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Aktuell:
Donnerstag, den 20.4.2017:
Training mit Michael: "Ungewöhnliche materielle Verhältnisse"

12.4.2017
Bei den diesjährigen
LEM 2017 in Ratzeburg steht Rüdiger in der Kandidatenklasse mit 3 aus 7 Punkten auf Rang 15 von 21, Karl-Heinz bei den Senioren B mit 4 aus 7 Punkten auf Platz 12 von 38.

10.4.2017
Christian berichtet uns im Folgenden von den Familien-Landesmeisterschaften.

Die Erfolgsgeschichte des SK Norderstedt bei den Familien-Landesmeisterschaften ist um ein Kapitel reicher. Nach zwei Titeln für Michael und einem für Viktor (okay, da spielte er noch für Agon) konnte ich mich nun auch – an der Seite meiner Tochter Masza – in die Siegerliste eintragen.

Acht Familien waren in Ratzeburg am Start. Das Turnier war extrem spannend. Es gab viele Führungswechsel – wir übernahmen erst in Runde 6 die Tabellenspitze. Dass wir einen gelungenen Nachmittag verbringen würden, wurde mir aber schon sehr viel früher klar – genau gesagt nach 15 Zügen in Runde 1. Gegen Joachim Hoffmann von Doppelbauer Kiel bekam ich mit Weiß folgende Stellung aufs Brett...



...und fand den schönen Gewinnzug 15. Sd5! Die Dame nach d7 wegziehen hilft nicht wegen Sb6. 15…Lxd5 scheitert an 16.Lxd5+ cxd5 17.Dxd5+ Kh8 (17… Kf8 18.Sxh7 matt) 18.Sf7+ Kg8 19.Sh6+ Kh8 oder Kf8 20. Dg8 matt. Bleibt also nur 15… cxd5. Es folgte 16.Sxe6 Td7 (16… Dxe6 verliert nach 17.Lxd5 die Dame) 17.Lxd5 Kh8 18.Sxg7 Dxg7 19.cxd6 Sxd6 20.Le6 Td8 21.Lxd6 und die Lage ist hoffnungslos für Schwarz. Beflügelt von dem hübschen Auftakt konnte ich anschließend durchpunkten. Masza steuerte vier wichtige Punkte am zweiten Brett bei.

Zusatz von eurem Webschreiber:
Bei der
Deutschen Einzelmeisterschaft der Frauen 2017 in Bad Wiessee wurde Marta gerade Vizemeisterin.

8.4.2017
Beim 10 Minuten-Grand Prix vorgestern gewannen gemeinsam Karl-Heinz und Enrico.
Hier ist die Tabelle insgesamt:
1. Karl-Heinz und Enrico (je 6 aus 7)
3. Rüdiger (5)
4. Dietrich und Christian (je 3)
6. Winfried (2,5)
7. Ludwig (1,5)
8. Norbert (1)

Beim
10 Minuten-Grand Prix-Stand führen gemeinsam Christian und Karl-Heinz, wobei Christian mit einem guten Ergebnis in der letzten Runde im Mai dank eines Streichergebnisses mit weniger Punkten sich noch alleine den Gesamtsieg sichern kann.

Auf Wunsch insbesondere eines einzelnen Herren sind bis auf eine letzte Partie die Tabellen des Klubturniers aktualisiert, nun ergänzt um eine vorläufige, inoffizielle DWZ-Auswertung.

2.4.2017
Unsere heutigen beiden Mannschaftskämpfe hatten wir uns sich anders vorgestellt. Die 3. Mannschaft war leider wieder nur mit einer Rumpfmannschaft unterwegs, so dass ihr 1,5:6,5 beim LSV 5 nicht überrascht, bei der 2. Mannschaft war es das sicherlich nicht so erwartete Ergebnis.

Bericht zur 2. Mannschaft zum 2,5:5,5 in Bad Segeberg

Meiner einer ganz vernünftigen Mannschaft fuhren wir nach Segeberg, genauer fuhren drei direkt und fünf zusammen mit Ralf. An den vorderen Bretter hatten wir uns DWZ-Vorteil ausgerechnet und wollten deshalb dort Punkte holen, hinten eher Remis spielen. (OK, denkt man sich Enricos und Herberts DWZ getauscht, wäre es auch halbwegs so hingekommen.) Leider kam es punktemäßig dann aber nicht so...

Die erste Partie gewann Anke (Brett 7) sehr schnell, schon nach 45 Minuten gab ihr Gegner völlig zurecht auf. Er hatte mit Schwarz im 3.e5 + a3-Franzosen f6 und nach Ankes Lf4 g5 gespielt. Den Bauern konnte Anke einfach mit ihrem Springer von f3 aus schlagen, weil nach fxg5 Dh5+ katastrophal gewesen wäre. So kam Ankes Springer nach f7 zur Gabel auf Dame d8 und Turm h8, so dass sie/er den Turm einfach gewann. Wenige Züge später gab Ankes Gegner auf. Anke hat sich dann einen Bus zurück nach Norderstedt gesucht.

Tja, war es vielleicht Segeberger Taktik, um uns in Sicherheit zu wiegen?

Gut ein Stunde später remisierte Herbert (Brett 5). Sein Colle-Aufbau war offensichtlich vom Gegner vorbereitet worden, jedenfalls verteidigte er sich perfekt und sicher. Als die Stellung nach Türmetausch zu verflachen schien, kam das Remisangebot von Schwarz und Herberts baldige Annahme.

Einige Zeit spüter war dann Böjrns (Brett 8) Stellung völlig aufgabereif. Im Königsgambit mit ...d5 stand er positionell schnell gedrückt und musste erst einen Bauernverlust gegen Wolfgang Reher hinnehmen. Im Laufe der Zeit wurden es bei ihm am Damenflügel immer mehr Bauern, auch eine Qualle. Als schließlich noch zwei Figuren gegen einen Turm weggingen, gab Böjrn auf.

Ab 13:10 stürzten wir dann völlig ab.

Als erster gab Ralf (Brett 2) auf. Er hatte länger schauen müssen, wie er für eine Figur noch möglichst viel erhielt; er waren immerhin zwei Bauern. Aber letztlich reichten sie nicht, vielmehr sollte noch weiteres Material hinzukommen, so dass Ralf die Reißleine zog.

Eine Minute später hatte auch Daniel (Brett 3) genug. Anfangs hatte er eine sehr respektable, vorteilhafte Stellung. Dann konnte sein Gegner Daniels Königsflügel durch Schlagen auf f3 aber schwächen und dort gegen seinen König vorgehen. Als dann gar noch Matt drohte, gab Daniel seinen Springer, aber letztlich änderte das nichts am Ergebnis, so dass er nicht viel später aufgab.

Weitere nur fünf Minuten später sah auch Enrico (Brett 4) ein, dass einen Damenverlust gegen einen Turm auch mit einem Bauern kurz vor der Umwandlung nicht reicht, wenn dieser klar blockiert ist. Die Dame hatte er leider nach einem scheinbar harmlosen Bauernzug zu aktiv auf e3 gestellt, wo ihr nach Turm e1 keine Luft mehr blieb. Mit seiner Aufgabe gab nun auch schon der Mannschaftskampf um 13:17 Uhr verloren.

Aus diesem Grund konnte ich (Burkart, Brett 6) wenigstens einen halben Punkt verbuchen, da mein Gegner bei dem Mannschaftssstand auf das Weiterspielen unseres anstrengenden Doppelturm-Endspiels verzichtete. Ich hatte leider unvorsichtig bei meinem Remisangebot im 22. Zug (m)einen schlecht gedeckten Bauern nicht gedeckt, so dass ich einen Bauern geben musste. Allerdings hatte ich gewisses Gegenspiel, ein Turm war schon auf der 2. Reihe, so dass mir der halbe Punkt vergönnt wurde.

Auch Oliver (Brett 1) war dann nach weiteren 12 Minuten fertig. Er hatte eigentlich eine bessere Stellung mit nettem Springer auf f5, verrechnete sich allerdings, wobei der seinen Springer hergab, so dass letztlich doch nicht mehr als Remis herauskam.

Zu fünft gingen wir dann hinterher ins nahe gelegende Feuerstein und aßen u.a. vier Pizzen (nur einer schaffte sie ganz, ein weiterer ließ sich seinen Rest mitgeben, nachdem ihm die Bedienung eine kleinere Pizza als Frauenpizza ausgeredet hatte). So hatten wir wenigstens noch einen netten Abschluss und waren früh zurück in Norderstedt.

31.3.2017

Beim gestrigen zweiten Pokalhalbfinale haben Herbert und Rüdiger zwei lange Partien gespielt.

Die erste Partie hätte Herbert schnell durch Damtengewinn für sich entscheiden können, stattdessen gewann er nur einen Bauern. Später übersah er Gegenspiel von Rüdiger mit Bauernrückverlust und letztlich endete die Partie remis.

In der zweiten Partie hatte Herbert erst etwas besseres Spiel und gewann eine Qualle, aber diese reichte so nicht zum Gewinn. Dafür konnte später ein scheinbarer Rückzug Dame d8 Rüdiger überraschen, der aufgrund mehrerer Drohungen dann zum Gewinn reichte.

So kommt es wieder einmal zum Pokalklassiker Herbert gegen Burkart.

Spannend war auch Finale des Klubturniers. Genauer konnte Enrico mit Weiß noch geteilt den Klubturniertitel mit erringen. Auf der anderen Seite konnte Karl-Heinz sich mit mindestens einem halben Punkt von dem fünfköpfigen 4 Punkte-Feld lösen und noch dritter werden.

So sahen wir zwischen den beiden einen c3-Sizilianer, der meist ausgeglichen aussah. Schließlich kam es zum Turmendspiel, bei dem Karl-Heinz einen (Rand-)Freibauern bilden konnte, der bis nach a2 vormarschieren konnte. Auf dem anderen Flügel hatte Enrico erst einen Mehrbauern, später immerhin eine ebenfalls sehr lebendigen h-Freibauern. Letzterer konnte zeigen, dass er Enricos erzwungenes Turmopfer auf a2 ausgleichen konnte, so dass die Partie remis ausging.

Damit hat Karl-Heinz wirklich die Bronzemedaille des Klubturniers erreicht, Enrico die silberne, während fü mich (Burkart) erstmalig die (alleinige) goldene glänzt.
Sobald Wolf seine ausstehende Partie(n??) gespielt hat, können wir das Turnier auch offiziell beenden mit Erstellung aller finaler Tabellen.

Unserer 2. und 3. Mannschaft wünschen wir Sonntag in Segeberg und Lübeck viel Spaß und Erfolg!

24.3.2017

Beim gestrigen Pokalhalbfinale kam es zu einem spannenden Match zwischen Björn und mir (Burkart), wobei die Könige nie gemeinsam friedlich auf einer Seite rochieren.

Im ersten Spiel konnte Björn in seinem Slaven meinem leicht geschwächten Königsflügel angreifen, während ich am Damenflügel erst etwas umständlich gegen seinen König vorging. Björn konnte zwar noch meinen h-Bauern gewinnen, unterschätzte aber meinen vorrückenden Bauern, der schließlich das Spiel durch Schlagen eines Turmes entschied.

Im zweiten Spiel machte ich nachlässig gleich mehrere Fehler: Erst gab ich grundlos meine Rochade auf, zum Glück nicht so tragisch. Danach zog ich wieder zu schnell und konnte erst danach Björn erzählen, dass ich einen Figurengewinn nicht genutzt hatte. Am Ende, inzwischen mit ein oder Mehrbauern bei mir, stellte ich dann noch glatt meine Dame durch eine Springergabel ein, man sollte einfach nicht a tempo ziehen...

Die erste Blitzpartie war zugleich die kürzeste: Im Dd6-Skandinavier fehlte meiner Dame von b4 aus irgendein Fluchtfeld, weg war sie und die Partie. Wobei Björn meine Aufgabe erst gar nicht annehmen wollte ;)

Die zweite Blitzpartie konnte ich dann mit Weiß für mich entscheiden, so dass es zur 6:5-Minuten-Entscheidungspartie kam. Björn zog die schwarzen Steine, so dass ich gewinnen musste. Erst entwickelte sich die Partie eher ruhig, bis Björn dann eine Figur einzügig einstellte, wonach auch sein großartiger Kampfgeist die Partie nicht mehr drehen konnte.

Endergebnis: 3:2 für mich bzw. 5:0 für die weißen Steine.

