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Aktuell:
Donnerstag, den 15.12.2016:
Training mit Michael: Highlights von der Weltmeisterschaft Carlsen-Karjakin

10.12.2016
Zwei Ergebnisse: Beim Seniorenturnier spielten Jürgen und Karl-Heinz remis; im Klubturnier gewann Norbert W. gegen Winfried, so dass die Testauslosung vom 2.12. nicht mehr hinkommen wird.

7.12.2016

Viktor berichtet uns im Folgenden vom Kampf der 1. Mannschaft am letzten Sonntag.

In der dritten Runde der 2. Schachbundesliga haben wir gegen Rotation Pankow in Berlin gespielt.

Weil Suren eine Woche vor dem Spiel seine Teilnahme abgesagt hat und Oliver und Falko an diesem Wochenende nicht zur Verfügung standen, musste ich unsere zweite Mannschaft weiter schwächen und Ralf bitten nach Berlin zu fahren. Ralf, vielen Dank an dieser Stelle, dass Du trotz leichter Erkältung zugesagt hattest.

Am Samstag Nachmittag fuhren mit drei Autos nach Berlin: Lawrence mit seiner Freundin, Thomas und Ralf bei Christian und Michael und Benedict bei mir. Bei einer S-Bahn Station in Berlin haben wir noch Andrey abgeholt, der direkt von Bielefeld gekommen war. Um kurz nach 19:00 waren wir alle im Hotel und haben uns entschlossen noch zusammen beim von Christian ausgewählten Italiener zu essen. Das Essen war ganz OK. Allerdings habe ich ein Novum beim Essen in einem Restaurant in Deutschland erlebt: als fast alle bereits mit dem Essen fertig waren, hat Christian seine Pizza nur gerade bekommen!!!! Die Begründung vom Kellner: wir haben im Restaurant nur drei Öfen (???!!!).

Am Sonntag fuhren wir dann mit zwei Autos zum Spiellokal. Es war nicht anders zu erwarten: auf uns wartete ein schwieriger Kampf. Rotation Pankow ist für die ausgeglichene Besetzung bekannt. Das dritte Mal in Folge hat unser Gegner mit 1 bis 8 gespielt. Die Differenz zwischen der schwächsten ELO am Brett 7 (2256) und der besten ELO an Brett 4 (2356) war nur genau 100 Punkte.

Das dritte Spiel in dieser Saison und der dritte Kampf nicht für die schwachen Nerven. Aber alles die Reihe nach. Nach ca. 2 Std. Spielzeit ging meine Partie als erste zum Ende (Brett 5). Ich habe meine Stellung als ausgeglichen gesehen und das Remis angeboten. Um mehr als ein Unentschieden zu erreichen musste man das Risiko gehen. Dafür fehlt mir im Moment das Selbstvertrauen. Aber ich arbeite dran. Zu dieser Zeit habe ich den Mannschaftskampf auch als ausgeglichen bewertet. In den Stellungen von Lawrence am Brett 1 und Christian am Brett 6 habe ich bei keiner Seite den Vorteil gesehen. Andrey am Brett zwei kam mit Schwarz mit einem Plusbauer aus der Öffnung und versuchte diesen zu halten. Michael am Brett 3 und Thomas am Brett 7 haben die weißen Figuren genutzt und standen besser. Dafür hat Bene am Brett 4 einen Fehler gemacht und musste in das Turm + Läufer Endspiel ohne einen Bauer verteidigen. Auch Ralf am Brett 8 stand unter Druck seines Gegners.

Das nächste Ergebnis kam dann vor der Zeitkontrolle. Michael hat seinen Vorteil kontinuierlich ausgebaut und in den vollen Punkt verwertet. 1,5:0,5 für uns. In 6 (!) Partien wurden nach der Zeitkontrolle weiter gespielt. Thomas konnte zwei Bauern gewinnen und stand klar auf Gewinn. Allerdings war das unsere einzige gute Stellung, was ich an den Brettern gesehen habe. Die Stellung von Lawrence war weiterhin ausgeglichen: beide Spieler hatten eine Dame, einen Läufer und 5 Bauern. Andrey (hatte keinen guten Plan gefunden und spielte das Turm + Springer Endspiel), Bene, Christian und Ralf waren alle im Endspiel mit minus einem Bauer. Alle drei Mannschaftergebnisse waren zu dieser Zeit möglich.

Thomas hat in Kürze gewonnen. Eine starke Partie von ihm und 2,5:0,5 für uns. Die Rechnung war jetzt ganz einfach: um den Kampf zu gewinnen mussten wir nicht mehr als eine Partie verlieren. Die einfachste Aufgabe war bei Christian, der das Turmendspiel mit 3 gegen 4 Bauer auf einem Flügel spielte. Ich war mir sehr sicher, dass Christian das Remis hält. Die schwierigste Aufgabe war bei Ralf: die Stellung nach der Zeitkontrolle war, denke ich, schon verloren. Benedict spielte das Turmendspiel mit dem e-Bauer gegen f und g-Bauer des Gegners. Nachdem Bene seinen König in die falsche Richtung (e-Linie) geschickt hatte, wurde der mit dem Turm auf der f-Linie abgeschnitten und konnte gegen den g-Bauer von Weiß nicht viel unternehmen. Hier konnte uns nur ein Glück retten.

Und dann passierte das, das wir oft in der 1.Bundesliga bei der 5-6 Stunde erleben mussten: die nominell stärkeren Spieler holen ihre Punkte. Zuerst wurde Lawrence für seine Versuche weiter um den Sieg zu kämpfen belohnt. Mit einem genialen Trick mit dem zwischenzeitlichen Läuferopfer hat er ein gewonnenes Bauerendspiel erreicht. 3,5:0,5. Dann hat Benes Gegner zu schnell gespielt und die letzte defensive Ressource vom Schwarz übersehen. Remis. Weil Ralf fast gleichzeitig aufgeben musste, stand es 4:2. Andrey konnte seine drei verbliebenen Figuren so konsolidieren, dass seine Stellung immer besser wurde. Allerdings hatte er weniger als 5 min. für den Rest der Partie. Als Andrey fast seine komplette (bis zu 10 sec. !!!) Zeit runterlaufen ließ, hat er für den Highlight des Kampes gesorgt: obwohl der Gegner seinen Bauer in einer Dame umwandeln konnte, war das Matt mit dem König, dem Turm, dem Springer und zwei Bauer nicht mehr zu verhindern. 5:2. Als letzter musste der Gegner von Christian seine Gewinnversuche einstellen. 5,5:2,5.

Mi 6 Mannschaftspunkten und 15 Brettpunkten nach drei Runden gehen wir als Zweiter mit 0,5 Brettpunkten hinter SV Glückauf Rüdersdorf und 0,5 Brettpunkten vor Turm Kiel ins Jahr 2017. Dass wir gegen Schachfreunde Berlin und Rotation Pankow gewonnen haben, haben wir zum größten Teil unseren Titelträgern an den ersten drei Bretten zu verdanken. Damit wir ein Wörtchen ganz vorne mitreden können, muss der Rest der Mannschaft sich steigern.

Am 15.01.2017 erwartet schon wieder ein starker Gegner auf uns. SK Zehlendorf ist bei uns zu Gast.

4.12.2016

Der heutige Spieltag war geprägt dadurch, dass die 2. wie vor allem auch die 3. Mannschaft stark ersatzgeschwächt beide nach Bargteheide fuhren und eigentlich schon nichts mehr zu verlieren hatten.
Insofern erst einmal die gute Nachricht des Tages: Die 1. Mannschaft hat mit 5,5:2,5 bei Rotation Pankow in Berlin gewonnen.

