewonnen, insbesondere auch die erste in der 1. Bundesliga!
Genauer genau die erste Mannschaft mit 4,5:3,5 gegen den Erfurter SK (Emil gewann, alle anderen Partien endeten remis!), die zweite Mannschaft mit 5,5:2,5 gegen Eckernförde (Ralf, Stefan und Hubert gewann, die anderen remisieren) und die dritte Mannschaft mit 4,5:3,5 gegen Geesthacht (Jürgen und Volkmar gewann, Norbert L. verlor), siehe
Bericht.
Ok, gestern verlor die erste Mannschaft auch noch gegen den erheblich stärkeren SK Schwäbisch Hall mit 2:6 (Thomas gewann, Lawrence und Michael remisierten auch hier, also an beiden Tagen).

Christians Bericht zur 1. Mannschaft

Erster Saisonsieg!

Mit einer starken Mannschaftsleistung bezwangen wir am 13. Spieltag der Schachbundesliga den Mitaufsteiger Erfurter SK mit 4,5:3,5. Matchwinner war Emil, der mit seinem Sieg gegen GM Petr Haba nicht nur den einzigen Tagessieg landete, sondern auch seine erste IM-Norm erzielte! Die sieben Remis besorgten Lawrence, Michael, Marta, Viktor, Arne, Christian und Thomas. Bei Marta war sogar noch mehr drin, dafür gab es an den anderen Bretter sicherlich auch ein paar bange Momente zu überstehen.

Nach zuvor sechs Niederlagen am Stück hatten wir natürlich nicht unbedingt mit einem Sieg gerechnet, allerdings hatten wir in den drei Runden zuvor aufsteigende Tendenz gezeigt. Am Vortag zogen wir uns beim 2:6 gegen den Tabellendritten Schwäbisch-Hall schon achtbar aus der Affäre. Thomas bezwang GM Mathias Womacka, Lawrence und Michael holten je einen halben Punkt.

Gespielt wurden beide Runden im Seminarhaus Buchenweg – ein wirklich gutes Spiellokal, das den Akteuren ein in jeder Hinsicht bundesligareifes Umfeld bot. An dieser Stelle noch einmal besonderen Dank an Anke und Rüdiger und natürlich auch an alle anderen Helfer, die beim Auf- und Abbau unterstützt haben.

Das Bundesligawochenende zuvor gastierten wir bei unserm Reisepartner Hamburger SK und duellierten uns mit Turm Emsdetten und Werder Bremen. Gegen Emsdetten kamen wir mit 0,5:7,5 unter die Räder. Thomas gegen IM Christian Richter sorgte für das Ehrenremis. Mehr vergaben Marta, die ihre vollkommen ausgeglichene Stellung gegen GM Ruud Janssen überzog und vor allem Michael, der gegen GM Mustafa Yilmaz schon klar auf Gewinn stand, aber am Ende sogar noch verlor. Das war wirklich tragisch.

Gegen Werder verloren wir leistungsgerecht mit 2:6. Michael, Benedict, Emil und Christian machten die (halben) Punkte.

Weiter geht es nun am 9. und 10. April in Griesheim, wo wir voraussichtlich die Chance haben, mit einem Sieg gegen die Gastgeber die rote Laterne abzugeben.

Und hier ist der Bericht zur 3. Mannschaft.

Für unsere 3. Mannschaft ging es gegen den Tabellenletzten Geesthacht darum, endgültig das Abstiegsgespenst zu verscheuen. Das war mit unserer schlechtesten Saison-Aufstellung alles andere als selbstverstädlich, zumal Geesthacht in ihrer besten Aufstellung kamen. So hatten wir erstmalig in dieser Saison Volkmar und Maxims Bruder Mattias aktiviert, auch Norbert L. spielte wieder mit.

Als erster fertig war dann auch Norbert (Brett 7). Er hatte sich mehrere Bauern abnehmen lassen, so dass er die Stellung nach gut zwei Stunden aufgab.

Rund 10 Minuten später war auch Mattias' (Brett 8) Partie beendet. Er hatte eigentlich gut gespielt und hatte sowohl im Turm- wie auch im Bauernendspiel zwei bzw. einen Mehrbauern. Im letzteren sah er aber keine Gewinnmöglichkeit und gab somit remis - ein Ergebnis, was er im Mittelspiel schon seinem Gegner angeboten hatte.

Gegen kurz vor 13 Uhr gewann dann Volkmar (Brett 6). Seine Stellung war eigentlich recht ausgeglichen, aber sein Gegner stellte einzügig einen Turm ein.

Eine Viertelstunde später einigte sich Rüdiger (Brett 2) mit seinem Gegner auf ein Remis. Dabei hatte Rüdiger eine Qualle gewonnen gehabt, sah sich aufgrund des gegnerischen Angriffs aber genötigt, diese zurück zu geben. Allerdings stand er dann auch mit einen Minusbauern da, aber letztlich konnte er durch Initiative den Bauern zurück gewinnen.

Gegen 13:30 Uhr vernahmen wir dann Jürgens (Brett 4) Sieg. Nach halbwegs Symmetrie im Engländer und vielleicht etwas bessere Initiative gelang ihm irgendwie der Durchbruch zum Sieg.

Uwe J. (Brett 3) hatte erst einen Bauern gewonnen, später aber eine Qualle verloren. Am Ende hatte er aber Schachs gegen den gegnerischen König, die zum Unentschieden gegen 13:50 Uhr reichten (der Gegner bot remis).

Eine nicht ganz fehlerfreie Partie spielte ich (Burkart, Brett 1) bis gegen 14:15 Uhr. Dabei eröffnete mein Gegner sehr schnell (13 Züge in vielleicht 3 Minuten), suchte danach aber 18 und vor allem weitere knapp 60 Minuten vergeblich nach dem Gewinnweg in seinem 14. und 15. Zug; auch Fritz findet keinen. Danach hatte ich den kleinen Vorteil eines isolierten d4-Bauern, auf den ich Druck machte. Allerdings fand ich keinen Weg zu größerem Vorteil, übersah dann mehrfach einen Abzug, der mich einmal eine Figur gekostet hätte und mich bis zum Zug des Gegners am Brett schwitzen ließ, bis er endlich etwas anderes zog. Danach verflachte die Partie immer mehr, so dass ich sein Remisangebot im 41. Zug annahm, vor allem auch, um den 4:3-Zwischenstand sicher zu stellen, der das Abstiegsgespenst endgültig verscheute.

Als letzter spielte noch Christian B. (Brett 5). Er hatte lange eine Stellung mit Bauer mehr, auf die der Gegner aber drückte. Auch im Endspiel hatte ein einen Mehrbauern, der zum Sieg normalerweise gereicht hätte. Aber sein Gegner bot trickreich seinen Läufer als Opfer an (ich meinte noch zu Herbert "hoffentlich frisst er den Läufer nicht"), so dass beide Spieler eine Dame durch Bauernumwandlung erhielten. Christians Mehrläufer war durch gegnerische Schachs und vor allem seine knappe Spielzeit nicht so viel wert, so dass sich die Gegner schließlich kurz vor 15:30 auf remis einigten.

8.3.2016

Unser 1. Vorsitzender Rüdiger kündigt an:

1. Schachbundesliga in Norderstedt

Am kommenden Wochenende ist die 1. Schachbundesliga zu Gast in Norderstedt.

Am Samstag, den 12. März spielen um 14.00 Uhr
 
SK Norderstedt : SK Schwäbisch Hall
Hamburger SK : Erfurter SK
 
und am Sonntag, den 13. März um 10.00 Uhr
 
SK Schwäbisch Hall : Hamburger SK
Erfurter SK : SK Norderstedt

Gespielt wird im Seminarhaus der Stadtpark GmbH in der
Ulzburger Straße 201 (nah Ecke Buchenweg).

Die Schwäbisch-Haller reisen als Drittplatzerter der Tabelle an und wollen beide Partien gewinnen, um vielleicht doch noch in den Titelkampf eingreifen zu können.
Der Hamburger SK steht auf einem gesicherten 8. Platz und möchte gegen Erfurt gewinnen, um endgültig alle Abstiegsängste zu besiegen.
Für den Erfurter SK und SK Norderstedt, die in der Tabelle den 12. Und 16. Platz belegen, geht es um den Klassenerhalt. Norderstedt braucht dringend einen Sieg, um noch einen letzten Hoffnungsfunken auf den Klassenerhalt zu erhalten und die Erfurter möchten natürlich das rettende Ufer erreichen.

Für Spannung ist gesorgt, Zuschauen lohnt sich, entweder live oder im Internet unter www.schachbundesliga.de

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Hier sind auch noch die Ergebnisse vom 10 Minuten Grand Prix vom vergangenen Donnerstag.

1. Karl-Heinz (7 aus 7)
2. Rüdiger (6)
3. Christian (4,5)
4. Günther (4)
5. Dietrich (3)
6. Winfried (2,5)
7. Werner (1)
8. Norbert L. (0)

Siehe auch den
10 Minuten Grand Prix-Stand

6.3.2016
Falko berichtet uns das Folgende.

Deutscher Schachmannschaftspokal 2016

Die anstrengende (Bundesliga-)Saison geht weiter, und zunehmend wird deutlich, dass wir 1-3 mehr spielwillige Akteure gut gebrauchen könnten. Mal wieder mit einem der letzten Aufgebot mit diversen Spielern, denen es eigentlich terminlich gar nicht so gut passte, hieß es gen Berlin-Kreuzberg zu reisen, um dort Pokalachtelfinale und „notfalls“ auch Viertelfinale zu spielen.

Wenn man das Viertelfinale erreicht, ist man fürs nächste Jahr im Achtelfinale gesetzt, so dass dies unser Hauptwunsch für das Wochenende war. In Vertretung unseres Captns Christian war also meine Hauptaufgabe, ein gutes Los zu ziehen, was mir zum Glück gelang, so dass wir am Samstag gegen den nominell vermutlich schwächsten Gegner Magdeburg antreten konnten und zudem auch noch mit einer meines Erachtens günstigen Farbverteilung mit Schwarz an Brett 1, wo wir mit Michael dafür einen gewissen Elovorteil hatten. Benedikt übernahm Brett 2, Thomas dankenswerter Weise Brett 3, da ich, gesundheitlich noch immer angeschlagen, mich gerne am unwichtigsten Brett 4 verstecken konnte.

Bei den letzten zwei Versuchen hatten wir gegen Magdeburg verloren, so dass wir vorgewarnt waren. Aus meiner Sicht gab es einen kaum gefährdetes Weiterkommen: Bei Michael hatten wir keine allzu großen Sorgen, Benedikt stand aus der Eröffnung heraus aussichtsreich, bei Thomas verflachte die Stellung schnell, ohne Verlustgefahr, lediglich ich musste eine passive Stellung allerdings ohne signifikante Schwächen verteidigen. Nachdem Thomas dann remisierte, brauchten wir ja nur noch 1,5 aus 2 an Brett 1 und 2 zum Weiterkommen nach Berliner Wertung, Benedikts Vorteil verdichtete sich immer weiter, Michael hatte zwischenzeitlich ein vielversprechendes Turmendspiel, was nur er gewinnen können würde, so dass mein Gegner die Stellung kräftig überzog und ich sogar gewinnen konnte. Benedikt verwandelte sicher, Michael verwandelte auch, so dass ein verdienter, etwas zu hoch ausgefallener 3,5:0,5-Sieg zu Buche stand. Also nichts mit freiem Sonntag… aber dafür das Ziel für das Wochenende erreicht. Im Parallelkampf besiegten die Schachfreunde Berlin sicherlich etwas glücklich den Gastgeber Kreuzberg, so dass am Sonntag das Bundesligaduell anstand.

Da Benedikt schon zurück musste, wechselten wir Ralf ein, der mir per SMS mitteilte, vor allem gerne mit Weiß spielen zu wollen. Also war wieder der Ersatzcaptn gefragt, wir zogen Weiß für Brett 2 und 3, ich rutschte nach oben auf Brett 2, Thomas nach unten an Brett 4 mit Schwarz. Die schöne Überraschung boten uns allerdings unsere Gegner, die Großmeister Polzin auswechselten ohne ihn adäquat zu ersetzen, auf einmal waren wir sogar leicht favorisiert.