Und hier ist Viktors Bericht zum Spiel der 1. Mannschaft am 19.03.2017 gegen Turm Kiel

Am 19.03.2017 haben wir zu Hause gegen Turm Kiel gespielt. Bei uns konnten Michal (Prüfung) und Simon (dänische Liga) nicht mitspielen. Unsere Aufstellung sah dann so aus: Lawrence (N2 unserer Meldung), Andrei, Michael, Suren, Benedict, Emil, Viktor und Christian (N4-10). Bei den Gästen aus Kiel fehlte die N1 GM Jakob Vang Glud, der in der dänischen Liga in einer Mannschaft mit Simon spielt. Alle anderen besten Spieler waren am Board: GM Pakleza, GM Stopa, GM Hoi, IM Bromann, IM Berg, FM Boe, FM Junge, Budzyn (N2-9).

Ich beginne mit meiner Partie. Bzw. diese Partie fand nicht statt. Nach seinem 11 Zug hat mein Gegner Ralph Junge mir Remis angeboten. Ich hatte Schwarz, die Stellung nach der Öffnung war m. M. nach ausgeglichen und in der ersten Runde, nachdem ich das Remisangebot abgelehnt habe, habe ich nach ein paar Zügen einen Bauer eingestellt und verloren. Das waren die Gründe, warum ich das Remisangebot dieses Mal angenommen habe.

Als nächster war nach 2,5 Stunden Spielzeit Christian fertig. Es konnte mit Weiß keinen Vorteil erspielen. Für Schwarz war die Stellung wahrscheinlich sogar einfacher zu spielen. Aber Christians Gegner war auch mit dem Remis zufrieden. Aufgrund der Mannschaftskampfsituation zu diesem Zeitpunkt musste Matthias Budzyn nicht riskieren. Es ist dann auch logisch, dass ich in diesem Moment mit dem Kampfverlauf nicht so glücklich war. Wir blicken auf die einzelnen Bretter. Am Brett 1 hat Lawrence gegen den GM Pakleza im Mittelspiel einen Bauer geopfert und versuchte einen Angriff auf dem Damenflügel. Am Brett 2 stand Andrei mit Weiß gegen GM Stopa leicht besser. Am Brett 3 habe ich die Stellung von Michael gegen den GM Carsten Hoi als verloren eingeschätzt. Am Brett 4 hat Suren gegen den IM Bromann in der Öffnung zwei Bauer geopfert (irgendwie wundert das mich nicht mehr ;)). Dafür hat Suren das Läuferpaar und die Initiative bekommen. Dazu ist der schwarze König im Zentrum geblieben. Am Brett 5 musste Benedict gegen den IM Klaus Berg zu wiederholten Mal in diesem Jahr ein Turmendspiel ohne Bauer verteidigen. Es sah aber nach remis aus. Und am Brett 6 sah ich Emil mit 2 T + 2 L gegen den FM Boe mit 2 T, L + S knapp im Vorteil.

In diesem Moment hat Lawrence ein Remisangebot bekommen. Nach der Rücksprache mit mir (Viktor: „Möchtest Du weiter spielen?“, Lawrence: „Ich muss weiter spielen!“) wurde dieses Angebot abgelehnt. Kurz danach wendete sich der Kampfverlauf zu unseren Gunsten. Lawrence hat zuerst die Qualität und danach die Dame gewonnen und stand im Endspiel mit der Dame und Springer gegen Turm, Läufer und Springer klar auf Gewinn. Andrei spielte das Viertürmeendspiel mit einem Mehrbauer. Michael hat den Angriff seines Gegners abgewehrt und stand mittlerweile sehr gut. Bene hat Remis gespielt. Die Stellung von Emil hat sich nicht viel weiter entwickelt. Unsere einzige schlechte Stellung hatte Suren, der leider nicht alle Möglichkeiten zu seinem Angriff nutzen konnte.

In der Zeitnotphase hat Emil ein bisschen den Faden verloren und hat Remis angeboten, das akzeptiert wurde. Gleichzeitig hat Michael eine Figur mehr. Kurz danach hat der sympathische Carsten Hoi Michael zum Sieg gratuliert. 3:2 – die erste Führung im Mannschaftskampf. Die nette gemeinsame Analyse hat gleich nach der Partie gezeigt, dass Weiß zuerst den Gewinnplan und danach im Zeitnot eine Idee, die Schwarz gezwungen hätte Remis zu forcieren (wurde von Michael gezeigt), nicht gefunden hat.

Sehr gute Technik im Turmendspiel - und Andrei erhöht zu zwischenzeitlichem 4:2. Trotz der Zeitnotschwierigkeiten hat Surens Gegner die Zugwiederholung abgelehnt und den Weg zum Sieg gefunden. 4:3. Jetzt lag es an Lawrence unseren Sieg zu sichern. Mit der Dame gegen den Läufer und Springer hat er am Ende die Möglichkeit gefunden die Festung seines Gegners zu brechen. Am Ende stand es 5:3. Ein ganz wichtiger Sieg für uns. Zwei Runden vor dem Ende haben wir jetzt 2 Mannschaftspunkten Vorsprung vor Turm Kiel.

Am 23.04.2017 geht es für uns weiter gegen die alten Bekannten von HSK II.

20.3.2017, Abend

Jürgen meldet uns zwei Ergebnisse vom Seniorenturnier: Er selbst gewinnt gegen Günther und Rüdiger gegen Ludwig.

20.3.2017
< Michael hat uns die Trainingsbeispiele zum alles könnenden König zur Verfügung gestellt:
9 Stellungen/Partien:
Chessbase-Datei oder im pgn-Format

19.3.2017
Allzu viel hat nicht gefehlt an den erhofften zwei Mannschaftssiegen, aber leider konnte nur eine gewinnen.
Erstmal das Positive vorweg: Unsere 1. Mannschaft hat Turm Kiel mit 5:3 besiegt und hat nun mit 2 Mannschaftspunkten und 5 Brettpunkten Vorsprung wirklich gute Chancen, wieder in die 1. Bundesliga aufzusteigen. Maßgeblich für den Erfolg waren die Siege an den drei Spitzenbrettern von Lawrence, Andrey und Michael, nur Suren an Brett 4 verlor.

Unsere zweite Mannschaft hat leider mit 3,5:4,5 gegen Doppelbauern Kiel verloren.

Leider hat auch unsere dritte Mannschaft verloren, genauer mit 3:5 gegen Mölln 2, siehe den folgenden Bericht.

Bericht zur 3. Mannschaft

Neben Anke und Hubert spielten wir heute auch ohne Rüdiger, der in Hamburg Schiedsrichter war. Immerhin waren wir heute zu acht, so dass wir uns Siegchancen ausrechneten.

Dass es knapp würde, wurde allerdings bald klar. Während zwar ein Brett bei uns klar in Vorteil war, fehlte auf zwei anderen je ein Bauer.

Genauer hatte Christian B. (Brett 6) schon um 11:15 Uhr gewonnen. Sein Gegner hatte nach eigenem Bekunden zwei Fehler gemacht und eine Figur und auch (Frei-)Bauern weniger. Schließlich gab er zurecht auf.

Eine halbe Stunde später einigte sich Volkmar (Brett 7) mit seinem eher jungen Gegner auf remis. In Volkmars Lieblingsvariante konnte er leicht Figuren tauschen, so dass durch die Verflachung das Ende friedlich besiegelt wurde.
Ich fand es übrigens sehr nett, wie sich gerade unsere Gegner um Volkmar kümmerten, ihm also bei einigen Kleinigkeiten schnell hilfreich zur Seite waren.

Erst gegen 13:20 Uhr wurde die nächste Partie beendet. Genauer hatte Karl-Heinz (Brett 3), der lange einem Minus-Bauern nachlief, auf einmal eine Dame gegen wenig Material weniger; dass er dann aufgab, war verständlich.

Ein halbe Stunde später wurde die andere Partie mit frühem Minusbauer erfreulicherweise remis. Genauer hatte Norbert W. (Brett 5) bis auf einen Doppelbauern Materialgleichheit herstellen können. Daraus wurde dann ein Endspiel mit Turm und Mehrbauern gegen Turm und Läufer, weil Norbert ein paar Bauern erobern konnte, dafür aber sein Läufer kein Fluchtfeld mehr hatte. Anscheinend hielt sich das die Waage bis zum endgültigen Remis.

Ungeführ gleichzeitig verlor Maxim (Brett 8) dann allerdings seine Partie, die ich eigentlich als gewonnen schon gedanklich fast abgehakt hatte. Maxim hatte eine Mehrfigur gegen einen Bauern und muss nur ein wenig auf seinen Künig aufpassen. Leider war auf einmal die Figur weg, so dass Maxim nun mindestens einen Bauern weniger hatte. Genauer war die Partie dann sogar sehr schnell zu Ende.

Um kurz nach 14 Uhr konnte immerhin Uwe J. (Brett 4) punkten. In seiner typischen Eröffnung sah ich lange nur positionelle Unterschiede, bis Uwe im Endspiel dann eine Figur mehr hatte und nach Entschärfung des gegnerischen Freibauern dürfte alles klar gewesen sein.

Es stand hier zwar 3:3, aber Björn (Brett 2) stand schon lange unter Druck, weil sein Gegner einen Freibauern langsam, aber sicher immer weiter nach vorne bringen konnte. Björn versuchte lange dies zu verhindern, leider letztlich erfolglos, so dass er aufgeben musste.

So blieb mir (Burkart, Brett 1) erneut wieder die undankbare Aufgabe, eine remisliche Stellung auf Gewinn spielen zu müssen. Vielleicht hatte ich sogar eine leicht bessere Stellung, aber ich sah keinen Weg zum klareren Vorteil. Genauer hätte ich sogar fast schon im 43. Zug aufgeben können (nervliche Anspannung...), weil meine Dame durch Abzug hätte weg sein können, aber mein Gegner sah das wenigstens nicht, so dass ich noch gut 20 Züge weiterspielen konnte. Aber bei verstreichender Zeit blieben Fehler nicht mehr aus, so dass ich bei der Restzeit von gut einer Minute im nun hofflungslosen Bauernendspiel um 15:57 Uhr aufgab. (Danach durfte ich dann noch rund eine halbe Stunde alles wegräumen, nur so nebenbei...)

17.3.2017

Gestern hat uns Michael beim Training gezeigt, wie ein Künig im Mittelspiel oder gar schon in der Eröffnung aktiv in das Geschehen eingreifen kann, ohne zu rochieren, sondern z.B. durch Ausnutzung eines nicht mehr vorhandenen Läufers (Felderfarbe!) beim Gegner oder einer geschlossenen Stellung vorrückt.
Wir freuen uns schon drauf, seine Beispiele online nachvollziehen zu können.

An diesem Sonntag ist großer Mannschaftsspieltag bei uns im Rathaus, ab 10 Uhr Landes- und Bezirksliga und ab 11 Uhr 2. Bundesliga. Mindestens zwei der drei Mannschaften sollten gewinnen, so die Hoffnung.
Bei der ersten Mannschaft geht es um die Vorentscheidung zum erneuten Aufstieg in die 1. Bundesliga gegen den Mitführenden Turm Kiel.
Für die zweite Mannschaft geht es gegen Doppelbauer Kiel um Mannschaftpunkte, um das Abstiegsgespenst vertreiben zu können.
Das Abstiegsgespenst meint bei der dritten Mannschaft noch mehr Einfluss zu haben, aber wir werden es ihm gegen Mölln 2 schon zeigen.
Also allen Spielern viel Spaß und Erfolg!

14.3.2017

Unsere Links zu allen (im Web befindlichen)
Schachvereinen in Schleswig-Holstein sind aktualisiert.

12.3.2017, Abend
Hier sind zu der Deutschen Schach-Pokal-Meisterschaft für Mannschaften 2016/2017
noch alle Ergebnisse der Zwischenrunde (pdf-Datei) von diesem Wochenende.

Für das Halbfinale am 13. Mai 2017, Beginn wieder um 14 Uhr und wieder mit Internetübertragung, haben sich die Mannschaften von
- OSG Baden-Baden
- USV TU Dresden
- SV Hockenheim und
- SK Norderstedt
qualifiziert, das Finale und das Spiel um den dritten Platz finden am 14.05.2017 statt.

Am eindrucksvollsten hatte sich dabei Baden-Baden mit 4:0 und 3:1 qualifiziert, am knappsten Dresden mit zweimal 2:2 bei jeweils besserer Berliner Wertung, während Hockenheim und wir jeweils mit 3;5:0,5 und 2,5:1,5 gewannen.