Zurück nach Bargteheide...
Als ein Gegner die Aufstellung unserer 2. Mannschaft sah, fragte er, ob das unsere 3. Mannschaft sei. Und das hätte wirklich fast so sein können; nur Torsten ist nicht in der 3. Mannschaft gemeldet.

Unsere 3. Mannschaft war entsprechend stark gerupft und ist gerade mal mit der Minimalzahl von vier Leuten angetreten. Dafür haben sie sich mit 3,5:4,5 sehr achtbar aus der Affäre gezogen: Maxim hatte dank einer Fesselung früh eine Figur gegen einen Bauern mehr, Karl-Heinz stand auch sehr gut und klar auf Gewinn, bei Uwe J. sah ich allerdings keinen Vorteil, aber alle drei haben gewonnen. Nur Maxims Bruder Mattias spielte remis, für ihn aber sicher auch sehr zufriedenstellend; er spielte als allerletzter von 3 Mannschaftenkämpfen und hatte am Ende einen Bauer weniger, aber immerhin Spiel, so dass sein schlecht hörender Gegner das Remisangebot annahm, nachdem ihm seine Mannschaftskameraden auf Mattias Angebot aufmerksam gemacht hatten.

Zur 2. Mannschaft...
Enrico hatte jedem freigegeben, nach eigenem Ermessen Remis anzubieten, solange es nicht gerade 3:4 gestanden hätte. Das war bei den starken Gegnern und noch dazu unserem kampflos abgegebenen Brett 6 (Hartmut brauchte nicht zu spielen) aber nicht so wahrscheinlich.

So ging es aus meiner Sicht eher locker los... so locker, dass ich im 4. Zug einen Bauern 'opferte' und ohne ihn mein Glück versuchte, aber dazu später mehr.

Als erster gegen 11:40 Uhr fertig war Björn (Brett 8). Er hatte in erst geschlossener Stellung einen Bauern angeboten, der ihm ein Läuferopfer gegen die gegnerische Königsstellung ermöglichte. Nach Abtausch noch eines Turmes willigte sein Gegner aufgrund von Dauerschach ins Remis ein.

Enrico (Brett 2) gab gegen 12:35 Uhr auf. Er hatte in der Eröffnung nach eigenem Bekunden etwas unsauber gespielt; seine Stellung sah aber halbwegs ausgeglichen aus, wenn auch lange eher scharf. Am Ende allerdings stellte Enrico seine vorletzte Figur ein, weil er dachte, die Figur sei aufgrund einer Mattdrohung nicht schlagbar... leider verschaut, der Mehrläufer konnte auf das Grundreihenschach einfach nach f1 dazwischen ziehen.

Nicht viel später war auch Christians Stellung (Brett 7) kaputt. Nach der Eröffnung spielte sein Gegner etwas aktiver und gewann erst einmal einen Bauern. Dank seiner Aktivität waren dann gefährlich mehrere von Christians Figuren bedroht, wobei er erst einmal seine Rochade opferte. Wenige Züge später gab er dann aber auch auf; ob es auf Hoffnungslosigkeit aufgab oder noch einiges Material verlor, ist eurem Autor nicht bekannt - egal, verloren ist halt verloren.

In welcher Reihenfolge die weiteren drei Bretter beendet wurden, ist mir nicht bekannt, spielt aber keine große Rolle.

Herbert (Brett 3) hatte ich etwas geschlossener Stellung leider einen Bauern verloren, weil er bei einem Abtausch falsch zurück schlug. Leider war der Bauer sehr wichtig für die Stellung, so dass diese insgesamt verloren ging.

Hubert (Brett 4) hatte lange ein spannende Stellung bei erheblich mehr Bedenkzeit. Als ich zuletzt hinsah, hatte er wohl einen Bauern weniger bei Doppelturm- und verschiedenfarbigem Läufer-Endspiel, aber die Stellung war unklar und schließlich einigte er sich mit seinem Gegner auf Remis.

Torsten (Brett 1) hat sich gut auf seinen Gegner vorbereitet und konnte so die ersten 16 Züge nach seiner Vorbereitung spielen. Er bot auch mal remis, was sein Gegner aber ablehnte. Allerdings muss die Stellung schließlich doch in beiderseitigem Wohlgefallen ausgeglichen geworden sein, da letztlich doch das Remis heraus kam.

Als letzter überraschenderweise spielte ich (Burkart, Brett 5) dann noch. Meinen frühen Minusbauer konnte ich nie ganz kompensieren, hatte aber lange immer wieder Chancen auf genügend Spiel. Kurz vor Nahen der 40 Züge hatte ich nur noch 30 Sekunden pro Zug bei gerade interessanter Stellung, insofern ich gegen den gegnerischen König drückte. Schließlich setzte ich mit einem Turmopfer zur Sprengung der Königsstellung alles auf eine Karte, aber leider fand mein Gegner einen richtigen Weg heraus, so dass ich wenige Züge später sinnvollerweise nur noch aufgeben konnte.

Insgesamt ging es somit 1,5:6,5 aus, nicht allzu überraschend. Wir können und wollen nur hoffen, dass wir im bzw. besser ab Januar wieder mit besseren Mannschaften spielen können.

3.12.2016

Wir wünschen unseren drei Mannschaften morgen auswärts wie Spaß und Glück!

2.12.2016

Beim gestrigen 10 Minuten-Grand Prix spielte erstmalig auch Enrico mit, weil der 5 Minuten Grand Prix wieder ausfiel. Er gewann auch gleich; hier ist die gesamte Tabelle.
1. Enrico (6,5 aus 7)
2. Rüdiger und Karl-Heinz (je 5,5)
4. Dietrich und Omar (je 3)
6. Christian (2,5)
7. Winfried und Norbert L. (1)

Karl-Heinz hat wieder die Gesamtführung vor Christian übernommen.

Beim Klubturnier gewann ich (Burkart) gegen 23:30 Uhr gegen Hubert, während im Seniorenturnier Ludwig Werner besiegte.
Die Klubturniertabellen sind aktualisiert. Wer gerne spekulieren möchte: Sollten die vier restlichen Partien alle remis ausgehen, würde es zu
dieser Auslosung der 5. Runde kommen - also erstmal nur ein Blick in die Glaskugel.

1.12.2016, Frühabend
Der Schach-
Queerspringer-Adventskalender 2016 ist online.

Der Autor schreibt dazu (im freechess.de-Forum):

"Liebe Rätselfreunde,

es ist wieder soweit: 1. Dezember und damit Adventskalenderzeit!
Wir haben wieder 24 Aufgaben für euch gesammelt. Täglich ab Mitternacht ist ein neues Türchen geöffnet, bis Mitternacht habt ihr dann Zeit, euch in die Liste der Löser einzutragen, wenn ihr wollt.
Vorsichtshalber warne ich schon mal vor: Es gibt auch wieder Textaufgaben, die teilweise sehr schwer zu recherchieren sind. Am besten kennt man jemanden, der sich mit dem Thema vielleicht auskennt.

Wir würnschen euch eine schöne Adventszeit und viel Spaß beim Lösen!"

Kleiner Tipp: Die heutige Aufgabe ist wirklich gut lösbar :)

1.12.2016, 0:42 Uhr
Magnus Carlsen verteidigt seinen Weltmeistertitel. Nach dem 6:6. in den regulären Partien gewann er die Schnellschachpartien mit 3:1, siehe
hier bei Chessbase.

29.11.2016
Ein weiteres Ergebnis vom Klubturnier: Jürgen meldet seinen Sieg gegen Omar.

28.11.2016

Weitere Klubturnier-Ergebnisse dank Winfried: Er selbst gewann gegen Hans-Jürgen, Rüdiger gegen Günther und Wolf gegen Norbert L.

