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Aktuell:
Kommenden Donnerstag, den 9.2.2012:
Klubturnier 7. Runde

4.2.2012
Vergangenen Donnerstag war wieder Grand Prix-Tag. Die Blitzrunde war diesmal extrem spannend, weil das Feld ungewöhnlich ausgeglichen war. So hatte nach 3 Runden außer Stefan jeder schon mindestens einen Punkt abgegeben, während nach 6 Runden 3 Spieler 4 Punkte und weitere 3 Spieler 3,5 Punkte hatten. Am Ende konnte sich dann erneut Torsten mit 6,5 aus 9 durchsetzen, knapp vor dem Überraschungszweiten Uwe H. (6) und Anke und mir (Burkart; je 5,5). 5.-7. waren mit je 5 Punkten Enrico, Stefan und Herbert. Die letzten drei Plätze teilten sich Karl-Heinz (3,5), Wolf (3) und Dietrich (0).
Beim Grand Prix-Stand führe ich mit 13 Punkten Vorsprung, kann aber weiterhin von Torsten oder Enrico abgefangen werden. 2. ist nun Uwe H. (67 Punkte), 3. Karl-Heinz (66) und 4. Anke (63).

Das 10 Minuten-Turnier hat erneut Rüdiger vor Ulrich gewonnen, insgesamt ist der Ausgang wie folgt:
1. Rüdiger (5 aus 5)
2. Ulrich (3,5)
3. Werner (3)
4. Edwin (1,5)
5. Manfred und Norbert L. (je 1)
Diesen Grand Prix-Stand führt Rüdiger weiter mit 58,5 Punkten an vor Ulrich (52) und Norbert L. (48,5).

Parallel zum Grand Prix wollte eigentlich Sven seine ausstehende Klubturnier-Partie gegen Hans-Jürgen nachholen. Letzterer war leider nicht anwesend, so dass die Auslosung der 7. Runde ohne die Partie erfolgen musste.

Die Tabellen des Seniorenturniers sind wieder auf aktuellem Stand. Es führen weiterhin Karl-Heinz (5,5 aus 6) und Edwin (4,5 aus 6).

Letzten Samstag wurde im Rathaus die 1. Runde Jugendmannschaftspokal von Schleswig-Holstein bei uns ausgetragen. Maxim als unser Hauptansprechpartner meinte, dass organisatorisch alles gut gelaufen ist. Unsere Jugendmannschaft musste dagegen gegen TuRa 2 ein 0:4 hinnehmen (Ergebnis-PDF-Datei bei der Schachjugend SH und Text zum Pokal), wobei einer unserer Spieler das erste Mal überhaupt eine lange Partie mit Uhr gespielt hatte. Maxim meinte dazu, dass "drei von ihnen unter ihrem Niveau gespielt haben und für Tom war es seine erste lange Partie, die er sogar hätte gewinnen können."

Unsere Erwachsenen-Mannschaft hatte ja die Pokal-Zwischenrunde auf Bundesebene erreicht. In der 2. von 4 Gruppen fährt sie am 31.3./1.4. dazu zum SVg Salzgitter, wo sie außerdem auf den HSK und SC Tempo Göttingen treffen wird (PDF-Datei zu den Gruppen und Spielorten).

Bei Schach und Kultur neu erschienen: Der Bauer im Schachspiel
Der Autor dazu:
"Ein Gedicht des griechischen Dichters und Schrifstellers Konstantínos Kaváfis.
Kaváfis vermeidet den direkten emotionalen Ausdruck und verbirgt seine persönlichen Empfindungen, und alle sind zugleich durch seine Eigenart stolz und schüchtern motiviert."

Unseren beiden Mannschaften wünschen wir für morgen viel Erfolg! Die erste bekommt es mit den starken Bremern zu tun, während die 2. gegen TuRa antritt. Allerdings spielen wir diesmal nicht im Rathaus, sondern in der Gemeinschaftsschule Harksheide, Fadens Tannen 30.

(Wen es interessiert: Mein heutiger Vormittag bestand fast ausschließlich im Aktualisieren der Homepage mit obigen Infos für euch!)

31.1.2012
Maxim berichtet vom Jugendmannschaftskampf von 22.1.:
"Mit dem ersten Spiel im neuem Jahr empfingen wir zu Hause Barsbüttel. Am letzten Brett ging es schnell zur Sache und schon nach wenigen Zügen hatte Julian eine Dame mehr. Weiter im Spiel übersahen beide unmögliche Züge, so dass, als beiden das aufgefallen war, ich in meiner Rolle als Schiedsrichter eingreifen musste und beiden erklären, was die zu tun hätten. Danach verlief alles glatt und es war nicht mal 11 als Julian den ersten Punkt für die Mannschaft einbrachte. Währenddessen stand Marc an Brett 1 eindeutig auf Verlust, Andre (Brett 2) hatte eine Figur mehr und Carlo eine ausgeglichene Stellung. Wenig später gab Marc auf und auch bei Andre sah es nach dem Einstellen der Dame übel aus, lediglich bei Carlo sah es ansatzweise gut aus. Er hat in ein Damenendspiel abgewickelt, dass schlechter für ihn war, doch da sein Gegner ungenau spielte und zudem ein Matt in zwei übersah, hatten beide einen Freibauern, wobei Carlos schon auf der 3. Reihe stand. Wie er zwingend gewinnen konnte, hat unser Brett 3 nicht gesehen, aber nach ein paar Zügen holte sich der Gegner eine zweite Dame als Antwort darauf hatte Carlo, dass schon so oft mögliche Matt bemerkt und die Züge ausgeführt. Zu dem Zeitpunkt habe ich und andere Zuschauer mit einem 2:2 gerechnet, doch das Glück war auf unserer Seite, so dass der Gegner von Andre seine Dame einstellte und mit einer Figur mehr, holte er sich eine Dame und brachte nicht nur sich den ersten Sieg, sondern auch der Mannschaft ihren zweiten."

27.1.2012
Beim Klubturnier haben wir einen neuen Tabellenführer: Karl-Heinz. Er konnte sich gestern am Ende gegen mich durchsetzen und hat nun durch fünf Siege fünf Punkte, während die Uwes sich ihren Punkt geteilt haben und somit Uwe H. nun auf dem 2. Platz steht (4,5) vor Jürgen (auch 4,5), der gegen Norbert W. gewinnen konnte.
Hier findet ihr alle Rundenergebnisse neben Rangliste, Fortschritts- und Kreuztabelle.
Eine Partie ist ja noch offen. Wäre sie remis bzw. auch sonst nicht unwahrscheinlich sind in der 7. Runde die Spitzenpaarungen zwischen Jürgen und Klar-Heinz, Uwe H. und Ulrich, Rüdiger gegen Uwe J. und Burkart gegen Norbert W.

Schach und Kultur präsentiert uns heute:
Adolf Albin – rumänischer Meister und Theoretiker

Wer des Englischen hinreichend mächtig ist: In den Chess Notes Archive [22] steht bei 4339. ‘Thought transference’ eine interessante Geschichte, in der vor fast 100 Jahren ein sehr komplexes Schachkonstruktionsproblem gelöst worden ist - und das an zwei entfernten Orten auf der Welt gleichzeitig (thought transference = Gedankenübertragung)!

22.1.2012
Unsere Jugendmannschaft hat heute 3:1 gegen Barsbüttel gewonnen. In z.T. für Zuschauer nervenaufreibenden Partien (Damenverlust gegen Figur(en), im Endspiel aber Dame zurückgewonnen und damit die Partie - oder in anderer Partie Damenrückverlust rückgängig gemacht durch Zurücksetzen auf die letzte legale Stellung - oder in dritter Partie gerade noch Matt gesetzt, bevor die gegnerische Mehrdame (gerade durch Bauernumwandlung entstanden) sich bemerkbar machen konnte) schwankte das Ergebnis zwischen Sieg und Niederlage hin und her.
Eine Hiobsbotschaft: Der 1. Heimsieg gegen Kaltenkirchen 2 ist gestrichen worden, da deren Mannschaft zurückgezogen wurde.

Oliver berichtet uns:
Vorrunde der Dt. Pokalmannschaftsmeisterschaft unbeschadet überstanden
Am 21. und 22.01. hat der frisch gebackene Mannschaftspokalsieger von Schleswig-Holstein die ersten Hürden auf Bundesebene genommen. Im ersten Kampf erwischte allerdings das Los ausgerechnet wieder unseren Finalgegner auf Länderebene, Turm Kiel. In fast identischer Besetzung - nur an Brett 1 spielte Suren statt Michael - erlangen wir ein 2-2. Suren gewann, Arne verlor, Oliver an 3 und Thomas an 4 spielten remis, was für einen Sieg nach Berliner Wertung reichte.
In der nächsten Runde spielten wir gegen SK Johanneum Eppendorf mit etwas anderer Aufstellung: Michael remis, Viktor war der Matchwinner mit einer schön vorgetragenen Angriffspartie. So dass Oliver und Thomas wieder ein Remis reichte.
Die nächste Runde wird Ende März/Anfang April stattfinden.

Vom Turnierleiter des Pokal haben wir weiterhin erfahren:

Anbei die Ergebnisse der Vorrunde der Deutschen Schach-Pokal-Meisterschaft für Mannschaften von gestern und heute (komplett).

Für die Zwischenrunde (Achtel- und Vertelfinale) am 31.März/01.April 2012, Beginn 14 Uhr (samstags) und 10 Uhr (sonntags), haben sich die Mannschaften von
- SC Emmendingen
- SC Heimbach-Weis/Neuwied
- SG Leipzig
- SK Norderstedt
- Noris Tarrasch Nürnberg
- SC Empor Potdsdam
- SVg Salzgitter
- SG Solingen
qualifiziert.

Dazu kommen die acht Viertelfinalisten des Vorjahres:
- OSG Baden Baden
- SC Kreuzberg Berlin
- Schachfreunde Berlin
- SC Hansa Dortmund
- SC Tempo Göttingen
- Hamburger SK
- SV Hockenheim
- SG Porz.

Die Gruppeneinteilung der vier Zwischenrundengruppen folgt in den nächsten Tagen.

20.1.2012
Beim gestrigen Simultan-Training mit Michael traten wir zu neunt (aus der 2. Mannschaft Stefan, Uwe H., Herbert, Anke und ich, ansonsten Enrico, Karl-Heinz, Norbert L. und Sven) gegen ihn an mit mehr Bedenkzeit für Michael als letztes Mal, genauer theoretisch 45 Minuten + 10 Sekunden für Michael und 20 Minuten bei gleichem Aufschlag für uns. Allerdings war das Einstellen der Uhr für uns z.T. schon eine Herausforderung und klappte nicht überall richtig, so dass der eine ohne Aufschlag spielte, bei einem anderen hatte Michael 40 statt 45 Minuten. Aber das alles störte Michael nicht, er gewann gegen jeden, am schönsten gegen Stefan, dessen König auf e6 nur mit Hilfe von Leichtfiguren und Bauern matt gesetzt wurde. Gegen Anke, die etwas später begonnen hatte, konnte Michael noch quasi einige Minuten zu Ende blitzen (sie hatten am Ende erheblich mehr Zeit als vorm Blitzen), Michael durch die bessere Bauernstellung einen Bauern gewinnen, der erfolgreich zur Umwandlung ansetzte.
Anschließend analysierten wir vor allem Stefans Partie, danach auch Herberts.

Parallel wurden auch ernste Partien gespielt, vor allem die Klubturnierpartie zwischen Norbert W. und Dietrich. Diese ging remis aus.
So steht nun die Auslosung der 6. Runde .

Am Sonntag hat unsere Jugendmannschaft wieder ein Heimspiel. Wer vorbeischauen möchte, ist herzlich willkommen; man sollte nur recht pünktlich sein, weil sie erfahrungsgemäß schneller spielen als unsere Erwachsenenmannschaften. Jedenfalls wünschen wir unseren Jugendlichen viel Erfolg!

19.1.2012
Bei einer Nachholpartie beim Klubturnier gewann gestern Manfred gegen Sven. Nachdem die letzte Nachholpartie aus der 2. Runde heute Abend gespielt sein wird, kann die Auslosung zur 6. Runde erfolgen.

Neu und interessant bei Schach und Kultur: Weltausstellungen und Schach

15.1.2012
Unsere beiden Mannschaften kamen heute als Sieger von Oberschöneweide bzw. aus Kaltenkirchen zurück: Die 1. gewann mit 5,5:2,5 (es punkteten Michael, Aljoscha und Arne voll, die anderen remisierten), die 3. schaffte zu ihrem Saisonende ein 6:2 bei unseren Nachbarn.

Hier ist Falkos Bericht zur 1. Mannschaft, also zum Oberschöneweide - SK Norderstedt 2,5 : 5,5

Man soll den Tag bekanntlich nicht vor dem Abend loben, schon gar nicht einen Tag, der so angefangen hat, insofern verbietet sich jegliche Euphorie, die nach dem zwar nicht theoretisch aber wohl doch praktisch überaus vorzeitig gesichertem Klassenerhalt sich anbieten könnte - ganz zu Schweigen von dem gehaltenen Aufstiegsplatz - denn noch sind wir nicht heil zu Hause und bleiben der Deutschen Bahn auf Gedeih und Verderben ausgeliefert.

Um 8 Uhr 06 schien die Welt noch in Ordnung, Captn Oliver Zierke vertiefte noch den Abdruck in seinem Berliner Kopfkissen, die sieben anderen Norderstedter bestiegen frohgemut den ICE nach Berlin-Südkreuz, wo wir um 9 Uhr 54 ankommen wollten um dann in aller Ruhe den Spielort aufzusuchen. 1. Meldung, Bauarbeiten nicht beendet, 40 Minuten Verspätung - naja, dass klappt mit Taxi dann ja gerade noch. 2. Meldung, Zugführer ist auf der Strecke nicht ausgebildet, also 90 Minuten Verspätung - ähm, und jetzt? Das klappt wohl wenn nur ganz knapp mit der Karenzzeit. Also versuchen wir doch mal, um kurz vor 9 unseren Captn zu erreichen (Mailbox), Schiedsrichter des Kampfes (Mailbox), Schiedsrichter der 2. BL Nord (auf HSV-Versammlung), Jürgen Kohlstädt (ruft dankenswerter Weise zurück, obwohl ja keine 1. Bundesliga ist), Mannschaftsführer Gegner (keine Nummer), 1. Vorsitzender Gegner (hilft weiter), Spielleiter Gegner (Mailbox)... nach und nach melden sich einige zurück, telefonieren untereinander, alle wissen Bescheid und der Schiedsrichter informiert uns über seine Entscheidung, den Kampf wegen Verhinderung durch höhere Gewalt auf 12 Uhr zu verschieben. Um wohl 11 Uhr 59 sind wir dann am Brett, die Oberschöneweider kündigen an, Protest gegen die Schiedsrichterentscheidung einlegen zu wollen.