Wo gespielt wird, entscheidet sich in der nächsten Zeit durch Vorschläge bzw. Bewerbungen zur Ausrichtung der Endrunde, die idealerweise bis zum 20.3.2017 abgegeben werden.

12.3.2017, Nachmittag
Bei der Deutschen Schach-Pokal-Meisterschaft für Mannschaften 2016/2017 haben wir durch den 2,5:1,5-Sieg gegen den HSK das Finale der letzten 4 Mannschaften erreicht! Gratulation an die vier Spieler!
Dabei stand der Sieg relativ früh fest durch zwei Siege von Emil und Benedict an den Brettern 3 und 4 und das Remis von Michael an 2. Dagegen kämpfte Andrey bis zum 155. Zug, bevor er nach verlorenem Damenendspiel aufgab.
Die vier Partien sind derzeit
hier beim HSK zu sehen und nachspielbar.

12.3.2017
Bei der Deutschen Schach-Pokal-Meisterschaft für Mannschaften 2016/2017 hat unsere Mannschaft heute klar mit 3,5:0,5 gegen den MTV Tostedt gewonnen, ebenso wie der HSK gegen den Greifswalder SV. Wenn ich mich nicht irre, spielen wir heute somit gegen den HSK um den Einzug in die Endrunde der letzten vier Mannschaften.
Hier sind
alle Ergebnisse dieser Zweischenrunde 1 als pdf-Datei.

11.3.2017
Vergangenen Donnerstag sollte es einen spannenden Kampf um den Titel des Klubmeisters geben, aber leider hat Enricos Gegner Karl-Heinz abgesagt, ebenso wie Wolf gegen Winfried. Neben diese beiden Partien ist noch die Partie zwischen Wolf und Omar offen. Omar hat gestern Norbert L. leider zum zweiten Mal versetzt und kampflos verloren, ebenso wie Günther gegen Jürgen.

Damit steht euer Turnierleiter am Ende des Turniers zum ersten Mal auf dem 1. Platz, den Enrico noch geteilt mit erreichen kann - bei gleicher Punkt-, Buchholz- und SB-Zahl, also in allen drei Wertungen!
Es kann also sein, dass wir erstmals zwei gemeinsame Klubmeister haben.

Dritter ist derzeit Hubert. Er kann aber noch von Karl-Heinz überholt werden, wenn Karl-Heinz gegen Enrico mindestens remisiert.

Wo ihr sonst steht, seht ihr wie üblich in unseren Tabellen:
Rangliste, Fortschritts- und Kreuztabelle
Neben Hubert und Karl-Heinz haben auch Rüdiger, Norbert W. und Uwe J. vier Punkte erreicht.

Im Folgenden berichtet uns Benedict von der Norddeutschen Blitzmannschaftsmeisterschaft vom letzten Wochenende.

Norddeutsche Blitzmannschaftsmeisterschaft

Am 05.03 trafen sich Andrey, Michael, Falko, Emil und ich uns am Spielort, an dem sonst auch die Bundesligakämpfe des HSK ausgerichtet werden, um uns auch dieses Jahr für die Deutsche Blitzmannschaftsmeisterschaft zu qualifizieren. Zum einen gab es aber im Vergleich zum letzten Jahr einen Qualifikationsplatz weniger, da keine Mannschaft vorqualifiziert war und zum anderen war das Teilnehmerfeld auch bedeutend stärker besetzt als in den Vorjahren. Mit dem Hamburger SK, den SF Lilienthal, dem SK König Tegel, dem MTV Tostedt, dem SV Werder Bremen, dem SK Ricklingen und den Schachfreunden Berlin waren 7 Mannschaften gleichstark oder stärker im Vergleich zu uns. Dabei sind die durchschnittlichen Elozahlen jedoch nicht eindeutig, da bei einigen Mannschaften nicht alle Spieler im Computer richtig eingegeben wurden.

Wir machten uns also Hoffnungen auf eine Top 7 Platzierung, die gleichbedeutend mit der Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft ist. Zum ersten Mal spielten wir mit 5 Spielern, was es für alle möglich macht, zwischendurch mal eine Pause einzulegen.

Der Start verlief jedoch recht holprig. Auf einen Sieg gegen Rostock und ein 2-2 gegen HSK Lister Turm folgte eine 1-3 Niederlage gegen Tostedt, was zur Folge hatte, dass wir uns von hinten erst einmal wieder an die Spitze heranarbeiten mussten. Über die nächsten Runden konnten wir uns trotz einzelner Patzer wieder stabilisieren und gaben nur 2 Unentschieden gegen Diogenes und Kreuzberg ab. Diese sorgten jedoch auch dafür, dass wir zwar unter den Top 7 blieben, aber immer damit rechnen mussten, dass eine Niederlage uns klar zurückwerfen könnte. Dann landeten wir jedoch einen wichtigen und deutlichen 4-0 Sieg gegen die SF Berlin, verloren allerdings knapp gegen die Mannschaft von den SF Lilienthal. In den nächsten 5 Wettkämpfen holten wir dann wieder 9 von 10 möglichen Mannschaftspunkten, bevor die richtungsweisenden Mannschaftskämpfe gegen Tegel, Ricklingen und Werder Bremen anstanden. Mit einem 1,5-2,5 und einem 1-3 fielen wir dann kurzzeitig auf Platz 10 zurück und gerieten gegen Werder Bremen in Zugzwang. Doch mit drei Remisen an den ersten 3 Brettern und einem starken Sieg von Falko an Brett 4 waren wir zurück in der Erfolgsspur. Zwar gaben wir noch ein Unentschieden gegen Oberschöneweide ab, aber in der Folge gewannen wir vier Mal, unter anderem gegen St. Pauli, 4-0 und sicherten uns mit einem 3,5-0,5 gegen Greifswald in der Vorschlussrunde die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft. So agierten wir in der letzten Runde nur noch als letzte Hürde für den HSK auf dem Weg zum Titelgewinn und verloren auch knapp mit 1,5-2,5. Glückwunsch auch nochmal an den HSK zum Titel!

Wie stark das Turnier insgesamt besetzt war, zeigt sich dadurch, dass der SK Ricklingen, die SF Berlin, der SC Kreuzberg und weitere starke Mannschaften die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft verpasst haben. Und der SV Werder Bremen mit Matthias Blübaum an Brett 1 hat sich die Qualifikation am Ende erst über die Drittwertung gesichert.

Unsere Einzelleistungen lassen sich insgesamt als gut zusammenfassen. Andrey an Brett 1 mit 14,5 aus 24 war selbstkritisch mit seinem Spiel, hat aber in wichtigen Momenten gepunktet, ich konnte mit meinen 16,5 aus 24 an Brett 2 am Ende zufrieden sein. Michael mit 18,5 aus 25 an Brett 3 und Emil mit 19 aus 22 an Brett 5 spielten beide gute Turniere und Falko spielte insgesamt nur 17 Partien an Brett 4, da er gesundheitlich etwas angeschlagen war, holte aus denen aber auch gute 12 Punkte.

Die überzeugenden Einzelleistungen sorgten am Ende auch dafür, dass wir trotz Punktgleichheit mit dem SV Werder Bremen und dem SK Ricklingen wegen unserer guten Brettpunkte 6. wurden.

Am 10. Juni geht es dann zur Deutschen Meisterschaft nach Herford, wo wir versuchen werden, unser Ergebnis aus dem letzten Jahr zu verbessern, was angesichts des starken Teilnehmerfeldes, das uns erwartet, keine leichte Aufgabe wird.

6.3.2017
Unsere Topblitzer haben sich bei der 38. Norddeutschen Blitz Mannschaftsmeisterschaft in Hamburg wieder für die Deutsche Blitzmannschaftsmeisterschaft 2017 und auch für die Norddeutsche Blitzmannschaftsmeisterschaft 2018 qualifiziert, wenn auch ersteres nur aufgrund der besseren Brettpunkte. Genauer holen Andrej, Benedikt, Michael und Falko 41:15 Mannschaftspunkte und 80,5 Brettpunkte,
Details könnt ihr in der offiziellen
Kreuztabelle (pdf-Datei) nachlesen, daneben gibt es auch noch die Mannschaftsaufstellungen als Excel-Datei.

5.3.2017
Dank Rüdiger sind hier nun die Ergebnisse von 10 Minuten-Grand Prix vom Donnerstag:
1. Christian und Karl-Heinz (je 5 aus 7 Punkte)
3. Ludwig und Hans-Jürgen (4)
5. Jürgen und Rüdiger (3,5)
7. Winfried (2)
8. Norbert (1)

4.3.2017

Vorgestern nahmen acht Spieler am 10 Minuten-Grand Prix teil; das Ergebnis liegt eurem TL noch nicht vor.

Gestern wurde noch eine auslosungsrelevante Klubturnier-Partie gespielt. Es gewann Karl-Heinz gegen Hans-Jürgen, Karl-Heinz ist nun dritter der Tabelle.
Damit wurde nun, neben der Aktualisierung der Tabellen, vor allem die von einigen schon sehnsüchtig erwartete
7. Runde ausgelost.

26.2.2017, Abend
Das Seniorenturnier ist nun bis zur 6. Runde online, natürlich nur, soweit gespielt bzw. die Ergebnisse bekannt sind.
Die Tabellen:
Rangliste, Fortschritts- und Kreuztabelle
Es führen Karl-Heinz (4,5 aus 6 Punkte) und Jürgen (3,5 aus 4).

26.2.2017
Viktor berichtet uns im Folgenden vom Kampf der 1. Mannschaft gegen HSK Lister Turm aus Hannover am vergangenen Sonntag.

Am 19.02.2017 um 08:00 Uhr haben sich Lawrence, Michael, Benedict, Emil, Christian, Thomas und Viktor an der S-Bahn Station Bahrenfeld getroffen um nach Hannover zum Spiel gegen HSK Lister Turm zu fahren. Nach 1,5 Stunden Fahrt waren wir dann an dem Spielort, wo Andrei bereits auf uns gewartet hat, der aus Bielefeld per Zug angereist war. Obwohl die Mannschaft HSK Lister Turm sich in der unteren Hälfte der Tabelle befindet, wussten wir, dass auf uns ein schwieriger Kampf erwartet. Zum ersten ist die Liga dieses Jahr sehr ausgeglichen. Und zum zweiten hat HSK Lister Turm in dieser Saison gegen Rüdersdorf Remis gespielt hat und Zehlendorf geschlagen hat. Und Zehlendorf hat sowohl gegen Turm Kiel, als auch gegen uns gewonnen.

Nach einer Stunde Spielzeit war, genau wie im Spiel gegen Rüdersdorf, der Kampf am Brett 1 bereits zu Ende. Lawrence hat nach der Eröffnung das Remisangebot von seinem Gegner IM Ilja Schneider bekommen. Da Lawrence mit Weiß kein Vorteil erspielen konnte und das die einzige Begegnung war, wo wir zumindest auf dem Papier die kleinere Punktzahl als der Gegner hatten, hatte es nicht viel Sinn die Punkteilung abzulehnen. Zu diesem Zeitpunkt ist im Match folgendes passiert. Am Brett 2 hat Andrei nach dem vierten Mal 1. e4 e5 ausgeglichen und spielte das Mehrfiguren-Endspiel. Am Brett 3 hat Michael im Damenindisch einen Bauer geopfert. Die Theorie wusste offensichtlich nur Michael, der nach 8 Zügen nur 2 min. und sein Gegner fast 1 Std. gebraucht hat. Am Brett 4 hat Bene mit Schwarz in Sizilianisch irgendwas verwechselt und ist in eine schwierige Lage geraten. Am Brett 5 ist Emil mit dem Vorteil aus der Eröffnung gekommen. Am Brett 6 hatte ich bereits einen Bauer weniger. OK, das war Wolgagambit ;). Mein Gegner Rudi Hörstmann hat sehr schnell gespielt und ich dachte, dass ich gegen eine sehr gute Vorbereitung spiele. Allerdings für seinen 15. Zug hat Rudi knapp 1 Std. gebraucht. Nach der Partie hat er erklärt, dass er versuchte sich an eine lange scharfe Variante zu erinnern. Am Brett 7 hatte Christian ein angenehmes Spiel bekommen und versuchte seinen Gegner unter Druck zu setzten. Und am Brett 8 hat Thomas im Spanisch ausgeglichen.