27.11.2016

Unsere Jugendmannschaft hat heute 2:2 gegen TuRa 3 gespielt, wobei Björn lange, aber eben erfolgreich um seinen Punkt gekämpft hat.

Ein weiteres Ergebnis vom Klubturnier vom vergangenen Donnerstag: Hubert gewann gegen Uwe J.

26.11.2016, Mittag

Verfolgt ihr eigentlich das WM-Match zwischen Carlsen und Karjakin? Ich nur wenig, habe mir immerhin mal eben u.a. die beiden Nicht-Remispartien angeschaut (derzeit steht es bei zwei ausstehenden Partien 5:5).
Hier bei viewchess.com geht es z.B. (mit englischen Kommentaren; links oben kann man die einzelnen Partien auswählen).

26.11.2016
Wer kennt Ergebnisse vom Klubturnier?
Da euer Webmaster sehr früh remisiert hat, hat er eure Ergebnisse nicht mitbekommen und könnte höchstens spekulieren bei z.B. erheblich besserer Stellung von Rüidger und besserer von Jürgen.

Unserer Jugendmannschaft wünschen wir morgen viel Spaß und Erfolg gegen TuRa 3 (Spiellokal: Coppernicus Gymnasium)!

24.11.2016

Hier sind von Michael auch noch die 8 Trainingsstellungen zum vorigen Training Isolani im Endspiel:
Chessbase-Datei oder im pgn-Format

23.11.2016
Michael stellt uns seine 10 Trainingsstellungen zum letzten Training der musterhaften Verteidigung zur Verfügung:
Chessbase-Datei oder im pgn-Format

Beim Seniorenturnier gewann vergangenen Freitag Jürgen gegen Rüdiger.

20.11.2016, Abend
Viktor schreibt für uns das Folgende.

Hier ist der Bericht zum heutigen Kampf der ersten Mannschaft.

In der zweiten Runde der 2. Schachbundesliga haben wir gegen die zweite Mannschaft von den Schachfreunden Berlin gespielt. Weil die SF Berlin II am Tag zuvor gegen HSK II spielten und in Norderstedt übernachteten, war es mit der starken Aufstellung von unserem Gegner zu rechnen. Und tatsächlich ist so gekommen. Die Berliner haben gegen uns die ersten vier aus ihrer Setzliste (alle Titelträger) ins Rennen geschickt. Auf den restlichen 4 Brettern haben vier FMs gespielt. Dazu kam es, dass anstatt am Samstag am Brett 5 gespielten Christoph Nogly Stefan Brettschneider am Brett 8 spielte. Unsere Vorbereitung ab Brett 5 war dann dahin. Wir sind allerdings auch in einer sehr guten Besetzung aufgetreten: mit 4 „richtigen“ Titelträger (Michal, Andrey, Michael, Suren) und 4 FMs (Benedict, Christian, Oliver und Thomas). Die ausgeglichenen Besetzungen versprachen einen spannenden Kampf. Es soll aber ein richtiger Thriller werden.

Nach nicht mal 15 Minuten hatte jede Mannschaft 0,5 Punkten auf ihrem Konto. Keine Überraschung: das war wieder Suren. Dieses Mal hat aber nicht er, sondern sein Gegner IM Zbigniew Strzemiecki nach weniger als 10 Zügen Remis angeboten. Als nächster hatte Bene Feierabend: FM Mihail Chatzidakis hatte mit Weiß ganz kleinen Vorteil in der Caro-Kann Verteidigung bekommen, ging aber mit seinem Remisangebot auf eine Nummer sicher. Der Mannschaftsstand 1:1 und zu dieser Zeit wurde 1 Stunde gespielt. Innerhalb der nächsten Stunde remisierte auch Thomas. Sein Gegner FM Stefan Brettschneider hatte mit Schwarz in Holländisch komplett ausgeglichen 1,5:1,5. Auf den verbleibenden fünf Brettern habe ich in diesem Moment keine Vorteile für irgendeinen Spieler gesehen. Allerdings wurde das Remisangebot von Michael von seinem Gegner IM Ebrahim Ahmadinia abgelehnt.

Ca. 45 Minuten vor der ersten Zeitkontrolle hat sich die Mannschaftssituation nicht geändert. Michal am Brett 1 hat eine Figur geopfert und einen vielversprechenden Angriff bekommen. Allerdings hat Christian am Brett 6 gegen FM Jan Priebe den Faden verloren und stand mit Minus einem Bauer auf Verlust. Andrey auf Brett 2 hat eine Qualität gegen GM Rainer Polzin gewonnen. Der starke Läufer gab aber Schwarz genügend Kompensation. Die Stellung von Oliver am Brett 7 gegen dem FM Udo Hoffmann war für mich das s. g. Spiel auf drei Ergebnisse: es konnte alles kommen, obwohl es m. M. nach mit Schwarz (Oliver) einfacher zu spielen war. In diesem Moment habe ich Michael gesagt, dass seine Partie die entscheidende Rolle spielen wird…

Michal hat seine Partie dann gewonnen und seine Ausbeute in der 2. Bundesliga auf 9 aus 9 (!!!) erhöht. 2,5:1,5 für uns. Ein wenig später kam es zur dreimaligen Zugwiederholung und zum Remis am Brett 2 zwischen Andrey Ostrovskiy und Rainer Polzin: 3:2. Sofort nach der Zeitkontrolle musste aber Christian aufgeben: 3:3 und unsere Führung war dahin. In der Stellung von Oliver hat sich nichts geändert und Michael konnte in der Zeitnotphase seinen Läufer gegen den guten Springer seines Gegners tauschen und spielte mit dem guten Springen plus zwei Türme gegen den schlechten Läufer und zwei Türme. Reicht es zu einem knappen Sieg? Das große Zittern hat begonnen…

Nach noch einer Stunde hat sich nicht so viel geändert. Die Spannung stieg mit jeder Minute. Da Michael Zug für Zug sein Vorteil ausbaute, musste der Gegner von Oliver das volle Risiko gehen. Und er wurde belohnt. Alle waren sich sicher, dass weiß auf Sieg steht. Oliver kämpfte aber weiter. Nach knapp 6 Stunden hat uns Michael wieder in Führung gebracht. Das war das erste Sieg für Michael in der Bundesliga seit mehr als zwei Jahren. Damals war das im September 2014 beim 5,5:2,5 Sieg gegen SK Union Oldenburg und war nicht so wichtig wie heute.

Aber zurück zur letzten Partie des Tages. Beide Kontrahenten hatten 5 Minuten für den Rest der Partie. Oliver hat seinen Springer geopfert und hoffte auf das Dauerschach. Olivers Gegner hat den Springer genommen. Danach konnte Oliver tatsächlich mit den einzigen Zügen das Dauerschach geben und uns den zweiten Sieg der Saison sichern. Die Analyse zeigte, dass es sehr glücklicher Sieg war. Hätte Udo Hoffmann den Springer nicht genommen, hätte er höchstwahrscheinlich die Partie gewonnen.

Schon in zwei Wochen geht es weiter mit dem Spiel gegen Rotation Pankow in Berlin.

20.11.2016

Unsere Mannschaften haben heute recht unterschiedlich gespielt:
Die 1. Mannschaft hat mit 4,5:3,5 gegen SF Berlin knapp, aber verdient gewonnen.
Die 2. Mannschaft hat mit 3,5:4,5 gegen LSV 3 knapp verloren.
Die 3. Mannschaft hat mit 6,5:1,5 gegen Bad Oldesloe 2 klar gewonnen.