Der Kampf verlief irgendwie ziemlich schräg. Anfangs sah vieles nach einem glatten Sieg für uns aus, Michael hatte sehr viel Initiative mit Schwarz, ich hatte einen Bauern in der Eröffnung gegeben und dafür Raumvorteil und die besseren Figuren, Ralf presste gewaltig gegen Benoni und Thomas hatte problemlos mit Schwarz ausgeglichen. Ich hätte also tendenziell mit einem 3:1 für uns gerechnet, mit Siegen an 1 und 3, doch dann kam alles ganz anders und wir konnten froh sein, überhaupt weiterzukommen. Michaels Gegner fand eine dynamische Verteidigung nach vorne, so dass Michael nichts Besseres als Zugwiederholung einfiel. Ich zeigte beträchtliches Unverständnis für meine Stellung und geriet in eine Stellung, die nur noch mein Gegner auf Gewinn spielen konnte. Was tat sich an 3 und 4? Ralf spielte eine ziemlich großartige Angriffspartie, jedenfalls ohne Computerunterstützung betrachtet, und verwandelte mit Damenopfer zur Mattkombination – super! Und Thomas Gegner hatte Remis abgelehnt angesichts der da noch schlechten Mannschaftsaussichten und anschließend das völlig ausgeglichene Endspiel massiv misshandelt und stand nun auf Verlust, was Thomas entsprechend verwandelte. Wir führten zum Glück 2,5:0,5, alle wollten nach Hause, außer mein Gegner, der die Stellung noch gewinnen wollte, was ihm dann auch gelang.

Sei es drum, wir sind zum 2. Mal in der Vereinsgeschichte unter den letzten 4 in Deutschland, nach derzeitigem Kenntnisstand sind dort unsere Gegner Rotation Pankow, Baden-Baden und der voraussichtliche Ausrichter Deizisau… unsere Termin- und Reisestrapazen reißen also nicht ab, Halbfinale und Finale finden direkt nach dem letzten Bundesligawochenende in Griesheim und wenige Tage vor dem Turnier in Bargteheide statt. Der Fluch des Erfolges.

Alle weiteren Infos und Daten findet Ihr auf der Turnierseite des Schachbundes:
http://www.schachbund.de/dpmm2016/articles/dpmm2016.html

28.2.2016
Christian berichtet uns das Folgende.

Bei der Norddeutschen Blitzmannschaftsmeisterschaft in Bremen konnten wir mit dem 6. Platz die Zielsetzung „Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft“ wieder einmal erreichen. Nach 28 Runden standen 43:13 Punkte zu Buche – glatte 5 mehr als Platz 6 (FC St. Pauli) und nur 2 weniger als Platz 3 (Delmenhorster SK).

Man sieht also, dass sicherlich noch etwas mehr ging, doch ein schwacher Vormittag mit vier Niederlagen (gegen Bargteheide, Königsspringer Hamburg, Hannover 96 und den späteren Sieger Werder Bremen) und einem Unentschieden warf uns unnötig zurück. Gestärkt durch Frikadellen und Kartoffelsalat lief es dann aber besser – von den letzten 17 Runden gewannen wir 15. Nur gegen die Schachfreunde Berlin und bei 0:4 (!) gegen Greifswald zogen wir den kürzeren.

Die Einzelergebnisse in der Reihenfolge der Bretter: Michael 20 (aus 28), Benedict 18,5, Emil 19,5, Christian 17.

Hier ist dazu insbesondere die Kreuztabelle:
http://schachfreundebremerosten.de/nbmm-2016-kreuz/

26.2.2016
Beim gestrigen Vereinspokal kam es zu diesen Ergebnissen in der 1. Runde:
Karl-Heinz Lange : Günther Wesche 1:1 und 2:0
Ludwig Rodecker : Rüdiger Schäfer 0:2
Christian Bordasch : Wolf Kozubek 2:0
Herbert Nachtkamp : Hubert Wegemund 1:1 und 2:0

23.2.2016

Beim nächsten Mannschaftskampf am 12./13. März wird unsere 1. Mannschaft das einzige Mal in dieser Saison hier in Norderstedt spielen. Genauer wird dies im Seminarhaus Buchenweg, Ulzburger Str. 201 (Ecke Buchenweg) sein.

21.2.2016

Dieses Wochenende durften unsere Mannschaften wieder kämpfen.
Genauer spielte ich erste Mannschaft gestern 0,5:7,5 gegen Emsdetten unter ihren Möglichkeiten (z.B. hatte Michael den Sieg vor Augen, bevor es sich ihn in zwei Zügen umkehrte) und heute immerhin 2:6 gegen den Tabellenvierten Werder Bremen. Während gestern nur Thomas remisierte, gelang es heute Michael, Benedict, Emil und Christian.
Unsere stark geschwäChte 2. Mannschaft erkäpfte sich ein 4:4 in Itzehoe (siehe unten), während unsere 3. Mannschaft unerwartet hoch mit 1,5:6,5 in Segeberg unterging (nur Norbert L. gewann an Brett 8 und das Remis schaffte Björn-Andreas, während wir Brett 5 freilassen mussten). An den anderen Brettern waren wir nominell aber eigentlich ungefähr gleich stark...

Bericht zur 2. Mannschaft

Zeitig um 8:45 Uhr trafen wir uns am Rathaus und fuhren in aller Ruhe bei feuchtem Wetter nach Itzehoe. Die Route über Pinneberg und über das Autobahndreieck erwiesen sich als fast gleich schnell, so dass wir zusammen in Itzehoe ankamen (nach Verfolgung auf der Autobahn; Hubert war anscheinend auch gerade angekommen) und später zurück ebenfalls fast gleichzeitig beim Griechen. In einer Schule spielend waren Klos fast ohne Klopapier nicht so perfekt, aber irgendwie muss es doch gegangen sein.

Diesmal brauchten wir auf die ersten Ergebnisse nicht sehr lange zu warten. Genauer hatte André (Brett 3) keinen Gegner, gewann also kampflos.

Ebenfalls nach einer Stunde war auch schon Karl-Heinz (Brett 8) fertig, wobei er wohl eine Qualle weniger hatte; da sein Gegner aber nicht so viel Zeit hatte, bot er remis an und die Partie wurde somit friedlich beendet.

Danach verlor allerdings Enrico (Brett 2). Bei seinem Gambit holte er sich zwar seinen Bauern zurück, gab dafür aber seinen guten Diagonalläufer, so dass er einen nicht so guten Verteidigungszug meinte ausführen zu müssen, was seinem Gegner gutes Spiel gab - letztlich so gut, dass es die Partie entschied.

Erfreulich war dann nach rund 3,5 Stunden der Sieg von Oliver (Brett 1). Er sah sich schnell in einem scharfen Tarraschgambit, das sein Gegner anscheinend gut gegen ihn vorbereitet hatte. Oliver musste dann wohl eine Qualität opfern, allerdings gegen Bauern und Läuferpaar und hatte so gutes Spiel. Er zeigte sich, dass sein Gegner die Qualle später freiwillig zurückgab, was ihm aber nicht mehr nütze, Oliver gewann trotzdem.

Bei stark nahender Zeitkontrolle verlor leider Hubert (Brett 5). Genauer hörte ich den Gegner "Zeit" rufen und sah dann, dass Hubert in schwieriger Stellung anscheinend keine befriedigende Fortsetzung mehr fand. Dabei schien mir seine Stellung früher mal leicht vorteilhaft, allerdings büßte es dann einen Bauern ein.

Die größte Überraschung war wohl Herberts Partie (Brett 4). In der Eröffnung stand es relativ ungünstig, und es gelang dem Gegner ein gutes Turmopfer (Txe6, Bauer weg), das Herbert ablehnen musste. Danach bekam sein Gegner sogar noch beide Türme auf die 7. Reihe, aber Herbert hatte Gegenspiel und konnte sich damit verteidigen. Als nur noch jeder neben Bauern einen Springer und einem Turm hatten, bot sein Gegner mit einem Springerzug remis an - und übersah dabei, dass Herberts Turm diesen fressen konnte, da die Rücknahme den Verlust des gegnerischen Turms durch eine Gabel auf Künig und Turm bedeutet hätte, wobei Herberts Springer als einzige Figur übrig geblieben wäre - der Gegner gab auf.

Enrico als Mannschaftsführer meinte nun erfreut, dass Anke und ich nun gerne Remis machen könnten... wohlwissend, dass das alles andere als einfach war. In der Eröffnung hatte Anke (Brett 7) sich wohl verspekuliert und einen Bauern geopfert, ohne für ihn Material oder anderen Vorteil zu gewinnen. Inzwischen stand sie ziemlich unter Druck, da ihr Gegner einen Freibauern recht weit vorgestoßen hatte und weiter mit Turm und Läufer nah bei ihrem König war. So konnte der Turm nach Schach(s) Ankes Verteidigungsspringer schlagen, ein Züruckschlagen hätte dem Freibauern freie Bahn gegeben, so dass Anke die Segel strich.

Zum Glück waren mein Gegner und ich (Burkart, Brett 6) uns zu dem Zeitpunkt schon einig, dass er wohl nicht mehr gewinnen konnte. Dabei hatte er in der Eröffnung sehr scharf gespielt (1.e4 e6 2.c4!? d5 3.cxd5 exd5 4.Db3 dxe4 5.Lc4 usw.) und bot ein weiteres Bauernopfer und auch eine Figur gegen Bauern an. Beides war mir zu unberechenbar und habe die Opfer lieber abgelehnt, z.T. ganz zu recht (zu anderem Zeitpunkt wäre eine Annahme der Figur vielleicht doch gegangen). So hatte ich länger einen schwachen Bauern mehr, hatte aber einen großen Teil meiner Zeit schnell verbraten (1 Stunde 40 Minuten nach 16 Zügen), so dass ich auch mal Remis anbot. Etwas später legte ich es dann auch Vereinfachung an, was mich allerdings materiell in Nachteil brachte - zum Glück traute sich mein Gegner nicht (m)eine einstellte Figur einfach zu nehmen und opferte lieber eine eigene, so dass ihm "nur" schließlich 2 Bauern blieben. Er tauschte die Dame und dachte, dass sein Springer das schon problemlos machen werde, musste aber seinen schwachen a-Bauern geben, so dass ich nun selbst auch mit einem entferten Freibauernmarsch auf der a-Linie drohte. Dies veranlasste ihn zu sichernden Königszügen, die meinen König wiederum nah an seine Freibauern heranbrachte. Mit einem eher ungewöhnlichen Lh8 konnte ich schließlich das Remis sichern, was mein Gegner dann zum Shake Hands veranlasste.
Hier ist die Abschlussstellung aus Gegnersicht:



Mit dem 4:4 können wir sehr zufrieden sein, hätte es doch auch schlechter ausgehen können, und wir haben nun ein mögliches Abstiegsgespenst endgültig vertrieben. Aber auch Itzehoe war nicht völlig unzufrieden, da sie das Unentschieden immerhin mit 7 Spielern erreicht hatten; außerdem hatten sie mit Herberts Gegner einen klaren Sündenbock für den nicht erreichen Sieg ;)

20.2.2016

Michael hat uns am vergangenen Donnerstag beim Training wieder die wichstigsten Momente der letzten Bundesligapartien unserer ersten Mannschaft gezeigt. Bei mir ist u.a. hängen geblieben, dass unsere Spieler die ersten vier Stunden i.a. gut mitgehalten haben, dann aber manchmal die Konzentration oder Kondition nachließ und es so zu Fehlern kam.

Jedenfalls wünchen wir ihnen heute und morgen wieder viel Erfolg, diesmal spielen sie in der City Nord.
Morgen spielen auch unsere 2. und 3. Mannschaft, genauer in Itzehoe und Segeberg, ihnen drücken wir natürlich auch die Daumen!

Kommenden Donnerstag beginnt wieder unser
Vereinspokal. Wer mitspielen möchte und sich noch nicht angemeldet hat, finde sich bitte am Donnerstag bis um 19:30 Uhr zur Auslosung ein!

15.2.2016
Maxim berichtet:
"Am Sonntag hat die Jugendmannschaft mit 3,5 zu 0,5 gegen bzw. in Trittau gewonnen und ist damit auf den 4. Platz vorgerückt. Es ging alles ziemlich schnell, so dass wir nach knapp über einer Stunde durch waren.
Außerdem mache ich jetzt zusätzlich Training am Mittwoch zwischen 18 und 19:30 Uhr."