Nach 2,5 Stunden ist dann die erste Entscheidung zu unseren Gunsten gefallen: Michael hat seine Partie souverän gewonnen. Andrei suchte weiterhin im seinem Endspiel nach Vorteil. Und nicht ohne Erfolg. Benes Gegner konnte eine Qualität gewinnen, aber zu unserem Glück diese Möglichkeit übersehen. Und unser defensiver Künstler hat es geschafft, in ein Turmendspiel mit nur einem Minusbauern abzuwickeln. Die Stellung von Emil war sehr kompliziert und spannend. Ich habe Emil aber immer noch im Vorteil gesehen. In meiner Partie, die auch sehr kompliziert war, war ich gezwungen den zweiten Bauer zu opfern. Allerdings war mein Springer sehr gefährlich und mein Gegner hat für ihn den Turm geopfert. So ist die Partie ins Endspiel der Turm + zwei Bauer gegen den Springer + drei Bauer übergegangen. Die Chance dieses Endspiel noch zu gewinnen war sehr gering. Dafür konnte Christian sein Vorteil ausbauen und stand mit einem Mehrbauer klar auf Gewinn. Thomas stand mittlerweile schlechter und sollte versuchen die Stellung noch zu halten. Es blieb also noch spannend.

Der Gegner von Christian hat gleich nach der Zeitnot aufgegeben. Sehr gute Partie von Christian. Und 2,5:0,5 für uns. Dafür hat Emil im Zeitnot nicht die besseren Züge gefunden und stand dann im Endspiel mit je zwei Türmen und Springer ohne zwei Bauern. Es war aber zu diesem Zeitpunkt unsere schlechteste Stellung. Andrei hat seinen Gegner überspielt und hatte das gewonnene Turmendspiel auf dem Brett. Der Gegner von Bene hat Benes Freibauer unterschätzt und stand plötzlich auf Verlust. Das dritte Turmendspiel war in der Partie von Thomas. Obwohl Thomas einen Bauer weniger hatte, war die Stellung Remis. 3:1. Ich habe weiterhin versucht mein Endspiel zu gewinnen. Nach dem ungenauen Spiel meines Gegners konnte ich einen Bauer gewinnen. Jetzt hatte ich den Turm und den h-Bauer gegen den Springer und den h-Bauer des Gegners. Allerdings war mein König sehr weit von meinem Bauer entfernt. Und das versuchte ich zu lösen.

Nach den gewonnenen Spielen von Andrei und Bene haben wir auch den Mannschaftskampf bereits für uns entschieden. 5:1. Ich habe die gewonnene Stellung fast erreicht und bin dann wenige Züge vor dem Ziel doch den falschen Weg gegangen und musste meinen letzten Bauer abgeben. Am Ende noch ein bisschen zum schmunzeln. Neben meiner Partie gegen Rudi Hörstmann am Brett 6 (Turm gegen Springer) hat Emil nebenan am Brett 5 das Endspiel Turm gegen Turm + Springer gegen Martin Hörstmann, den Zwillingsbruder von Rudi, verteidigt.

Am Ende waren die beiden letzten Partien remis und damit 6:2 für uns. Das Ergebnis ist sicherlich viel höher ausgegangen als der Matchverlauf. An dieser Stelle wünsche ich dem sympathischen Team aus Hannover viel Glück im Abstiegskampf.

Für uns geht es am 19.03.2017 mit dem sehr wichtigen Spiel zu Hause gegen die Mannschaft von Turm Kiel weiter.

23.2.2017

Beim heutigen Pokalturnier kam es dank Losfee Rüdiger zu folgenden drei Paarungen und schließlich diesen Ergebnissen:
Norbert Langwald - Björn Schröder 0:2
Herbert Nachtkamp - Christian Bordasch 2:0
Karl-Heinz Lange - Burkart Venzke 0:2
Rüdiger hatte spielfrei; er wäre eingesprungen, wenn sich noch ein weiterer Mitspieler eingefunden hätte.

Danach zog Karl-Heinz die folgenden beiden Paarungen für die 2. Runde:
Herbert Nachtkamp - Rüdiger Schäfer
Burkart Venzke - Björn Schröder

19.2.2017, Abend

Herbert schrieb (mir) zur 2. Mannschaft:
"Unser Mannschaftskampf war heute sehr spannend. Als letzte spielte Anke. Sie und ihr Gegner hatten am Ende beide nur noch etwa fünf Minuten Restbedenkzeit bis zum Partieende, und es war Anke gelungen, ein schwieriges Endspiel mit gleichfarbigen Läufern remis zu halten."

19.2.2017

Unsere Mannschaften haben heute wie folgt gespielt:
1. 6:2 bei HSK Lister Turm
2. 4,5:3,5 beim Eckernförder SC (mit nur 7 Spielern)
3. 2:6 bei LSV 6 (mit gar nur 4 Spielern)

Als einer der beiden 1. Bretter, die wegen Infekt o.ä. ausfielen, gratuliere ich zu den 4:2 Mannschaftspunkten, mehr war nicht wirklich zu erwarten.

18.2.2017

Ein Nachholergebnis vom Klubturnier: Norbert W. und Christian B. haben remis gespielt.

Am vergangenen Donnerstag hat Michael im Training die "Abtausch-Problematik: Tauschen oder nicht tauschen?!" dargestellt (persönlich konnte ich leider nicht dabei sein).
Hier sind die 19 Stellungen als
Chessbase-Datei und im pgn-Format.

Unseren drei Mannschaften wünschen wir morgen auswärts wieder viel Spaß und Erfolg!

14.2.2017
Vergangenen Samstag sind wir Landesmannschaftsblitzmeister geworden, siehe beim SVSH:
SK Norderstedt Landesmannschaftsblitzmeister
Mit 23:3 Mannschafts- und 43,5 Brettpunkten war es knapp vorm LSV 1, die als zweiter 23:3 und 38 Punkte holten. Dritter wurde Turm Kiel mit 22:4 und 40.
Unsere Mannschaft spielte recht homogen: Michael, Emil, Viktor und Christian (Brett 1 bis 4) holten 10,5, 11, 11,5 und 10,5 Punkte, so dass nur Emil geteilter Brettbester wurde, übrigens zusammen mit Michaels Sohn Daniel, der für TuRa spielte.

10.2.2017
Beim gestrigen Klubturnier wurde wieder um volle Punkte gekämpft, wieder einmal endete keine Partie mit einem Remis.

Am längsten wurde an den beiden Spitzenbretter gekämpft. So hatte Christian B. nur noch weniger als eine Minute Restzeit vor seiner zweiten Zeitkontrolle auf der Uhr, als sein Bauer ein Zug zu spät zum Umwandeln kam und so Enrico doch noch gewann.

Noch etwas länger spielten Rüdiger und ich (Burkart) - solange, dass kurz vor Ende sogar die Uhr streikte, genauer kurz ausging, so dass nur eine träge 1 (Spielstufe) blinkte. Nach Einstellen der ungefähren Zeiten auf einer anderen Uhr konnte ich dann aber das Turmendspiel bald nach Hause bringen; ein Freibauer machte es möglich.

So haben wir nun die ungewöhnliche Situation, dass sowohl Enrico als auch ich mit nur einem halben abgegebenen Punkt gegeneinander vorne uneinholbar an der Tabelle stehen vor der letzten Runde.
Damit vor der letzten Partie eine faire Turniersituation besteht, bitte ich die aussstehenden Partie möglichst bald, aber auf jeden Fall vor der letzten Runde zu spielen.

6.2.2017

Viktor berichtet uns im Folgenden vom gestrigen, wirklich spannenden Kampf der 1. Mannschaft gegen SV Glückauf Rüdersdorf.

Am letzten Samstag sind wir nach Berlin gefahren um am Sontag um 10:00 Uhr gegen sehr starke Mannschaft SV Glückauf Rüdersdorf zu spielen. Wir: Michal und Simon mit dem Flug aus Warschau bzw. Kopenhagen, Andrei per Zug aus Bielefeld, Emil ganz früh mit dem Bahn um noch seine in Berlin lebende Schwester zu besuchen, Michael, Bene und Viktor mit dem Auto. Und als letzter Suren ganz spät mit dem Auto, der am Sonntag noch weiter nach Leipzig fahren musste. Da es in Berlin zweimal die Mahlsdorferstr. 61 gibt, waren zuerst mal Michal, danach Bene, Michael und Viktor und anschließend auch Emil zur "falschen" Adresse gefahren. Es ist noch gut, dass zwischen den beiden Anschriften nur 5 km sind…

Unsere Aufstellung mit einem GM und vier IMs war die beste, die wir je in der 2. Bundesliga hatten, und vergleichbar nur mit dem Kampf gegen Bayern in der letzten Bundesliga Saison (Michal, Lawrence, Simon, Michael, Bene, Emil, Marta, Arne haben damals 4:4 gespielt). Wir vermutet hat auf uns die beste Aufstellung des Gegners gewartet: die Bretter 1-8, die ersten beide sind GM. Die Voraussetzungen für einen spannenden Kampf zwischen dem Platz zwei (SV Glückauf Rüdersdorf) und dem Platz drei (SK Norderstedt) wurden geschaffen.

Als erster ging nach einer Stunde der GM-Kampf am Brett 1 zu Ende. Remis und die Siegesserie von Michal in der 2. Bundesliga geht nach 9 (!!!) gewonnen Partien in Folge zum Ende. Eine unglaubliche Leistung! Im Mannschaftskampf ist zu diesem Zeitpunkt nicht viel passiert. An allen Brettern waren "normale" Stellungen. An allen bis auf eins: Suren hat mit dem 4 (!) Zug bereits einen Bauer geopfert und sein Glück in einem taktischen Spiel gesucht. Was war bloß mit Suren los?

Nach 3 Std. ist dann die erste Entscheidung: der Gegner hat kein Mittel gegen Surens Angriff gefunden. Eine sehr starke Partie von unserem IM! 1,5:0,5 für uns. Fast gleich danach hatte ich (Viktor) Feierabend. Nach der Öffnung stand ich mit Schwarz ein wenig gedrückt. Mein Gegner hat allerdings sehr viel Zeit investiert (zwischenzeitlich hatte ich 50 Min. Zeitvorteil). Kurz vor Schluss habe ich gedacht, dass ich schon besser stehe, und habe mich geärgert, dass ich das Dauerschach zugelassen habe. Die Engine zeigt aber, dass es eine ausgeglichene Stellung war. Als nächster spielte Emil Remis. Nach seiner Partie sagte Emil, dass er sich in der Öffnung in der Reihenfolge der Züge vertan hat und den Damentausch zugelassen hat. Die Stellung war aus meiner Sicht die ganze Zeit gleich. 2,5:1,5 für uns. Aber das Problem war, dass wir in vier laufenden Partien nur ein Mal am Drücker waren (Andrei). Simon, Michael und Bene standen alle von schlecht bis ganz schlecht.

Gleich nach der Zeitkontrolle hat Andrei seine Partie gewonnen 3,5:1,5. Für das Unentschieden im Kampf reichte jetzt ein halber Punkt und für den Gewinn musste der ganze Punkt her. Wo holen wir die Punkte? Bene musste nach einem Fehler vor der Zeitkontrolle schon wieder ein Turmendspiel mit minus Bauer verteidigen. Ich war aber sicher, dass er das schafft. Simon und Michael haben beide versucht, die Endspiele mit einer Qualität weniger zu retten. Der Unterschied war, dass Simons Stellung nach 40 Zügen die schlechteste im Verlauf seiner Partie und Michaels Stellung nach 40 Zügen die beste Stellung seit seinen 10 Zug war. :)

Remis in der Partie von Bene: 4:2. Ein halbe Stunde später musste Simon seine Verteidigungsversuche aufgegeben. 4:3 nach mehr als 5 Std. Als letzter spielte Michael mit dem Springer und zwei Bauern gegen den Turm und einen Bauer. Die Stellung sollte Remis sein. Michaels Gegner FM Marcin Steczek musste irgendwie versuchen Michael zum Fehler zu zwingen. Ich kann den beiden Kontrahenten nur meinen Respekt aussprechen. Nach 6 Stunden Kampf haben beide sehr schnell gespielt: Marcin Steczek mit 48 Min. für den Rest der Partie, um Michael noch zusätzlich zeitlich unter Druck zu setzen und Michael mit nur 6 Min., um genau das zu vermeiden! Da jeder Spieler pro Zug ein 30 Sek. Bonus bekommt, ist die verbleibende Zeit bei den beiden Spielern bis zum Ende des Spiels konstant geblieben.