Bericht zur 2. Mannschaft.

Etwas ersatzgeschwächt (kurzfristig fiel in der 1. Mannschaft noch jemand aus, so dass euer Webschreiber noch hinten in der 2. Mannschaft mitspielte) gingen wir in den Kampf. Er entwickelte sich erst einmal normal ohne große Vorteile oder Nachteile.

Sehr früh erhielt Viktor (Brett 1) das erwartete schnelle Remisangebot, welches er erst einmal abwies. Allerdings empfand er seine Stellung nicht als vorteilhaft, so dass man sich nach gut 2,5 Stunden doch friedlich trennte.

Das zweite Remis eine halbe Stunde später vernahmen wir bei Ralf (Brett 2). Mir schien Ralf zwar etwas Vorteil zu haben, aber der Gegner hatte Gegenchancen, die sich nach ihren Berechnungen offensichtlich die Waage hielten.

Nun entschieden sich langsam weitere Partien. Fast gleichzeitig gewann Torsten (Brett 4), wobei ihm sein Gegner statt ein oder zwei Bauern gar eine Figur und damit noch freiwilliger den Punkt gleich ganz überließ, während Herbert (Brett 6) remisierte, sein anfangs kleiner Vorteil mit Weiß war für ihn verflogen.

Einige Minuten später einigten sich mein Gegner und ich (Burkart, Brett 8) auch auf Remis. Nie die Remisbreite verlassend hatte ich als Weißer zwar etwas mehr Raum, aber Schwarz gutes Gegenspiel. Als dieses verpuffte, bot er remis. Ich veranlasste uns noch ein paar Züge weiterzuspielen (zumal Mannschaftsführer Enrico darum bat); aber nach einer kleinen Ungenauigkeit gen Endspiel war für mich auch nichts mehr drin (ich sah gar einen kleinen Nachteil auf mich zukommen) und ich bot remis - das war's.

Leider zeigte sich zu dem Zeitpunkt, dass wir trotz kleinem Punktevorsprung letztlich in Nachteil waren. Das zeigte sich zuerst eindeutig durch die Aufgabe von Enrico (Brett 5). Er hatte erst einen vorstoßenden weißen Zentralbauern unterschätzt und schließlich durch eine kleine Taktik seine Dame gegen zu wenig Material eingbüßt, so dass er nur noch wenige Züge weiterspielte.

Auch Hubert (Brett 7) stand inzwischen nicht gut. Er hatte sich zwar mal einen Bauern einverleiben können, aber dafür bekam Weiß Gegenspiel und konnte schließlich eine Qualle gewinnen. Hubert wehrte sich zwar noch einige Zeit im Endspiel, musste aber letztlich die Segel streichen.

Nun kämpfte nur noch Daniel (Brett 3). Im Endspiel hatte er einen Springer gegen Läufer, die Bauern waren je 2:1 auf den beiden Flügeln verteilt. Ein Gewinn war nicht wirklich zu sehen; am Ende hätte er vielleicht sogar noch verlieren können; seinem Gegner war aber mit dem Remis zufrieden.

--

Noch eine Ergebnismeldung vom 10 Minuten-Grand Prix vom 3.11.:
Hier gewannen Anke und Christian gemeinsam vor dem dritten Karl-Heinz und Ludwig als vierten.
Damit hat Christian die Grand Prix-Führung der 10 Minuten-Gruppe mit einem halben Punkt vor Karl-Heinz übernommen.

17.11.2016

Beim heutigen Training hat uns Michael zehn interessante Partieteile für (teilweise) gelungene Verteidigung präsentiert. Dabei waren inspirierende Ideen dabei wie ungefähr "keine Angst vor seltsamen Zügen" (z.B. freiwilliges Zulassen eines isolierten Doppelbauerns vorm eigenen König) oder "cool verteidigen und ggf. auskontern" und vor allem "genau berechnen" und ggf. ruhig einen Bauern oder anderes Material verspeisen, wenn demnach möglich.

Beim Klubturnier hat heute noch Uwe gegen Wolf gewonnen, so dass auf dieser Basis nun die
Auslosung der 4. Runde steht.
Die Tabellen sind nun auch aktualisiert:
Ergebnisse der 3. Runde, Rangliste, Fortschritts- und Kreuztabelle

Unseren drei Mannschaften wünschen wir am Sonntag in unseren Klubräumen im Rathaus viel Spaß und Erfolg!

6.11.2016, Nachmittag
Bei
Schach und Kultur ist gerade der neue Artikel "Der Türke in Wien" herausgekommen, in dem detailliert die damaligen Umstände zu dem berühmten Schachautomaten beschrieben werden.

6.11.2016
Unsere Jugendmannschaft musste heute leider eine 0:4-Klatsche hinnehmen. So hat auch Björn, der diese und letzte Saison alle Jugendmannschaftskampf-Partien gewonnen hatte, heute eine Niederlage hinnehmen müssen, obwohl er zeitweise die Chance zum Gewinn hatte.

Hier ist seine kritische Stellung vor seinem 29. Zug mit Schwarz (in der großen Hoffnung, dass ich die Partie richtig konstruiert habe anhand des Spielformulars bzw. dessen Fotos).
Björn spielt hier 29...Tf6, was auch noch richtig ist. (29...Dg4 (oder auch Df5) 30.Th1 Kf7! mit der Idee Th8 gewinnt allerdings klarer.)
Weiß zieht nun mit 30.Se6 den Springer zur Verteidigung zurück. Nun hätte 30...Th6+ 31.Kg1 De8 32.Sf4 g5 Vorteil gebracht.
Leider zog Björn sofort 30...De8, so dass Weiß sich mit 31.Th1 Dh5+ 32.Kg1 erfolgreich verteidigen und später gewinnen konnte.
(Der entscheidende Unterschied zu 29...Dg4 ist halt, dass die weiße Dame nach Dh5+ wegziehen muss und so mindestens ein wichtiges Tempo verliert.)



5.11.2016

Beim Grand Prix letzten Donnerstag hätten gerne mehr Spieler anwesend sein können. Die 5 Minuten-Gruppe fiel ganz aus, in der 10 Minuten-Gruppe spielten gerade mal Anke, Karl-Heinz, Christian und Ludwig.

Die
Auslosung der 3. Runde des Klubturniers steht, also schon mal wieder viel Spaß kommenden Donnerstag!

Unsere Jugendmannschaft bestreitet morgen gegen LSV 7 ihr zweites Heimspiel. Wer schaut als Zuschauer mal vorbei? Jedenfalls wünschen wir ihr viel Erfolg!

Aus unserem Klubturnierleben... schreibt uns Winfried das Folgende als Antwort auf "Winfried verlor gegen Hubert, weil er sich bei Mehrbauerbesitz habe mattsetzen lassen durch Abzug einer Deckungsfigur. " vom 22.10.

"Übrigens ist es in meiner Weiß-Partie gegen Hubert so gewesen, dass ich einen Zug vor dem Matt noch keinen Mehrbauern hatte, sondern erst einen gewonnen hätte, wenn ich das einzügige Matt nicht übersehen hätte. Obwohl mein Schachprogramm mich dann mit etwa +1,0 in Vorteil sah, wäre es noch schwer gewesen, die Partie wirklich zu gewinnen.

Gegen Norbert L. mit Schwarz konnte ich dagegen selbst ein einzügiges Matt anbringen. In beiden Fällen herrschte hochgradige Schachblindheit vor, aber beide Male war die Verführung zum Fehler auch sehr suggestiv. Ich schicke Dir die beiden kritischen Stellungen als Diagramm rüber, die Du evtl. veröffentlichen kannst.