Puh, und jetzt noch Schach spielen? Es zeigt sich, dass wir uns von den Irrungen nicht haben beeinflussen lassen und lieferten einen recht souveränen 5,5-Sieg ohne Niederlage ab. Unsere selbsternannten Problemkinder Viktor und Falko nahmen sich teils früher (Falko), teils später (Viktor) aus der Partie durch Remisschluss.
Einen ungefährdeten und überzeugenden Schwarzsieg steuerte Aljoscha bei, ungefährdet mit zwischenzeitlichen Gewinnchancen spielten Suren und Thomas Remis. Oliver musste für das gleiche Ergebnis etwas mehr arbeiten.
Arne kam sehr stark aus der Eröffnung, veropferte sich dann, aber verwandelte die zweite Chance, die sich ihm bot. Michael hatte seinen deutlichen Anzugsvorteil in der Zeitnotphase kurzzeitig wieder hergegeben, machte dann den Sack aber spektakulär mit zwischenzeitlichem Damenopfer zu und setzte so seine bärenstarke Saison fort, jetzt mit 4 aus 5 Punkten am Spitzenbrett.

Die Lage der Liga hat sich nach den erfreulichen anderen Ergebnissen weiter zu unseren Gunsten entwickelt, ob wir ernsthaft Aufstiegschancen haben, können wir im Spitzenduell gegen den Tabellenführer aus remen am 5.2. prüfen.

Unsere Gegner haben angekündigt, gegen die Entscheidung des Schiedsrichters, den Kampf wegen unserer Verhinderung durch höhere Gewalt erst um 12 Uhr anzupfeifen, Protest einzulegen.

Und nun zur 3. Mannschaft, also zum 6:2 gegen Kaltenkirchen 2

Um 9:15 trafen wir uns beim Rathaus, holten mit einem Wagen auf dem Weg noch Edwin ab und kamen alle ziemlich gleich- und rechtzeitig gegen 9:45 am DRK-Heim in Kaltenkirchen an. Im Gymnastikraum im Keller trat dann auch Kaltenkirchen 1 gegen Ahrensburg 1 an, wie ihre 2. Mannschaft auf eine Niederlage eingestellt, die mit 3,5:4,5 dann aber am Ende doch nur überrachend knapp war.

Längere Zeit war sah unser Mannschaftskampf relativ ausgeglichen aus, u.a. hatte Sven Qualle und Bauer weniger, Edwin einen Bauern bei unklarer Stellung weniger und ich fühlte mich auch nicht recht wohl bei langsam verrinnender Zeit ohne Vorteil auf dem Brett.

Nach 1,5 Stunden kam dann das erste Erfolgsergebnis: Maxim (Brett 5) hat den gegnerischen Sizilianer besiegt und den Punkt einkassiert.

Eine Stunde später machte Uwe J. (Brett 4) den Sack zu: Er hatte schon länger eine Qualle und einen Bauern mehr und konnte dies zum Sieg führen.

Kaum später beendete Norbert L. (Brett 7) seine Partie mit einem Unentschieden. Zwischenzeitlich hat er wohl etwas besser gestanden, aber am Ende war mit 2 Figuren gegen Turm und Bauer nicht mehr zu holen.

Meine Partie (Burkart, Brett 1) war, rund eine viertel Stunde später, am Ende etwas kurios, wie ich z.T. erst hier zu Hause bemerkte. Irgendwie stand ich anfangs etwas besser, konnte daraus aber nichts machen und fühlte mich durch schlechtere Läuferstellung bei verrinnender Zeit nicht mehr recht wohl (auch wenn Fritz mir weiter etwas Vorteil gibt). Schließlich wollte ich einen gegnerischen Angriff aufhalten, übersah aber erst ein Opfer, welches mich durch Ablehnung einen Bauern gekostet hat. Dadurch ergab sich aber eine gute Gelegenheit zu einer Falle: Scheinbar konnte mein Gegner durch ein weiteres Opfer eine Qualle gewinnen und zum Glück nahm er es an. Dabei war er spontan noch zurückgezuckt beim Ziehen und ließ sich noch einige Minuten Zeit. Aber die sich mir ergebende Gegenchance sah er irgendwie nicht. (Durch einen Zwischenzug hätte er seine Probleme sogar noch in ein Endspiel übertragen können.) So aber drang meine Dame in seine Stellung mit Schach ein und wollte eigentlich im nächsten Zug matt setzen. Unerwarteterweise zog mein Gegner seine Dame zurück und verhinderte so das einzügige Matt, allerdings unter Aufopferung seines letzten Turmes und musste aufgrund eines weiteren Fehlers dann doch drei Züge später aufgeben... Der Witz war nur, dass sein Damenzug mein Schach gar nicht unterbrochen hatte und so regelwidrig war, was mir in der Zeitnot irgendwie auch nicht gewahr wurde - der Turm reichte mir ja zum Sieg ;)

Hier ging die Partie mit Dg7, Dxe8+ weiter...


Aufgrund unserer ersten 2 Punkte bot Volkmar (Brett 2) der Vorsitzenden von Kaltenkirchen ein Remis an. Andrea ließ sich mit ihrer Entscheidung verständlicherweise einige Zeit, spielte erst noch etwas weiter, aber schließlich wurde man sich trotz sicher noch interessanter Stellung einig.

Gegen 13:30 Uhr konnte Rüdiger (Brett 3) seine Partie erfolgreich abschließen. Er hatte schon früher einen Bauern gewonnen und konnte durch eine Doppeldrohung mit Opfer eine Figur gewinnen, was seinen Gegner zur Aufgabe bewog.

Unser Sieg stand nun mit 5:1 fest, allerdings war nicht absehbar, wie lange die beiden restlichen Partien noch laufen würden.

Erfreulicherweise konnte Edwin (Brett 6) seine scharfe Stellung doch recht bald gewinnen. Zwar mit einem Bauern weniger, dafür aber selbst mit einem kurz vor der Umwandlung, setzte er den gegnerischen König unter Schachs, musste dabei aber selbst ein paar Sshachs ausweichen. Letztlich brachte er die Stellung aber vollkommen unter Kontrolle (eindeutiger Materialgewinn), der Gegner gab auf.

Nun spielte noch Sven (Brett 8) - dafür, dass er lange eine Qualle und Bauer weniger hatte, erstaunlich lange. Am Ende hatte Sven das elementare Endspiel mit Springer gegen Turm, welches unter normalen Umständen auch remis ausgegangen wäre. Allerdings hatte Sven nur noch gut 2 Minuten auf der Uhr, sein Gegner noch ganze 2 Stunden, so dass Sven meinte doch auf Zeit verlieren zu müssen und gab auf. Er kannte zwar die 50 Züge-Regel, allerdings nicht die Möglichkeit, bei 2 Minuten Restbedenkzeit Remis zu beantragen mit der Begrüngung, dass der Gegner keine Gewinnversuche macht.

So haben wir dann schließlich die Saison mit einem schönen Sieg abgeschlossen. Gelandet sind wir zwar nur auf Platz 4, haben aber immerhin die zweitbeste Berliner Wertung. Auch hat Maxim mit 3,5 aus 5 Punkten Platz 6 der Top Ten-Liste der Bezirksklassenspieler erreicht (bei insgesamt 76 Spielern), mir wurde immerhin mit 3 aus 3 (mit Kampflosem) Platz 8 zuteil. Auch Edwin (Platz 11 mit 3 aus 5), Rüdiger (Platz 15 mit 2,5 aus 3) und Uwe (Platz 19 mit 2,5 aus 4) sind oben mit dabei.

Ein Ergebnis vom Seniorenturnier: Manfred gewinnt gegen Helmut.

13.1.2012, Nachmittag
Ein Forumsbeitrag vom "Schach und Kultur"-Autor Frank Mayer:
Frauen mal x - Wer war Capablanca?
Schachlich mehr kann man über Capablanca hier bei wikipedia nachlesen.

13.1.2012
Beim gestrigen Grand Prix mit wieder schönen, von Rüdiger besorgten vor allem Natural-Preisen kamen neun 5-Minuten- und sechs 10-Minuten-Spieler zusammen. Die Turniere endeten aufgrund der 9 bis 5 Runden fast zeitgleich, so dass die Sieger bald von Rüdiger ihre Glückwünsche und Preise empfangen konnten. Und schließlich war für jeden ein Preis da, also jeder ein Sieger!

In der
5 Minuten-Gruppe konnte sich schnell Torsten einen Vorsprung erspielen und so in letzten Runden remis anbieten. Da diese ablehnt wurden, holte er lieber noch 2 weitere von 3 Punkten und gewann das Turnier mit 7 aus 9 Punkten. Verfolger waren Enrico und ich; wir hatten am Ende 6 Punkte.
Die gesamte Tabelle:
1. Torsten (7 aus 9)
2./3. Enrico und Burkart (je 6)
4. Herbert (4,5)
5./6. Uwe H. und Karl-Heinz (je 3)
7. Anke (2,5)
8./9. Dietrich und Uwe J. (je 2)

Die 10 Minuten-Gruppe dominierte Rüdiger klar mit 5 aus 5 Punkten.
Die gesamte Tabelle:
1. Rüdiger (5 aus 5)
2. Ulrich (3)
3. Bernhard (2,5)
4. Norbert L. (2)
5. Sven (1,5)
6. Werner (1)

Unser 3. Mannschaft wünschen wir für Sonntag viel Erfolg in Kaltenkirchen, unser 1. Mannschaft ebenso bei Oberschönenweide!

11.1.2012
Hier ist wieder ein neuer Artikel von Schach und Kultur:
Der Opferkönig von Bremen – Dr. Carl Hartlaub

9.1.2012
Gestern ging die Hamburger Qualifikation des Ramada Cups zu Ende. Für Anke und André war er nicht sehr erfolgreich in der sicher recht starken B-Gruppe ab 1900 DWZ/ELO:
Ankes holte ihren einzigen Punkt (Figureneinsteller durch Fesselung an Dame) gerade, als Rüdiger und ich zu Besuch waren. Ob wir ihren Gegner wohl erfolgreich angelenkt haben?
André wurde dagegen nach zwei Niederlagen am Anfang friedfertig und remisierte noch dreimal, das erste Mal gerade, kurz nachdem wir uns seine Partie anschauten.

Erfolgreicher lief es für Maxim, auch wenn er bei unserem Besuch leider durch einen Spieß eine Qualle verlor: Er holte in der D-Gruppe bis 1700 DWZ/ELO 3 Punkte aus 5 Partien (alles Schwarzsiege), wurde immerhin 25. von 79 Teilnehmern und konnte seine DWZ um 16 Punkte auf 1611 steigern. (Zum Vergleich: Unsere beiden anderen Spielern stellten das Doppelte von seinem Zugewinn an DWZ ein.)

Außerdem hier nachzulesen (herunterscrollen bis zur oberen Mitte der Seite): "Marta Michna: Gegen zehn Spieler im Uhrensimultan überragend"
Sie spielte 10 Simultanpartien mit 35 Minuten + 10 Sekunden/Zug, gewann sieben und remisierte dreimal.
Aus dem Bericht:
"Am Ende hatte WGM Michna zwar vom Ergebnis her glatt mit 8,5 : 1,5 gewonnen, aber es war doch weniger einfach als es sich anhört. In einer Partie verblieben der Nationalspielerin nur noch zwei Minuten, in einer anderen, dessen Brett davon auch noch recht weit entfernt stand, verblieb ihr nicht wesentlich mehr Zeit, so dass hier nicht nur spielerische, sondern auch leichtathletische Klasse gefragt war."
Irgendwie auch typsch für Marta:
"Die Meisterin machte sich die Sache zudem noch ein wenig schwerer, indem sie anscheinend an jedem einzelnen Brett eine andere Eröffnung spielte. Sogar die altehrwürdige Bird-Eröffnung kam mit einem seltenen Abspiel (ohne Lb2, aber mit De2, also kein vertauschter Hort/Antoschin) aufs Brett."

Persönlich fiel mir noch Annika Pollert von TuRa Harksheide auf, u.a. eine unserer (jugendlichen) Gegnerinnen im noch anstehenden Kampf der 2. Mannschaft. Dass sie sehr motiviert bei der Sache ist, sah man ihr schon am Brett an. In den ersten 4 Runden schaffte sie gar 100% bzw. insgesamt 4,5 aus 5 Punkte und gewann damit die C-Gruppe - auf den Plätzen 2 und 3 hatten die Spieler immerhin rund 50 DWZ-Punkte mehr. Damit konnte sie ihre DWZ um ganze 76 Punkte auf 1870 steigern.
Auch die Veranstalter wurden auf sie speziell aufmerksam und haben ihr und TuRa hier ziemlich weit unten den Abschnitt "Frauenschach im Vormarsch" gewidmet.

7.1.2012
Am 28.1. richten wir den Jugendmannschaftspokal aus. Schaut doch mal vorbei, Zuschauer sind gerne gesehen!

Rüdiger gab mir den Tipp zu diesem interessanten DSB-Artikel zu Marta:
Marta Michna ist Patin beim 4. DSAM-Qualifikationsturnier in Hamburg

Dort wird sie heute auch ein Uhrensimultan an 10 Brettern spielen, siehe auch in Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft hat in Hamburg begonnen und mit Uhrzeit (19 Uhr) auf der Homepage des Ramada Cups, wo auch zu lesen ist, dass Marta "den Teilnehmern der DSAM am Sonntag vor der Siegerehrung für ein nettes Interview zur Verfügung stehen [wird]!"

Vielleicht möchte ja jemand von euch heute oder morgen auch spontan nach Bergedorf fahren? Viel zu sehen wird er dort bekommen, immerhin sind über 400 Spieler dort! Von unserem Verein sind immerhin Anke und Maxim dabei, laut Rüdiger habe Anke auch André dort getroffen.