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Hier ist noch Christians Bericht von den beiden Bundesliga-Spielen der 1. Mannschaft vom vorletzten Wochenende.

Weit entfernt von unserer Bestbesetzung traten wir die lange Reise nach Trier an, um uns dort mit der SG Solingen und der SG Trier zu messen.

Trotz der Dominanz von Baden-Baden in den letzten Jahren ist Solingen immer noch deutscher Rekordmeister und hat sich dieses Jahr noch einmal ordentlich verstärkt, um das auch zu bleiben. Gegen uns fehlten zwar Top-Star Anish Giri, aber mit der aktuellen Nummer 13 der Weltrangliste war das Spitzenbrett mit Pentala Harikrishna trotzdem nicht gerade schwach besetzt. Solingen war dann auch nicht überraschend an allen Brettern haushoher Favorit, mit 8 Großmeistern und auch an Brett 8 noch soliden 2513 Elopunkten.

Dennoch haben wir einen nach unseren Maßstäben guten bis sehr guten Kampf geliefert: Es ging mit 0:0 in die vierte Stunde, und auch nach der Zeitkontrolle sah es so aus, als würden wir doch hier und da einen ganzen oder einen halben Brettpunkt sammeln. Letztlich wurde es aber dann doch nicht mehr als ein 1:7. Dabei hatten in den beiden Remispartien Simon gegen Markus Ragger und Benedict gegen Erwin L’Ami sogar mit jeweils einem Mehrbauern gute Chancen auf mehr.

Bei den sechs Niederlagen durften sich Lawrence und Falko etwas mehr ärgern als der Rest. Lawrence hatte seinen Weltklassegegner am Spitzenbrett schon angeknockt, verdarb aber nach der Zeitkontrolle seine Position. Falko hatte eine starke und vielleicht entscheidende Initiative gegen Pedrag Nikolic, doch Nikolic konnte sich irgendwie rauswinden. Am Ende kam es zu einem Turm-Springer-Endspiel mit Minusbauer, das vielleicht haltbar war, aber bei dem sich die praktischen Probleme für Falko als zu groß erwiesen.

Nach den sehr langen Partien am Samstag nahm der Abend dann kein so gutes Ende. Beim Abendessen beim Inder mussten wir eine gefühlte Ewigkeit auf unser Essen warten. Mit dann noch ein bisschen Vorbereitung wurde es für viele eine eher kurze Nacht, und dafür mussten wir dann am Sonntag bezahlen. Auch gegen Trier kam es am Ende zu einem 1:7 – hier sicherlich auch ein Ergebnis, das im Rahmen der statistischen Erwartung lag, aber im Vergleich zum Vortag waren die Partien von uns eine Klasse schlechter.

Für die beiden halben Punkte sorgten Lawrence, dem es mit Schwarz gelang, gegen das „Weiß-Monster“ Viktor Erdos (mit Weiß seit 2013 keine Partie verloren) dagegenzuhalten und Hendrik, der gegen Dietmar Kolbus zielstrebig den Remishafen ansteuerte und dort auch ankam. Eine sehr couragierte Partie spielte Simon. Er opferte gegen Constantin Lupulescu einen Läufer und hatte klaren Vorteil, aber die entscheidenden Varianten konnte er am Brett nicht finden.

Fazit: zwei (hohe) Niederlagen, die uns aber nicht umwerfen.

14.2.2016

Her ist nun die aktualisierte
Auslosung der siebten Runde des Klubturniers. Hubert hat sich erfreulicherweise entschlossen, doch noch mitzuspielen, so dass das aktuelle Klubturnier normal zu Ende gehen kann.

Rüdiger berichtet:
Gestern sind wir bei der Landesblitzmannschaftsmeisterschaft 4. geworden.
Michael hat an Brett 1 mit 13,5 aus 14 sensationell gespielt und Benedikt hat mit 11,5 Punkten auch super gepunktet. Leider konnten Anke und ich mit je 5 Punkten nicht ausreichend Punkte beisteuern, um besser abzuschneiden.
Leider durfte Daniel nicht für uns spielen, weil die aktive Spielberechtigung bei TURA liegt

Die Tabelle:
1. Turm Kiel 25:3 Mannschaftspunkte
2. LSV 1 23:5
3. SV Bargteheide 20:8
4. SK Norderstedt und LSV 3 mit je 19:9 (bessere Feinwertung für uns)

13.2.2016, Mittag
Aus einem bestimmten Grund ist die Auslosung der 7. Runde des Klubturniers erstmal zurückgezogen worden, weiteres in Kürze.

13.2.2016

Vergangenen Donnerstag fanden einige Nachholpartien zum Klub- und zum Seniorenturnier statt. Auch wurden gestern zwei Partien gespielt (dank an Helmut fü die Info).

Im Klubturnier gewannen Norbert W. gegen Werner, Günther gegen Ludwig und Burkart gegen Johannes (ein kleiner Mehrbauer reichte hier).
Da das Ergebnis der letzten offenen Paarung an der Auslosung der siebten Runde nichts verändert, bitte sehr. Dabei ist allerdings Hubert aus dem Turnier zurückgetreten bzw. hat vielmehr den Verein und laut seiner Aussage das ganze Schachspiel verlassen. Im Übrigen sind die Tabellen auf dem neuesten Stand.

Im Seniorenturnier gewannen Rüdiger gegen Jürgen und Karl-Heinz gegen Wolf, während Helmut und Edwin und tags zuvor Edwin gegen Karl-Heinz remisierten.
Das Turnier ist dieses Jahr richtig spannend. Laut Pluspunkten führt Jürgen mit 4 Punkten vor Rüdiger und Karl-Heinz mit 3,5 und Gerhard mit 3 Punkten, allerdings haben Rüdiger 3,5 aus 4 und Gerhard 3 aus 3 und sind damit die Favoriten, während Jürgen und Karl-Heinz schon 6 Runden gespielt haben. Seht euch dazu gerne die aktuellen Tabellen an.

Heute Nachmittag tritt eine Mannschaft von uns bei der Schleswig Holsteinischen Mannschaftsblitzmeisterschaft teil, wobei sie hoffentlich noch einen vierten Spieler gefunden haben.

8.2.2016

Gerade haben wir erfahren, dass unser langjähriges Mitglied Bernhard Deck verstorben ist. Bernhard ist mir als immer freundllicher und eher ruhiger Schachspieler in Erinnerung geblieben.
Die Beerdigung findet am Mittwoch um 11:30 Uhr auf dem Friedhof Glashütte statt; vielleicht hat der eine oder andere ja die Möglichkeit dort zu sein.

7.2.2016

Zweimal 1:7 heißen die Ergebnisse unserer 1. Mannschaft gegen die beiden starken Mannschaften aus Solingen und Trier. Während gestern Simon mit Schwarz und Benedikt die Remisspieler an den Brettern 2 und 3 waren, konnten heute Lawrence mit Schwarz am Spitzenbrett und Hendrik an Brett 8 einen halben Punkt holen. Dabei hat Hendrik eine schöne Festung gebaut, in der der gegnerische König und sein Läufer nicht mehr weiter kamen.

Es waren heute wieder viele interessante Bundesligapartien live zu verfolgen. Dabei waren auch ein paar interessante Stellungen zu sehen. Vorhin traf es z.B. Viktor, der in schwierger, passiver Stellung durch ein hübsches, wenn auch nicht unnaheliegendes Turmmanöver in zwei Zügen laut Computerbewertung von -0,88 über -2,31 bei -5,42 sofort aufgeben konnte.

Ich gehe davon aus, dass Michael uns am Donnerstag in einer Woche die interessanten Stellungen beim Training zeigen wird. Freut euch also schon einmal darauf!

Die folgende Stellung ergab sich an Brett 2 zwischen Hockenheim und Emsdetten. Hier sollte eigentlich Schwarz Dauerschach mittels Da8+ geben können, griff aber mit Dc6 fehl, wonach die weiße Dame in die Verteidigung erfolgreich eingreifen kann und so die Partie entscheidet. (Schwarz versuchte noch Damentausch und Lauf des Königsflügelbauern, aber der weiße König war schneller zur Unterstützung seiner Bauer zur Stelle.)



6.2.2016, Nachmittag

Aktuell (seit 14 Uhr) wie auch morgen ab 10 Uhr spielt unsere 1. Mannschaft in Trier (1. Bundesliga). Derzeit steht es noch recht ausgeglichen (ganz im Gegenteil zum Brett 8 zwischen Erfurt und Mühlheim-Nord), aber sowohl heute wie auch morgen haben sie mit Solingen und Trier zwei starke Gegner.
Jedenfalls drücken wir ordentlich die Daumen!

6.2.2016

Beim Grand Prix vergangenen Donnerstag gab aus meiner Lesersicht eine Überraschung: Karl-Heinz war nicht ganz oben auf dem Treppchen, sondern als Sieger Christian und als zweiter Ludwig!

Insgesamt hat die 10 Minuten-Gruppe wie folgt gespielt:
1. Christian B. (5 aus 7 Punkte)
2. Ludwig (4,5)
3. Dietrich und Karl-Heinz (je 4)
5. Horst (3,5)
6. Norbert und Winfried (je 3)
8. Edwin (1)

Karl-Heinz und Dietrich führen den Grand Prix weiter an, aber Christian hat als dritter sogar noch Chancen auf den gesamten ersten Platz.

Im Klubturnier hat gestern Uwe J. eine Partie gegen Christian nachgeholt und gewonnen.

2.2.2016

Enrico berichtet im folgenden vom 4:4 gegen Schwarzenbek vom vergangenen Sonntag.

Nach der Niederlage gegen Doppelbauer Kiel in Runde 5 hieß es jetzt im Niemandsland der Tabelle zu bleiben und nicht doch durch irgendeinen dummen Zufall noch in Abstiegsgefahr zu kommen. Dass sollte ja eigentlich gegen das Schlusslicht Schwarzenbek möglich sein, oder?
Es gab nur ein Problem: Wir traten wieder ersatzgeschwächt an. Dennoch waren wir an 3 Brettern klar favorisiert.

Und es fing auch gut an. Mein Gegner an Brett 4 hat nach relativ wenig Zügen zu früh den Läufer angefasst, was zur Folge hatte, dass er mich fast schon zu einem Springeropfer nötigte, welches die Dame zwangsweise gewann, wenn er nicht matt gehen wollte. Mein Gegner entschied sich jedoch die Dame zu retten. 1:0.

Kurz darauf sah es bei Torsten ähnlich aus. Nur dass er der Spieler war der seinen Gegner zu einem Springeropfer zwang, was zum Damengewinn führte. 1:1

Es liefen also noch 6 Partien, von denen ich 2 besser einschätzte und eine als eher verloren. Der Rest war in meinen Augen noch unklar. Als dann Herbert schließlich sogar die gegnerische Dame gewann für einen Turm, Springer und 1 Bauern, sollte es theoretisch nur eine Frage der Zeit sein, bis sein Gegner die Segel strecken würde. Doch wie wenn Theorie auf Praxis trifft, ist es nie leicht so zu gewinnen. Besonders, weil André seine gute Stellung langsam aber sicher in Remisbreite brachte. Zum Glück schaffte er die Zeit und das resultierende ungleichfarbige Läuferendspiel war schlussendlich Remis. Kurz davor einigte sich auch Ralf mit seinem Gegner auf Remis.

Ankes Partie, die ich als verloren sah, schien währenddessen wieder haltbar aus. Doch der Teufel lag hier im Detail. Die Partie war wenig später verloren. Zwischenstand: 2:3 aus unserer Sicht

Es liefen also noch 3 Partien. Herbert, Stefan und Oliver. Herbert opferte dabei eine Qualität, um lästige Springerschachs zu verhindern und in aller Ruhe mit 3 Freibauern und Dame gegen 2 Türme zu gewinnen. Stefans Partie wirkte etwas merkwürdig und sein Gegner stand eventuell etwas besser und Oliver hatte ein Springerendspiel, dass wahrscheinlich früher oder später Remis werden dürfte.