Die letzten Züge der Partie gegen Hubert waren: 18. .. Lc4 (der Köder!) 19. Lxc4 Dxg2 Matt. Richtig war 19. g3
Die letzten Züge der Partie gegen Norbert L. waren: 15. .. Dd6 (der Köder!) 16. Sxd4 exSd4 20. Tb1 Dxh2 Matt. Richtig war 17. Sf3"

Hier sind die beiden Diagramme je in einer pdf-Datei: Norbert L. - Winfried nach 15... Dd6.pdf und Winfried - Hubert nach 18... Lc4.pdf

30.10.2016
Ausnahmsweise gebe ich euch hier den Inhalt einer Werbemail weitestgehend weiter:
MAGNUS - Kinofilm mit und über Schach-Weltmeister Magnus Carlsen

"Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Schach-Enthusiasten,

auf diesem Wege möchte ich Sie sehr herzlich um Unterstützung für die Film-Dokumentation MAGNUS, die am 10.11.16 in die deutschen Kinos kommt, bitten.
Unser kleiner Filmverleih NFP ist spezialisiert auf außergewöhnliche Dokumentationen, die in erster Linie in anspruchsvollen Programmkinos laufen und jeweils interessiertes Fach-Publikum ansprechen. So konnten wir in den letzten Monaten recht erfolgreich z.B. die Dokumentaion UNGEZÄHMT (über frei lebende wilde Mustangs in den USA), den Film ATHOS (ein erstmaliger Einblick in die autonome Mönchsrepublik am Rande von Griechenland) oder die Film-Biographie PEGGY (über die große Kunstsammlerin Peggy Guggenheim) zum deutschen Kino-Publikum bringen.
Nun also MAGNUS, eine filmische Biographie über den jungen aktuellen Schach-Weltmeister Magnus Carlsen aus Norwegen.
Der Film zeichnet das Leben von Magnus bereits in sehr jungen Jahren nach, was durch sehr viel privates Film-Material von Magnus' Familie ermöglicht wird. Gezeigt werden seine Ängste, seine Selbstzweifel, aber natürlich auch die Entwicklung dieses außergewöhnlichen Schach-Genies hin zum Weltmeister, was in sehr, sehr spannenden Szenen, die direkt beim WM-Kampf gegen Viswanathan Anand in Chennai aufgenommen wurden, dokumentiert wird. Nicht nur für "gestandene" Schachspieler, sondern gerade auch für den Schach-Nachwuchs dürfte dieser Film Ansporn und Bestätigung zugleich sein!
Wir würden uns nun sehr freuen, wenn Sie auf Ihrer Homepage, in Sozialen Netzwerken und evtl. auch Ihrem Newsletter Ihre Mitglieder, Freunde und Förderer auf diesen außergewöhnlichen Schachfilm MAGNUS hinweisen. Das dieser Mail anhängenden Material dürfen Sie für diese Zwecke sehr gerne nach Ihrem eigenen Gutdünken einsetzen.

Herzlichen Dank für jegliche Form von Unterstützung, die Sie uns gewähren mögen!"

Zusätzlich waren in der Mail vor allem die beiden PDF-Dateien
MAGNUS - Basisinfo zum Film mit Link auf den Trailer bei youtube und MAGNUS - Kinoposter.pdf, sowie folgende fünf Fotos, die ihr durch Anklicken richtig groß erhalten könnt.

29.10.2016
Nun sind auch die (anderen) Tabellen zum Klubturnier aktualisiert (bei einer ausstehenden Partie):
Rangliste, Fortschritts- und Kreuztabelle

27.10.2016
Heute Abend gewannen im Klubturnier mit Schwarz Enrico gegen Jürgen, Rüdiger gegen Hans-Jürgen, Christian gegen Werner, Winfried gegen Norbert L. und Omar gegen Günther, mit Weiß kampflos Hubert gegen Norbert W. und nach Blackout von Karl-Heinz ich (Burkart) gegen ihn, seht
auch hier.

25.10.2016
Hier ist noch
Falkos Dähnepokal-Gewinnpartie.
18. Sxc4 ist wirklich nett, aber auch der langfristig erfolgreiche Kampf u.a. gegen den schwarzen Königsflügel.

24.10.2016
Auf
eckschach.de unter Aktuelles gibt es nun auch einen sehr gelungenen bebilderten Bericht von einem angereisten Mannschaftskameraden von Falkos Gegner mit dem Titel "Ein spannender Pokalkampf!".

23.10.2016
Gratulation an Falko zum Gewinn des Dähnepokal!
Er berichtet uns, "dass auch der Pokaleinzeltitel dieses Jahr nach Norderstedt geht. In einer sehr spannenden taktischen Partie konnte ich nach gutem Start bei aufziehenden erheblichen Schwierigkeiten erfolgreich einen Köder auswerfen, den mein Gegner Jan Bendfeldt schluckte, wonach ich einen Mehrbauern plus Kompensation für mich reklamieren konnte. Aufgrund des beiderseits verständlich hohen Zeitverbrauchs blieb es bis zur Zeitkontrolle taktisch und spannend, danach konnte ich dann auch den technischen Teil souverän lösen (Einschätzung ohne Computerhilfe...)."

Aus unserer Nachbarschaft...
Dieses Wochenende durfte die junge Frauenmannschaft von TuRa Harksheide
erstmalig in der 1. Frauen-Bundesliga spielen. Ihr Heimkampf (zusammen mit dem HSK) fand in der Mensa des Coppernicus-Gymnasiums statt, also dort, wo damals auch unser erster Erstbundesliga-Heimkampf stattfand.
In der ersten Runde (Partien) gingen sie noch mit 0:6 gegen Schwäbisch Hall unter (bei ELO-Differenzen von bis zu 416), während sie in der zweiten Runde (Partien) gegen nicht ganz so dominierende SF Deizenauer immerhin 1,5 Punkte holten konnten. Genauer konnte WIM Amima Sherif (2028) die WGM Elena Levushkina (2319) besiegen und so für den ganezn Punkt für ihr Team 100 Euro von einem Sponsor gewinnen.

Als Zuschauer, neben eurem Schreiber hier, waren u.a. auch Senior und früheres SKN-Mitglied Detlef Bahr mit seiner Frau dort wie auch André Nixdorf.

22.10.2016
Die letzte Klubturnier-Partie der 1. Runde ist entschieden. Winfried verlor gegen Hubert, weil er sich bei Mehrbauerbesitz habe mattsetzen lassen durch Abzug einer Deckungsfigur.
Damit konnte nun ganz regulär die
Auslosung der 2. Runde erfolgen.

Beim Training vergangenen Donnerstag hat Michael uns vier Teilnehmer direkt am Brett die Problematik des Isolani insbesondere im (Doppel-)Turmendspiel gezeigt, z.T. mit guten oder schlechtem Läufer als Ergänzung. Gelernt haben wir hier u.a., dass für die Isolaniseite vor allem Aktivität wichtig ist, ggf. lieber mal den Bauern weniger gedeckt halten, wenn man dafür besseres Gegenspiel hat.

18.10.2016
Benedict berichtet uns im Folgenden.

1.Spieltag in Preetz

Am Sonntag war es dann auch für unsere 1.Mannschaft wieder soweit und wir machten uns auf den Weg zum 1.Spieltag nach Preetz. Wir waren natürlich motiviert, in dieser Runde einen Grundstein für eine erfolgreiche Saison zu legen, um wie vor zwei Jahren am Ende möglicherweise wieder oben in der Tabelle zu stehen. Allerdings wurde auf der Hinfahrt auch diskutiert, wie Preetz denn nun tatsächlich aufstellen würde, denn am 1.Spieltag kann man meist noch gar nicht wissen, wie frequentiert die Topspieler der unterschiedlichen Teams eingesetzt werden.