Nach knapp 50 Zügen ohne einen Bauer zu bewegen musste Marcin Steczek seinen letzten Bauer gegen einen Bauer von Michael tauschen, weil er keinen Vorteil erreichen konnte. Jetzt nur den Turm gegen den Springer und den Bauer. Aber auch nicht so lange. Nach 10 Zügen musste Michael seinen letzten Bauern abgeben und nur mit dem Springer gegen den Turm verteidigen. Mehr als 6 Std. waren zu diesem Zeitpunkt gespielt. Und dann nach noch 15 Min. der große Jubel bei Rüdersdorfer: sie haben die Stellung als gewonnen für Weiß eingeschätzt. Es war aber tatsächlich immer noch Remisstellung. Nach 6 Std. 50 Min. und fast 160 Zügen hat Weiß seine Gewinnversuche eingestellt. 4,5:3,5 für uns. Gleichzeitig bedeutete das die Tabellenführung, weil die erstplatzierte Mannschaft von Turm Kiel beim SK Zehlendorf verloren hat. Allerdings führen wir nur aufgrund der besseren Brettpunkten: 23,0 bei uns und 21,5 bei Turm Kiel.

Mein besonderer Dank geht an Michal, Simon und Andrei. Obwohl alle drei noch nach Berlin Hbf. bzw. noch weiter zum Berlin Tegel mit dem öffentlichen Verkehr fahren mussten, haben sie mein Angebot, sie sofort nach dem Ende von Simons Spiel zur S-Bahn Station zu bringen, abgelehnt und die Partie von Michael bis zum Ende mitverfolgt.

Bereits am 19.02. geht es für uns weiter mit dem Spiel im Hannover gegen HSK Lister Turm.

5.2.2017

Kurz vorab noch zu letztem Donnerstag: Der 5 Minuten-Grand Prix fiel wieder aus (Herbert und euer Turnierleiter blitzten nur noch ein wenig), während die 10 Minuten-Gruppe wie folgt ausging:
1. Christian B. und Rüdiger (je 5 aus 6)
3. Karl-Heinz (4)
4. Ludwig und Jürgen (je 3)
6. Winfried (1)
7. Norbert (0)
Damit führen nun Christian und Karl-Heinz gemeinsam die
Tabelle an.

Unser heutiger Mannschaftstag ging mit 1:2 wie der letzte nicht so gut, aber nicht unerwartet aus. Diesmal konnte die 1. Mannschaft mit 4,5:3,5 gewinnen und so das wichtige Spiel gegen SV Glückauf Rüdersdorf für sich entscheiden und diese überholen. Da Spitzenreiter Turm Kiel auch verlor, konnten wir uns sogar an die Tabellenspitze der 2. Bundesliga setzen.

Dafür verloren die 2. Mannschaft mit 2:6 bei Landesliga-Tabellenführer LSV II, während die 3. Mannschaft bei Segeberg 2 mit 0;5:7,5 unterging.

Bericht zur 3. Mannschaft

Eigentlich könnte der Bericht sehr kurz gehalten sein: Nur Rüdiger konnte einen halben Punkt mit nach Hause nehmen.
Aber ok...

Ursprünglich hieß es mal, dass wir 6 Leuten sein werden, wenn Christian M. mitspielen kann und 5, wenn nicht. Gestern erfuhren wir dann, dass es ihm wirklich nicht möglich wäre mitzuspielen.
So wachte euer Berichtschreiber heute morgen auf in der Annahme, dass wir gegen Segeberg, zumal auch noch Tabellenzweiter, praktisch keine Chance habe, nicht gerade sehr zuträglich als Motivation. Als wir dann gegen 9 Uhr erfuhren, dass wir zu siebt sein werden, waren wir objektiv erleichtert. Wenn jetzt noch das Gefühl es auch so aufgenommen hätte...

Der Partienverlauf:

Um 11 Uhr war erstmal unser freigelassenes Brett 4 abgehakt. Nur 5 Minuten später hatte allerdings auch schon Mattias (Brett 8) verloren, er wurde im Preußen überrollt in der Abwicklung: 1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Lc4 Sf6 4.Sg5 d5 5.exd5 Sxd5 6.Sxf7 Kxf7 7.Df3+ Ke6. Weiß bekam schnell die Figur zurück, und als auch noch Mattias Dame fiel, gab er auf.

Auch euer Schreiber (Burkart, Brett 1) hatte einen schlechten Tag und verlor gegen 12:40 Uhr. Die Eröffnung lief nicht so wie gewünscht, ein geopferter Bauer wollte sich nicht zurükgewinnen lassen, dafür wurde die Stellung schlechter, bis durch (weiteren) Fehler Bauer 2 und sogar bald auch 3 fiel. Um nicht sofort aufzugeben, ging es im Schummelmodus weiter, aber der Schwarze passte auf und durfte dann auch noch mattsetzen.

10 Minuten später remisierte Rüdiger (Brett 2). Nach länger eher geschlossener Stellung kam es zu einem offenen Kampf bei Königen auf verschiedenen Flügeln, der bei Figur gegen zwei Bauern und Mehrzeit endete.

Etwas überraschend hatte weitere 10 Minuten später auch Karl-Heinz (Brett 3) aufgegeben. Eigentlich stand er durch mehr Raum optisch längere Zeit ganz gut. Er meinte, dass ihn sein Damentausch auf den Verlustweg gebracht hätte; zumindest fehlte ein Turm bei Aufgabe in seiner Stellung.

Noch weitere 10 Minuten später war auch Norbert L.s (Brett 7) Partie mit einer Niederlage beendet. Norbert hatte sich recht früh den g7-Bauern seines Gegners mit der Dame einverleibt, die nach langer schwarze Rochade unter Druck geriet. Schließlich gelang seinem Gegner ein Figurengewinn, der allerdings 2 Bauern gegenüberstand, so dass noch weitergekämpft werden konnte. Im Endspiel allerdings wurden die schwarzen Figuren mobiler, während Nobert seinen König vor seine Bauern selbst einsperrte und so keine Chance mehr hatte.

Am längsten spielen als Maxim und Uwe, beide allerdings nicht mehr doll stehend.
Maxim (Brett 6) hatte im einer Benonistellung Raumnachteil. Weiß gelang es irgendwann einen Springer auf c6 zu etablieren, der u.a. auf e7 und a7 drückte, ebenso wie die beiden weißen Türme auf der halboffenen a-Linie. Da Weiß auch noch am Königsflügel Spiel hatte und dort gerade mit Angriff drohte, übersah Maxim eine Fesselung, die ihn seinen Springer und damit endgültig die Partie kostete.

Uwe J. (Brett 5) hatte versucht, am engen Königsflügel einen Angriff zu entfachen. Leider musste es bald einen h-Doppelbauern hinnehmen, der sich nicht halten ließ. Im Folgenden gingen zwei weiteren Bauern verlustig, so dass das Ende des Turmendspiels nur eine Frage der Zeit war. Sein jugendlicher Gegner fand zwar nicht den schnellsten Weg zum Gewinn, aber er reichte, so dass Uwes winzige Hoffnung des eigenen Bauerns auf b6 nicht mehr reichte, bevor sich ein schwarzer Bauer erfolgreich umwandelte und so gegen Uwe die Partie entschied.

2.2.2017

Euer Turnierleiter konnte heute keine Nachholpartie beim Klubturnier sehen, so dass hier nun die
Auslosung der 6. Runde verkündet wird.

Ab heute könnt ihr euch zum Pokalturnier 2017 anmelden, entweder am schwarzen Brett im Rathaus oder auch gerne per Mail bei eurem Turnierleiter.

Unseren Mannschaften wünschen wir am kommenden Sonntag viel Spaß und Erfolg auf ihren "Reisen" (Auswärtsspielen).

29.1.2017
Jürgen meldet zwei Ergebnisse von vorgestrigen Seniorenturnier: Er gewann gegen Ludwig und Karl-Heinz gegen Rüdiger, nachdem ein Tag zuvor Rüdiger sich noch gegen Karl-Heinz durchsetzen konnte.
Damit führt weiter Jürgen vor Karl-Heinz, aber insbesondere Gerhard hat auch noch gute Chancen in dem Turnier.

27.1.2017

Gestern wurde im Klubturnier wieder ordentlich gekämpft. Nur eine Partie ging remis aus und bei dieser wurde zwischen Günther und Wolf auch sehr lange gekämpft. Am Ende machen Norbert W. und euer Turnierleiter den Laden dicht, nachdem Norbert eine mögliche Remischance im Bauernendspiel nicht versucht hatte.
Hier sind die
Ergebnisse der 5. Runde und weiter die Rangliste, Fortschritts- und Kreuztabelle.

19.1.2017
Heute hat uns Michael beim Training zwei Partien des aufstrebenden Chinesen Wei Yi gezeigt, der sehr schön dynamisch gegen einen Sizilianer gewonnen hat, gegen den ruhigen Italiener gegen Carlsen allerdings in
33 Zügen verlor.
Die eigentlich geplanten Eindrücke aus den ersten Bundesligarunden scheiterten an einem technischen Problem; die vorbereitete Chessbase-Datei ließ sich nicht aufrufen.

Leider wurden (bis) heute keine der beiden ausstehenden Partien des Klubturniers nachgeholt, so dass diese mit Remis ausgelost werden mussten. Damit ergibt sich diese Auslosung der 5. Runde.

15.1.2017
Unsere Mannschaftskämpfe gingen heute 1:2 gegen uns aus. Genauer verlor unsere 1. Mannschaft 3,5:4,5 gegen SK Zehlendorf, wobei wir gar schon 2,5:4,5 zurücklagen.
Die 2 Mannschaft machte es im positiven Sinne am spannensten. Nachdem Daniel in unübersichtlicher Stellung (u.a. bei Minusfigur) gewann und Hubert verlor, blickte beim Stand von 3:3 alles auf Ralfs Brett, der es wirklich schaffte seinen zentralen Freibauern zum Mannschaftssieg gegen Bad Schwartau durchzubringen; Herbert willigte kurz vorher ins Remis ein.
Am eindeutigsten sah es lange bei der 3. Mannschaft aus, ebenfalls gegen Bad Schwartau (2.) spielend: Nach einem Rückstand von 0;5:3,5 kämpften wir aber noch lange, siehe den folgenden Bericht.

Bericht zur 3. Mannschaft

Nachdem die Bad Schwartauer schon früh auf uns warteten und wir langsam alle eintröpfelten, ging es fast pünktlich los. Es entwickelten sich schnell ein paar alles andere als ruhige Partien, u.a. waren diversen Doppelbauern zu sehen, aber dazu später.

Am schnellsten spielte (mal wieder) Karl-Heinz (Brett 5), insbesondere in dem Sinne, dass er sich schnell in einem ausgeglichenen Springerendspiel befand. Allerdings hatte er die Möglichkeit zu einem entfernten Freibauern, aber irgendwie machte er aus ihm nichts bzw. zu wenig. Jedenfalls einigte man sich nach 2,5 Stunden nach weiteren Bauertauschens auf ein Remis.

Ziemlich zeitgleich verlor Anke (Brett 4). Im Sizilianer mit verschiedenen Rochaden konnte ihr Gegner besser seinen Angriff entfachen, u.a. war die a-Linie bald offen. Anke griff dann seine Dame an, diese fraß aber frech den angreifenden Läufer, die Anke zurücknahm. Aber dadurch bekam der Gegner einen Turm fressend und die a-Linie wieder öffnend ein verheerenden Angriff, den Ankes König nach wenigen Zügen nicht mehr überlebte.

Kommen wir nun zu den Doppelbauern: Um 12:20 gab es auf allen 8 Brettern zusammen 8 Doppelbauern, 5 bei uns, 3 bei unseren Gegner.
Gleich drei gab es in Rüdigers Partie (Brett 2). Er hatte im Skandinavier den gegnerischen Läufer nach Wegziehens seines Springer nach h4 mit f3 und g4 bdrängt. Nach geschickter Abwicklung des Gegners hing u.a. der Springer, auch war Rüdiger zu gxh5 gezwungen. Der Gegner hatte jedenfalls danach besseres Spiel und konnte sich es schließlich durch Verdoppelung seiner Türme auf der zweiten Reihe mit Rüdigers Aufgabe abschließen.