Schlussendlich strich zuerst Herberts Gegner die Segel und wir konnten ausglichen. 3:3

Die restlichen Partien näherten sich danach langsam aber sicher der Zeitnotphase. Oliver hatte lange geknetet, aber er fand keinen Dosenöffner, um in die Stellung seines Gegners einzudringen, und schließlich wurde Brett 1 Remis. Zwischenstand 3,5:3,5

Am Brett von Stefan war jedoch ne kleine Überraschung passiert. Er hatte plötzlich Freibauern, doch sein Gegner hatte durchaus Potential einen Mattangriff zu starten. Bei nur ca. 3 min auf der Uhr entschied er sich daher lieber in eine Stellungswiederholung zu gehen und wir trennten uns vom Schwarzenbeker SK mit 4:4

31.1.2016

Die beiden heutigen Mannschaftskampfskämpfe gingen mit 4:4 der zweiten gegen Schwarzenbeker SK 1 und 3,5:4,5 der dritten gegen Ahrensburger TSV 1 nicht gerade wie geplant aus, bei beiden war mehr drin. Das 4:4 der zweiten war insbesondere am Ende sehr spannend.

Zur 3. Mannschaft...

Wir traten mit der zweitschwächsten Aufstellung der Saison an; Herbert ist nun neben André in der Landesliga festgespielt, auf Anke mussten wir auch verzichten.

Als erster war diesmal Uwe J. (Brett 5) gegen 11:45 Uhr fertig. Er hatte eine relativ geschlossene Stellung, die nicht mehr als nach Punkteteilung aussah.

Kurz nach 12 Uhr folgte Rüdiger (Brett 4). Er hoffte auf Vorteil, griff dann aber fehl, so dass er mit seinem Remis sehr zufrieden war.

Nicht viel später konnten wir uns an dem Sieg von Karl-Heinz (Brett 6) erfreuen. Er und sein Gegner hatten sehr schnell gespielt und kamen auf über 60 Züge. Dabei hatte sich Karl-Heinz einen Freibauern geschaffen, gegen den sein Gegner im Endspiel letztlich vergebens seinen letzten Turm opferte.

Zu dem Zeitpunkt sah es für uns gut aus, da auch Maxim (Brett 8) eine Qualität gegen einen Bauern mehr hatte. Leider gelang es seinem Gegner aber mit Bauern weiter vorzudringen, dem Maxim sich leider nicht erwehren konnte und gegen 12:30 Uhr aufgab.

Nicht viel später vernahmen wir auch die Hiobsbotschaft, dass auch Hubert (Brett 2) aufgegeben hatte. Er hatte ein leicht bessere Stellung, muss dann aber gepatzt haben mit Einstellung von Material. Allerdings war sein Gegner über die sofortige Aufgabe etwas überrascht.

Langsam nahte die erste Zeitkontrolle... wobei ich irgendwann vernahm, dass Christian B. (Brett 7) remisiert hatte.

Persönlich hatte ich (Burkart, Brett 1) zum Festhalten meiner Stellung wieder recht viel Zeit investiert und sah gerade meinen Gegner mit seiner Druckstellung meinen rückständigen Mehrbauern einkassieren. Dadurch hätte ich zwar Gegenspiel bekommen, aber das war mir auch wegen der knappen Zeit zu unklar, so dass ich Remis anbot, welches angenommen wurde. Auch dachte ich, dass Johannes noch bessere Chancen auf einen ganzen Punkt hatte.

So spielte Johannes (Brett 3) als letzter noch, aber nach weiteren wenigen Minuten ging auch diese Partie unentschieden zu Ende, so dass wir am Ende mit 3,5:4,5 das schlechtere Ende für uns hatten.

30.1.2016, Abend

Rüdiger weist uns auf die
Auslosung der DPMM-Zwischenrunde hin, bei der wir am 5./6. März auf Gastgeber SC Kreuzberg, SF Berlin 1903 und SG Aufbau Elbe Magdeburg treffen werden.

30.1.2016
Hier sind die von Rüdiger gemeldeten Ergebnisse der
6. Runde unserer Klubturniers samt Rangliste, Fortschritts- und Kreuztabelle.
Demnach sieht es für Enrico mit 5,5 Punkten und damit einem Punkt Vorsprung vor Karl-Heinz und Hubert gut aus.

Unserer 2. und 3. Mannschaft drücken wir morgen zu Hause in unseren Räumen wieder alle Daumen!

25.1.2016
Christian berichtet vom Erfolg im Deutschen Mannschaftspokal am vergangenen Wochenende.

Zum fünften Mal in Folge konnten wir in das Achtelfinale des Deutschen Mannschaftspokals einziehen. Auf dem Weg dahin konnten wir zwei Oberligisten ausschalten. Erster Prüfstein war der TuS Makkabi Berlin – durch Siege von Michael und Viktor und zwei Remisen von Thomas und Benedict kam ein klares 3:1 zu Stande. Michael gewann seine Partie gegen den U16-Europameister Leonid Sawlin.

Etwas knapper ging es in der nächsten Runde zu: gegen den Ausrichter der Pokalrunde SC Diogenes reichte uns ein 2:2. Hier gab die „Berliner Wertung“, bei der die Siege an den höheren Brettern mehr zählen, den Ausschlag zu unseren Gunsten. Mann des Tages war erneut Michael, der an Brett 2 durch einen taktischen Trick im Mittelspiel den entscheidenden ganzen Punkt einfuhr. Zwei Remisen von den Michnas, Marta und Christian, reichten damit zum Weiterkommen. Wobei ich (Christian) mir die Sache unnötig schwer machte, nachdem ich ein Endspiel mit sicherem Mehrbauern hatte. Viktor verlor leider.

Weiter geht es nun am 5. und 6. März. Gegen wen und wo, wird noch ausgelost.

Neben uns sind noch folgende Mannschaften im Rennen:

Bundesliga: OSG Baden Baden, SF Berlin 1903, USV TU Dresden, Hamburger SK
2. Bundesliga: SG Porz, SC Kreuzberg Berlin, SG Aufbau Elbe Magdeburg, SC Rotation Pankow Berlin, SF Neuberg
Oberliga: SC Emmendingen, SG 1871 Löberitz, SC Caissa Schwarzenbach, SF Deizisau
NRW-Klasse (4. Liga): SF Lieme
Regionalliga Bayern (5. Liga): SV Röhrnbach

Hier sind dazu
alle Ergebnisse der Vorrunde vom 23./24.1.2016
---
Und hier sind noch vom doppelten Wochenendsieger Michael die 18 Trainingspositionen zur Karlbader Bauernstruktur im Chessbase- und pgn-Format zum vergangenen Trainingsdonnerstag.

24.1.2016
Wusstet ihr, dass Marta mit einer ELO-Zahl von derzeit 2403 zweitbeste deutsche Schachspielerin ist und damit auch weltweit auf Platz 65 steht? Siehe
Live Rating der Frauen.
Für die Top 100 aller Spieler wird allerdings aktuell eine ELO-Zahl von 2655 benötigt, das ist ein ganzes Stück entfernt schon für unseren besten Spieler Michal Olszewski mit einer Elo von 2546.

23.1.2016
Das einzige Ergebnis von der Senioren von gestern:
Jürgen verlor gegen Gerhard, wozu er meinte: "Dabei hatte ich eigentlich schon so gut wie gewonnen. Ja, wer den letzten Patzer macht."

21.1.2016

Michael hat uns heute im Training diverse Beispiele mit der Karlsbader Bauernstruktur gezeigt, erst mit Plänen für Weiß, dann für Schwarz. Die Beispiele werden euch noch zur Verfügung gestellt.

Nachdem Winfried die erst kampflose gewonnene Partie gegen Wolf nun noch spielerisch gewonnen hat, steht hier nun die
Auslosung der 6. Runde des Klubturniers fest.

20.1.2016
Enrico berichtet im Folgenden vom 2,5:5,5 bei Doppelbauer Kiel.

Gegen Doppelbauer Kiel hatten wir Wochen vor diesem Spiel spekuliert, dass wir unsere dritte Mannschaft mit Sicherheit sehr gut unterstützen können. In den seltensten Fällen sind solchen Spekulationen von Erfolg gekrönt. So auch diesmal. Doch einige nicht erwartete Absagen sorgten nämlich dafür, dass wir an 5 Bretter von der DWZ her unterlegen waren.

Dennoch sah ich ne reelle Chance auf den Sieg. Zumindest bis ich am 5.Brett nach langem Rechnen eine relativ simple Taktik übersah, wodurch mein Gegner 2 Figuren gegen seinen Turm tauschen konnte bei klar besserer Stellung und wenig später Torsten auch noch eine Figur verlor.

Kurz gesagt wir lagen relativ früh 2:0 hinten. Dann remisierte Viktor in einer Partie die in meinen Augen sehr aggressiv gespielt wurde. Doppelbauer Kiel führte also 2,5:0,5. Zu dem Zeitpunkt standen allerdings Christian und André meiner Meinung nach besser und auch bei Daniel war ich eher positiv gestimmt. Ich spekulierte also insgeheim doch noch auf einen Sieg. Erst recht, nachdem Christian seine Partie gewonnen hatte.

Aber da sind wir wieder bei den Spekulationen: André gab in Zeitnot seinen Mehrbauer her und Daniels Stellung gefiel mir im Laufe der Zeit auch immer weniger, so dass auch diese Spekulation ein Schlag ins Wasser war, Daniel verlor seine Partie und André konnte sich nur noch auf Remis einigen. Stefan Stellung war so oder so totremis und Herbert hatte im Endspiel einen Minusbauern und die schlechtere Stellung, so dass wir am Ende völlig verdient 5,5 : 2,5 verloren haben

17.1.2016

Die beiden heutigen Mannschaftskämpfe der 2. und 3. Mannschaft wurden leider beide verloren. Die 2. Mannschaft verlor gegen starke Doppelbauer Kieler mit 2,5:5,5, die 3. bei Schwarzenbek trotz kampflosen Gewinn am 1. Brett knapp mit 3,5:4,5.

Zur 3. Mannschaft kann euer üblicher Reporter nicht viel sagen, da er das kampflose Brett hatte, genauso wie schon letztes Jahr bei Schwarzenbek. Letztes Jahr bin ich dort noch zwischendurch spazieren gegangen, diesmal aber mit der Bahn um 11:16 Uhr gen Heimat gefahren (es wäre doch nett, wenn man erst gar nicht früh ausstehen und hinfahren müsste...). Zu dem Zeitpunkt war schachlich noch nicht so viel los, auch wenn ich ein paar etwas zweischneidige Bretter, u.a. bei Hubert und Anke (Brett 2 und 3), gesehen habe...

...aber schauen wir uns hier nun den Bericht von Rüdiger an:

"Nachdem Burkart nach einer Stunde Brett 1 kampflos gewonnen hatte, machte er sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Heimweg. Zu diesem Zeitpunkt und auch noch eine weitere Stunde später sah es sehr gut für uns aus. Christian hatte einen Bauern gewonnen und Anke sogar die Qualität. Rüdiger hatte eine Druckstellung, Hubert, Uwe und Karl-Heinz hatten ordentlich Stellungsbilder und lediglich über dem Brett von Johannes hingen dunkle Wolken. Leider bewahrheitete sich dieser Eindruck, Johannes musste erst die „Qualle“ spucken und konnte dann nur noch die Partie hinterher werfen. Gegen halbzwei konnte Rüdiger dann aber das 2:1 vermelden. Sein Gegner hatte den Druck endlich abgewehrt und schickte sich an in Vorteil zu kommen. In Zeitnot übersah er dann aber eine Bauergabel und ließ etwas später die Platte krachen…

Mein hoffnungsfroher Blick auf die anderen Bretter ließ mich dann aber erschaudern. Christian hatte zwischenzeitlich einen zweiten Bauern gewonnen, dann aber seinen Läufer verloren und danach wanderten auch alle seine Bauern in die Schachtel. Er kämpfte mit dem blanken Turm zwar noch gegen Turm, Springer und zwei Bauern, musste aber dann die Hand zur Aufgabe reichen 2:2.