Als wir dann ankamen und feststellten, dass Preetz ab Brett 4 ohne dänische Spieler antreten würde, hofften wir darauf, unsere Elo-Vorteile auf dem Papier auch in die Tat umsetzen zu können.

Zunächst sah auch alles danach aus, als ob wir einen erfolgreichen Start in die Saison feiern würden, denn Falko konnte an Brett 8 gegen Joachim Kornrumpf kurz nach der Eröffnung das Kommando übernehmen und bereits nach etwa 20 Zügen blieb Weiß nur die Aufgabe, da der schwarze Angriff nicht mehr aufzuhalten war. Doch zu der Zeit, als Falkos Stellung schon sehr aussichtsreich schien, hatte Viktor kurz nach dem Ablehnen eines Remisangebots von Kai Reinecker einen Bauern eingestellt und musste in dem entstandenen Endspiel ums Remis kämpfen.

Als Michael dann in einer Stellung mit Mehrfigur aber wenig Zeit mehr als ein Remis wollte, übersah er einen taktischen Trick von Jonas Bjerre und verlor sogar noch. Das gestaltete den Kampf dann wieder deutlich offener, da Viktors Endspiel nun verloren war.

Kurz nachdem Michael seine Partie verloren hatte, konnte ich aber gewinnen und uns 2-1 in Führung bringen. Ich stand im Mittelspiel ab einem gewissen Punkt besser und hätte auch klarer verwerten können, doch als Frank Schwarz in Zeitnot dann keine Verteidigungsressourcen mehr fand, konnte ich noch vor der Zeitkontrolle den vollen Punkt holen. Leider hatte Viktor zu diesem Zeitpunkt endgültig verloren, sodass es 2-2 stand, wobei es auch einige Zeit bleiben sollte.

Hoffnung kam bei uns auf, als Andrey an Brett 2 gegen Giso Jahncke nach der Zeitkontrolle einen Bauern mehr hatte, da er zuvor lange Zeit mit wenigen Minuten auf der Uhr eine komplizierte Stellung spielen musste. Doch den Vorteil ließ er sich nicht mehr nehmen und verwertete in der Folge stark.

Mit dem 3-2 im Rücken drehte auch Lawrence seine Partie gegen Steffen Pedersen. Nachdem er gut aus der Eröffnung gekommen war, verpasste er es, einen sehr großen Vorteil zu erreichen und gab wenige Züge vor der Zeitkontrolle einen Läufer gegen zwei Bauern. Die entstehende Stellung war unklar und sah am ehesten nach einem Remis aus, aber Lawrence konnte die Partie danach noch ein zweites Mal für sich entscheiden und uns 4-2 in Führung bringen.

Da Thomas sein Damenendspiel mit einem Mehrbauern gegen Carsten Hamann nicht verlieren konnte, war der Sieg somit so gut wie sicher. Daher gab wohl auch Kai Junge sein ausgeglichenes Endspiel gegen Oliver Remis und Thomas stellte kurz darauf ebenso seine Gewinnversuche ein, da sein Gegner genügend Gegenspiel gefunden hatte.

Nach dem starken Start in den Kampf konnten wir uns also mit einem blauen Auge aus der Affäre ziehen und einen insgesamt wohl auch verdienten 5-3 Sieg mit nach Hause nehmen. Mit dieser guten Ausgangslage geht es dann in die beiden letzten Kämpfe dieses Jahres gegen die Schachfreunde Berlin II und Rotation Pankow.

16.10.2016

Unsere 1. Mannschaft hat heute 5:3 in Preetz gewonnen. Einzelsieger sind Lawrence, Andrey, Benedict und Falko (Bretter 1, 2, 5 und 8), Remis spielten Oliver und Thomas an 6 und 7, während die Schwager Michael und Viktor an 3 und 5 verloren.

14.10.2016

Vegangenen Donnerstag hatten wir am freien Spielabend einen Gast, genauer einen Senioren, der nach Schach in seiner Jugend nun wieder Zeit mit Schach spielen verbringen möchte.
Leider fand er bei seinem ersten Gegner nicht die große Lust, ihm etwas beizubringen, und einen Anfängerkurs für Erwachsene konnten wir ihm leider nicht bieten.
Da er sowieso am meisten am Spielen unter Gleichgesinnten interessiert war, wird er wohl zur Schachgruppe zum roten Kreuz gehen, wo er seit langer Zeit Mitglied ist.

Maxim berichtet uns das Folgende.

Hier ein kurzer Bericht des Jugendmannschaftskampfes vom letzten Sonntag:

"Heute ging es nach Bad Oldesloe, um dort gegen die 2. Mannschaft anzutreten. Nach weniger als einer Stunde war Björn an Brett 1 mit einem souveränen Sieg fertig. Dies war auch zu erwarten bei einem DWZ-Unterschied von ca. 800 Punkten.

Bei den anderen Bretter sah es aber ganz anders aus. Als nächstes wurde Julian (Brett 4) fertig. Er hat für seine Verhältnisse eine ordentlich und lange Partie gespielt. Mit einer eigenen Bedenkzeit von einer Stunde, was für ihn ein Premiere war, hat es leider trotzdem nicht gereicht, weil sein Gegner seinen Vorteil von einer Mehrfigur, die er im Mittelspiel bekommen hat, locker verteidigen und sogar ausbauen konnte.

Unser Brett 3 mit Yannick hat zwar bis zum Schluss gekämpft und auf Zeit verloren, hatte aber auch als erster eine klar verlorene Stellung schon nach wenigen Zügen.

Eine spannende Partie mit einem schwankenden möglichen Ausgang bot sich an Brett 2. Dort hatte Gabriel ein für ihn vorteilhaftes Turmendspiel vor sich. Leider fand er nicht den richtigen Plan und übersah die Drohungen des Gegners, so dass sich das Blatt gewendet hatte und der Gegner sogar Chancen hatte haushoch zu gewinnen. Wie so oft bei Schach hatte sein Gegner diesen entscheidenen Zug nicht gesehen. Gabriel nutzte diesen Patzer zu seinem Vorteil und gewann die Partie.

Dieser glückliche Sieg verschaffte der Mannschaft ein Unentschieden mit 2:2."

8.10.2016

Den Grand Prix vergangenen Donnerstag haben wir in zwei Vierergruppen gespielt, beide doppelrundig.

In der 5 Minuten-Gruppe hatten wir erstmalig Sven zu Gast, der lange in Hong Kong gelebt hat, nun aber zu Ende des Jahres endgültig nach Deutschland zurückkommen wird. Er meinte, er hätte eine DWZ um 1600 gehabt vor 14 Jahren. Dafür hat er gut gespielt und konnte als einziger mir einen Punkt abnehmen.

Die Tabelle:
1. Burkart (5 aus 6)
2. Anke (4)
3. Sven (2)
4. Rüdiger (1)

In der 10 Minuten-Gruppe konnte sich diesmal Christian insbesondere vor Karl-Heinz durchsetzen.

Die Tabelle (gleiche Punktverteilung mit 5, 4, 2 und 1 wie bei den Blitzern):
1. Christian (5 aus 6)
2. Karl-Heinz (4)
3. Dietrich (2)
4. Omar (1)

1.10.2016

Am vergangenen Donnerstag konnte sich Rüdiger gegen Werner durchsetzen (im Klubturnier war's noch remis) und so im Seniorenturnier seinen ersten Sieg verbuchen.
Wer kennt weitere Ergebnisse aus der 2. Runde, also von gestern?