6.1.2012, Abend
Vorhin hat mich ein Brief vom Amateur- und Jugendschach aus Neustadt an der Weinstraße erreicht mit Anschreiben und 10 Turnier-Werbezetteln für die 3. Pfalz Open mit Preisfond von 10.000 Euro. Da hier was von einer Voranmeldung bis zum 15.1. steht, informiere ich euch lieber auf diesem Weg.
Also wer dort eventuell hin möchte, die Teilnahmegebühr beträgt 55 Euro für Erwachsene (50 für Senioren bzw. 45 für Jugendliche) für das A-Turnier ab 1800 ELO/DWZ (GM und IM frei) bzw. entsprechend 40/30/20 Euro für das B-Turnier bis 1900 DWZ/ELO, schaue sich das am besten auf der Homepage der Pfalz Open an; man kann sich dort auch anmelden. (Nach dem 15.1. würde es jeweils 10 Euro teurer.)

6.1.2012
Nun sind die drei Tabellen des Seniorenturniers auf dem neuesten Stand anhand der Rundenergebnisse. Es führt Karl-Heinz mit 3,5 aus 4 Punkten vor Amar (2,5 aus 3) und Edwin, Helmut und Gerhard mit je 2 Punkten (aus 3 bis 5 Partien).

4.1.2012, Abend
Mit "frohem neuen Jahr"-Gruß hat uns Michael nun auch das Training zu den "Läufern, die sich nicht treffen" bereitgestellt:
8 Stellungen: Chessbase-Datei oder im pgn-Format

4.1.2012
Zum neuen Jahr gibt es gleich wieder einen neuen Artikel von Schach und Kultur für euch:
Des Alten letzter Traum

28.12.2011
Michael hat uns nun die Bespiele für die Figur im Abseits geschickt:
4 Partien bzw. Stellungen: Chessbase-Datei oder im pgn-Format

Zum Jahreswechsel ist hier wieder ein Artikel von Schach und Kultur für euch:
Die Schachpartie in der Neujahrsnacht

21.12.2011
Eine Nachholpartie vom Seniorenturnier aus der 3. Runde:
Werner gewinnt gegen Helmut.

Letzten Donnerstag in der "Norderstedter Zeitung" (wer es denn lesen kann):
SK Norderstedt verteidigt mit Sieg den Aufstiegsplatz - Die Denksportler lassen dem SK Zehlendorf keine Chance und sind Zweiter in der 2. Bundesliga

19.12.2011
Bei Schach und Kultur können wir eine nette Weihnachtsgeschichte lesen:
Der Schachspieler (Weihnachten) [1.] und Der Schachspieler (Weihnachten) [2.]

18.12.2011
Vergangenen Donnerstag hat uns Michael beim Training ein paar Stellungen und Partien gezeigt, in der eine Seite eine eingesperrte Figur hatte bzw. bekam. U.a. hat Kasparov durch dieses Motiv eine Variante im Sizilianer für Schwarz als unspielbar gezeigt (zumindest auf hohem Niveau).

Hier hat Michael uns schon mal die Trainingsbeispiele von Septembertraining bereitgestellt.
4 Partien: Chessbase-Datei oder im pgn-Format

Ein Ergebnis vom Seniorenturnier: Manfred und Günther trennen sich remis.

12.12.2011
Oliver hat noch eine kurze Meldung für uns:

Wir sind Pokalsieger! Das erste Mal in der Vereinsgeschichte. Michael, Arne, Thomas und ich besiegten am 4.12. Turm Kiel im Finale des Schleswig-Holsteinischen Mannschaftspokals. Matchwinner war Arne, der mit Schwarz in einer holländischen Partie Luckow junior dominierte. Da Michael und Thomas schon remis gespielt hatten, war aufgrund der Berliner Wertung das 3. Brett irrelevant, so dass auch ich Remis angenommen habe. Im neuen Jahr geht es weiter auf Bundesebene.

Turm Kiel 1,5 : 2,5 SK Norderstedt
1. Voelzke,F 0,5:0,5 Kopylov
2. Luckow 0:1 Jochens
3. Böhm,T 0,5:0,5 Zierke
4. Budzyn 0,5:0,5 Kahlert

11.12.2011
Bei den heutigen Mannschaftskämpfen haben die beiden wichtigen Mannschaften gewonnen, nämlich die 1. mit 5,5:2,5 gegen Zehlendorf und die 2. mit 4,5:3,5 gegen Mitfavorit Bad Oldesloe 1, womit unsere beiden Mannschaften ihre Aufstiegschancen wahrten, siehe Berichte weiter unten. Die 3. hat mit 2:6 gegen Schwarzenbek 3 verloren und dabei die 2 Punkte auf noch kampflos geschenkt bekommen. Aber für sie geht es auch um nichts mehr, da eine Runde vor Schluss der Aufstieg praktisch nicht mehr möglich mehr war, ein Abstieg sowieso nicht.

Es folgt der Bericht zur 3. Mannschaft.

Die 3. trat vollzählig um 10 Uhr an, im Gegensatz zu Schwarzenbek. Brett 7 wurde sofort kampflos verloren gegeben (+- für Bernhard), bei Brett 1 hofften sie noch auf das Erscheinen ihres Spieler, er hätte ja nicht abgesagt gehabt. Aber nach einer Stunde war auch mein (Burkart) +- amtlich.
Ansonsten konnte man beobachten, dass es an einigen Brettern langsam abwärts ging, an anderen war es aber spannend.

Gegen 13:15 Uhr war Ulrich (Brett 4) zuerst beendet. Er hatte erst eine Qualle weniger, die sein Gegner gegen eine Bauernübermacht eingetauscht hat und so am Ende mit Dame gegen Ulrichs letzten Bauern auf der 6. Reihe gewann.
Fünf Minuten später war Günthers Partie beendet (Brett 5). Bei ihm fand der Kampf am Damenflügel um Position und Bauern statt, wobei Günther leider eine Figur verlor und bis zu seinem Ende durch Matt (oder zumindest fast?) weniger hatte.
Edwin (Brett 6) hatte erst eine bessere Bauernstellung, ließ sich aber irgendwann übertölpeln, so dass aus dem schwachen Freibauern auf einmal ein starker Freibauer wurde, der Edwin eine Figur kostete. Er spielte noch lange mit einem Turm weniger, hatte aber nichts mehr zu bestellen.
Sven (Brett 8) hatte früh einen Bauern geopfert und wollte ihn irgendwie nicht zurück haben. Dafür schwächte er seine Bauernstellung durch fxg3 (statt hxg3) und hatte später noch einen Bauern weniger. Im (erst Turm- und) Damenendspiel schließlich konnte noch ein wenig versuchen zu schummeln, übersah aber ein taktisches Motiv zum (Diagonal-)Epaulettenmatt.

Länger spannend und umkämpfter waren Uwes und Maxims Partien.
Uwe (Brett 2) hatte in geschlossener Stellung eine Qualle gegen einen Bauern, aber die gegnerischen Bauern waren recht stark und haben die Qualle gut egalisiert. So bot Uwe auch in enger Zeit Remis an, was der Gegner aber ablehnte (zu dem Zeitpunkt war der gesamte Kampf noch nicht entschieden). In Zeitnot und gedrängter Stellung übersah Uwe dann einen Figurenverlust und gab bald auf.
Als letzter spielte Maxim (Brett 3). Er hatte eine etwas bessere Stellung, die zum Turmendspiel (und Zeitnot) hin irgendwie kippte. Schließlich entschied der gegnerische Freibauer.

Es folgt Christians Bericht zur 1. Mannschaft.

In einem relativ ereignisarmen Wettkampf konnten wir ungefährdet unseren Aufstiegsplatz verteidigen.

Mit einem kampflosen Punkt an Brett acht durch Arne und zwei Schwarz-Remisen gegen nominell stärkere Gegner durch Michael und Falko hatten wir früh eine 2:1-Führung im Rücken. Da Marta und ich früh zu Vorteil kamen, sah es schon nach zwei Stunden sehr komfortabel aus.

Martas Gegner unterschätzte offenbar die scheinbar harmlose Stellung und bot früh Remis an. Marta lehnte ab und kurz danach war die Partie auch schon um. Mir [Christian] gelang es, meine katastrophale Bilanz gegen russische Gegner (bis dato 0,5/6 – na gut, die Gegner waren alle mindestens IM) aufzubessern. Mein Gegner machte ein paar verdächtige Züge in der Eröffnung, so dass ich zu Vorteil kam und die Partie schließlich im Endspiel gewann.

Zwischenzeitlich hatte Oliver leider verloren, als im klassischen Königsinder der Königsangriff seines Gegenübers leider schneller war, als das weiße Spiel am Damenflügel. Schade für Oliver, der diese Saison noch nicht so richtig in Tritt ist – aber für unser Kollektiv auch diesmal kein Problem: Suren remisierte in seinem ersten Saisoneinsatz zum 4,5 und damit weiteren zwei Punkten auf dem Mannschaftspunktekonto. Den Schlusspunkt setzte Aljoscha, der, als sich die Partie in beiderseitiger Zeitnotphase zuspitzte, den besseren Überblick behielt.

Mit dem 5,5:2,5 haben wir hinter Werder Bremen II, die allerdings nicht aufstiegsberechtigt sind, den zweiten Platz verteidigt. Weiter geht es am 15.1. gegen das Schlusslicht von Oberschöneweide. Da sind wir sicherlich klarer Favorit, aber nach unserem Debakel in der Vorsaison gegen den Absteiger Schwarzenbek werden wir die Berliner bestimmt nicht unterschätzen.

Und nun die Infos zur 2. Mannschaft.

Dieser Kampf war auf jeden Fall am längsten und spannendsten und sehr umkämpft. Die 1. Mannschaft war schon lange fertig, als hier noch die Entscheidung gesucht wurde.

Sehr schnell fertig war Gerhard (Brett 8). Er sah seine Stellung nach rund 15 Zügen als so ausgeglichen an, so dass er remisierte.
Stefan (Brett 4) hatte es mit unserem ehemaligen Mannschaftskollegen André Blöß zu tun. Nach guter Eröffnung wollte er aber nicht wieder im Mittelspiel patzen und teilte sich lieber den Punkt.
Nicht gut lief es diesmal bei Uwe H. (Brett 3). Er stand schnell am Damenflügel kritisch, nachdem ihm seine Rochade lange unmöglich gemacht wurde (Lb4 -> f8). Sein Gegner gewann dadurch nach und nach 2 Bauern und letztlich die Partie.
Thomas (Brett 1) hatte es einen von ihm sehr geschätzten Gegner vor sich. Mit Schwarz ging er bzw. man nach einiger Zeit in Zugwiederholung über, der Thomas nur ungerne entgehen wollte.
Glück hatte Ralf (Brett 2). Er kam stark in Zeitnot, bot in inzwischen schlechterer Stellung remis, welches abgelehnt wurde. Glücklicherweise gab ihm sein Gegner dann aber einfach eine Qualle und somit letztlich die Partie.

Das 2,5:2,5 ist eine Zäsur im Mannschaftskampf, insofern die drei weiteren Partien erheblich länger dauerten.

So hatte Anke (Brett 7) auch an ihrem Geburtstag wieder eine heiße Partie. Im Sizilianer verschaffte sie ihrem Gegner einen isolierten Doppelbauern auf der c-Linie (gegen Läuferpaar) und konnte einen Bauern gewinnen. Gut war für sie vor allem die lange Rochade in die schwache Bauernstellung um den c-Doppelbauern, die ihr neue Angriffsziele verschaffte. Letztlich konnte sich dann nach weiteren Materialgewinnen (alle weißen Bauern waren irgendwann fort) siegen.
Ebenfalls einen sehr harten Kampf, allerdings in der Defensive, hatte Herbert (Brett 6) durchzufechten. Die Eröffnung wählte er unglücklich und fühlte sich auch schnell nicht mehr recht wohl, verlor einen Bauern und zum taktisch schwierigen Endspiel mit Damen und verschiedenfarbigen Läufern hn einen weiteren. Kurz vorm Ende gelang ihm der Damentausch, der den Druck gegen seinen König aufhob, patzte dann aber, so dass sein Gegner (s)einen Freibauern umwandeln konnte. Sonst wäre das Endspiel noch spannend geworden, das Ergebnis nicht ganz klar.
Den letzten Punkt zum 4,5:3,5 holte André (Brett 5). Er hatte früh einen Bauern gewonnen, später lange eine Qualle mehr, mit der er seinen Gegner knetete. Als bei diesem schon langsam die letzten Minuten abbrachen, konnte André ein Schach geben, nachdem er klar auf Gewinn gestanden hätte, so dass sein Gegner lieber gleich aufgab.

Damit steht die 2. Mannschaft mit 7:1 Punkten auf einem klaren 2. Platz. Sollten Soltau als 1. und wir alle weiteren Kämpfe gewinnen, käme es bei uns zu Hause in der letzten RUnde zum entscheidenen Kampf um den Aufstieg. Erstmal hat die Mannschaft im Januar aber eine Pause, weil es gegen Geesthacht ginge, die ihre Mannschaft ja aber abgemeldet hatten. Am 5.2. geht es dann zu Hause gegen TuRa Harksheide, auf diesen Kampf freuen wir uns schon sehr.

10.12.2011
Beim vorgestrigen Klubturnier hatten wir erstmalig in dieser Saison drei Remispartien, zwei davon an den beiden Spitzenbrettern. Zuerst nahm Uwe H. das Angebot von Jürgen an, während Uwe J. seines beim 21. Zug ablehnte, aber nachdem sich die Stellung bis zum 49. Zug kaum verändert hatte und er kein Risiko eingehen wollte, bekam ich doch noch den halben Punkt. Außerdem einigten sich Ludwig und Bernhard nach einigem Kampf friedlich auf das Unentschieden.
Sieger waren dagegen Karl-Heinz (gegen Ulrich), was ihn als einziger mit 4 Siegen auf den 2. Platz vorbrachte, Norbert W. gegen Wolf, Rüdiger gegen Günther (mit Springergabel zum Damengewinn), Werner gegen Edwin und Hans-Jürgen gegen Norbert L.

In der
Rangliste führt weiter Uwe H., nun vor Karl-Heinz (je 4 Punkte) und den drei Spielern mit 3,5 Punkten (Burkart, Hans-Jürgen und Uwe J.).
In der nächsten Runde könnte es auf ein Aufeinandertreffen der beiden Uwes kommen, Karl-Heinz wird wohl auf mich treffen - erstmal unverbindlich.