Ein sehr schwachen, isolierten Doppelbauer hatte leider auch Björn (Brett 3). Er ließ sich seinen Springer auf f6 fesseln, tauschte dann beim Schlagabtausch auf f6 auch noch seine Dame, so dass es schon sehr ungünstig aussah. Er hatte nicht rochiert (sein König ging dann auch mal notgedrungen nach d8), sein Gegner hatte dafür d- und e- Linie mit seinen Türmen besetzt. Nach Verlust eines oder zwei Bauern fehlte auch irgendwann eine ganz Figur, so dass Björn aufgab.

Somit stand es nun 0,5:3,5, und euer Schreiber haderte mit sich, ob er in wirklich nicht besserer Stellung doch das Remisangebot hätte annehmen sollen...
...aber schließlich nahm Christian B. (Brett 8) nach 3,5 Stunden selbst das Remis zum 1:4 an. Er hatte zwar im Endspiel das Läuferpaar, aber sein schwächerer Läufer war oft an die Deckung seines Doppelbauern gebunden, so dass mehr wohl wirklich nicht drin war.

Jedenfalls ging der Kampf bei uns nun richtig los.

So hatte Jürgen (Brett 6) lange mehr Raum gehabt und verschaffte seinem Gegner einen nicht sehr guten Doppelbauern (exf6 aus Zentrum heraus). Später bekam Jürgen die Möglichkeit, durch Tausch seiner zwei Türme gegen Bauern und Dame in Vorteil zu kommen. Alle Leichtfiguren waren vom Brett und Jürgen hatte einen zentralen Freibauern. Vor allem aber konnte er den schwarzen König mit Schachs nerven und Bauern gewinnen. Als die Dame gerade die Bauern am Damenflügel auf der Speisekarte hatte, gab sein Gegner lieber auf.

Auch Uwe J. (Brett 7) hatte sich Vorteil verschaffen können, genauer hatte er lange einen Bauern mehr und immer mal wieder eine Mattdrohung auf g2. Jedenfalls konnte er sich einen Freibauern verschaffen und weiter gegen die weiße Stellung drücken, musste nur mal eine Gegendrohung unterbinden. Am Ende waren dann die Damen getauscht und eine weiße Figur so gefesselt und doppelt angegriffen, dass sein Gegner folgerichtig aufgab.

Nun war ich (Burkart, Brett 1) noch der letzte, der in schlechterer Stellung nur noch auf Fehler beim Gegner hoffen konnte... Dabei war die Partie munter und kompliziert losgegangen, so dass mein Gegner und ich nach 8 Zügen zusammen fast 2 Stunden Bedenkzeit verbraucht hatten. Als die Stellung nach 10 Zügen dann stark verflachte, bot ich mal Remis (ich hatte soweit möglich noch etwas anderes am Nachmittag vorgehabt). Meinem Gegner war das aber zu früh. Meine Stellung wies einen Doppelbauer auf d6/d5 auf, der mir gleichzeitig eine halboffene c-Linie verschaffte, auf der ich dann Druck ausübte und so meinem Gegner im 15. Zug selbst zu einem Remisangebot veranlasste. Leider stand es in dem Moment schon 0,5:3,5 und wenig später gar 1:4, so dass ich weiterspielen musste, was ich allerdings schon bedauerte, da mein Gegner absehbar die Stellung zumindest ausgleichen konnte, wenn nicht gar bald in Vorteil kommen sollte. Und genau so war es leider auch, da ich keine Idee hatte, wie ich meinen Druck auf der c-Linie verstärken konnte. Somit ging es für mich vor allem darum, nach Schummelchancen zu suchen, um es meinem Gegner möglichst schwer zu machen. Immerhin konnte ich bis zum 40. Zug die Stellung passiv, aber ohne sofort erkennbaren Verlust mit 2 Sekunden Restzeit halbwegs zusammenhalten. Allerdings wurde absehbar, dass meine Passivität meinem Gegner bald gute Chancen geben würde, so dass ich die letzten Möglichkeiten zur Aktivität bald auch unter Bauernopfer wahrnahm. Immerhin bekam ich im Doppelturmendspiel einen Freibauern, der bis nach h3 vorkam. Aber letztlich konnte sich der letzte weiße Turm gegen diesen opfern und mein Turm war mit der Flut der gegnerischen Bauern überfordert. Eine neue gegnerische Dame erblickte dann im 65. Zug das Licht der Welt, und im 72. Zug nach fast vollständig verbrauchter Zeit schüttelte ich meinem Gegner zur Zeichen der Aufgabe die Hand.

14.1.2017

Vorgestern beim Grand Prix konnten Enrico und Christian die beiden ersten Preise gewinnen.

Die Ergebnisse der 5 Minuten-Gruppe:
1. Enrico (8 aus 10)
2. Herbert (7,5)
3. Burkart (6)
4. Anke (4,5)
5. Hubert (2,5)
6. Rüdiger (1,5)

Die Ergebnisse der 10 Minuten-Gruppe:
1. Christian B. (4 aus 5)
2. Karl-Heinz und Jürgen (je 3,5)
4. Dietrich und Ludwig (je 2)
6. Norbert L. (0)

Unseren drei Mannschaften wünschen wir morgen im Rathaus viel Spaß und Erfolg! Zuschauende Gäste sind wie immer herzlich willkommen.
Während unsere Bundesliga-Mannschaft SK Zehlendorf zu Gast hat, spielen die 2. und 3. Mannschaft gegen SV Bad Schwartau 1 und 2.

1.1.2017

Ein frohes neues Jahr und alles Gute in 2017!

Auflösung zur Matt in 1-Aufgabe: Weiß kann nicht am Zug sein, da Schwarz vorher keinen gültigen Zug gehabt hat, um diese Stellung zu erreichen: Bei jedem Damenzug hätte Weiß schon vorher im Schach gestanden. Deshalb muss Schwarz am Zug sein, so dass Db8 matt die einzig mögliche Lösung ist.

28.12.2016

Ein Hinweis zur Matt in 1-Aufgabe: Nur Stellungen, die aus einem echten Schachspiel entstehen können, sind erlaubt...

23.12.2016

Gestern Abend haben noch ein paar von uns einige Partien gespielt, alle nur rein aus Spaß und ohne Punkte irgendwo zu vermerken: Werner und Omar waren wieder sehr aktiv, aber auch Christian und Rüdiger, später auch Norbert L., und Karl-Heinz durfte sich auch über drei gewonnene Blitzpartien gegen mich freuen.

Abschließend gab es dann nur noch allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2017 zu wünschen!

Die Aufgabe vom 17.12. - wie auch die folgende gleich - ist in unsere Seite
Zwanzig nette Schachrätsel aufgenommen. Wer noch nach der Lösung schaut, ein Tipp: Eine weiße Figur macht eine längere Tour...

Und hier ein kleines Beispiel, dass bei Schachaufgaben die naheliegende Lösung oft nicht die richtige ist: Matt in einem Zug!
Warum ist Txa7+ nicht die gesuchte Lösung?



17.12.2016
Die heutige
Adventskalenderaufgabe gefällt mir sehr gut, wer bekommst sie noch heraus?

16.12.2016
Gestern hat uns Michael beim Training Interessantes vom Weltmeisterschaftskampf zwischen Carlsen und Karjakin gezeigt.
Letztlich kann man sich fragen, ob das Wettkampfsystem einen spannenden Kampf geschaffen oder eher verhindert hat; immerhin waren sicher nicht alle Partien wirklich sehenswert.
Insofern haben wir uns Gedanken zu dessen Modifikation gemacht.

Michael schlug vor, dass vor statt nach dem Kampf ein Schnellschachentscheid stattfindet und dann der Verlierer dieses Vorkampfes die normalen Partien mit einem mindestens Punkt Vorsprung gewinnen muss.

Suren war für eine Mischung aus Normal-, Schnell- und Blitzschach, um so den besten Allrounder zu ermitteln.

Früher gab ja auch mal Weltmeisterschaftsturniere, dessen Sieger dann Weltmeister wurde. Deren Problem ist, dass nach der Hälfte des Turniers absehbar nur noch einige eine Chance auf den Titel haben. Als Kompromiss zwischen einem u.U. zähen Zweikampf und einem großen Turnier kam mir dann ein 4-er Turnier in den Sinn, dessen Sieger sich Weltmeister nennen darf. Eine Alternative wäre auch ein Grand Prix, ähnlichen unserem oder ähnlich wie dem in der Rennwagen-Formel 1.

Beim Seniorenturnier gewann gestern Karl-Heinz gegen Wolf.
Quasi zu Weihnachten gibt es nun auch für dieses Turnier die ersten Ergebnistabellen:
Rangliste, Fortschritts- und Kreuztabelle

Unsere Telefon- und EMail-Liste ist aktualisiert. Derzeit haben wir 52 Mitglieder.

10.12.2016
Zwei Ergebnisse: Beim Seniorenturnier spielten Jürgen und Karl-Heinz remis; im Klubturnier gewann Norbert W. gegen Winfried, so dass die Testauslosung vom 2.12. nicht mehr hinkommen wird.

7.12.2016

Viktor berichtet uns im Folgenden vom Kampf der 1. Mannschaft am letzten Sonntag.

In der dritten Runde der 2. Schachbundesliga haben wir gegen Rotation Pankow in Berlin gespielt.

Weil Suren eine Woche vor dem Spiel seine Teilnahme abgesagt hat und Oliver und Falko an diesem Wochenende nicht zur Verfügung standen, musste ich unsere zweite Mannschaft weiter schwächen und Ralf bitten nach Berlin zu fahren. Ralf, vielen Dank an dieser Stelle, dass Du trotz leichter Erkältung zugesagt hattest.

Am Samstag Nachmittag fuhren mit drei Autos nach Berlin: Lawrence mit seiner Freundin, Thomas und Ralf bei Christian und Michael und Benedict bei mir. Bei einer S-Bahn Station in Berlin haben wir noch Andrey abgeholt, der direkt von Bielefeld gekommen war. Um kurz nach 19:00 waren wir alle im Hotel und haben uns entschlossen noch zusammen beim von Christian ausgewählten Italiener zu essen. Das Essen war ganz OK. Allerdings habe ich ein Novum beim Essen in einem Restaurant in Deutschland erlebt: als fast alle bereits mit dem Essen fertig waren, hat Christian seine Pizza nur gerade bekommen!!!! Die Begründung vom Kellner: wir haben im Restaurant nur drei Öfen (???!!!).

Am Sonntag fuhren wir dann mit zwei Autos zum Spiellokal. Es war nicht anders zu erwarten: auf uns wartete ein schwieriger Kampf. Rotation Pankow ist für die ausgeglichene Besetzung bekannt. Das dritte Mal in Folge hat unser Gegner mit 1 bis 8 gespielt. Die Differenz zwischen der schwächsten ELO am Brett 7 (2256) und der besten ELO an Brett 4 (2356) war nur genau 100 Punkte.

Das dritte Spiel in dieser Saison und der dritte Kampf nicht für die schwachen Nerven. Aber alles die Reihe nach. Nach ca. 2 Std. Spielzeit ging meine Partie als erste zum Ende (Brett 5). Ich habe meine Stellung als ausgeglichen gesehen und das Remis angeboten. Um mehr als ein Unentschieden zu erreichen musste man das Risiko gehen. Dafür fehlt mir im Moment das Selbstvertrauen. Aber ich arbeite dran. Zu dieser Zeit habe ich den Mannschaftskampf auch als ausgeglichen bewertet. In den Stellungen von Lawrence am Brett 1 und Christian am Brett 6 habe ich bei keiner Seite den Vorteil gesehen. Andrey am Brett zwei kam mit Schwarz mit einem Plusbauer aus der Öffnung und versuchte diesen zu halten. Michael am Brett 3 und Thomas am Brett 7 haben die weißen Figuren genutzt und standen besser. Dafür hat Bene am Brett 4 einen Fehler gemacht und musste in das Turm + Läufer Endspiel ohne einen Bauer verteidigen. Auch Ralf am Brett 8 stand unter Druck seines Gegners.

Das nächste Ergebnis kam dann vor der Zeitkontrolle. Michael hat seinen Vorteil kontinuierlich ausgebaut und in den vollen Punkt verwertet. 1,5:0,5 für uns. In 6 (!) Partien wurden nach der Zeitkontrolle weiter gespielt. Thomas konnte zwei Bauern gewinnen und stand klar auf Gewinn. Allerdings war das unsere einzige gute Stellung, was ich an den Brettern gesehen habe. Die Stellung von Lawrence war weiterhin ausgeglichen: beide Spieler hatten eine Dame, einen Läufer und 5 Bauern. Andrey (hatte keinen guten Plan gefunden und spielte das Turm + Springer Endspiel), Bene, Christian und Ralf waren alle im Endspiel mit minus einem Bauer. Alle drei Mannschaftergebnisse waren zu dieser Zeit möglich.