Den Analyseabend haben Karl-Heinz, Enrico und ich (Burkart) zu dritt verbracht und immerhin bis kurz nach 10 Uhr als letzte die Räume geschlossen. So haben wir mit unterschiedlichen Perspekten und Ideen vor allem auf Karl-Heinz' und auch auf meine Partie geschaut.
Hat vielleicht noch jemand Interesse an Analysen unserer Nicht-Meister-Partien? Uwe J. musste leider kurzfristig abssagen.

25.9.2016

Die Mannschaftskämpfe haben für uns in Schwarzenbek gut begonnen: Unsere 2. gewann gegen ihre 1. mit 6:2, unsere 3. gegen ihre 2. mit 5:3 mit nur sieben Spielern.

Bericht zur 3. Mannschaft

Am Treffpunkt am Rathaus um 8:45 Uhr trafen sich die Spieler der 3. Mannschaft und zwei der 2. Mannschaft, die anderen fuhren direkt hin.

In Schwarzenbek oben im Altenpflegeheim angekommen haben wir erstmal "ausgewürfelt", dass Anke als 8. Spieler für unsere 2. Mannschaft spielt; Ralf hatte kurzfristig abgesagt und so schnell fand Rüdiger keinen Ersatz. Also liefen wir erstmal einem 0:1 hinterher.

Nach knapp zwei Stunden gewann Karl-Heinz (Brett 5). Er sah erst seinen König einem Angriff gegenüber, den sein Gegner aber überzog in der Hinsicht, dass er Karl-Heinz' Gegenchancen unterschätzte. Er rochierte lang, so dass Karl-Heinz auf b- und c-Linie seine Türme platzieren und angreifen konnte. Dank einer taktischen Finesse gewann Karl-Heinz schließlich klar zumindest ohne Probleme eine Figur, so dass sein Gegner aufgab.

Gegen 12:45 Uhr brachte Christian B. (Brett 7) uns in Führung. Er drückte schön im Zentrum und gewann immer mehr Raum und fegte seinen Gegner quasi vom Brett.

Ungefähr zur gleichen Zeit erhielt ich (Burkart, Brett 1) ein Remisangebot, welches ich erst einmal laufen ließ, da mir unser Kampf insgesamt nach einem 4:4 aussah...

Gegen 12:50 Uhr remisierte dann Rüdiger. Mir schien seine Stellung die ganze Zeit in der Remisbreite zu sein, so dass das Ergebnis nicht überrascht hat.

...und so musste ich mich nun langsam entscheiden, ob ich das Remis annehme. Rüdiger hatte gemeint, im Zweifelsfalle ja. Maxim hatte zu der Zeit eine Mehrfigur, Björn eine Qualle weniger und Uwe stand unangenehm bedrängt. Da es hier eben nach mindestens dem 4:4 aussah (auf mehr konnte man ja noch hoffen), nahm ich das Remis an, auch wenn Enrico lieber weitergespielt hatte (ich hatte einen gedeckten Freibauern, hätte mich aber leicht bald einem entfernten Freibauern gegenüber sehen können).

Eine gute halbe Stunde später erblicken unsere Augen eine Überraschung: Björn (Brett 4) hatte seinen Springer gegen die gegnerische Königsverteidigung geopfert und hoffte, dass das durchschlug. Als wir hinschauen, stand der weiße König auf der 2. Reihe völlig frei gelegt, die weißen Türmen standen ihm auf der ersten Reihe mehr im Weg, während die weiße Dame sich ab einen Abweg gemacht hatte. So haben Björns Dame, Turm und Bauer so klar matt gedroht, dass Weiß nichts mehr fand und nach Turmverlust wirklich mattgesetzt wurde. Björn meinte, dass Weiß unter Turmopfer das Matt vielleicht noch hätte verhindern können, aber mal schauen, dass wir das kommenden Donnerstag bei unserem ersten Mannschaftspartie-Analysetag genauer herausfinden.

So hatten wir also 5 Punkte, so dass Uwe J. (Brett 6) gerne verlieren durfte. 20 Minuten später war dies dann auch Tatsache, so dass wir bei bestem Wetter und viel Verkehr auf den Straßen mit Christians Auto schon mal wieder nach Hause fuhren. Vielen Dank für das Fahren, Christian, und viel Spaß bei der morgen beginnenden
offenen Seniorenlandesmeisterschaft in Büsum!

Allen Interesierten sei noch einmal unseren erste Mannschaftspartie-Analysetag für die dritte und ggf. auch zwei Mannschaft am kommenden Donnerstag ans Herz gelegt. Drei oder vier Partien aus der 3. Mannschaft haben sich schon angemeldet. Wenn jemand aus der zweiten Mannschaft auch seine Partie mit analysieren möchte, wäre eine kurze Info an mich zur besseren Planung hilfreich; kommt aber gerne auch einfach so.

23.9.2016
Beim Klubturnier fanden alle - bis auf eine angekündigt abgesagte - Partien statt.

Einige Davids hatten ihre Chancen gegen ihre Erstrunden-Goliaths, doch nur Werner schaffte ein Remis gegen Rüdiger.

Z.B. hatte Uwe J. lange eine recht ausgeglichene Stellung gegen Enrico, bis durch ein fehlerhaftes Schlagen die Stellung im Endspiel schnell zusammenbrach.

Die längste Partie bis kurz nach 22:30 Uhr bzw. 50 Zügen spielten Christian B. und ich (Burkart). Nachdem ich schlecht am Königsflügel versucht hatte anzugreifen, sah Christians Angriff am Damenflügel besser aus. Ich konnte allerdings den Einbruch auf der offenen Linie gerade so verhindern. Vielmehr versuchte Christian mit Figurenopfer einzudringen, dachte dabei an Damengewinn, aber letzterer wurde nichts, so dass die Minusfigur entscheidend blieb.

Für Sonntag wünschen wir unserer 2. und 3. Mannschaft jeweils in Schwarzenbek viel Spaß und Erfolg!

21.9.2016

Benedict berichtet uns das Folgende.

Der Mannschaftspokalsieg bleibt in Norderstedt

Am letzten Sonntag fand das Mannschaftspokalfinale gegen Preetz, gegen die wir in meiner Zeit in Norderstedt das erste Mal spielten, statt. In den beiden Jahren zuvor gegen Lübeck konnten wir mit einem 3-1 und einem 2,5-1,5 Sieg den Titel jeweils nach Norderstedt holen und auch in diesem Jahr war das natürlich die Devise.

Unsere Gegner brachten jedoch auch eine starke Mannschaft mit nach Norderstedt, weshalb man einen engen Kampf erwarten konnte. An Brett 1 traf Michael auf Giso Jahncke, ich an Brett 2 auf Andreas Plüg, Emil an Brett 3 auf Frank Schwarz und Thomas an Brett 4 auf Kai Junge.

Der Kampfverlauf war dann auch dementsprechend eng. Zwar konnte ich an Brett 2 früh eine sehr gute Stellung erreichen, aber an den anderen Brettern sah es noch nicht so klar aus. Michael stand zwar immer solide, aber Giso schien mit Weiß dennoch etwas Druck auszuüben. Emils Stellung schien auch eher ausgeglichen zu sein, während Thomas mit Schwarz etwas schlechter stand, es war jedoch noch nicht ersichtlich, wie sein Gegner Fortschritte erzielen wollte.