Außerdem berichtet Maxim uns:

Letzten Sonntag hatte unsere Jugendmannschaft ihr erstes Auswärtsspiel gegen SV Strand. Leider fing es schon vor der Fahrt schlecht an, denn Fynn, der seinen ersten Mannschaftskampf spielen sollte, wurde krank. Also mussten wir zu viert (mich eingeschlossen) in Richtung Lübeck fahren. Am Spielort angekommen schauten wir uns erstmal um, wo denn das Spiellokal sein sollte. Schnell fanden wir raus, dass wir in einem Hotel spielen durften und dass die Gegner auch nur zu dritt waren. Also ging es nur um drei Punkte, die nicht so einfach zu erreichen sein würden, denn an Brett 1 spielte ein schon älterer (ca. 16) Jugendlicher mit einer DWZ von 1200, was für unsere Youngstars eine große Herausforderung ist. Ich ermahnte Marc (Brett 1) besonders aufmerksam zu spielen, was aber leider nicht geholfen hatte, und kaum aus der Eröffnung rausgekommen, musste er seinen Springer schenken. Den Rest der Partie verteidigte er sich tapfer, aber es half alles nichts. Am Ende entschied die Mehrfigur die Partie und einen Zug vor Matt (er hat noch versucht sich pattsetzen zu lassen) gab Marc auf.

Bei Andre (Brett 2) sah es anfangs gut aus. Sein Gegner eröffnete mit Schottisch und da wir es geübt hatten und zu meinem Erfreuen er sich daran erinnern konnte, kam er gut aus der Eröffnung raus. Nach seinem Spieß mit dem Läufer, der gleichzeichtig die gegnerische Dame und den Turm angegriffen hatte, fühlte er sich zu sicher und übersah, dass der Abzug der weißen Dame, seine eigene ungedeckte Dame bedrohte. Er schlug den Turm und der Gegner seine Dame, beide spielten noch lange und Andre wollte nicht aufgeben, bis er noch eine Figur einstellte und es ganz aussichtslos aussah.

Carlo an Brett 3 hatte ein ausgeglichenes Spiel, allerdings hatte er die bessere Idee und durch die halboffene a-Linie, hat er genug Spiel bekommen um den Gegner unter Druck zu setzen. Letztendlich gewann er eine Figur und konnte später in ein gewonnenes Bauernendspiel abwickeln. Als es nur noch König und Bauer gegen König stand verpasste Carlo die Schlüsselfelder zu besetzen, doch mit einem Patzer seines Gegners gelang ihm trotzdem der Sieg, so dass er der Mannschaft einen Brettpunkt holte und seine Siegesserie (3 aus 3) fortsetzte.

Somit verloren wir leider mit 1:2 und dürfen weiter auf einen Auswärtssieg warten.

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Mögen unsere Erwachsenenmannschaften bei den morgigen Heimspielen mehr Erfolg haben!

7.12.2011, Abend
Hier ist
Zug um Zug in den Wahnsinn im WWW, also der Film über Bobby Fischer, falls ihr es gestern ausversehen verpasst oder keine Zeit hattet. Er ist wirklich sehenswert.

7.12.2011
Ein neuer langer, interessanter Artikel ist bei Schach und Kultur erschienen: Tolstoi – Krieg und Frieden – auf dem Schachbrett

3.12.2011
Vergangenen Donnerstag waren wir wieder erfreuliche 10 Spieler beim 5 Minuten-Grand Prix, auch der 10 Minuten-Grand Prix hat diesmal wieder stattgefunden.
Bei letzterem konnte sich Werner erstmalig überhaupt in gut 10 Jahren über 15 Punkte freuen, wie er selbst richtig feststellte. Er holte volle 4 aus 4 Punkte vor den 2./3. Rüdiger und Norbert L. (je 2) und den 4./5. Ulrich und Bernhard (je 1).

Den
10 Minuten-Stand führt weiter Rüdiger mit nun 28,5 Punkten an vor Norbert (26) und Ulrich (24).

Beim 5 Minuten-Grand Prix wurde Enriro erneut 1., allerdings musste er sich den Platz mit 8 aus 9 Punkten diesmal mit mir teilen. Anke war diesmal auch gut drauf und erzielte mit 6 Punkten zusammen mit Torsten den 3. Platz. Es folgten Stefan und Herbert mit je 5 Punkten.
Die gesamte Tabelle:
1./2. Enrico und Burkart (8 aus 9)
3./4. Anke und Torsten (6)
5./6. Stefan und Herbert (5)
7. Karl-Heinz (3,5)
8. Uwe H. (2)
9. Wolf (1,5)
10. Dietrich (0)

Den 5 Minuten-Stand führe ich mit 54 Punkten etwas abgesetzt weiter an vor Stefan (48,5) und Karl-Heinz (47,5), nach Minuspunkten bzw. bei vollständigem Durchspielen ist aber Enrico Favorit mit im Durchschnitt 14,75 Punkten derzeit.

Worauf schon einige von euch sehnsüchtig gewartet haben: Hier ist nun die vollständige Auslosung der 5. Runde des Klubturniers mit vielen interessanten Paarungen. Spielfrei ist diesmal Dietrich; Hans-Jürgen ist diesem Los doch noch einmal entkommen.

Eine vorgezogene Partie aus dem Seniorenturnier: Karl-Heinz gewann gegen Helmut.

1.12.2011
Auch dieses Jahr gibt es wieder den Schach-Adventskalender bei Queerspringer.
Und hier sind auch wieder mathematische Adnventskalender.

29.11.2011, Abend
Ein weiterer Artikel von Schach und Kultur: Amos Burn - der beste Amateur seiner Zeit

ARTE informiert in einer Mail:

Sie hatten sich für das neue Ausstrahlungsdatum für die, im August aus dem Programm genommene Sendung Zug für Zug in den Wahnsinn, interessiert.
Diese wurde nun auf den 6. Dezember um 22.00 Uhr festgelegt.

Zug um Zug in den Wahnsinn - Die Legende Bobby Fischer
Dokumentation von Liz Garbus, USA, 2010
Der wohl begnadetste Schachspieler des 20. Jahrhunderts war der Amerikaner Robert James "Bobby" Fischer. Bereits mit 15 Jahren US-Schachmeister, startet er mit 29 Jahren den Angriff auf den Thron des Weltmeisters und tritt im "Match des Jahrhunderts" gegen den Sowjetrussen Boris Spasski an. Und da Schach ein klassisches Strategie- und Kriegsspiel ist, wird diese Partie in Zeiten des Kalten Krieges zum Kampf der Systeme stilisiert, den der unberechenbare Exzentriker "Bobby" Fischer gewinnt. Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte dieses Matchs und porträtiert das "Schachgenie" Fischer.

Nähere Informationen finden Sie unter http://www.arte.tv/ Rubrik Programm.

29.11.2011
Falko berichtet uns: Deutsche Blitzeinzelmeisterschaft 2011 in Calbe

Meine erste Teilnahme bei einer DBEM stand unter einem denkbar schlechten Stern, gesundheitlich mehr als angeschlagen reiste ich an und war nach Elozahl wohl ca. 25. von 28 Teilnehmern, auch wenn die Veranstalter dankenswerter Weise die Zahlen von vor dem 1. November nutzten.
Um nicht den nicht nur jahreszeitlichen Irrungen und Wirrungen der Deutschen Bahn aus dem Weg zu gehen, wollte ich bereits Freitag mit dem Auto anreisen. Mitnehmen wollte ich Frerik Janz vom LSV, dessen Zug in Hamburg dann auch gleich mit einer knappen Stunde Verspätung eintrag - Plan verfehlt. Nachdem in Calbe dann schon fast alle Bürgersteige hochgeklappt waren, erreichten wir dann doch noch heil unsere Unterkunft.
Am nächsten Tag wurden wir dann am Spielort von Organisatoren und der versammelten Lokalprominenz erwartet - vorbildlich, wie Politik, Sponsoren und Bevölkerung sich zusammen getan hatte, um uns optimale und würdige Spielbedingungen zu schaffen. Plakate in diversen Geschäften, ein geräumiger Spielraum, interessierte Zuschauer (!!!), Verpflegung, Spielmaterial - und jede Bitte/Anregung wurde von den freundlichen Gastgebern umgehend in die Tat umgesetzt. Vor der Startschuss reichten zwei Zwiebelprinzessinnen in Tracht regionale Spezialitäten!

Solange die Medikamente wirkten, konnte ich so auch nahtlos an meine Glanzleistungen (zumindest vom Ergebnis her) bei der Landesmeisterschaft und der Norddeutschen anknüpfen. Mein Start mit 4,5 aus 5 Punkten brachte den richtigen Rhytmus, so dass mich auch das Zwischentief mit Niederlagen gegen IM Telljohann, GM Bischoff und IM Schneider nicht aus dem Konzept brachte und ich - pausenübergreifend - mit noch einer starken Serie von 6/7 mich zwischenzeitlich auf Platz 5 setzte. Eine Sensation bahnte sich an - oder doch nicht? Entweder normale Varianz oder doch nachlassende Medikamente, es folgten desaströse 1/8 ohne Siegpartie. Gegnerschnitt hier, wie auch wohl im ganzen Turnier, wohl bei ca. Elo 2350 - sollte trotzdem nicht passieren. Absturz auf Rang 15.
Nach einer kurzen taktischen SMS-Besprechung mit Hendrik Kues konnte ich noch einmal alle Kräfte mobilisieren und einen 3 aus 3 Schlussspurt hinlegen.
Lohn war ein doch erfreuliches Gesamtergebnis von 15,5/27, 13. Tabellenplatz (1. Hälfte) "nur" einen halben Punkt hinter dem 10. und einen Punkt hinter dem geteilten 6. Platz.
Aber ich darf mich nicht beklagen, glückliche Siege und unglückliche Niederlagen hielten sich einigermaßen die Waage und bei so einem dichten starken Feld, hätte man auch ganz schnell unter die Räder kommen können. IM Stephan Becking (Elo 2426) als 23. und Andre Gordon (Elo 2384) mit unfassbaren 4 Punkten aus 27 Partien werden ein Lied davon singen können.

Sieger wurde Serienmeister Klaus Bischoff, den die Veranstalter kurzfristig noch eingeladen hatten, er machte verdient mit 2 Punkten Vorsprung das Dutzend voll, seinen 12. Meistertitel, herzlichen Glückwunsch.
"Wir Norddeutschen" belegten durch Robert Rabiega den 2. und Ilja Schneider den 4. Platz. Dem erst 20-jährigen 3., IM Hagen Poetsch, könnte die Zukunft gehören.
Meine Reisebegleitung Frerik Janz spielte weniger wechselhaft und landete mit nur einem halben Brettpunkt weniger auf Platz 15. Insgesamt dürften wir Schleswig-Holstein damit würdig vertreten haben.

Mit der Siegerehrung und dem gemeinsamen Abendessen aller Teilnehmer, Organisatoren, umsichtigen Schiedsrichter, Zwiebelprinzessinnen und auf Wunsch "Anhang" fand die Meisterschaft einen gemütlichen Ausklang - stellvertretend für das persönliche Engagement der Ausrichter, welches noch einmal einer gesonderten Erwähnung bedarf, sind die für jeden Teilnehmer als Unikate hergestellten Pokale zu erwähnen.

Alles in allem spricht also nichts dagegen, mit der Erfahrungen aus diesem Jahr es bald mal wieder zu versuchen, auch wenn die Rolle als Underdog jetzt wohl auch auf Deutscher Ebene mir kaum mehr jemand abnehmen dürfte.

Tabellen, Bilder, Bericht des Veranstalters etc. findet sich auf: http://www.schachcalbe.de/ [unter "News"]
Nach der Lektüre diesen Berichtes und des vorgenannten Berichtes sollte auch der geneigte Leser die Frage des Wochenendes beantworten können: Was ist eine Bolle?

25.11.2011
Beim gestrigen Klubturnier konnten an den ersten 4 Bretter die Schwarzspieler 3,5 von 4 Punkten holen, an den weiteren Brettern die Weißspieler 4,5 aus 5.
Durch seinen Sieg gegen Wolf hat Uwe H. nun einen halben Punkt Vorsprung (3,5 aus 4) vor einem fünfköpfigen Verfolgerfeld, aus dem er als nächstes Jürgen als Gegner haben wird. Uwe J., gestern gegen Bernhard gewonnen, spielt gegen mich (Remis geegen Jürgen), während die 3. Spitzenpaarung Ulrich (gestern Sieger gegen Rüdiger in einer langen, spannenden Partie) gegen Karl-Heinz (Sieger gegen Ludwig) lauten wird, sofern Norbert W. nicht noch bis zur offiziellen, vollständigen Auslosung gegen Dietich gewinnen sollte. Nach seiner gestrigen Niederlage gegen Günther droht Ex-Klubmeister Hans-Jürgen das Freilos.

Wer's lesen kann in der "Norderstedter Zeitung" von gestern: Schachklub Norderstedt rückt in der 2. Bundesliga auf Rang zwei vor

20.11.2011, Abend
Hier ist Falkos Bericht zur 1. Mannschaft "auf Zuruf auf der Rückfahrt".

USV Halle – SK Norderstedt 3:5

Mit Höchstgeschwindigkeit Richtung Aufstieg – oder doch nur Richtung zu Hause. Knapp über der Richtgeschwindigkeit bewegen sich 7 Norderstedter während der Erstellung dieses Berichts von Halle auf der A14 Richtung Westen. Laut unserem umsichtigen Fahrer und Ersatzcaptn die weiteste Ausfährtsfahrt in einem Ligaspiel der Vereinsgeschichte. Der 8. im Bunde – Thomas Kahlert – hat es sich durch einen schönen Sieg im Turmendspiel verdient mit mehr als 20 Quadratzentimetern Platz, dafür aber auch mit umsteigen, per Deutscher Bahn die Heimreise anzutreten.

Mit seinem Sieg hatte Thomas die direkte Vorlage gegeben für den Siegtreffer durch Michael, der im Stile einer wahren Nummer 1 seine wohl stets vorteilhafte Stellung mit einer Springergabel zum 4,5-2,5 verwandelte, so dass Arne Jochens seine im Ergebnis vergeblichen Gewinnbemühungen einstellen konnte zum Endstand von 5:3.