Thomas hat in Kürze gewonnen. Eine starke Partie von ihm und 2,5:0,5 für uns. Die Rechnung war jetzt ganz einfach: um den Kampf zu gewinnen mussten wir nicht mehr als eine Partie verlieren. Die einfachste Aufgabe war bei Christian, der das Turmendspiel mit 3 gegen 4 Bauer auf einem Flügel spielte. Ich war mir sehr sicher, dass Christian das Remis hält. Die schwierigste Aufgabe war bei Ralf: die Stellung nach der Zeitkontrolle war, denke ich, schon verloren. Benedict spielte das Turmendspiel mit dem e-Bauer gegen f und g-Bauer des Gegners. Nachdem Bene seinen König in die falsche Richtung (e-Linie) geschickt hatte, wurde der mit dem Turm auf der f-Linie abgeschnitten und konnte gegen den g-Bauer von Weiß nicht viel unternehmen. Hier konnte uns nur ein Glück retten.

Und dann passierte das, das wir oft in der 1.Bundesliga bei der 5-6 Stunde erleben mussten: die nominell stärkeren Spieler holen ihre Punkte. Zuerst wurde Lawrence für seine Versuche weiter um den Sieg zu kämpfen belohnt. Mit einem genialen Trick mit dem zwischenzeitlichen Läuferopfer hat er ein gewonnenes Bauerendspiel erreicht. 3,5:0,5. Dann hat Benes Gegner zu schnell gespielt und die letzte defensive Ressource vom Schwarz übersehen. Remis. Weil Ralf fast gleichzeitig aufgeben musste, stand es 4:2. Andrey konnte seine drei verbliebenen Figuren so konsolidieren, dass seine Stellung immer besser wurde. Allerdings hatte er weniger als 5 Min. für den Rest der Partie. Als Andrey fast seine komplette (bis zu 10 Sek. !!!) Zeit runterlaufen ließ, hat er für den Highlight des Kampes gesorgt: obwohl der Gegner seinen Bauer in einer Dame umwandeln konnte, war das Matt mit dem König, dem Turm, dem Springer und zwei Bauer nicht mehr zu verhindern. 5:2. Als letzter musste der Gegner von Christian seine Gewinnversuche einstellen. 5,5:2,5.

Mit 6 Mannschaftspunkten und 15 Brettpunkten nach drei Runden gehen wir als Zweiter mit 0,5 Brettpunkten hinter SV Glückauf Rüdersdorf und 0,5 Brettpunkten vor Turm Kiel ins Jahr 2017. Dass wir gegen Schachfreunde Berlin und Rotation Pankow gewonnen haben, haben wir zum größten Teil unseren Titelträgern an den ersten drei Bretten zu verdanken. Damit wir ein Wörtchen ganz vorne mitreden können, muss der Rest der Mannschaft sich steigern.

Am 15.01.2017 erwartet schon wieder ein starker Gegner auf uns. SK Zehlendorf ist bei uns zu Gast.

4.12.2016

Der heutige Spieltag war geprägt dadurch, dass die 2. wie vor allem auch die 3. Mannschaft stark ersatzgeschwächt beide nach Bargteheide fuhren und eigentlich schon nichts mehr zu verlieren hatten.
Insofern erst einmal die gute Nachricht des Tages: Die 1. Mannschaft hat mit 5,5:2,5 bei Rotation Pankow in Berlin gewonnen.

Zurück nach Bargteheide...
Als ein Gegner die Aufstellung unserer 2. Mannschaft sah, fragte er, ob das unsere 3. Mannschaft sei. Und das hätte wirklich fast so sein können; nur Torsten ist nicht in der 3. Mannschaft gemeldet.

Unsere 3. Mannschaft war entsprechend stark gerupft und ist gerade mal mit der Minimalzahl von vier Leuten angetreten. Dafür haben sie sich mit 3,5:4,5 sehr achtbar aus der Affäre gezogen: Maxim hatte dank einer Fesselung früh eine Figur gegen einen Bauern mehr, Karl-Heinz stand auch sehr gut und klar auf Gewinn, bei Uwe J. sah ich allerdings keinen Vorteil, aber alle drei haben gewonnen. Nur Maxims Bruder Mattias spielte remis, für ihn aber sicher auch sehr zufriedenstellend; er spielte als allerletzter von 3 Mannschaftenkämpfen und hatte am Ende einen Bauer weniger, aber immerhin Spiel, so dass sein schlecht hörender Gegner das Remisangebot annahm, nachdem ihm seine Mannschaftskameraden auf Mattias Angebot aufmerksam gemacht hatten.

Zur 2. Mannschaft...
Enrico hatte jedem freigegeben, nach eigenem Ermessen Remis anzubieten, solange es nicht gerade 3:4 gestanden hätte. Das war bei den starken Gegnern und noch dazu unserem kampflos abgegebenen Brett 6 (Hartmut brauchte nicht zu spielen) aber nicht so wahrscheinlich.

So ging es aus meiner Sicht eher locker los... so locker, dass ich im 4. Zug einen Bauern 'opferte' und ohne ihn mein Glück versuchte, aber dazu später mehr.

Als erster gegen 11:40 Uhr fertig war Björn (Brett 8). Er hatte in erst geschlossener Stellung einen Bauern angeboten, der ihm ein Läuferopfer gegen die gegnerische Königsstellung ermöglichte. Nach Abtausch noch eines Turmes willigte sein Gegner aufgrund von Dauerschach ins Remis ein.

Enrico (Brett 2) gab gegen 12:35 Uhr auf. Er hatte in der Eröffnung nach eigenem Bekunden etwas unsauber gespielt; seine Stellung sah aber halbwegs ausgeglichen aus, wenn auch lange eher scharf. Am Ende allerdings stellte Enrico seine vorletzte Figur ein, weil er dachte, die Figur sei aufgrund einer Mattdrohung nicht schlagbar... leider verschaut, der Mehrläufer konnte auf das Grundreihenschach einfach nach f1 dazwischen ziehen.

Nicht viel später war auch Christians Stellung (Brett 7) kaputt. Nach der Eröffnung spielte sein Gegner etwas aktiver und gewann erst einmal einen Bauern. Dank seiner Aktivität waren dann gefährlich mehrere von Christians Figuren bedroht, wobei er erst einmal seine Rochade opferte. Wenige Züge später gab er dann aber auch auf; ob es auf Hoffnungslosigkeit aufgab oder noch einiges Material verlor, ist eurem Autor nicht bekannt - egal, verloren ist halt verloren.

In welcher Reihenfolge die weiteren drei Bretter beendet wurden, ist mir nicht bekannt, spielt aber keine große Rolle.

Herbert (Brett 3) hatte ich etwas geschlossener Stellung leider einen Bauern verloren, weil er bei einem Abtausch falsch zurück schlug. Leider war der Bauer sehr wichtig für die Stellung, so dass diese insgesamt verloren ging.

Hubert (Brett 4) hatte lange ein spannende Stellung bei erheblich mehr Bedenkzeit. Als ich zuletzt hinsah, hatte er wohl einen Bauern weniger bei Doppelturm- und verschiedenfarbigem Läufer-Endspiel, aber die Stellung war unklar und schließlich einigte er sich mit seinem Gegner auf Remis.

Torsten (Brett 1) hat sich gut auf seinen Gegner vorbereitet und konnte so die ersten 16 Züge nach seiner Vorbereitung spielen. Er bot auch mal remis, was sein Gegner aber ablehnte. Allerdings muss die Stellung schließlich doch in beiderseitigem Wohlgefallen ausgeglichen geworden sein, da letztlich doch das Remis heraus kam.

Als letzter überraschenderweise spielte ich (Burkart, Brett 5) dann noch. Meinen frühen Minusbauer konnte ich nie ganz kompensieren, hatte aber lange immer wieder Chancen auf genügend Spiel. Kurz vor Nahen der 40 Züge hatte ich nur noch 30 Sekunden pro Zug bei gerade interessanter Stellung, insofern ich gegen den gegnerischen König drückte. Schließlich setzte ich mit einem Turmopfer zur Sprengung der Königsstellung alles auf eine Karte, aber leider fand mein Gegner einen richtigen Weg heraus, so dass ich wenige Züge später sinnvollerweise nur noch aufgeben konnte.

Insgesamt ging es somit 1,5:6,5 aus, nicht allzu überraschend. Wir können und wollen nur hoffen, dass wir im bzw. besser ab Januar wieder mit besseren Mannschaften spielen können.

3.12.2016

Wir wünschen unseren drei Mannschaften morgen auswärts wie Spaß und Glück!

2.12.2016

Beim gestrigen 10 Minuten-Grand Prix spielte erstmalig auch Enrico mit, weil der 5 Minuten Grand Prix wieder ausfiel. Er gewann auch gleich; hier ist die gesamte Tabelle.
1. Enrico (6,5 aus 7)
2. Rüdiger und Karl-Heinz (je 5,5)
4. Dietrich und Omar (je 3)
6. Christian (2,5)
7. Winfried und Norbert L. (1)

Karl-Heinz hat wieder die Gesamtführung vor Christian übernommen.

Beim Klubturnier gewann ich (Burkart) gegen 23:30 Uhr gegen Hubert, während im Seniorenturnier Ludwig Werner besiegte.
Die Klubturniertabellen sind aktualisiert. Wer gerne spekulieren möchte: Sollten die vier restlichen Partien alle remis ausgehen, würde es zu
dieser Auslosung der 5. Runde kommen - also erstmal nur ein Blick in die Glaskugel.

1.12.2016, Frühabend
Der Schach-
Queerspringer-Adventskalender 2016 ist online.

Der Autor schreibt dazu (im freechess.de-Forum):

"Liebe Rätselfreunde,

es ist wieder soweit: 1. Dezember und damit Adventskalenderzeit!
Wir haben wieder 24 Aufgaben für euch gesammelt. Täglich ab Mitternacht ist ein neues Türchen geöffnet, bis Mitternacht habt ihr dann Zeit, euch in die Liste der Löser einzutragen, wenn ihr wollt.
Vorsichtshalber warne ich schon mal vor: Es gibt auch wieder Textaufgaben, die teilweise sehr schwer zu recherchieren sind. Am besten kennt man jemanden, der sich mit dem Thema vielleicht auskennt.

Wir würnschen euch eine schöne Adventszeit und viel Spaß beim Lösen!"

Kleiner Tipp: Die heutige Aufgabe ist wirklich gut lösbar :)

1.12.2016, 0:42 Uhr
Magnus Carlsen verteidigt seinen Weltmeistertitel. Nach dem 6:6. in den regulären Partien gewann er die Schnellschachpartien mit 3:1, siehe
hier bei Chessbase.

29.11.2016
Ein weiteres Ergebnis vom Klubturnier: Jürgen meldet seinen Sieg gegen Omar.

28.11.2016

Weitere Klubturnier-Ergebnisse dank Winfried: Er selbst gewann gegen Hans-Jürgen, Rüdiger gegen Günther und Wolf gegen Norbert L.

27.11.2016

Unsere Jugendmannschaft hat heute 2:2 gegen TuRa 3 gespielt, wobei Björn lange, aber eben erfolgreich um seinen Punkt gekämpft hat.

Ein weiteres Ergebnis vom Klubturnier vom vergangenen Donnerstag: Hubert gewann gegen Uwe J.

26.11.2016, Mittag

Verfolgt ihr eigentlich das WM-Match zwischen Carlsen und Karjakin? Ich nur wenig, habe mir immerhin mal eben u.a. die beiden Nicht-Remispartien angeschaut (derzeit steht es bei zwei ausstehenden Partien 5:5).
Hier bei viewchess.com geht es z.B. (mit englischen Kommentaren; links oben kann man die einzelnen Partien auswählen).

26.11.2016
Wer kennt Ergebnisse vom Klubturnier?
Da euer Webmaster sehr früh remisiert hat, hat er eure Ergebnisse nicht mitbekommen und könnte höchstens spekulieren bei z.B. erheblich besserer Stellung von Rüidger und besserer von Jürgen.

Unserer Jugendmannschaft wünschen wir morgen viel Spaß und Erfolg gegen TuRa 3 (Spiellokal: Coppernicus Gymnasium)!