Zwar konnte ich im Folgenden trotz des Auslassens von ein oder zwei leichteren Gewinnfortsetzungen meine Stellung zum vollen Punkt verwerten, doch Thomas hatte an Brett 4 nach eigener Aussage eine Figur eingestellt, was seine Partie schneller als gedacht beendete. Somit stand es 1-1 und an den verbliebenen 2 Brettern war die Lage keineswegs klar. Emil war in eine leicht schlechtere Stellung abgedriftet, während Michael auch nicht besser stand. Somit hätten wir zu diesem Zeitpunkt mit einem 2-2 durchaus zufrieden sein können. Doch Michael bewies seine Spielstärke, indem er eine Qualität opferte, was ihm gutes Gegenspiel gab. Als Giso dann einen taktischen Trick zu spät kommen sah, konnte Michael den vollen Punkt nach Hause bringen.

Damit war der Pokalsieg dann unabhängig von Emils Ergebnis aufgrund der Berliner Wertung zum dritten Mal in Folge gesichert. Aber auch Frank Schwarz überzog seine Stellung, sodass Emil im Endspiel die Initiative übernehmen und seine Mehrbauern ebenso verwerten konnte. Somit steht am Ende eines engen Kampfes, der in beide Richtungen hätte ausschlagen können, ein 3-1 Sieg und der Blick auf die nächste Pokalrunde auf deutscher Ebene, die demnächst anstehen wird. In diesem Zuge auch noch einmal Glückwunsch an alle, die im diesjährigen Pokal gespielt haben.

18.9.2016

Das Mannschaftspokalfinale haben unsere Spieler gegen Preetz mit 3:1 gewonnen und sind damit erneute Landesmeister geworden, Gratulation! Michael, Benedict und Emil (Brett 1 bis 3) gewann ihre Partien, nur Thomas zog den kürzeren.

Unsere Jugend gewann mit 4:0 (ein Brett kampflos) gegen die 3. von Segeberg, ein schöner Auftakt der Saison!

17.9.2016

Am morgigen Sonntag ist doppelt Schach bei uns im Rathaus!
Ab 10 Uhr ist der erste Mannschaftskampf der Saison unserer Jugendmannschaft, und ab 11 Uhr findet das Finale des Mannschaftspokala zwischen Preetz und uns statt, siehe auch unten
beim SSH.

Auf der Homepage des DSB blickt uns derzeit Christian M. entgegen:
"Christian Michna begleitet sei­ne Frau und unsere Nationalspielerin Marta Michna zur Olympiade. Er hat viele Funktionen dort: Berater, Glücksbringer, Fan... Aber lesen Sie selbst.
Zum Kurzinterview

Beim Training hat Michael ein paar interessante Partie simultan gegen uns gespielt. So hat er (mindestens) zweimal geopfert, gegen mich (Burkart) positionell eine Figur, was ich leider nicht gut verteidigt und verloren haben habe, gegen Christian B. sogar eine Dame, die er bald zurück gewinnen konnte. Insgesamt gewann er auch noch gegen Rüdiger, Ludwig und schon in der Eröffnung gegen Karl-Heinz, nur Herbert gewann gegen ihn schön vor allem positionell.

Wir sind derzeit am Überlegen, wie wir Partienanalysen von Mannschaftsspielen der 2. und 3. Mannschaft ins Training o.ä. integrieren können; Uwe J. bat um die Analyse auf seinem Anmeldezettel. Wir sollten insbesondere testen, wie die Beteiligung bei euch dazu aussieht.

Bei den Senioren hatte Karl-Heinz wirklich gegen Günther gewonnen.

Kommenden Donnerstag beginnt das Klubturnier. Ich gehe dann wieder von einem vollen Klubraum aus!

11.9.2016
Jürgen hat mir noch zum Seniorenturnier gemeldet, dass Gerhard und Rüdiger remis gespielt haben und Karl-Heinz gegen Günther besser stand. Kennt jemand das endgültige Ergebnis?

10.9.2016

Das
erste Ergebnis von Seniorenklubturnier ist eingetroffen: Jürgen gewann gegen Wolf.

4.9.2016
Michael hat uns gerade seine interessanten Themen für die
Trainingstermine dieser Saison bekannt gegeben.

3.9.2016, Mittag
Von unseren Schachkollegen aus Lübeck haben wir den Hinweis bekommen, dass die 87. Deutsche Schacheinzelmeisterschaft vom 10.-20. Oktober dieses Jahres bei ihnen stattfinden wird, siehe die
Turnierseite der DEM 2016.

3.9.2016
Letzten Donnerstag hatten wir eine erfreulich gute Beteiligung beim Grand Prix-Blitz. Genauer haben wir zu sechs ein (auf Wolfs Vorschlag hin nach den ersten fünf Partien) doppelrundiges Turnier gespielt. Schön, dass Anke nach längerer Zeit wie auch Norbert W. nach der Sommerpause wieder dabei waren.
In der Hinrunde waren Herbert und ich (Burkart) die Rundenzähler, und mit unserem Remis teiten wir uns den 1. Platz. Enrico kam auf 3, Norbert auf 2, Anke auf 1 und Wolf auf 0 Punkte.
In der Rückrunde drehte Anke auf: Sie holte diesmal 4 Punkte, konnte nur gegen Herbert nicht gewinnen. Letzterer verlor dann allerdings in der letzten Partie noch gegen mich, so dass die Rückrunde alleine diese drei Sieger hatte.

Über beide Runden zusammen ergab sich folgender Endstand:
1. Herbert und Burkart (je 8,5 aus 10 (je 4,5+4)))
3. Anke und Enrico (je 5 (1+4 bzw. 3+2)))
5. Norbert (3 (2+1))
6. Wolf (0)

Die 10 Minuten-Gruppe hatte dagegen überraschend wenig Mitspieler, genauer fünf. Sollte der eine oder andere noch nicht wissen, dass die Saison wieder begonnen hat?
Das Ergebnis hier lautet:
1. Karl-Heinz (4 aus 4)
2. Rüdiger (3)
3. Christian (2)
4. Ludwig (1)
5. Norbert L. (0)

Beim Klubturnier hat nun auch Norbert W. zugesagt und ergänzt habe ich in der Liste Omar Alemam, so dass wir nun 16 Spieler sind.

27.8.2016

Die Saison beginnt für uns wieder!
Los geht es kommenden Donnerstag mit der 1. Runde Grand Prix, das Seniorenturnier startet gut eine Woche später.
Weitere Termine siehe unsere
Terminkalender.

Die Startnummern und damit auch die Paarungen des Seniorenturniers wurden vergangenen Donnerstag ausgelost, Karl-Heinz und Ludwig waren die Losfeen.
So kommt es in der 1. Runde gleich zu der Spitzenpaarung zwischen Gerhard und Rüdiger.

Die Seite des Klubturniers ist auch aktualisiert, aber es gibt erst eine vorläufige Teilnehmerliste.

Nach acht von neun Runden hat Daniel in Prag 4 aus 8 Punkte, wobei der i.a. gegen ELO-schlechtere gewonnen und gegen bessere verloren hat, siehe seine Ergebnisse bzw. in der Gesamttabelle (Nr. 72). Demzufolge hat er noch eine gute Chance auf den 5. Punkt in der letzten Runde.

Auf der Mannschaftsseite findet ihr neue Verweise auf die 2. Bundesliga (Nord) wie auch auf einen DWZ-Rechner und einen ELO-Rechner zum Ermitteln einer neuen DWZ auf Basis der alten und von neuen Spielergebnissen.

20.8.2016
Aktuell sind Michael und Daniel in Prag bei der
Jugend-Europameisterschaft, die vom 17.-28.8.16 stattfindet. Bei den U14 ist Daniel an 63 von 141 gesetzt. Nach zwei von neun Runden hat er 1,5 Punkte und wird nun gegen einen an 23 gesetzten Norweger spielen, wobei er in Runde 2 immerhin schon gegen einen an 22 gesetzten Polen remisierte.

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