Dabei hatte der Kampf zwar zunächst vielversprechend begonnen, große Probleme waren an keinem Brett zu erkennen und Falko Meyer stand bereits mit Schwarz nach wenigen Zügen und einem positionellen Qualitätsopfer auf Gewinn und auch Marta Michna war vielversprechend aus der Eröffnung gekommen. Nach zwei bis drei Stunden drohte der Kampf dann kurz zu kippen. Viktor Polischuk hatte ein Remisangebot abgelehnt um dann doch unter die Räder zu kommen, Falko hatte zwischenzeitlich seine Gewinnstellung in das Gegenteil transponiert. Gut, das Christian Michnas Gegner zwischenzeitlich noch Remis ablehnte, denn in Umkehr der Ereignisse bei Viktor ging der ganze Punkt hier an uns.
Nachdem Marta ihren Vorteil überzeugend gegen Anna Sharevich verwertet hatte – der Einführung eines Damenbrettes stehen wir Norderstedter jedenfalls mehr als aufgeschlossen entgegen – sahen wir beim Stand von 2,5 zu 2,5 wieder Licht am Ende des Tunnels. Aljoscha hatte überzeugend sein Caro-Kann gegen einen nominell stärkeren Gegner zum Unentschieden geführt. Thomas, Michael und Arne sollten alle nicht verlieren. Dass dann sogar 2,5/3 aus diesen Partien geschossen wurden, konnte sogar die Stimmung der „Verlierer“ etwas aufhellen.

Insgesamt kann man angesichts von „verschenkten“ 2/3 bei Viktor, Falko und Arne sicherlich auch in der Höhe von einem verdienten Sieg sprechen. Wohl erstmals in der Vereinsgeschichte sind wird damit rechnerisch auf einem Aufstiegsplatz in die 1. Bundesliga, da der Tabellenführer aus Bremen nicht aufstiegsberechtigt ist.
Weiter geht es in drei Wochen gegen Zehlendorf, wo der Hochgeschwindigkeitsachter hoffentlich nicht unsanft gebremst wird. Ein weiterer Sieg würde unsere Abstiegssorgen jedenfalls angenehm frühzeitig beenden und tatsächlich einen vorsichtigen Blick nach oben erlauben.

Über zahlreiche Unterstützung der großen Norderstedter Fangemeinde würde sich die Mannschaft freuen.

20.11.2011
Unsere Mannschaften haben heute verschieden gut gespielt:
Die 1. hat mit 5:3 in Halle gewonnen und nun Tabellenplatz 2 inne.
Die 2. hat mit 4:4 als Favorit nur ein Unentschieden in Lauenburg erreicht und hätte sogar verlieren können.
Die 3. hat mit nur 7 Spielern beim LSV 7 mit 2,5:5,5 leider nicht punkten können.

Bericht zur 2. Mannschaft

Zeitig war wir diesmal dort, trotz unterschiedlicher Routen trafen beide Autos gegen 9:40 in Lauenburg am Spielort ein. So konnte es sehr pünktlich losgehen.

Den besseren Start erwischten wir bzw. genauer Herbert (Brett 5): In der Slawischen Eröffnung setze er den Gegner schnell erfolgreich vor Probleme, gewann Bauern, zerstörte die gegnerische Rochade, vertrieb die schwarze Dame nach b8, hatte verschiedene Möglichkeiten zum Gewinn, der nach 2 Stunden definitiv feststand.

Leider drehte sich das Bild eine gute Stunde später um. Uwe H. (Brett 2) hatte erst einen Bauern weniger bzw. für Gegenspiel geopfert, aber sein Gegner kam weiter besser ins Spiel und konnte Uwe durch eine Kombination mit Figurengewinn zum Aufgeben überzeugen.

Auch Uwe J. (Brett 8) musste die Segel streichen. Er hatte zwar lange einen Bauern mehr, den sein Gegner in der Eröffnung geopfert hatte, brachte dann aber seinen König nicht optimal ins Spiel und musste sich schließlich einem Freibauernpaar im Turmendspiel mit vielen Bauern geschlagen geben.

Rund eine halbe Stunde später konnte Ralf (Brett 1) seinen Punkt einstreichen. Er hatte sich gegen den Königsinder u.a. gut am Damenflügel aufgebaut und ließ seinem Gegner keine reellen Chancen.

Leider verlor Stefan (Brett 3) ungefähr zeitgleich. Er hatte eine relativ ausgeglichene Stellung, wollte diese aber weiter verbessern und überzog, so dass sein Gegner Material (Figur) gewann und Stefan aufgab.

Zum 2,5:3,5 kam es dann durch Andrés Remis (Brett 4). Als Schwarzer länger eher defensiv stehend war am Ende trotz Läuferpaars nicht mehr drin.

Immerhin war nach 4 Stunden klar, dass ich (Burkart, Brett 7) zum 3,5:3,5 ausgleichen würde. Nachdem ich mich in die Eröffnungsphase möglichst ideal aufstellen wollte und mehr als die Häfte meiner Zeit verbriet, konnte ich durch meinen 13. Zug einen Bauern gewinnen und (bei kleineren Ungenauigkeiten) meine Stellung weiter verbessern, was man dem etwas verzweifelten Gegrummel meines Gegners anmerkte. Da er nicht zu erheblichem Gegenspiel kam, konnte ich die nicht unerhebliche Zeitnotphase unbeschadet überstehen, durfte mir sogar noch eine Figur schnappen (Zurückschlagen hätte für meinen Gegner Matt bedeutet) und das Endspiel noch gemütliche 5 Züge weiterspielen, bevor mein Gegner aufgab.

Die längste und chaotischte Partie hatte Anke (Brett 6) auf dem Brett. Sie konnte sich zwar einen Bauern schnappen, der Gegner aber dadurch u.a. eine wichtige Diagonale. In knapperer Zeit versuchte Anke eine Kombination, die aber statt Bauerngewinn eine Figur verlor. Freundlicherweise blitzte ihr Gegner nach der Zeitkontrolle weiter, so dass er unnötig seine Dame gegen Ankes Turm einstellte und es so zum Endspiel Dame gegen Turm und Springer und jeweils 3+1 Bauern kam. Anke hatte die Chance auf Bauerngewinn gehabt, sah dies aber nicht und stand einer festungsähnlichen Stellung ihres Gegners gegenüber (Bauer a4, Tc4, Se3, Bauer f2 (und zwei weitere)) und gab schließlich nach rund 5:20 Stunden remis; ihr war die einzige Chance des (weiteren) Vormarsches ihrer Bauern am Königsflügel zu unklar bzw. riskant. (Auch uns Kiebitzen war es nicht klar.)

So haben wir nun mit 4:4 nicht ganz unser Ziel der 2 Mannschaftspunkte erreicht. Da außerdem Geesthacht ihre Mannschaft zurückgezogen haben, wurde so die Niederlage von Bad Oldesloe in ein 8:0 umgewertet, so dass diese nun mit 6 Punkten die Tabelle anführen, wir sind aber immerhin zweiter.

19.11.2011, Nachmittag
Ergänzung zur
vierten Runde zum Seniorenturnier: Edwin gewinnt gegen Peter.

19.11.2011
Helmut meldet uns zwei Ergebnisse vom Seniorenturnier von der gestrigen vierten Runde:
Gerhard gewann gegen Manfred und Helmut und Wolf remisierten.

18.11.2011
Gestern hat uns Michael im Training einiges zum Endspiel verschiedenfarbiger Läufer gelehrt, z.B. bis wohin und wie zwei zusammenhängende Bauern aufhaltbar sind (bis 5. Reihe, Verteidigungsläufer richtig auf 8. Reihe) oder dass zwei einzelne Bauern i.a. gewonnen sind, wenn zwei Linien zwischen ihnen sind (z.B. c- und f-, nicht aber c- und e- Linie). Auch ist die Aktivität des verteidigenden Läufers teilweise wichtiger als ein Bauer, so dass ein Remis u.U. erst durch Bauernopfer gesichert werden kann.
Mehr Details erhaltet ihr, wenn Michael uns seine Beispiele online zur Verfügung gestellt hat.

Eine Nachholpartie im Klubturnier hat Rüdiger gegen Werner gewonnen, so dass nun die Auslosung der 4. Runde steht.

Schach und Kultur präsentiert uns diesmal Savielly Tartakower, etwas mehr als Schach.
Außerdem schrieb der Autor der Artikel mir kürzlich, dass Ein tödliches Spiel ein sehr beliebter, bewegender Artikel wäre; er wäre zum Heulen, wie ein Fernschachfreund meinte.

Unseren Mannschaften wünschen wir am Sonntag wieder viel Erfolg bei dem jeweiligen Auswärtsspiel in Halle, Lauenburg und Lübeck.

17.11.2011
Rüdiger leitet uns die Einteilung der Vorrunden für die Deutsche Schach-Pokal-Meisterschaft für Mannschaften 2011/2012 weiter, bei der wir in der Gruppe 4 am 21./22. Januar 2012 auf TV Fischbek Süderelbe (Ausrichter), SK Johanneum Eppendorf und SG Turm Kiel treffen werden.

13.11.2011
Maxim berichtet vom heutigen Jugendmannschaftskampf.

"Nachdem unser erstes Auswärtsspiel ausgafallen war, weil die Mannschaft ihre Teilnahme zurück gezogen hatte, spielten wir heute zuhause gegen Ahrensburg. Zuerst kamen unsere Gegner mit nur drei Spielern an und entschuldigten sich, dass einer verschlafen hatte und nachkommen würde, allerdings schaffte er es pünktlich zum Spielbeginn.

Schon nach den ersten Zügen stellte Marc (Brett 1) und Carlo (Brett 3) Leichtfiguren ein. Am Brett 2 konnte Andre einen Bauern gewinnen übersah, aber die Mattdrohung seines Gegners und verlor nach nur 10 Minuten und 11 Zügen. Julian an Brett 4 fing zwar ordentlich an und hatte eine ausgeglichene Stellung, allerdings unterlief ihm ein kleiner Unaufmerksamkeitsfehler, so dass er die Dame verlor. Sein Gegner spielte souverän weiter und setzte ihn nach 44 Zügen Schachmatt. Marc schaffte es sich die Figur zurückzuholen und hatte somit nur zwei Bauern weniger. Auch Carlo drehte die Partie um und obwohl sich sein Gegner wacker geschlagen hatte, waren zwei Türme (weniger) einfach zuviel, so dass ein Punkt für uns dabei rauskam. Währenddessen musste Marc wegen der Wahl einer falsche Fortsetzung sein Turm für die umgewandelte Dame opfern und stand nun auf Verlust, was er auch selber nach ein paar Zügen eingesehen hatte und aufgab.

Somit endete der Mannschaftskampf nach nur 40 Minuten mit einem 1:3. Es bleibt nur die richtigen Schlüsse zu ziehen und es nächstes Mal besser zu machen. Eine erfreuliche Sache gab es dennoch. Neben den Eltern kam Helmut Kugel und Burkart um die Jugendlichen spielen zu sehen."

Anmerkung: Ich hatte leider die Geschwindigkeit der Jugendlichen unterschätzt und so nicht mehr viel mitbekommen.

12.11.2011
Deutschland ist erstmalig Europameister geworden!
Als an 10 gesetzte Mannschaft ist sie über sich hinausgewachsen und schlug Spitzenteams wie Armenien, Ungarn, Ukraine und Titelverteidiger Aserbaidschan, siehe
Bericht beim Schachbund.de, speziell zum letzten Tag, oder auch Bericht und Tabelle bei Caissa bzw. die englischsprachige offizielle Seite.

Auch die Frauen haben um ihre Euromeisterschaft gespielt. Dort hat unsere Marta an Brett 2 (am Ende zweimal sogar an Brett 1) mit 5,5 aus 9 Punkten eine solide, ihrer ELO 2382 entsprechenden Leistung erspielt. Sie hat als einzige der 5 deutschen Frauen durchgespielt, während z.B. Elisabeth Paehtz an Brett 1 die letzten beiden Runden aussetzte, vielleicht weil sie mit 3,5 aus 7 etwas hinter ihren Erwartungen zurück blieb.
Insgesamt erhofften sich unsere Frauen als an 7 gesetzte etwas mehr, aber Platz 8 ist ja auch nicht schlecht. Insgesamt konnten sich übrigens die favorisierten Russinnen klar durchsetzen, siehe hier, während deren ebenfalls favorisierten Männer nur 5. wurden.

Im Halbfinale des Dähne-Pokals spielt Arne gegen Sören Koop, siehe hier.

Morgen hat unsere Jugendmannschaft ihren zweiten Mannschaftskampf zu Hause. Vielleicht schaut ja der eine oder andere mal vorbei?

Diese Woche erscheint bei Schach und Kultur ein etwas anderer Artikel: Arbeit oder Talent?.
Zufällig passt er dazu, dass wir kommenden Donnerstag wieder Training haben, auch vielleicht zum morgigen Jugendmannschaftskampf a la "Was Hänschen nicht lernt..."

Ein Nachruf aus Segeberg: Helmut Zweig im Alter von 82 Jahren verstorben.
Viele von uns haben den ehemaligen Vorsitzenden der Segeberger Schachfreunde (seit 1963 im Verein!) gekannt, z.B. durch Landesmeisterschaften oder Mannschaftskämpfe.

11.11.2011
Die gestern genannten Ergebnisse vom Klubturnier haben sie bewahrheitet, genauer haben wir nun Jürgen als neuen Tabellenführer, wenn auch bei 2,5 Punkten nur mit einem halben Buchholzpunkt vor Uwe H. und mir bzw. 1,5 vor Wolf.
In der Hoffnung, dass kommenden Donnerstag noch ein oder zwei Spiele aus der 2. Runde nachgeholt werden, werdet ihr hier die neue Auslosung in ungefähr einer Woche vorfinden. Dann werden die Spitzenpaarungen vermutlich Wolf gegen Uwe H. und Burkart gegen Jürgen lauten.