Auch auf den anderen Brettern ging es nun zügig zu Ende und zwar so schnell, dass ich gar nicht weiß in welcher Reihenfolge. Karl-Heinz hatte erst einen Bauern gewonnen und dann seinen Läufer für einen zweiten Freibauer gegeben. Er opferte einen Bauern zurück und der andere lief zur Dame. Mit Dame, Turm und Bauer drohte er gegen Turm, Läufer und Bauer nun so viel, dass sein Gegner sich das nicht mehr zeigen lassen wollte 3:2. Aber das war es dann auch, Anke hatte in horrender Zeitnot nicht nur ihren Vorteil, sondern eine ganze Figur hergeschenkt und das gegnerische Läuferpaar beherrschte das Brett. Sie versuchte noch einen Pattwitz, aber der Gegner durchschaute dies 3:3. Hubert verlor ersatzlos eine Figur, spielte noch ein wenig, gab dann aber auf 3:4. Gab es noch eine Chance auf ein 4:4? Nein, Uwe hatte seine Stellung etwas unglücklich abgewickelt. Wenn überhaupt konnte nur noch sein Gegner gewinnen, der bei dem Mannschaftsstand aber mit einem Remis zufrieden war 3,5:4,5.

Es war eine durchaus vermeidbare Niederlage, aber es zählt nun einmal, was am Schluss in der Ergebnisliste steht. Und Respekt an Schwarzenbek, sie haben sich vom kampflosen 0:1 nicht demoralisieren lassen, sondern aufopferungsvoll gekämpft!"

Euer üblicher Reporter resümiert die nackten Ergebnisse: Letztlich verloren wir vor allem vorne an unseren Bretter 2 bis 4. Nur Rüdiger und Karl-Heinz konnten an den Brettern 5 und 7 gewinnen, Uwe J. an 6 remisieren, während Hubert, Anke, Johannes und Christian an den Brettern 2, 3, 4 und 8 verloren.

16.1.2016

Nun sind auch die Tabellen zum
Klubturnier aktualisiert.

15.1.2016
Hier sind die Gewinner des gestrigen Klubturniers:
Von vorne Enrico gegen Jürgen, Hans-Jürgen gegen Rüdiger, Hubert gegen Burkart, Karl-Heinz gegen Uwe J., Werner gegen Christian, Johannes gegen Norbert W. und kampflos Winfried gegen Wolf.

9.1.2016

Die
Auslosung der 5. Runde des Klubturniers hängt diesmal schon am schwarzen Brett, nun sei sie hiermit auch hier verkündet.

8.1.2016
Beim gestrigen Grand Prix gewann wie angekündigt jeder einen Preis. Torsten als Sieger des Grand Prix-Blitz nahm sich einen (leeren) Ordner im hübschen Schachoutfit, einen kleinen Schachkalender und etwas Süßes, während Karl-Heinz als (Standard-)Sieger des 10 Minuten-Grand Prix die große Salami und ebenfalls Süßes bevorzugte.

Die Tabelle des 5 Minuten-Grand Prix (doppelrundig):
1. Torsten (6,5 aus 8)
2. Burkart (5,5)
3. Anke (4)
4. Enrico (3)
5. Rüdiger (1)

Das Endergebnis der 10 Minuten-Gruppe:
1. Karl-Heinz (5,5 aus 7)
2. Jürgen (5)
3. Christian, Dietrich und Winfried (je 4)
6. Werner (3)
7. Norbert (2)
8. Günther (0,5)

2.1.2016

Es gibt übrigens zum Grand Prix kommenden Donnerstag als erster Grand Prix-Abend im Jahr wieder Preise zu gewinnen! Kommt also zahlreich; es sollte für jeden einer da sein :)

1.1.2016

Frohes neues Jahr 2016 allerseits!

31.12.2015

Ein Tipp zur Mattaufgabe:
Die Lösung erinnert, passend zum heutigen Tag, mit den Damen- und Turmzügen an ein sich drehendes Silvester-Feuerrad.

24.12.2015

Hier ist ein kleines Weihnachtspräsent für euch (wer es schon kennt, um so besser...):
Weiß setzt Matt in 21 Zügen.
Na, schafft ihr das, was Fritz zumindest beim Test nicht gelungen ist?

Wer
uns die Lösung bis zum nächsten Klubabend (7.1.) schickt, wird lobend erwähnt!



18.12.2015
Michael hat uns gestern beim Training wieder einiges von den Bundesligapartien der 1. Mannschaft gezeigt und erzählt. Als Nichtbundesligaspieler freut man sich, dass auch Top-Spieler eigentlich einfache Fehler machen, z.B. die Züge falsch aufschreiben und aufgrund der falschen Annahme, schon 40 Züge gespielt zu haben, auf Zeit verlieren. Ansonsten zeigte der eine oder andere Spieler auch Nerven und machte Fehler, die ihm im Normalfall wohl nicht unterlaufen wären, ob nun im elementaren Endspiel oder relativ einfache Taktik im Mittelspiel.

Zu Gast hatten wir gestern einen Syrer, mit dem Anke gespielt hat.

Weiter geht es bei uns am 7.1.2016. Euer Vorstand wünscht euch und allen Schachspielern ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2016!

14.12.2015

Hier ist Enricos Bericht zur 2. Mannschaft, also dem 5:3 von gestern.

Nachdem wir in der vorherigen Runde das Topspiel gegen Argon Neumünster etwas unglücklich verloren haben, hieß es in Runde 4 gegen Bad Schwartau diese Niederlage vergessen zu machen.

So richtig schien dies aber nicht zu gelingen, denn Brett 6, wo Torsten schon in der Eröffnungsphase ein inkorrektes Opfer brachte und Brett 7, wo ich (Enrico) ebenso leichtfertig eine simple Gabel übersah und damit die Figur und Partie einstellte, gingen zeitig verloren. Als dann Christian an Brett 2 noch Remis machte, sah es vom Zwischenstand her mit 0,5 zu 2,5 aus unserer Sicht nicht rosig aus. Andererseits konnte man aufgrund des Standes auf den Brettern 3 bis 5 frohen Mutes sein und auch Brett 8 steuerte auf ein Remis hin. Lediglich die Partie von Viktor an Brett 1 machte mir etwas sorgen. Er hatte zwar das Läuferpaar vs. einen Turm und Bauern, aber insgesamt war die Stellung für mich sehr schwer einzuschätzen.

Dann näherte man sich der Zeitnotphase. Kurz davor gewann dann mehr oder weniger zeitgleich Daniel an Brett 5 und Oliver setzte am 3.Brett den gegnerischen König mit seinem Springerpaar so sehr unter Druck setzte, dass er schlussendlich eine Figur und die Partie ebenfalls seine Partie gewann. Am letzten Brett kam es dann etwas später zu einem Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern, so dass André und sein Gegner sich auf Remis einigten.

Es stand 3 zu 3 und Ralf stand am Brett 4 klar besser. Bei Viktor wollte ich zu dem Zeitpunkt weiterhin keinen Tipp abgeben, wobei ich persönlich mir nicht wirklich vorstellen konnte, dass er da verliert. Als dann allerdings Ralf in der Zeitnotphase dann seinen Gegner Matt setzte, war ich dann doch etwas erleichtert. Das Unentschieden war sicher. Doch was passierte nun auf Brett 1?

Viktor hatte dort nicht perfekt gespielt gehabt, so dass sein Gegner einen gedeckten Freibauern hatte. Andererseits war das Läuferpaar sehr stark, um nicht zu sagen stärker als das Turmpaar. Aber die Partie dürfte mit Sicherheit noch lange dauern. So dachte ich zumindest. Viktors Gegner nahm dann jedoch den ungedeckten Turm. Dabei übersah er aber, dass dies ein Opfer war und ging schlussendlich matt. Endstand 5:3.

13.12.2015

Die weiteren Ergebnisse vom Mannschaftswochenende:
Die 1. Mannschaft hat gestern 4:4 gegen Bayern Müchen gespielt und heute 0,5:7,5 gegen Champion Baden Baden. Während die hohe Niederlage wenigstens nicht die "Höchststrafe" bedeutet, war die Niederlage einkalkuliert worden. Dagegen war vielleicht beim 4:4 gegen Bayern München, aber vor allem beim 3,5:4;5 gegen den HSK mehr drin (siehe Bericht) - schade, dass es nicht klappte.

Die 2. Mannschaft hat nach einem zwischenzeitlichen 1:3-Rückstand alle weiteren Partie zum 5:3 gegen Bad Schwartau gewinnen können.

Mit 7:1 hat gar die 3. Mannschaft Bad Schwartau 2 besiegt.

Hier ist Christians Bericht zur 1. Mannschaft.

Chance vertan, aber Minimalziel erreicht

Das zweite Bundesligawochenende brachte uns drei Matches in Hamburg: das gegen unseren Reisepartner Hamburger SK, den FC Bayern München und den Deutschen Serien-Meister Baden-Baden – die Nummern 3, 5 und 6 in der ewigen Tabelle der Schachbundesliga.

Unser Minimalziel, den ersten Mannschaftspunkt zu sammeln, ist uns dabei gelungen – doch es war viel mehr drin. Und dies hatte mit dem Match gegen den Hamburger SK zu tun. Nominell deutlich unterlegen lieferten wir einen starken Fight. Zwei Remisen von Arne und Michael, eine Niederlage von Simon und zwei Siege von Michal und Benedict brachten uns 3:2 in Führung. Benedict stand zunächst hinten drin, konterte Jonas Lampert dann aber aus. Kurios der Sieg von Michal gegen seinen Landsmann und früheren U20-Weltmeister Jan-Krzysztof Duda. In beiderseitiger Zeitnot machte Duda seinen 39. Zug und verließ den Turniersaal – in der Annahme, er hätte schon vierzig Züge geschafft. Als er wieder am Brett war, war seine Zeit abgelaufen und er hatte verloren.

Somit sah es nach gut vier Stunden Spielzeit sehr gut für uns aus: Thomas und Emil hatten noch gute Remischancen und Viktor stand gegen Großmeister Karsten Müller klar auf Gewinn. Doch leider holten wir aus diesen Partien nur noch einen halben Punkt. Viktor ließ ein Dauerschach zu, Emil musste sich dem Bundestrainer GM Dorian Rogocenko letztlich geschlagen geben und Thomas konnte das Turmendspiel, das theoretisch remis war, leider doch nicht halten. Unsere Gastgeber konnten ihr Glück kaum fassen – vollkommen überraschend hatte sich das Match noch gedreht. Und wir mussten durch einen echten Tiefschlag gezeichnet in das Match gegen Bayern München…

Als ich dabei die Aufstellung der Gegner sah, ahnte ich nichts Gutes. Die Münchner hatten tatsächlich die Ranglistennummern 1 bis 7 am Start – das kam sonst weder diese noch letzte Saison vor und erwischte uns auf dem falschen Fuß. Entsprechend lief die Vorbereitung unserer gesamten Mannschaft ins Leere. Doch trotz des Schocks vom Vortag, der allen noch in den Knochen steckte, lieferten wir einen guten Kampf. Nach vier Remisen an den vorderen Brettern von Michal, Lawrence in seiner Premiere für uns, Simon und Michael musste sich das Match an den hinteren Brettern entscheiden. Doch es entschied sich nicht: beide Mannschaften gewannen je zwei Partien und das Match endete 4:4. Die Helden auf unserer Seite waren Emil und Marta. Arne und Benedict haben leider verloren.

Als letzter Gegner wartete dann die OSG Baden-Baden auf uns, gespickt mit Weltklassespielern und Deutscher Meister der letzten zehn Jahre. Da ging es vor allem darum, die "Höchststrafe" von 8:0 zu verhindern. Und wie vor drei Jahren ist uns das gelungen. Nach sechseinhalb Stunden Spielzeit und 110 Zügen hatte Falko seinem Gegenüber GM Jan Gustafsson ein Remis abgerungen. Hier und da hatten wir kleine Chancen auf den ein oder anderen halben Punkt, aber mehr war letztlich nicht drin.

Und auch wenn die Ausbeute von einem Mannschaftpunkt aufgrund des HSK-Matches letztlich enttäuschend war, lohnt es sich, ein zweites Mal auf die ewige Tabelle der Schachbundesliga zu blicken: mit unserem 4:4 gegen den neumaligen deutsche Meister aus München springen wir fünf Plätze nach oben auf Rang 78.

Hier ist ein kleiner Bericht zur 3. Mannschaft; euer Autor selbst war sehr in seiner Partie involviert, so dass er nicht alles genauer verfolgen konnte.

Einige Zeit sah es an den acht Brettern relativ ausgeglichen aus. Mit am schnellsten spielte Rüdiger (Brett 5): Seine Partie war so ausgeglichen, so dass er nach rund 2,75 Stunden remisierte.