10.11.2011, Spätabend
Alle Klubturnierspiele wurden eben gespielt, die letzte zwischen Uwe und mir ging bis kurz vor Ultimo (Uwes Mehrspringer ganz am Ende fühlte sich verständlicherweise nicht des Sieges mächtig aller seiner Bauern beraubt; ihm fehlte ein Tempo). Da uns der Hausmeister zum Heimgehen motivierte, habe ich leider nicht eure Ergebnisse. Bitte teilt sie mir mit!
Meine Vermutungen: Siege für Wolf, Jürgen, Karl-Heinz, Bernhard, Ludwig, Ulrich, Rüdiger; wie der Punkt unter den Norberts aufgeteilt wurde, habe ich am wenigsten mitbekommen. Wie gesagt: Bitte bestätigt (oder widerlegt) meine vermuteten Ergebnisse!

4.11.2011
Beim gestrigen Grand Prix-Blitz konnten wir mit
Enrico Eichstädt einen neuen Mitspieler begrüßen. Enrico spielt derzeit in Wismar, ist aber kürzlich nach Norderstedt gezogen, ganz in die Nähe zum Rathaus. So schaute er gestern erstmalig vorbei und gewann gleich unsere 3. Grand Prix-Runde ohne Niederlage bei 3 Remis mit 7,5 aus 9 Punkten.
Insgesamt ging es wie folgt aus:
1. Enrico (7,5 Punkte aus 9)
2./3. Torsten und Burkart (je 6,5)
4./5. Stefan und Karl-Heinz (je 5,5)
6. Uwe H. (5)
7. Anke (4,5)
8. Wolf (3)
9. Dietrich (1)
10. Norbert L. (0)

Das führende Grand Prix-Stand-Trio besteht aus Burkart (39,5 Punkte), Karl-Heinz (38,5) und Stefan (38) vor Uwe (34,5) und Anke (29). Allerdings können Enrico und Torsten sich bei nun stetiger Teilnahme noch ganz nach vorne schieben, weil ja nur 7 von 9 Grand Prix-Ergebnisse gewertet werden.
Hier ist der gesamte Grand Prix-Stand.

Der 10 Minuten-Grand Prix kam diesmal nicht zustande, u.a. weil Ulrich und Günther ihre Klubturnierpartie nachgeholt haben, die Ulrich gewann.
Damit steht nun beim Klubturnier die Auslosung der 3. Runde fest. In dieser treffen schon die Spieler mit den größten DWZ-Zahlen aufeinander, also Uwe H. gegen mich.

Gestern spielten auch Arne und Christian ihre Dähne-Pokal-Runde in unseren Räumen. Die Partie sah sehr scharf und schwer überschaubar aus; ein Remis erschien jedenfalls ganz Pokal gemäß unwahrscheinlich. Letztlich konnte Arne dann auch gewinnen.

Bei Schach und Kultur ist nun auch der 3. und letzte Teil Ein zum Mythos gewordenes Schachturnier [3] - Hastings 1895 erschienen.

31.10.2011
Viktors Bericht zum Viererpokal-Halbfinale am 30.10.2011

Das Finale des Viererpokals erreicht!
Am letzten Sonntag im Oktober haben wir auswärts gegen des Verbandligisten SV Bad Oldesloe um den Einzug ins Finale des Landesviererpokals gespielt. Wir haben in der folgenden Besetzung: Michael (weiß), Viktor, Oliver (beide schwarz), Arne (weiß) aufgetreten. Die freundlichen Gastgeber haben in der Aufstellung Hans-Werner Stark (DWZ 2095), Peter Buchmann (2052), unser alter Bekannter André Blöß (1988) und Axel Jakobi (1912) angetreten. Auf dem Papier waren wir natürlich haushoher Favorit und alles Andere als der Sieg wäre ein große Überraschung. Aber wie es bekannt ist, hat der Pokal die eigenen Gesetze. Wie der Kampf auch gezeigt hat, war unsere Aufgabe ganz anders als leicht.

Nach der Öffnung konnten unsere beiden "schwarzen" Viktor und Oliver leicht ausgleichen. Mit den weißen Steinen haben Michael und Arne den Druck ausgeübt. Nach zwei Stunden hat Arne einen Bauer gewonnen und es wurde ziemlich klar, dass wir demnächst führen werden. Olivers Partie ist als erste zu Ende gegangen. Mehr als ein Unentschieden war nicht drin. Es war also klar, dass der Mannschaftskampf auf den beiden ersten Brettern entschieden wird. Es war sehr spannend. Der Gegner von Michael hat ein starkes Gegenspiel bekommen und Viktor hat komplett den Faden verloren. In der Zeitnot hat aber Viktors Gegner den klaren Vorteil verspielt und die Partie endete Remis. Es stand 1:1. Kurz danach hat Arne seine Partie gewonnen und uns in die Führung gebracht. Michael hat bei sehr knapper Zeit auf den Angriff gespielt. In einer unklaren Stellung hat er seine Klasse gezeigt und mit einigen starken Zügen die Partie für sich entschieden.

Am Ende hieß es 3:1 und das Erreichen des Finales auf der Landesebene mit der gleichzeitigen Qualifizierung für die Bundesebene. Es bleibt nur ein Schritt zum Gewinn des Pokals. Im Finale wartet entweder SG Turm Kiel oder Schwarzenbeker SK.

Noch ein Ergebnis vom Seniorenturnier: Karl-Heinz gewinnt gegen Gerhard. Das ist nach meinen Unterlagen die erste Niederlage von Gerhard im Seniorenturnier seit fast 10 Jahren, also seit der Saison 2001/2002!
Nun sind auch die Tabellen zum Seniorenturnier online: Rangliste, Fortschritts- und Kreuztabelle

28.10.2011
Bei gestrigen Seniorenturnier gewann Amar gegen Peter, während Wolf und Günther sowie Manfred und Edwin remisierten.

Das Ergebnis von Spitzenspiel zwischen Karl-Heinz und Uwe liegt mir noch nicht vor, allerdings hatte Uwe Vorteil.

Bei Schach und Kultur ist der 2. Teil Ein zum Mythos gewordenes Schachturnier [2] - Hastings 1895 erschienen.

26.10.2011
Wer ihn lesen kann: Heute war ein relativ kurzer Artikel zur 1. Mannschaft in der Norderstedter Zeitung unter SK Norderstedt fährt ersten Sieg in der 2. Bundesliga ein

23.10.2011, Abend
Bericht von Christian zur 1. Mannschaft.

Nach der knappen und unglücklichen 3,5:4,5-Niederlage am ersten Spieltag in Neukloster, die gleich drei Großmeister gegen uns aufgeboten haben, haben wir mit einem klaren 6:2 gegen Rotation Pankow zurück in die Spur gefunden.

Nach einem schnellen Remis von Aljoscha brachte Michael uns in Führung, der erst eine Qualität und dann die Partie gewann. Arne kam gut aus der Eröffnung, gewann einen Bauern und erhöhte dann auch schnell auf 2,5:0,5. Den nächsten Punkt erzielte ich in einem Springer-Endspiel mit zwei Mehrbauern. Oliver sicherte mit einem Remis in unklarer Stellung den ersten Mannschaftspunkt.

Beim Stand von 4:1 liefen dann noch drei Partien. Zunächst musste Falko leider die Waffen strecken. Nachdem er zum Saisonauftakt noch zum ersten Mal einen Großmeister schlagen konnte, übersah er nun im Mittelspiel einen taktischen Trick und verlor die Partie. Da Viktor einen Bauern mehr hatte, brauchten wir uns aber wenig Sorgen machen. So brachte Viktor seine Partie schließlich auch sicher zum ganzen Punkt. Kurz davor gewann auch Marta, die in ausgeglichener Stellung davon profitierte, dass ihr Gegner die Stellung überzog.

Nun geht es in vier Wochen zum starken Aufsteiger nach Halle, wo wie vorab – wie in Neukloster – erst einmal wieder viel Zeit verbringen können, für die Vorbereitung deren Aufstellung zu erraten.

23.10.2011
Ein fast perfekter Mannschaftsspieltag! Die erste Mannschaft gewann klar mit 6:2 gegen Pankow, die zweite Mannschaft nach spannendem Kampf mit 4,5:3,5 gegen LSV IV, während die dritte Mannschaft immerhin ein nicht unbedingt erwartetes 4:4 gegen Barsbüttel 1 geholt hat, wenn auch sogar letztlich eher einen Punkt verschenkt hat (Sven stellte kurz vor Ende einen Turm ein und war verständlicherweise sehr frustriert).

Bericht zur 2. Mannschaft
Im Vorhinein sahen wir uns aufgrund der DWZ-Zahlen eher vorne, stellten aber fest, dass die Lübecker mit einer sehr starken Mannschaft anreisen.
So konnte man die ersten drei Stunden auch kaum klare Vor- oder Nachteile an den allen Brettern erkennen.

Vielmehr spielte erst Herbert (Brett 6) und kurz darauf ich (Burkart, Brett 8) nach rund drei Stunden remis.
Herbert hatte anfangs eine etwas bessere Stellung, musste gegen Ende aber feststellen, dass sein Gegner nun gute takische Chancen hatte, und so sah er sich schon eher im Nachteil, bot folglich remis, welches angenommen wurde.
Mein Gegner und ich hatten uns sehr solide aufgebaut, mein kleiner Vorteil als Weißer schien mir aber aufgrund etwas räumlichen Nachteils verschwunden zu sein (natürlich wurde die Zeit nach 19 Zügen mit 30 Minuten Rest auch schon wieder etwas knapp, wenn auch ebenso für meinen Gegner), so dass ich Remis anbot, was auch sofort angenommen wurde, weil mein Gegner im Gegensatz zu mir zwei andere Bretter für seine Mannschaft im Vorteil sah.
(Die Fritzanalyse ergab für mich in der Endstellung einen unerwarteten Zug, der mir einen Bauern gebracht hätte, aber den hätte ich doch nicht gesehen, u.a. weil ich gerade etwas anderes geplant hatte.)

Inzwischen stand es an zwei, drei Brettern wirklich nicht so gut (Stefan, Uwe) bzw. sehr unklar (Anke). Aber nach 3,5 Stunden konnte dann Ralf (Brett 2) gegen sein Wolgagambit punkten. Er hatte den Gambitbauer halten können und kam weiter in Vorteil, letztlich eben zum Sieg.

Uwe H. (Brett 3) stand eine zeitlang nicht so gut, auch seine Zeit wurde knapp, aber er konnte seinem Gegner ein vergiftete Figur andrehen und ihn durch die nun (weiter) geöffnete Stellung gegen den gegnerischen König im 40. oder 41. Zug mattsetzen.

Die mit Abstand schärfste Partie des Tages sahen wir an Ankes Brett (Brett 7). Der Gegner wollte in der Eröffnung durch Bauernopfer Initiative bekommen, was Anke durch scharfes Gegenspiel aber nicht zuließ. Es ergaben sich Stellungen, bei der immer mal wieder Figuren hingen und beide Könige (vor allem Ankes) unsicher standen. Auch war dieses Brett das mit beidseitig knappster Zeit, die Anke aber besser unter Kontrolle hatte; genauer gewann sie sogar durch Ablauf der gegnerischen Zeit! (Diese Partie ist sicher ein Fest für eine Analyse mit Fritz aufgrund zahlreicher taktischer Möglichkeiten.)

Nun stand es beruhigend 4:1, wenngleich Stefan weiterhin auf Verlust stand. Auch bei André (Brett 5) wusste man nicht so recht, woran man war, stand doch erst sein Gegner recht gut, verlor aber zwei Figuren gegen einen Turm, holte sich dann eine Figur wieder und ging letztlich in ein gewonnenes Turmendspiel mit zwei gegen einen Bauern über. André hatte mit Zeitnot zu kämpfen, was wohl den Figurenverlust erklärt; nach der Zeitkontrolle im Endpsiel sah er bald keine Chance mehr und gab auf.

Nach langem Kampf (rund 4,5 Stunden) hatte dann letztlich Stefan (Brett 4) genug und reichte seinem Gegner die Hand zur Aufgabe. Sein Gegner hatte früh den Fianchettoläufer vor Stefans König abgetauscht und weiter Angriff auf den König. Zwar hatte Stefan eine zeitlang einen Bauern dadurch mehr, aber der Gegner drohte Matt, so dass Stefan seine Dame gegen Turm und Springer geben musste. Sein Gegner konnte (weitere) Bauern einheimsen, die Stellung auf Stefans König Richtung Endspiel weiter öffnen und so unabwendbare Drohungen aufstellen - Aufgabe von Stefan.

Als letzter spielte Thomas (Brett 1). Nach lange recht ausgeglichener Stellung konnte ihm sein Gegner Bauernschwächen zufügen. Dieser kam aber in Zeitnot und Thomas konnte seine Bauernstellung konsolidieren und sogar die Initiative erlangen. Deshalb hatten wir kaum Sorgen, dass Thomas das verlieren könnte (auch wenn man ja nie weiß). So versuchte Thomas noch klaren Vorteil zu erlangen; als dieser aber nicht mehr in greifbarer Aussicht war, nahm er das Remisangebot seines Gegners an.

Hinterher ging es in guter Stimmung mit der gesamten zweiten Mannschaft zum Griechen, die erste folgte bald (mit 6 Spielern).

22.10.2011
Rüdiger zeigt uns seine
fünf Fotos vom Simultan mit Michael von vorgestern.

21.10.2011
Beim Training gestern haben wir Michael (oder er sich selbst) beim Simultanspiel etwas überfordert. Mit überraschend vielen 18 Spielern (bzw. anfangs 14) hat Michael die Spielzeit auf 40 Minuten für sich und 20 Minuten für jeden von uns festgelegt, was in Summe für uns 6 Stunden bzw. neunmal so viel Zeit ergibt. Das war zu wenig für ihn, zumindest ohne Zugzuschlag von z.B. 15 Sekunden wie Michael sich für das nächste Mal vorgenommen hat. So haben wir gröszlig;tenteils auf Zeit gewonnen, auch wenn wir z.T. nicht unbedingt besser standen. Michael versuchte sich noch auf die zeitknapperen Partien zuerst zu konzentrieren (jeder sollte sagen, wenn Michael bei seiner Partie nur noch 3 Minuten hatte), so dass z.B. Edwin verwundert war, dass Michael an seiner Stellung mehrfach vorbeigegangen ist.
Anschließend haben wir noch in die oder andere Partie hineingeschaut. Stefan hätte Michael durch korrektes Spiel taktisch besiegen können, auch Anke hatte auch eine interessante Stellung.

In meiner Partie hätte Michael ein sehr kompliziertes Opfer (13.Lxg6 hxg6 14.Dxg6+) bringen können (was allerdings unpassend für Simultan ist), welches laut unserer Analyse in folgende Stellung hätte münden können:



Für Schwarz am Zug empfahl Michael nun 17...b6, um Lxc5 zu verhindern. Meine Heimanalyse mit Fritz zeigt, dass nun 18.Se4! gewonnen hätte, was aber nicht leicht zu sehen ist. Es geht weiter mit 18...Sxe4 (Sh7 verliert wegen 19.Lg5 Txf1 (oder 19...De8 20. Txf8 Dxf8 21.Tf1 und die Dame hat kein Feld mehr, oder 19...Sxg5 20.Sg5 gewinnt wegen Dh7)
19.Lh6 De7 20.Lxg7 Dxg7 21.Txf8+ Kxf8 22.Tf1+ Kg8 23.De8+ Kg7 24.Tf7 gewinnt die Dame gegen Turm. Das alleine würde noch nicht zum Sieg reichen, entscheidend ist aber der d6-Freibauer:
24...Sf6 25.Df8 Sh5 26.Txg7 (oder gleich 26.d6) Sxg7 27.d7 Lb7 27.De7 Lc6 28.d7

Zieht Weiß auf b6 dagegen 18.Tf2 zur anschließenden Turmverdopplung, kann der schwarze Läufer durch zweizügigen Angriff auf die Dame die Partie verkomplizieren (wie Anke mir als Motiv vorschlug). Allerdings gewinnt Weiß auch hier:
a) 18...Lg4 19.Taf1 Lh5 20.Df5 De7 21.Se6! Lg4 22.Dg6 Lxe6 23.dxe6 Dee6 24.Lh6 De7 25.Lxg7 Dxg7 26.Txf6 und Weiß hat seine Figur zurück
b) 18...Ld7 19.Taf1 Le8 20.Dxg7!! Kxg7 21.Se6+ Kg6 22.Sxf8+! Se6 23.Se6 De7 24.Lg5 und gewinnt.

Da b6 offensichtlich scheitert, müsste man Dc7 und De7 als Alternativen genauer untersuchen. Auch diese Varianten sind alles andere als einfach, so dass es sich zeigt, wie schwierig das Opfer 13.Lxg6 einzuschätzen ist.

Ein weiterer Artikel ist bei Schach und Kultur erschienen: Ein zum Mythos gewordenes Schachturnier [1] - Hastings 1895

Unseren Mannschaften wünschen wir am Sonntag wieder viel Erfolg! Auch wer selbst nicht mitspielt ist eingeladen, bei den drei Mannschaftskämpfen ab 10 Uhr zuzuschauen.

14.10.2011
Gestern fand unsere 2. Runde des Klubturniers statt. Diesmal gab es einige Absagen, z.T. ohne dass euer Turnierleiter davon wusste.
Gewinnen konnten Manfred gegen Edwin, Uwe J. gegen Sven und ich (Burkart) gegen Hans-Jürgen, während Wolf und Hans-Jürgen remisierten.
Damit teilen sich Uwe und ich derzeit die Spitze der Tabelle mit 2 Punkten, Jürgen, Manfred und Wolf folgen mit 1,5 Punkten.

Diese Woche könnt ihr eine nette Geschichte bei "Schach und Kultur" lesen, "Der Baron und der Dorfbewohner".
Die "Legende" besage, "dass ein eingebildeter deutscher Baron die Bewohner seines Ortes so unterwarf, in dem er jeden Bürger zum Schachspiel zwang und sich selbst als den besten Spieler des Landes bezeichnete. Eines Tages kam ein junger Student wieder zurück in sein Heimatdorf," und dieser macht die Geschichte zu einem Happy End mit den Hinweisen "Misstraue, wenn Dein Gegner die Figuren 'verschenkt' und spiele stets mit größtem Respekt." und "Der Stolz und Hochmut im Schach, wie im Leben, sind schlechte Wegbegleiter."

10.10.2011
Rüdiger informiert uns:
Beginnend mit dem kommenden Freitag (14.10.) haben wir freitags wieder 2 Räume, neben K212 im Regelfall K201, ausnahmsweise mal K202.

8.10.2011
Beim 2. Grand Prix vergangenen Donnerstag hatten wir wieder eine ordentliche 5 Minutengruppe mit zehn Spielern, während sich diesmal vier lieber für 10 Minuten-Partien entschieden, die dann doppelrundig gespielt haben.

Tabelle der 5 Minuten-Gruppe:
1. Herbert (7,5 aus 9)
2. Karl-Heinz (6,5)
3. Burkart (6)
4. Stefan und Uwe H. (je 5)
6. Anke und Wolf (je 4,5)
8. Jan (3)
9. Dietrich (2)
10. Sven (1)

Als zweimaliger Zweiter führt Karl-Heinz die
5 Minuten-Rangliste an (27 Punkte), knapp vor Stefan (26,5), Burkart (26), Herbert (25,5) und Uwe (24,5). Dieses Jahr verspricht spannend zu werden, so knapp wie die Spitze derzeit ist.

Tabelle der 10 Minuten-Gruppe:
1. Rüdiger (5 aus 6)
2. Edwin (4)
3. Norbert und Ulrich (je 3)

Die 10 Minuten-Rangliste entspricht der obigen Tabelle.

Die Themen für unser diesjähriges Training sind nun online.

Ein neuer Artikel von "Schach und Kultur": Eduard Gufeld – Schach ist Kunst

3.10.2011
Unsere 1. Mannschaft hat gestern leider knapp mit 3,5:4,5 gegen die wohl favorisierten Neuklosterspieler verloren. An den Bretter 3 und 8 konnten zwar Falko und Thomas gewinnen, aber Aljoscha, Oliver und Christian verloren an 2, 5 und 6, während Michael, Viktor und Arne remisierten (Bretter 1, 4 und 7).

30.9.2011
Gestern am freien Spielabend war nicht so viel Betrieb, aber ein wenig Ruhe vor dem Grand Prix am kommenden Donnerstag kann ja auch nicht schaden.
Erstmal drücken wir unserer 1. Mannschaft für ihren ersten neuen (Zweit-)Bundesligakampf übermorgen bei Neukloster die Daumen!

Hier auf der Homepage findet ihr nun auch die Jugendmannschaft oben wie auch an anderen Stellen verlinkt mit eigener Jugendmannschaftsseite.

25.9.2011
Maxim berichtet vom ersten, neuen Jugendmannschaftserfolg!
"Die neu gegründete Jugendmannschaft hatte heute ihren ersten Auftritt in der Jugendbezirksklasse. Wir erwarteten die 2. Mannschaft von Kaltenkirchen, die kurz vor 10 Uhr ersatzgeschwächt ankam, so dass wir pünktlich um 10 anfangen konnten. An Brett 4 gewann Julian (7 Jahre) gegen einen gleichaltrigen im 11. Zug die Dame und konnte nach einer Stunde den ersten Punkt für die Mannschaft holen. Kurz darauf setzte Carlo, der Qualität mehr hatte, an Brett 3 seinen Gegner schachmatt. Zu diesem Zeitpunkt hatte Marc (Brett 1) zwei Bauern weniger und Andre (Brett 2) zwei Figuren, weshalb ich mit einem 2:2 der Mannschaft gerechnet habe. Allerdings schaffte Marc mit einer starken Kombination eine Mattdrohung aufzustellen, die nur mit Turmopfer verhindert werden konnte, wozu es aber nicht kam und seine Gegnerin aufgab. Auch Andre schaffte es (nicht ohne Mithilfe seines Gegners) seine Partie zu drehen und halben Punkt herauszuholen. Damit gewannen wir mit 3,5 zu 0,5 und freuten uns über einen gelungenen Saisonauftakt."

24.9.2011
Vorgestern war die erste Runde des Klubturiers. Ich möchte euch allen gratulieren, dass ihr alle zu dieser Runde am Donnerstag angetreten seid (bis auf Vorholer und Freilos), auch, dass die fehlenden Ergebnisse heute morgen per Mail vorlagen, so dass ihr heute schon die
Auslosung der 2. Runde erfahren könnt! Kommenden Donnerstag ist ja eigentlich Nachholspielabend, aber vielleicht möchte ja schon jemand, z.B. aus Urlaubsgründen, seine Partie vorholen, natürlich ggf. mit direkter Absprache mit seinem Gegner.

Hier sind alle Ergebnisse der 1. Runde.
Am längsten gekämpft haben Uwe H. und Norbert W. Uwe hatte im Damengambit Norbert die typische Schwäche des rückständigen c6-Bauern zugefügt und im Turm + Leichtfigur-Endspiel gleichzeitig Schwarz zwei Bauernbereiche hinterlassen (c6 + d5 + Königsflügel), er selbst nur einen (d4, e3 usw.) und muss dann in langem Spiel irgendwie seine Chance zum Sieg genutzt haben.
Den einzigen Favoritensturz musste Rüdiger einstecken. Er hatte zwar eine aussichtsreiche Angriffsstellung bei Mehrqualle, die nach Matt roch, aber Edwin konnte sich verteidigen, sich Material zurückholen und letztlich noch gewinnen.
Den ersten Siegpunkt habe ich (Burkart) am schwarzen Brett eingetragen. Durch frechen Königsflügelangriff konnte ich Ulrich zu Fehlern verleiten, die sich materiell addierten bis hin zu einem Turm gegen einen Bauern im Endspiel, so dass Ulrich aufgab.
Bei Jürgen gegen Bernhard konnte man auf 1. Blick schon glauben, dass Bernhard seinen Freibauern zum Sieg durchbringen konnte, aber ihm fehlte genau ein Zug, so dass Jürgen letztlich Material eroberte und siegte.
Günther hatte sich wie üblich igelmäßig aufgebaut und Uwe J. so die bessere Position, vor allem im Zentrum. Diese hat letzterer irgendwie zum Punkt nutzen können.
Karl-Heinz hat Dietrich erst positionell unter Druck gesetzt, dann Material und schließlich die Partie gewonnen, möglicherweise die schnellste Partie des Abends, so dass man sie hinterher noch etliche Partie hat blitzen sehen können.
Bei Hans-Jürgen sah ich eine große Mehrzahl von Bauern auf dem Brett. Beendet hat er die Partie aber durch Mattsetzen vor allem mit seinen zwei Läufern in der h8-Königsecke.
Wolf hatte gegen Norbert L. zwei Bauern bei eher geschlossener Stellung mehr, Norbert versuchte sein Glück im Angriff, der allerdings nicht gelang und Wolf letztlich gewann.

Wer selbst seine oder andere Partien kommentieren möchte, sei herzlich willkommen! Schick mir deinen Text einfach per Mail, dann können bald alle eure Infos nachlesen!

Auch die erste Rangliste, Fortschritts- und Kreuztabelle könnt ihr schon nachlesen; rein vom Muster her gefällt mir die Kreuztabelle am schönsten ;).

Beim Seniorenturnier haben wir mit Peter Husfeldt erfreulicherweise einen 10. Mitspieler, so dass eure Freilose dort entfallen.
Die ersten Ergebnisse aus der 1. Runde:
Helmut gewinnt gegen Peter, Amar gegen Günther und Karl-Heinz gegen Manfred.

21.9.2011
Christians "Gegendarstellung" zu Herberts Bericht:
"Sonntag war nicht mein allererster, sondern mein zweiter Einsatz in der zweiten Mannschaft. Am 13.11.2005 gewann ich in der Landesliga gegen Joachim Neumann von der Kieler SG."

19.9.2011
Hier ist Herberts Bericht zum gestrigen Sieg der 2. Mannschaft.

"Zum Saisonstart konnten wir mit starker Mannschaft zum Landesligaabsteiger nach Travemünde fahren. Christian und Arne spielten zum ersten Mal überhaupt in der zweiten Mannschaft. Aber auch die Travemünder traten mit den Nummern 1-7 und der Nummer 9 der Meldeliste fast in Bestbesetzung an.

Bereits nach etwa einer halben Stunde hatten hatten Christian und Ralf Stellungen, bei denen man auf schnelle Siege hoffen konnte. Aber bei beiden wurde daraus nichts. Erst nach etwa 3,5 Stunden gingen kurz hintereinander fünf Partien zu Ende. Arne konnte ein Bauernwettrennen im Endspiel für sich entscheiden, Ralf musste sich mit einem Remis zufrieden geben, Uwe konnte trotz Zeitnot in ein ausgeglichenes Endspiel abwickeln und den nächsten halben Punkt beisteuern, Stefan verlor, und Anke nutzte ihre bereits nach der Eröffnung positionell günstige Stellung zum Sieg. Kurz vor der Zeitkontrolle konnte ich gewinnen und zum 4:2 erhöhen. Kurz nach der Zeitkontrolle machte André dann unseren Sieg perfekt, als sein Gegner seine schon länger hoffnungslose Stellung aufgab. Als letzter spielte dann noch Christian. Aber auch bei ihm dauerte es nicht mehr lange, mehr als ein Remis war am Ende doch nicht möglich.

Beim gemeinsamen Essen in Travemünde freuten wir uns über den gelungenen Saisonstart gegen eine der stärksten Mannschaften der Verbandsliga."

Vorgestern konnte Michael den "Jute-Cup" in Delmenhorst gewinnen und sich über 400 Euro Gewinn freuen, siehe
126 Schachspieler setzen im Jute-Center ihre Figuren im Weser-Kurier.

Ein neuer Artikel von "Schach und Kultur": Leonid Stein – der sowjetische Computer

18.9.2011
Der 1. Mannschaftskampf war für unsere beide Mannschaften ein voller Erfolg: Die 2. gewann mit 5,5:2,5 in Travemünde, die 3. mit 5:3 gegen Bad Oldesloe 2.

Bei der 2. Mannschaft gewann vorne Arne an Brett 2, außerdem an den Brettern 6, 7 und 8 André, Herbert und Anke.
Daneben remsierten Christian, Ralf und Uwe an den Brettern 1, 3 und 4, nur Stefan verlor.

Nun der Bericht zur 3. Mannschaft.

Gegen 9:45 Uhr war unsere Mannschaft schon fast vollständig in unserem üblichen Klubraum angetreten, während die Gegner noch nach und nach eintröpfelten. Gerhard war überrascht, mich als Mitspieler zu sehen (meine Bezirksklassenpremiere, wo schon ein etwas lockerer Stil herrscht), was auf unsere gute Aufstellung hinweist. Nicht weit nach 10 Uhr konnte es dann losgehen.