Nur kurze Zeit später gewannen Karl-Heinz (Brett 7) und Hubert (Brett 3). Wie erstere Partie erfolgreich war, ist mir nicht bekannt, während Hubert in (s)einer typischen Verteidigung mit Schwarz einen guten Druck erst einmal zum Bauerngewinn machen konnte. Allerdings wurde auch seinem König die Rochade vermiest und er sah sich zeitweilig einer einzügigen Mattdrohung gegenüber, die er aber aufheben konnte. Schließlich standen bei Könige jenseits ihrer Grundlinien, was Hubert mit Mattdrohung zu Materialgewinn nutzen konnte und sein Gegner, nachdem er dieser sich beim Versuch des Zurückschlagens eines Bauerns in Schach stellte, sofort aufgab.

Gegen 13:15 hatte dann auch Herbert (Brett 1) gewonnen. Als Schwarzer erst etwas defensiv stehend gewann er positionelle Oberhand, bis sein Gegner ein taktisches Motiv zum Figurenverlust übersah und die Segel strich.

10 Minuten später punktete auch Christian B. (Brett 8). Er hatte in einem Damenbauerspiel positionellen Vorteil, u.a. durch rückständigen schwarzen Bauern gehabt und konnte letztlich irgendwie gewinnen.

Weitere 10 Minuten später konnte auch Johannes (Brett 4) seinen Gewinn verbuchen. Er hatte erst seinen weißen Springer auf e6 einnisten können, später einen gedeckten Freibauern. Allerdings hatte sein Gegner eine Mattdrohung, die ihm mittels Turopfer wichtiges Material hätte bringen können, aber er übersah einen wichtigen Damenrückzug, so dass er nicht optimal seine beiden Türme gegen Johannes Dame tauschte. Am Ende gelang es Johannes' dann mit Schach die schwarze Dame und damit insgesamt zu gewinnen.

Auch Uwe J. (Brett 6) konnte siegen. Erst hatte er mehr Raum, dann gewann er insgesamt zwei Bauern, die auf dem Weg zur 8. Reihe alles klar machten.

Als letzter spielte ich (Burkart, Brett 2) wieder. Aufgrund einer mir nicht gut liegenden Eröffnung experimentierte ich etwas defensiv, versuchte viel abzutauschen und sah mich dann in Nachteil kommen (Bauernminus). Aber zum Endspiel lockerte mein junger Gegner seinen Griff, sah trotz erheblich mehr Zeit nicht seine taktischen Chancen, sondern tauschte zum Turm-Springer-Endspiel mit zeitweiligem, eher schwachen Mehrbauern ab. Als ich den Bauern zurück bekam und mein Gegner die letzte Chance zur Königaktivierung nicht wahrnahm, war das Remis nur noch eine Frage der Zeit, wie er beim 50. Zug eingestand.

12.12.2015

Beim Seniorenturnier konnten sich zwei Favoriten mit Weiß durchsetzen und zwar Karl-Heinz gegen Helmut und Jürgen gegen Wolf.

Eine Nachholpartie vom Klubturnier endete zwischen Werner und Karl-Heinz remis.

Dieses Wochenende ist Großkampftag hinsichtlich Mannschaftsspiele.
Gestern hat unsere 1. Mannschaft knapp mit 3,5:4,5 beim HSK verloren. Aktuell spielt sie gerade
live gegen Bayern München, einen schlagbaren Gegner, während es morgen gegen Baden-Baden sehr schwierig wird.
Wir drücken ihnen, wie auch unserer 2. und 3. Mannschaft gegen Bad Schwartau 1 und 2 morgen zu Hause im Rathaus, die Daumen!

5.12.2015
Beim 10 Minuten-Grand Prix vergangenen Donnerstag musste Karl-Heinz diesmal seinen 1. Platz mit Anke teilen.
Der Enstand insgesamt:
1. Anke und Karl-Heinz (je 6 aus 7 Punkte)
3. Christian B. (5)
4. Dietrich und Winfried (je 3)
6. Horst und Werner (je 2)
8. Edwin (1)

Beim Klubturnier hat Rüdiger nun den zweiten Tabellenplatz eingenommen, nachdem er mich (Burkart) mit Schwarz besiegen konnte. Im Mittelspiel sah ich nicht die zum klareren Vorteil führenden Möglichkeiten (Müdigkeit!? Zeitnot war's diesmal eher nicht), insbesondere als ich ein Bauernopfer Lxh7 annahm (es folgte darauf Df3, Dxf3 und Txf3 und der g5-Bauer bedeutete den Sieg) statt Rüdigers Königs mit Dg3 Probleme zu stellen, die ihn einen Läufer gekostet hätten. Auch z.B. Te1 wäre an dieser Stelle wohl besser gewesen.

Hier ist die kritische Stellung vor dem 42. Zug von mir bzw. Weiß.



1.12.2015

Wie die vergangenen Jahre gibt es wieder den
Queerspringer-Schach-Adventskalender.
Spielt doch mit und testet euer schachliches Vermögen; die heutige Aufgabe dürfte für die Mehrzahl von euch nicht zu schwer sein.

Am Sonntag gewann unsere Jugendmannschaft bei Bad Schwartau 2 mit 2,5:1,5, Gratulation!

28.11.2015
Der vorgestrige Klubturnierabend war vor allem ein Abend der Schwarzen, die quasi 6,5:1,5 gewannen. Dazu haben Enrico (als Schnellster) gegen Rüdiger, Hans-Jürgen gegen Johannes, Wolf gegen Edwin, Werner gegen Ludwig, Günther gegen Norbert L. und als zeitlich letzter noch Jürgen gegen Winfried erfolgreich beigetragen. Nur Karl-Heinz und Hubert remisierten, während erst gegen 23:30 Uhr der einzige Weißsieg von mir (Burkart) gegen Christian B. feststand.

Mit 3,5 Punkten führt weiter Enrico vor Jürgen und Hans-Jürgen mit 3 Punkten aus 4 Partien; auf der Lauer liegen mit erst drei gespielten Partien Burkart mit 2,5 und Rüdiger und Karl-Heinz mit 2 Punkten.

Wir wünschen morgen unserer Jugendmannschaft in Bad Schwartau viel Erfolg!

21.11.2015

Zwei Ergebnisse vom Seniorenturnier (dank Rüdiger): Es gewannen Jürgen gegen Edwin und Rüdiger gegen Karl-Heinz.
Nun stehen auch die Tabellen aktuell bereit, also die
Rangliste, Fortschritts- und Kreuztabelle. Es führt Jürgen mit 3 Punkten vor Rüdiger mit 2,5 und Gerhard mit 2 aus 2, während Vorjahressieger Karl-Heinz schon zwei Nullen hinnehmen musste.

20.11.2015
Beim Training letzten Donnerstag hat Michael uns einige interessante Stellungen und großmeisterliche Fehler vom Weltcup 2015 in Baku gezeigt, auch plastisch dargestellt, wie spannend das Finalduell zwischen dem Sieger Sergei Karjakin und seinem Landsmann Pjotr Swidler war, u.a. gut nachzulesen in den
Artikeln auf chessbase zu Baku, insbesondere zum Finale: "Schon in den vier regulären Partien des Worldcupfinales gab es von beiden Seiten eine Reihe von groben Fehlern. Am heutigen Stichkampftag wurde das noch einmal übertroffen. Keine einzige der insgesamt zehn Partien des Finales endete remis. Am Ende entschied praktisch ein Turmeinsteller..."

Euer Turnierleiter ist sehr erfreut, dass am Donnerstag auch drei Nachholpartien zum Klubturnier gespielt wurden. Diese gewannen Hubert gegen Edwin, Winfried gegen Werner und Wolf gegen Norbert L.
Auf dieser Basis steht nun die Auslosung der 4. Runde für kommenden Donnerstag.

15.11.2015
Beim heutigen Mannschaftskampf hat die zweite Mannschaft leider knapp mit 3,5:4,5 bei Agon Neumünster verloren, währnend die 3. Mannschaft mit 4,5:3,5 gegen Bargteheide 2 gewonnen hat, die allerdings nur zu siebst antraten.

Hier ist der Bericht zum 4,5:3,5 der 3. Mannschaft.

Nach einer Stunde hatte André (Brett 1) formal gewonnen, da wirklich kein Bargteheider aufgetaucht war.

Um 11:30 Uhr verlor Hubert (Brett 3). Er hatte bei eigentlich ganz netter Stellung anscheinend gepatzt und ein Grundlinienschach zugelassen, wodurch er einen Turm verlor.

Rund eine Viertelstunde später stand es dann aber schon 3:1.
Sowohl Anke (Brett 4) konnte ihren Sieg vollenden, der schon seit der Eröffnung nach weniger Zügen in Aussicht stand...
...als auch Johannes (Brett 5), bei dem ich allerdings nur ein solide Stellung gesehen hatte.

Auch Rüdiger (Brett 6) gewann, nachdem er den gegnerischen Isolani gewinnen und den Vorteil im Turmendspiel bis zur Vollendung des Punktes vergrößern konnte (u.a. erheblich besserer König zur Unterstützung des Freibaunern).

Als auch dann noch Christian B. (Brett 8) remisierte, obwohl er lange einen Minusbauern hatte, war der Siegesstand zum 4,5:1,5 erreicht.

Uwe J. (Brett 7) hatte eine bessere Stellung und konnte die gegnerische Dame gegen 2 Figuren fangen. Leider stand sein König unsicher, so dass es die gegnerischen Figuren schafften ihn mattzusetzen.

Ich (Burkart, Brett 2) stand lange unter Druck, nachdem ich irgendwie dem Weißen das bessere Spiel überließ, was mich viel Bedenzeitzeit kostete. Immerhin konnte ich zeigen, dass sein Angriff eigentlich nicht durchschlug und eine Qualität gegen einen Bauern gewinnen. In hoher Zeitnot habe ich dann leider gepatzt und erst einen Bauern eingestellt und schließlich völlig übersehen, dass mein König in extreme Bedrängnis kam, aus der er nicht mehr heraus kam.

So haben wir nach guter Führung letztlich doch knapper gewonnen als vorher zu hoffen war - na, Hauptsache zwei Mannschaftspunkte :)
Dadurch konnten wir hinterher zu viert beim Griechen noch sorglos auch über die nicht so guten Partien sprechen.

12.11.2015

Beim gestrigen Klubabend gab es einige interessante und spannende Partie zu sehen.

Eine von ihnen war die von Günther gegen Winfried, bei dem letzterer eigentlich eine Qualle weniger hatte, aber zum Endspiel hin mit seinen zur Umwandlung hinstrebenden Bauern inzwischen dem gegnerischen Turm keine Chance ließ und dieser sich heroisch opferte, was an Winfrieds Sieg aber nichts mehr änderte.

Als einzige noch länger spielten Hans-Jürgen gegen Uwe J. Das Mittelspiel zum Doppelturmendspiel sah eigentlich etwas besser für Uwe aus, aber im Laufe der Zeit hat ihn wohl seine (vor allem zweite) Zeitnot eingeholt, so dass Hans-Jürgen doch noch gewann.

Rüdiger hatte früh Johannes' Bauernstellung zum Doppelbauern zerstört und konnte langsam, aber sicher seinen Vorteil zum Gewinn ausbauen.

Christian B. stürmte mit seinen Freibauern vor, so dass es hier eher eine Frage war, wie er wohl die kleinen Probleme bis zum Punkt lösen würde, die Ludwig ihm stellte.

Jürgen und Karl-Heinz einigten sich nach dem 20. Zug von Weiß auf Remis und analysierten hinterher ihre Partie noch länger weiter.

Ein halben Zug länger spielten Enrico und ich (Burkart). Nach dem Enrico mich a tempo mit einem scheinbaren Bauernopfer unter Druck setzte und den besten Weg weiter wohl nicht fand, mündete das ganze in ein Schwerfigurenendspiel mit einem isolierten d-Bauern auf meiner Seite, der aber kein großer Nachteil war, so dass Enrico nach etwas Nachdenken in das Remis einwilligte.

Unserer zweiten und dritten Mannschaft wünschen wir in Neumünster und Bargteheide viel Glück und Erfolg am Sonntag!

8.11.2015

Unsere Jugendmannschaft hat ihren ersten Sieg in der
2. Runde der Jugendbezirksliga errungen, Gratulation! Sie gewannen mit 2,5:1,5 gegen Bad Oldesloe 2 (letztere waren allerdings nur zu dritt angetreten).

Hier ist Auslosung der 3. Runde des Klubturniers.

31.10.2015
Nun sind alle Klubturnierergebnisse online, insbesondere die fehlenden der
2. Runde nachgetragen.

25.10.2015
Hier sind die (bekannten) Ergebnisse von der 2. Runde des Klubturniers:
Es gewannen Norbert W. gegen Hubert, Hans-Jürgen gegen Norbert L. und Edwin gegen Günther, während Johannes und Jürgen remisierten.

19.10.2015

Ein Nachholergebnis vom Klubturnier: Hubert gewinnt gegen Winfried - "nicht ohne erheblichen Widerstand", wie Winfried meinte.

11.10.2015

Unsere beiden Mannschaften haben heute gewonnen. Die zweite gewann gegen LSV 3 mit ihrem derzeitigen Standergebnis von 5,5 zu 2,5, die dritte punktete gegen LSV 6 mit 6:2.

Hier ist Enricos Bericht zu 2. Mannschaft.

Die 2. Runde der Landesliga fand heute für die 2. Mannschaft mit guten Aussichten statt, denn da die 1. Mannschaft nicht zeitgleich in der Schachbundesliga antreten musste, konnten wir auf deren Hilfe zurückgreifen, was bei Lübeck 3 uns auch gut tat. So spielten beide Mannschaften fast in Bestbesetzung. Bei uns fehlte nur Arne Jochens (an Nr. 3 gesetzt) und bei Lübeck 3 Andreas Illgner (an Nr. 4 gesetzt). Insgesamt bedeutete dies, dass wir an den ersten 4 Bretter favorisiert waren und lediglich an Brett 7 im Nachteil waren, wobei Daniel Kopylow bereits in Runde 1 gezeigt hatte, dass Zahlen nur Schall und Rauch sind.

Es versprach auf jeden Fall ein spannender Kampf zu werden, wobei es relativ früh bereits 2 : 2 stand. Nach 1 Stunden hatten sich nämlich schon 4 Bretter friedlich auf Remis geeinigt und die restlichen Partien sahen zu zu dem Zeitpunkt etwas positiv für uns aus, zumal wir noch 3 Weißbretter im Feuer hatten. Besonders die Partie von Falko am Brett 4 sah sehr vielversprechend aus, da er sehr viel Raum kontrollierte und das Zentrum von Schwarz stark unter Beschuss war. Im Laufe der Partie sah man dann auch, warum Falko in der 1.Mannschaft spielt. Stück für Stück verbesserte er seine Stellung und überspielte mit ruhigen Zügen seinen Gegner regelrecht. Es stand 3:2.

Am Brett 2 wickelte Christian erfolgreich in ein gewonnenes Leichtfigurenendspiel ab. Die schwarzen Bauerninseln waren einfach zu vereinzelt. 4:2

An Brett 8 opferte der Gegner von Torsten zwischenzeitlich 2 Figuren. Aber dieser kam nicht zum erhofften Angriff und in der Schlussabrechnung hatte Torsten dann 1 Figur für drei Bauern, jedoch einen starken Mattangriff auf den nicht rochierten König, was Torsten in der Zeitnotphase auch sehr schön ausnutzen konnte. 5:2.

Fast zeitgleich remisierte dann Oliver und sein Gegner, wobei beide nur noch wenige Minuten zur Zeitkontrolle hatten.

So hieß es am Ende 5,5: 2,5 für Norderstedt.

Und hier ist der Bericht zur 3. Mannschaft

Favorisiert gingen wir ins Match; Rüdiger meinte später auch, dass er den Partieverlauf nicht so zäh erwartet hatte. Wir waren diesmal sogar neun Spieler, so dass Rüdiger wie ursprünlich geplant doch aussetzen konnte (von Huberts Erscheinen waren wir nicht sicher, haben uns aber um so mehr gefreut).

Nach 1,5 Stunden remisierte Christian (Brett 8). Er hatte gegen das Wolgagambit nach Damentausch einen netten Bauern mehr, verspielte ihn aber irgendwie, so dass es zum Remis kam.

In den nächsten 1,5 Stunden ergaben sich dann ein paar Vorteile für uns.
Fast zeitgleich gewannen Hubert (Brett 4) und Uwe (Brett 6).
Hubert hatte im Spanier in der schwarzen Königsbauernstellung einen isolierten f-Doppelbauern erzeugen können, spielte dort konsequent auf Angriff und gewann schließlich.
Uwe konnte gegen den (Abtausch-)Slawen viel Druck aufbauen, der sich in Material (z.B. Qualle und Bauer) und letztlich den ganzen Punkt umwandelte.

Auch noch kurz vor 13 Uhr remisierte ich (Burkart, Brett 3). Im ersten Zug stellte ich die Weichen in Richtung sicherem Spiel, so dass nach etwas Aufpassen bei ungefähr ausgeglichener die Punkteteilung nach 17 Zügen im Sinne der Mannschaft gewesen sein dürfte.

10 Minuten später gewann Herbert (Brett 2). Er hatte nach 1.d4 d5 lang rochiert, so dass es zu gegenseitigem Königsangriff kam. Dabei blieb der schwarze allerdings stecken. Vielmehr opferte der Schwarze auch noch ein Qualle und musste schließlich bei Turm und Herberts Bauer d7 gegen seinen Springer die Segel streichen.

Karl-Heinz (Brett 7) hatte schon lange eine Figur mehr gegen einen Bauern. Als sich sein Vorteil noch klar vergrößerte, gab sein Gegner gegen 13:20 auf. Damit war der Mannschaftssieg mit derzeit 5:1 gesichert.

Anke hatte lange eine interesssante halbwegs geschlossene Stellung, die sich gerade zu ihrem Vorteil entwickelte (z.B. zwei zusammen vorgerückte Bauern). Leider griff sie dann fehl und stellte ihre Dame ein anstatt sie zu tauschen (Fesselung des Deckungsbauern), so dass sie aufgab.

Somit blieb noch André am Spitzenbrett. Er konnte als Schwarzer schnell den Raum im Zentrum für sich beanspruchen und hatte so optisch Vorteil. Später gab er seine beiden Türme für die weiße Dame, während die weißen Figuren meist trotzlos auf der eigenen Grundreihe hinter Bauern dahinsiechten, vor allem die beiden Türme. Dadurch konnten die schwarzen Figuren gegen den weißen König erfolgreich vorgehen; sie mussten gerade in der knappen Zeit ja nicht den optimalen Weg wählen ;)

10.10.2015

Alle bekannten Ergebnisse vom Klubturnier sind eingetragen und auf dieser Basis die
2. Runde ausgelost.

Drei Resultate von der 2. Runde des Seniorenturniers: Jürgen gewann gegen Helmut nach 44 Zügen, Gerhard kampflos gegen Edwin und Rüdiger und Wolf remisierten.

Hier sind auch noch die Ergebnisse vom 10 Minuten-Grand Prix:
1. Karl-Heinz (6 aus 6 Punkte)
2. Dietrich und Rüdiger (je 4)
4. Ludwig (3)
5. Johannes und Edwin (je 2)
7. Norbert L. (0)

Unsere Jugendmannschaft hat die erste Runde in der Jugendbezirksliga etwas ersatzgeschwächt mit 0:4 verloren.

Unserer 2. und 3. Mannschaft wünschen wir morgen beim ersten Heimspiel viel Erfolg!

4.10.2015

Am Donnerstag war beim Grand Prix in der 10 Minuten-Gruppe wieder gute Beteiligung, während in der 5 Minuten-Gruppe Uwe und Burkart in vier Spielen die Punkte verteilt haben (Burkart 15, Uwe 14).

Eure Nachholergebnisse am kommenden Donnerstag meldet ihr bitte wie immer am besten per E-Mail an euren Turnierleiter.

26.9.2015

Beim Klubturnier gab es am Donnerstag einige spannende und knappe Partien zu sehen. Letztlich konnten sich aber doch alle Favoriten durchsetzen, wenn z.T. auch etwas glücklich. Euer Turnierleiter brauchte fast seine gesamte Spielzeit, um am Ende den Punkt zu holen, nachdem schon sein Gegner ein Remis wegen der knappen Bedenkzeit abgelehnt hatte (zum Glück, da in dem Moment gerade ein Bauer und eigentlich noch etwas mehr zu gewinnen war). Die ersten Sieger heißen somit Rüdiger, Christian, Johannes, Uwe und Burkart.

An alle Nachholer: Bitte teilt per Mail euer Ergebnis mit, damit euer Ergebnis bei der Auslosung zur 2. Runde berücksichtigt werden kann. Euer Turnierleiter kann die Donnerstage im Oktoker nur selten zum Klubabend kommen.

Unserer Jugendmannschaft wünschen wir morgen auswärts einen guten Start erstmalig in Jugendbezirksliga! Wobei morgen allerdings mit Bargteheide 1 der wohl schwerste Gegner anliegt, zu verlieren wäre also keine Schande.

22.9.2015

Die Nachholpartie im Seniorenturnier konnte Jürgen gegen Karl-Heinz gewinnen.

Unsere Mannschaften haben am Wochenende wie folgt gespielt:
1. Mannschaft jeweils 1,5:6,5 verloren gegen Mülheim Nord und Hansa Dortmund, Bericht siehe unten.
2. Mannschaft 5,5:2,5 gewonnen bei KSG 1.
3. Mannschaft 3:5 verloren bei Kaltenkirchen 1 (mit 7 Spielern).

Im Folgenden berichtet uns Falko zur 1. Mannschaft.

Holprige Rückkehr in die 1. Bundesliga

Tag 1: Mülheim Nord – Norderstedt 6,5:1,5

Die 2. Saison ist bekanntlich immer die schwerste. Das könnte auch für uns gelten, auch wenn wir sicherheitshalber zwischen 1. und 2. Saison zwei Jahre Pause eingelegt haben.

In der Zwischenzeit ist die Liga nicht schwächer geworden, unsere Fähigkeit, möglicherweise mal in die Nähe von Mannschaftspunkt(en) zu kommen, dürfte noch mehr als vor zwei Jahren von der Verfügbarkeit unserer drei Spitzenspieler abhängen.

Nach Dortmund fuhren wir zum Saisonauftakt ganz OHNE Spitzen und aus verschiedenen Gründen war es sogar gar nicht so einfach für unseren spielenden Manager Christian, überhaupt 2x8 Leute ans Brett zu bekommen.

In der ersten Runde erwartete uns Mülheim Nord, eine ganz erfahrene Erstligatruppe, die durch den parallel stattfindenden Weltcup in Baku zum Glück auch etwas ersatzgeschwächt war. Der Unterschied ist dabei natürlich, dass wir dann auf ca. 6 Spieler bis maximal Fidemeister-Stärke zurückgreifen und die Mülheimer immer noch Groß- und Internationale Meister in die Waagschale werfen konnten. So sollte nominell ein 6:2 bis 6,5:1,5 für unsere Gegner herauskommen, letzteres ist es dann geworden, wo bei wir sogar noch das Glück eher auf unserer Seite hatten, da Emils Gegner sein Turmendspiel komplett überzog und Emil so in seiner ersten Erstligapartie gleich den ersten (Schwarz-)sieg einfuhr – herzlichen Glückwunsch!

Da in dem Kampf wenig Spannung aufkam, erlaube ich mir, zeitlich und bezüglich der Bretter etwas zu springen, außerdem erfolgt die Partieeinschätzung nur soweit bekannt mit Computerhilfe – der geneigte Leser ist herzlich dazu eingeladen, sich über
www.schachbundesliga.de [Liveportal] die Partien mit parallel laufender Bewertung anzuschauen. Als weiteren Service für unsere zahlreichen Fans weise ich noch auf die großartigen Statistikseiten bei Godesberg hin und auf das für uns wenig erbauliche Ligaorakel.

Zuerst musste Suren die Segel streichen, der dankenswerter Weise noch kurzfristig eingesprungen war und schon die Zugfahrt in den Knochen hatte. Gegen den so wie ich meine mehrfachen Deutschen Meister Daniel Fridmann lief mit Schwarz nicht viel zusammen, ein Bauer ging über Bord und dann wackelte auch schon der König und fiel zeitnah um.