Mit Abstand am schnellsten fertig war Helmut (Brett 8). Nach ungefähr einer Stunde (aber vermutlich mehr als 40 Zügen) hatte er verloren. Dabei hatte er optisch kurzzeitig eine Figur mehr, die sich aber nur als Mehrbauer halten ließ, stellte dann aber einzügig auf dem Weg ins Endspiel eine Figur ein und erledigte sich der Partie im Schnellspieltempo.

Nach rund 1,5 Stunden glich Rüdiger (Brett 3) zum 1:1 aus. Sein Gegner, selbst Französisch-Spieler kam mit der Eröffnung als Weißer nicht so gut zurecht und verlor schnell zwei Bauern. Er versuchte sich zwar noch im Angriff, aber dank einer Kombination holte Rüdiger sich noch einen Bauern unter Figurenabtausch, so dass sein Gegner noch ein Verzweiflungsopfer zum Dauerschach versuche, aber aufgab, nachdem das nicht ging.

Kurze Zeit später gewann auch Maxim (Brett 5). Er konnte ebenfalls schnell einen Bauern gewinnen (einen zweiten immerhin temporär), hatte im Endspiel mehr Spiel und gewann endgültig durch Figurengewinn.

Nach 2,5 Stunden hatte auch Gerhard (Brett 1) seinen Punkt eingefahren. Sein Gegner hatte ein fragwürdiges Bauernopfer in der Eröffnung gebracht (in Grünfeld ähnlicher Stellung auf dxc4 b3 gespielt und damit cxb3 erlaubt). Allerdings konnte er ihn später durch eine Doppeldrohung zurückbekommen. Dafür hatte Gerhard ein aktives Läuferpaar und konnte so irgendwie die Qualle gewinnen, die er im Endspiel locker zum Sieg umsetzte.

Nicht weit vor Ablauf der 4 Stunden endeten drei weitere Partien.

Sven (Brett 7) hatte in einem klassischen Engländer schnell einen Bauern eingestellt, konnte sich aber zurückkämpfen, hatte zwei Figuren gegen Turm und Bauern. Diese Bauern hätte er zu seinem Vorteil dezimieren können, verpasste dies aber leider, so dass durch deren Mehrheit sein Gegner gewinnen konnte, einer machte sich erfolgreich auf den Weg zur 8. Reihe. Dabei hätte ein einziger Königszug Richtung Zentrum diesen schon aufhalten können; schade, aber man lernt ja nie aus.

Die gewissermaßend turbulenteste Partie hat Edwin (Brett 7) gespielt. Nach "ungewöhnlicher" Eröffnungsbehandlung (eher passiv, u.a. mit Ld3 beim d2-Bauern) hatte seinen Gegnerin die Dame geopfert und rief schon "Matt!", korrigierte sich aber aufgrund des auf der Grundlinie dazwischenziehenden Läufers. Nachdem sich der Rauch nach einigen Zügen verzogen hatte, hatte Edwin Dame und Bauer gegen zwei Türme bei verschiedenfarbigen Läufern, was anfangs recht verdächtig aussah. Aber nach einigem Hin und Her hat sich das ganze irgendwie in Wohlgefallen aufgelöst, genauer zum Remis im Endspiel der Könige und je eines Bauern nah am Rand.

Eine sehr geschlossene Partie hatte mal wieder Uwe (Brett 4). In seiner Standarderöffnung hatte sein Gegner zwischenzeitlich etwas mehr Spiel am Königsflügel, worauf ich hoffte, dass Uwe seines am Damenflügel bekommen würde. Aber irgendwie sollte es nicht recht sein, er kam durch einen schwächeeren Läufer erst leicht in Nachteil, später hat er einen etwas stärkeren Läfer gehabt, aber letztlich war nicht mehr als das Remis zu erreichen.

Als letzter beim Stand von 4:3 spielte ich (Burkart, Brett 2) noch. Durch eine kleine Falle hatte ich mir im 7. Zug eine Mehrfigur gesichert und wollte diese in Ruhe nach Hause schieben. Vielleicht war es etwas zu ruhig, jedenfalls hatte ich besseres Gegenspiel am Königsflügel bei weitestgehend geschlossenem Damenflügel verpasst (ich musste mich einmal in mit meiner Figurenaufstellung ewas zurückziehen (Da1)), kam wie üblich etwas in Zeitnot (die 2 Restsekunden beim 40. Zug waren aber schon ok) und hoffte gerade darauf, dass nun am Königsflügel das Spiel endlich richtig losgeht, als erst ein zuschauender Gegner mich um Remis bat ("wir wollen nach Hause"), dann nach Ausführung seines Zuges auch mein junger Gegner, aber mit Mehrfigur (und hoher DWZ-Differenz) kam das nicht in Frage (zumal Rüdiger mich dazu auch nicht gedrängt hat). Nach meiner Ablehnung und Zugausführung gab dann mein Gegner auf - etwas schade für das Spiel, wo sich es sich gerade etwas zu öffnen schien und so quasi abgebrochen wurde.

17.9.2011
Letzten Donnerstag war wieder Michaels Schachtraining. Es war wieder sehr interessant. Wer Details möchte, warte ggf. auf die Dateien von Michael oder komme nächstes Mal selbst vorbei!

Kommenden Donnerstag beginnt nun unser
Klubturnier. Ich freue mich wieder auf einen vollen Klubraum bei der 1. Runde!

Für morgen drücken wir unserer 2. Mannschaft die Daumen in Travemünde und unserer 3. zu Hause gegen Bad Oldesloe 2!

12.9.2011
Oliver berichtet uns:
"Auch die in Deutschland verbliebene andere Hälfte der 1. Mannschaft ist nicht untätig geblieben und hat ihr kleines Trainingslager in Elmshorn aufgeschlagen. Dort konnten wir das Flora-Turnier mit 17:1 Mannschaftspunkten souverän gewinnen, wobei der Berichtende am wenigsten dazu beigetragen hat. Hier die Tabelle http://www.elmshorner-schachclub.de/node/8574
Wir spielten mit das für 3er-Mannschaften ausgelegte Turnier mit Aljoscha, Michael, Viktor und Oliver. Aljoscha durfte als frisch gebackener Internationaler Meister (herzlichen Glückwunsch!) an 1 spielen. Einziger Wermutstropfen war, dass wir durch unser Rotationssystem keine Brettpreise erzielen konnten."

Die beiden folgenden Links oben auf dieser Seite sind aktualisiert bzw. auf diese Saison hin angepasst:
Klubturnier und Seniorenturnier

11.9.2011
Ein neuer interessanter Artikel von "Schach und Kultur": Pedro Damiano Schachautor
"Pedro Damiano war ein portugiesischer Schachspieler und herausragender Schachautor im XV/XVI Jahrhundert. Sein beschriebenes Werk war ein Meilenstein in der Entwicklung des königlichen Spieles." Man erfährt einige interessante Hintergründe aus der damaligen Zeit, von Raubdrucken bis hin zur Reform der Schachregeln.

10.9.2011
Info von Rüdiger:
"Die Stadt stellt uns die Räume am Freitag, dem 30.9. leider nicht zur Verfügung. Bitte teilt das doch unseren Jugendlichen und Senioren mit!"
Anmerkung: Zum Glück ist dort keine Seniorenturnierrunde angesetzt.

8.9.2011
Heute ist der Tag der "Auslosung" der 1. Runde des Klubturniers!
Sollte jemand hierbei vergessen worden sein, bitte ganz schnell melden!

6.9.2011
Christian schreibt uns:

"Anbei ein kleiner Bericht aus Bulgarien.

Sommer, Sonne, Strand und Schach – für wen dies verlockend klingt, der sollte sich mit dem Kesarovski-Georgiev Open in Sonnenstrand an der bulgarischen Schwarzmeerküste mal näher beschäftigen. Falko, Hendrik und ich konnten dem jedenfalls nicht widerstehen und beschlossen, das Projekt als Trainingslager für die neue Saison anzugehen.

Schach mal kurz ausgeklammert können wir eine sehr positive Bilanz ziehen. Zehn Tage mit wirklich fantastischem Wetter liegen hinter uns. Wir hatten auch ein gutes Hotel erwischt, und der Urlaubsort an sich konnte auch voll überzeugen. Leider mussten wir nur feststellen, dass der Tag nicht genug Stunden hat, um Urlaub, Schach und Schlaf mit ausreichenden und angemessenen Zeitbudgets zu versehen. Womit wir dann beim Schach wären…

Falko ging körperlich angeschlagen ins Turnier. Gegen zwei unangenehme bulgarische Nachwuchsspieler im Alter von 12 und 15 erwischte er mit 1,5 Punkten einen brauchbaren Start, geriet dann jedoch dreimal unter die Räder – zunächst gegen einen IM und zuletzt gegen einen weiteren 12jährigen, der deutlich besser spielte als seine Elo. So entschied er sich dann dazu, entnervt das Handtuch (an den Strand) zu schmeißen.

Hendrik startete als einziger von uns mit einem Sieg, bekam dann aber auch von einem IM auf die Mütze. In Runde drei folgte dann ein Tiefschlag. In klar besserer Stellung schenkte Hendrik einem Mattmotiv nicht die adäquate Aufmerksamkeit und verlor die Partie. Der Schachgott verzeiht so etwas nicht, so wartete dann in der nächsten Runde ein 11jähriger Bulgare, der ihm mit einer ganz sauberen Partie die dritte Niederlage beibrachte. Hendrik kämpfte sich jedoch im weiteren Verlauf auf das 50%-Niveau zurück, unter anderem mit einem starken Turmendspiel, das er gegen einen weiteren Nachwuchsspieler drehen konnte. Hendriks letzter Gegner, gegen den er Remis spielte, schaffte es übrigens, seine Elo-Zahl um 68 Punkte zu steigern – mehr als 7,5 Punkte pro Partie!!! Da muss man erst mal schaffen…

Ich hatte das Glück, dass ich nur zwei Gegner hatte, die hoffnungslos unterbewertet waren. Auch meine Gegnerin aus der ersten Runde (15 Jahre, Remis) schaffte das 7,5-Punkte-Kunststück. Ansonsten stehen nur zwei Niederlagen gegen IM und GM zu Buche, wobei es mir gelungen ist, meine „schwarze-Klötze-gegen-starke-Gegner“-Quote weiter zu steigern. Im Gegensatz zu Falko und Hendrik kann ich mit meinem Ergebnis von 5,5 aus 9 aber doch zufrieden sein, auch wenn ein paar Elo-Punkte auf der Strecke geblieben sind: Zehn Plätze besser als gesetzt und dabei einen GM und fünf IMs hinter sich gelassen ist okay.

Und da für uns alle das Gesamtpaket aus Sommer, Sonne, Strand und Schach eben doch gestimmt hat, schließen wir auch eine Neuauflage im kommenden Jahr nicht aus.

Näheres auch unter www.sunnybeach-chess.com".

4.9.2011
Vergangenen Donnerstag war unser 1. Grand Prix-Abend der neuen Saison. Es stellte sich heraus, dass die Mehrheit gerne blitzen wollte, so dass sich die Minderheit (insbesondere Senioren) der Mehrheit angeschlossen hat.
Sieger wurde diesmal Stefan vor einem Triumvirat aus Uwe H., Karl-Heinz und mir (Burkart) vor dem Doppel Herbert und Anke.

Die gesamte Tabelle sieht wie folgt aus:
1. Stefan (9,5 aus 11 Punkte)
2. Uwe H., Karl-Heinz und Burkart (je 8)
5. Herbert und Anke (je 7)
7. Dietrich (5)
8. Gerhard (4,5)
9. Wolf (3,5)
10. Maxim (3)
11. Sven (2)
12. Edwin (0,5)
Natürlich spiegelt dies auch den
aktuellen Grand Prix-Stand wider.

Die Paarungen für die Senioren stehen, nachdem Herbert, Wolf und Manfred die Glücksfeen bei der Auslosung am Donnerstag waren.
Jeder Senior erhält von Manfred einen Zettel aller Paarungen mit Terminen (die ersten hat er schon verteilt), ansonsten kann er hier als Excel-Datei heruntergeladen werden, wem die Einzelrunden hier online nicht reichen.

Gestern waren wir zum 3. Mal bei der Landesgartenschau für unseren Verein. Nachdem Maxim vergangenen Dienstag Jugendtraining am Nachmittag abgehalten hat bei miesem Regenwetter, war gestern bestes Sommerwetter und entsprechend viel los. Hier könnt ihr ein paar kommentierte Schnappschüsse anschauen.

31.8.2011
Christian informiert uns:
"Wer schauen möchte, wie Hendrik, Falko und ich uns in Bulgarien schlagen: www.sunnybeach-chess.com"

28.8.2011
Viktor berichtet uns:
"Heute haben wir in der Besetzung Michael, Suren, Viktor, Oliver mit dem souveränen 4:0 Sieg gegen SC Wrist-Kellinghusen die Runde der letzten Vier des Mannschaftspokals erreicht.
Die möglichen Gegner in der Halbfinale sind: SG Turm Kiel (3:1 Sieg im Blitz gegen Lübecker SV (!!!)), SK Schwarzenbek (2:2 und die bessere Berlin-Wertung gegen Preetzer TSV) und SV Bad Oldesloe (2,5:1,5 gegen SF Burg).
Es bleiben nur zwei Schritte bis zum (Zwischen)Ziel!!"

Die neue Saison naht, für euch im Hintergrund laufen die Vorbereitungen auf vollen Touren.

Zum Klubturnier könnt ihr hier schon einmal die Teilnehmerliste (hier nach DWZ sortiert) einsehen, entsprechend auch die (u.U. vorläufige) Teilnehmerliste des Seniorenturniers.
Solltet ihr hier oder auch an anderer Stelle einen Fehler finden, z.B. jemand vergessen worden sein, informiert euren Turnierleiter bitte umgehend.

Die Terminliste für die neue Saison kann sich u.U. noch ändern, also achtet bitte ggf. auf Aktualisierungen, auch am schwarzen Brett. Geht aber davon aus, dass die Turniere wie aufgelistet beginnen, also der Grand Prix am 1.9., das Seniorenturnier am 16.9. und das Klubturnier am 22.9.

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