An Brett 1 hatten sowohl unser Rekordbundesligaspieler Michael wie auch die computerlosen Kiebitze eigentlich einen guten Eindruck von Michaels weißer Stellung, die Wahrheit sah dann aber wohl doch anders aus und GM Tregubov wies durch eine Reihe starker Züge nach, dass Michaels Stellung viele Fragen aufwarf, die dann auf Dauer nicht mehr zu beantworten waren. Starke Partie von Schwarz.

An Brett 3 hatte Benedict die Lage mit beiderseitigem Läuferpaar und allen Schwerfiguren im Zentrum und auf der offenen Linie ganz gut im Griff. Während des Vereinfachens entwickelte dann sein Gegner etwas Initiative, der Benedict dann ungewollt nachhalf und sich unversehens in einem nicht mehr zu verteidigenden Endspiel wiederfand. Da sein Konterpart auch über Elo 2600 notiert, verleihe ich hiermit meiner Freude darüber Ausdruck, dass Benedict und Emil 1,5 Jahre nachdem wir mannschaftsintern diskutierten, ob wir uns mit diesen beiden verstärken und verjüngen möchten und ob sie dann wohl zu uns kommen würden, nunmehr die Bretter 2-4 in der 1. Bundesliga besetzen. Eine ganz großartige Geschichte!

Arne hatte es mit Großmeister Felix Levin zu tun, die vorbereitete Nebenvariante gegen Semi-Tarrasch kam aufs Brett, in den entstehenden Verwicklungen konnte der Großmeister aber die Entlastung schaffen, die Arne eigentlich verhindern wollte, und von da an schlug das Pendel dann in die für uns falsche Richtung.

Christian erreichte mit Schwarz eine dynamische Stellung mit etwas Druck am Damenflügel gegen den gegnerischen Angriff im Zentrum. Ausgangs des Mittelspiels zeigte die Analyse, dass Christian noch einige giftige Möglichkeiten gehabt hätte, wo wir uns erlauben dürfen offen zu lassen, ob Daniel Hausrath diese am Brett alle mit der notwendigen Genauigkeit entschärft hätte. Da Christian diese Möglichkeiten nicht aufs Brett brachte, strich aber auch hier der deutliche Elofavorit verdient die Meriten ein.

Thomas war nicht allzu gut aus der Eröffnung gekommen, hielt dann aber seine Stellung über einen sehr langen Zeitraum zusammen, so dass er sich nachher in einem nur auf den ersten Blick klar schlechteren Endspiel mit Bauern weniger wiederfand. Auch hier zeigte die Analyse aber noch beträchtliche Verteidigungsressourcen. Unsere vorher ausgegebene Marschroute, dass wir auch gegen diese starke Gegnerschaft unsere Chancen bekommen werden, bestätigte sich nicht nur in dieser Partie. Leider ging Teil 2 unseres Plans, diese Chancen dann eiskalt zu nutzen, zu selten auf.

Schließen wir den schachlichen Teil des Berichts des ersten Tages noch mit der zweiten erfreulichen Partie. Ihr Berichterstatter Falko Meyer konnte gegen Großmeister Feygin und die französische Verteidigung die Stellung ausreichend einfach und im dynamischen Gleichgewicht halten. Bessere Bauernstruktur und aktivere Figuren gegen das schwarze Läuferpaar. Die wenigen Klippen, die es bei der Vereinfachung und Abwicklung ins Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern zu umschiffen galt, wurden mehr oder weniger souverän gemeistert, so dass am Ende ein erfreuliches und nie besonders gefährdetes Remis zu Buche stand.

Überaus erfreulich, mit welcher Aufgeschlossenheit und Freundlichkeit und ganz unprätentiös die Mülheimer Stars nach den Partien unabhängig vom Ergebnis der Partie mit uns noch analysierten, eine sehr sympathische Mannschaft.

Abgerundet wurde der Abend mit einem ohrenbetörenden Feuerwerk, welches sich durch (un)günstige Wind- und Schallverhältnisse gefühlt direkt in unseren Hotelzimmern abspielte – ein gutes Omen für unser Schach morgen?


Tag 2: Norderstedt – Dortmund 1,5:6,5

Am Sonntag erwarteten uns dann die Gastgeber des Wochenendes, so dass ein Dank für die Gastfreundschaft und Bewirtung nicht fehlen darf, wir wurden gut verköstigt. Mit dem Dortmunder Rathaus wurde ein klangvoller Austragungsort gefunden, an dem am Samstag jedoch auch noch ein Schnellturnier stattfand, was teilweise auch sehr klangvoll war, zum Beispiel während des Aufräumens und der Siegerehrung, die es akustisch deutlich in den Spielsaal schaffte. Meiner Ansicht nach jedoch zu verschmerzen, wenn dafür so ein zentraler und wohlklingender Austragungsort gefunden wird, ich musste, als es laut wurde, auch nicht mehr versuchen, mich zu konzentrieren, so dass ich hier vielleicht auch einfach nur gut reden habe.

Erwartungsgemäß trat Dortmund noch stärker an als mit der Mannschaft, die gestern bereits unseren Reisepartner HSK überraschend (klar) geschlagen hatte, so dass wir nominell wahrscheinlich wieder ungefähr bei einer Erwartung von 1,5 bis 2 Brettpunkten lagen. Auch heute erreichten wir wieder das untere Limit, lieferten als Mannschaft aber eine deutlich bessere Performance als gestern, weitere Steigerung ausdrücklich erwünscht.

Wenn alles, aber auch wirklich alles für uns gelaufen wäre (und so darf man im Schach bekanntlich nicht rechnen), wären sogar 3,5 Brettpunkte drin gewesen.

Relativ glatt gingen die Partien von Arne und Falko an die Gastgeber. Christian kam gut aus der Eröffnung und wickelte dann unter scheinbar günstigen Umständen in eine Stellung mit Turm und 2 (?) Bauern gegen das Läuferpaar ab. Im Folgenden erschien diese Einschätzung jedoch mehr und mehr als trügerisch, Schwarz konsolidierte sich und konnte anschließend den dann bestehenden Vorteil des Läuferpaars nutzen.

Michaels Gegner verlor zwischendurch komplett den Faden und Michael hätte mit einer Kombination wohl klar auf Gewinn stehen können. Umso ärgerlicher, da er als er „nur noch“ besser stand hätte Dauerschach geben können und zum Schluss mit ganz leeren Händen dastand – hier hätten wir einen ganzen Punkt mehr bekommen können, als geschehen.

Benedict spielte gegen seinen zweiten 2.600er an diesem Wochenende eine spannende Partie mit verteilten Chancen. Auch hier scheint mir zwischendurch ein Dauerschach greifbar gewesen zu sein. Zum Schluss musste er mit zwei Figuren gegen Turm diverse vorrückende Zentrumsbaürn versuchen zu stoppen, was leider letztlich misslang.

Vielleicht greift es etwas zu kurz zu schreiben, dass auch heute für Bene ein zählbares Ergebnis drin war – Gegner dieser Größenordnung verlangen über einen noch längeren Zeitraum und über noch mehr Züge immer wieder genaues Spiel und nutzen unsere Fehler noch gnadenloser aus.

Kommen wir zum erfreulichen Teil: Marta kam aus der Eröffnung heraus nie in Probleme sondern zu bequemen Spiel. Mit einem Figurenopfer wurde der gegnerische König freigelegt und dann entschied sich Marta zum Dauerschach mit wenig Zeit auf der Uhr. Leider verpasste sie dabei eine bessere Fortsetzung, die ihr klaren Vorteil eingebracht hätte.

Thomas geriet ausgangs der Eröffnung bei Öffnung der Stellung kurzzeitig in Bedrängnis, stellte dann aber erfolgreich auf Kampfschwein um und verteidigte gegen seinen jugendlichen Gegenspieler, die Ungarische Nummer 1 unter 18 Jahre, seine Stellung mit Bravour. Zum Schluss konnte Thomas seinem Gegner sogar noch zwei Bauern großzügig überlassen, die Verteidigungsressourcen waren ausreichend und Thomas strich wohlverdient seinen ersten Halben in der Saison ein.

Den Schlusspunkt setzte erneut unser „Man of the week“ Emil. Gegen den ungarischen Nationalspieler Großmeister Hera hielt er seine Stellung über sechs Stunden beisammen, bis nur noch die nackten Könige auf dem Brett waren. Wie sehr Emil es über die Partie geschafft hatte, seinem Gegner den Zahn zu ziehen, zeigte sich dann (leider) auch in dessen Verhalten in der Schlussphase und nach Beendigung der Partie. Halten wir ihm zu Gute, dass jeder Mal einen schlechten Tag haben kann, auch wenn Emil auch von seinem bärenstarken Gegner die entsprechende Anerkennung für den bravourösen Fight verdient gehabt hätte.

Nun denn, aller (Neu-)anfang ist schwer, wir hatten uns sicherlich noch den einen oder anderen halben Punkt zusätzlich an diesem Wochenende ausgerechnet, wir haben uns jedoch auch so tapfer gewehrt und geschlagen und die ersten kleineren und größeren Minisensationen geschafft. Durch den Spielplan bleibt nun erstaunlich viel Zeit zum Wunden lecken, trainieren und daraus lernen. Am 11.-13. Dezember warten drei Highlights auf uns. So geht es heimatnah in Hamburg zum Bruderduell gegen unseren Reisepartner HSK, der nach einem völlig verkorksten Wochenende reichlich Wiedergutmachungsbedarf hat, Samstag gegen Bayern München, eine der wenigen Möglichkeiten, um Mannschaftspunkte zu kämpfen und Sonntag der Saisonhöhepunkt gegen Baden-Baden, seines Zeichens mit zehn Meistertiteln garniert innerhalb der letzten – kein Druckfehler – 10 Jahre.

12.9.2015

Helmut meldet folgende Seniorenergebnisse:
Es gewannen Rüdiger gegen Werner (schon am Donnerstag) und gestern Gerhard gegen Helmut und Edwin gegen Wolf.

11.9.2015

Hier ist nun auch das Ergebnis des 10 Minuten-Grand Prix von vor einer Woche.
1. Karl-Heinz (7 aus 7 Punkte)
2. Jürgen (6)
3. Dietrich (5)
4. Christian (4)
5. Horst, Ludwig und Werner (je 2)
8. Edwin (0)

Die erste Seniorenpartie lief gestern schon. Das Ergebnis zwischen Werner und Rüdiger liegt aber noch nicht vor.

10.9.2015

Hier sind nun die
Paarungen der 1. Runde für unser Klubturnier.
Eine Partieverlegung hat es schon gegeben. Weitere sind ggf. wie üblich vor allem mit dem Gegner abzusprechen und bitte auch eurem Turnierleiter mitzuteilen.

8.9.2015
Vergangenen Donnerstag fand unsere 1. Runde beim Grand Prix statt.
Die 10 Minutengruppe war zahlreich vertreten, allerdings liegen die Ergebnisse (noch?) nicht vor.

Die Blitzgruppe endete wir folgt:
1. Burkart (4,5 aus 6)
2. Herbert (4)
3. Anke (2,5)
4. Rüdiger (1)

Die 18 Teilnehmer des Klubturniers stehen fest, die erste Runde wird bald veröffentlicht.

1.9.2015

Michael hat seine Trainingthemen für die gesamte Saison festgelegt, siehe
Trainingsseite,

30.8.2015
Es geht wieder los! Kommenden Donnerstag beginnen wir mit der 1. Grand Prix-Runde.

Vergangenen Donnerstag ausgelost haben wir die Startnummer für das Seniorenturnier ausgelost, Rüdiger war die Losfee. Nachdem sich ursprünglich 7 Teilnehmer gefunden hatten, hat Rüdiger die Stelle des Freiloses eingenommen.
Das Seniorenturnier beginnt am 11.9., alle Partien mit Terminen stehen fest, siehe
Seniorenturnier-Seite oder auch in der Excel-Datei, dessen Ausdruck bald am schwarzen Brett hängen und an die Teilnehmer verteilt wird.

Beim Klubturnier versucht euer Turnierleiter gerade die letzten Zu- oder Absagen zu erhalten; leider sowohl telefonisch (ABs) wie auch per Mail ein zähes Geschäft.

Bei Schach und Kultur gibt es einen neuen Artikel: Die große Gereiztheit – der Konflikt Lasker vs. Lederer rund um New York 1927 "...ist vor allem deswegen so interessant, weil es sich um einen Kampf, von Schachspielern gegen Schachspieler, handelte, der nicht auf dem Schachbrett selbst ausgetragen wurde."

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