24.11.2016

Hier sind von Michael auch noch die 8 Trainingsstellungen zum vorigen Training Isolani im Endspiel:
Chessbase-Datei oder im pgn-Format

23.11.2016
Michael stellt uns seine 10 Trainingsstellungen zum letzten Training der musterhaften Verteidigung zur Verfügung:
Chessbase-Datei oder im pgn-Format

Beim Seniorenturnier gewann vergangenen Freitag Jürgen gegen Rüdiger.

20.11.2016, Abend
Viktor schreibt für uns das Folgende.

Hier ist der Bericht zum heutigen Kampf der ersten Mannschaft.

In der zweiten Runde der 2. Schachbundesliga haben wir gegen die zweite Mannschaft von den Schachfreunden Berlin gespielt. Weil die SF Berlin II am Tag zuvor gegen HSK II spielten und in Norderstedt übernachteten, war es mit der starken Aufstellung von unserem Gegner zu rechnen. Und tatsächlich ist so gekommen. Die Berliner haben gegen uns die ersten vier aus ihrer Setzliste (alle Titelträger) ins Rennen geschickt. Auf den restlichen 4 Brettern haben vier FMs gespielt. Dazu kam es, dass anstatt am Samstag am Brett 5 gespielten Christoph Nogly Stefan Brettschneider am Brett 8 spielte. Unsere Vorbereitung ab Brett 5 war dann dahin. Wir sind allerdings auch in einer sehr guten Besetzung aufgetreten: mit 4 „richtigen“ Titelträger (Michal, Andrey, Michael, Suren) und 4 FMs (Benedict, Christian, Oliver und Thomas). Die ausgeglichenen Besetzungen versprachen einen spannenden Kampf. Es soll aber ein richtiger Thriller werden.

Nach nicht mal 15 Minuten hatte jede Mannschaft 0,5 Punkten auf ihrem Konto. Keine Überraschung: das war wieder Suren. Dieses Mal hat aber nicht er, sondern sein Gegner IM Zbigniew Strzemiecki nach weniger als 10 Zügen Remis angeboten. Als nächster hatte Bene Feierabend: FM Mihail Chatzidakis hatte mit Weiß ganz kleinen Vorteil in der Caro-Kann Verteidigung bekommen, ging aber mit seinem Remisangebot auf eine Nummer sicher. Der Mannschaftsstand 1:1 und zu dieser Zeit wurde 1 Stunde gespielt. Innerhalb der nächsten Stunde remisierte auch Thomas. Sein Gegner FM Stefan Brettschneider hatte mit Schwarz in Holländisch komplett ausgeglichen 1,5:1,5. Auf den verbleibenden fünf Brettern habe ich in diesem Moment keine Vorteile für irgendeinen Spieler gesehen. Allerdings wurde das Remisangebot von Michael von seinem Gegner IM Ebrahim Ahmadinia abgelehnt.

Ca. 45 Minuten vor der ersten Zeitkontrolle hat sich die Mannschaftssituation nicht geändert. Michal am Brett 1 hat eine Figur geopfert und einen vielversprechenden Angriff bekommen. Allerdings hat Christian am Brett 6 gegen FM Jan Priebe den Faden verloren und stand mit Minus einem Bauer auf Verlust. Andrey auf Brett 2 hat eine Qualität gegen GM Rainer Polzin gewonnen. Der starke Läufer gab aber Schwarz genügend Kompensation. Die Stellung von Oliver am Brett 7 gegen dem FM Udo Hoffmann war für mich das s. g. Spiel auf drei Ergebnisse: es konnte alles kommen, obwohl es m. M. nach mit Schwarz (Oliver) einfacher zu spielen war. In diesem Moment habe ich Michael gesagt, dass seine Partie die entscheidende Rolle spielen wird…

Michal hat seine Partie dann gewonnen und seine Ausbeute in der 2. Bundesliga auf 9 aus 9 (!!!) erhöht. 2,5:1,5 für uns. Ein wenig später kam es zur dreimaligen Zugwiederholung und zum Remis am Brett 2 zwischen Andrey Ostrovskiy und Rainer Polzin: 3:2. Sofort nach der Zeitkontrolle musste aber Christian aufgeben: 3:3 und unsere Führung war dahin. In der Stellung von Oliver hat sich nichts geändert und Michael konnte in der Zeitnotphase seinen Läufer gegen den guten Springer seines Gegners tauschen und spielte mit dem guten Springen plus zwei Türme gegen den schlechten Läufer und zwei Türme. Reicht es zu einem knappen Sieg? Das große Zittern hat begonnen…

Nach noch einer Stunde hat sich nicht so viel geändert. Die Spannung stieg mit jeder Minute. Da Michael Zug für Zug sein Vorteil ausbaute, musste der Gegner von Oliver das volle Risiko gehen. Und er wurde belohnt. Alle waren sich sicher, dass weiß auf Sieg steht. Oliver kämpfte aber weiter. Nach knapp 6 Stunden hat uns Michael wieder in Führung gebracht. Das war das erste Sieg für Michael in der Bundesliga seit mehr als zwei Jahren. Damals war das im September 2014 beim 5,5:2,5 Sieg gegen SK Union Oldenburg und war nicht so wichtig wie heute.

Aber zurück zur letzten Partie des Tages. Beide Kontrahenten hatten 5 Minuten für den Rest der Partie. Oliver hat seinen Springer geopfert und hoffte auf das Dauerschach. Olivers Gegner hat den Springer genommen. Danach konnte Oliver tatsächlich mit den einzigen Zügen das Dauerschach geben und uns den zweiten Sieg der Saison sichern. Die Analyse zeigte, dass es sehr glücklicher Sieg war. Hätte Udo Hoffmann den Springer nicht genommen, hätte er höchstwahrscheinlich die Partie gewonnen.

Schon in zwei Wochen geht es weiter mit dem Spiel gegen Rotation Pankow in Berlin.

20.11.2016

Unsere Mannschaften haben heute recht unterschiedlich gespielt:
Die 1. Mannschaft hat mit 4,5:3,5 gegen SF Berlin knapp, aber verdient gewonnen.
Die 2. Mannschaft hat mit 3,5:4,5 gegen LSV 3 knapp verloren.
Die 3. Mannschaft hat mit 6,5:1,5 gegen Bad Oldesloe 2 klar gewonnen.

Bericht zur 2. Mannschaft.

Etwas ersatzgeschwächt (kurzfristig fiel in der 1. Mannschaft noch jemand aus, so dass euer Webschreiber noch hinten in der 2. Mannschaft mitspielte) gingen wir in den Kampf. Er entwickelte sich erst einmal normal ohne große Vorteile oder Nachteile.

Sehr früh erhielt Viktor (Brett 1) das erwartete schnelle Remisangebot, welches er erst einmal abwies. Allerdings empfand er seine Stellung nicht als vorteilhaft, so dass man sich nach gut 2,5 Stunden doch friedlich trennte.

Das zweite Remis eine halbe Stunde später vernahmen wir bei Ralf (Brett 2). Mir schien Ralf zwar etwas Vorteil zu haben, aber der Gegner hatte Gegenchancen, die sich nach ihren Berechnungen offensichtlich die Waage hielten.

Nun entschieden sich langsam weitere Partien. Fast gleichzeitig gewann Torsten (Brett 4), wobei ihm sein Gegner statt ein oder zwei Bauern gar eine Figur und damit noch freiwilliger den Punkt gleich ganz überließ, während Herbert (Brett 6) remisierte, sein anfangs kleiner Vorteil mit Weiß war für ihn verflogen.

Einige Minuten später einigten sich mein Gegner und ich (Burkart, Brett 8) auch auf Remis. Nie die Remisbreite verlassend hatte ich als Weißer zwar etwas mehr Raum, aber Schwarz gutes Gegenspiel. Als dieses verpuffte, bot er remis. Ich veranlasste uns noch ein paar Züge weiterzuspielen (zumal Mannschaftsführer Enrico darum bat); aber nach einer kleinen Ungenauigkeit gen Endspiel war für mich auch nichts mehr drin (ich sah gar einen kleinen Nachteil auf mich zukommen) und ich bot remis - das war's.

Leider zeigte sich zu dem Zeitpunkt, dass wir trotz kleinem Punktevorsprung letztlich in Nachteil waren. Das zeigte sich zuerst eindeutig durch die Aufgabe von Enrico (Brett 5). Er hatte erst einen vorstoßenden weißen Zentralbauern unterschätzt und schließlich durch eine kleine Taktik seine Dame gegen zu wenig Material eingbüßt, so dass er nur noch wenige Züge weiterspielte.

Auch Hubert (Brett 7) stand inzwischen nicht gut. Er hatte sich zwar mal einen Bauern einverleiben können, aber dafür bekam Weiß Gegenspiel und konnte schließlich eine Qualle gewinnen. Hubert wehrte sich zwar noch einige Zeit im Endspiel, musste aber letztlich die Segel streichen.

Nun kämpfte nur noch Daniel (Brett 3). Im Endspiel hatte er einen Springer gegen Läufer, die Bauern waren je 2:1 auf den beiden Flügeln verteilt. Ein Gewinn war nicht wirklich zu sehen; am Ende hätte er vielleicht sogar noch verlieren können; seinem Gegner war aber mit dem Remis zufrieden.

--

Noch eine Ergebnismeldung vom 10 Minuten-Grand Prix vom 3.11.:
Hier gewannen Anke und Christian gemeinsam vor dem dritten Karl-Heinz und Ludwig als vierten.
Damit hat Christian die Grand Prix-Führung der 10 Minuten-Gruppe mit einem halben Punkt vor Karl-Heinz übernommen.

17.11.2016

Beim heutigen Training hat uns Michael zehn interessante Partieteile für (teilweise) gelungene Verteidigung präsentiert. Dabei waren inspirierende Ideen dabei wie ungefähr "keine Angst vor seltsamen Zügen" (z.B. freiwilliges Zulassen eines isolierten Doppelbauerns vorm eigenen König) oder "cool verteidigen und ggf. auskontern" und vor allem "genau berechnen" und ggf. ruhig einen Bauern oder anderes Material verspeisen, wenn demnach möglich.

Beim Klubturnier hat heute noch Uwe gegen Wolf gewonnen, so dass auf dieser Basis nun die
Auslosung der 4. Runde steht.
Die Tabellen sind nun auch aktualisiert:
Ergebnisse der 3. Runde, Rangliste, Fortschritts- und Kreuztabelle

Unseren drei Mannschaften wünschen wir am Sonntag in unseren Klubräumen im Rathaus viel Spaß und Erfolg!

6.11.2016, Nachmittag
Bei
Schach und Kultur ist gerade der neue Artikel "Der Türke in Wien" herausgekommen, in dem detailliert die damaligen Umstände zu dem berühmten Schachautomaten beschrieben werden.

6.11.2016
Unsere Jugendmannschaft musste heute leider eine 0:4-Klatsche hinnehmen. So hat auch Björn, der diese und letzte Saison alle Jugendmannschaftskampf-Partien gewonnen hatte, heute eine Niederlage hinnehmen müssen, obwohl er zeitweise die Chance zum Gewinn hatte.

Hier ist seine kritische Stellung vor seinem 29. Zug mit Schwarz (in der großen Hoffnung, dass ich die Partie richtig konstruiert habe anhand des Spielformulars bzw. dessen Fotos).
Björn spielt hier 29...Tf6, was auch noch richtig ist. (29...Dg4 (oder auch Df5) 30.Th1 Kf7! mit der Idee Th8 gewinnt allerdings klarer.)
Weiß zieht nun mit 30.Se6 den Springer zur Verteidigung zurück. Nun hätte 30...Th6+ 31.Kg1 De8 32.Sf4 g5 Vorteil gebracht.
Leider zog Björn sofort 30...De8, so dass Weiß sich mit 31.Th1 Dh5+ 32.Kg1 erfolgreich verteidigen und später gewinnen konnte.
(Der entscheidende Unterschied zu 29...Dg4 ist halt, dass die weiße Dame nach Dh5+ wegziehen muss und so mindestens ein wichtiges Tempo verliert.)



5.11.2016

Beim Grand Prix letzten Donnerstag hätten gerne mehr Spieler anwesend sein können. Die 5 Minuten-Gruppe fiel ganz aus, in der 10 Minuten-Gruppe spielten gerade mal Anke, Karl-Heinz, Christian und Ludwig.

Die
Auslosung der 3. Runde des Klubturniers steht, also schon mal wieder viel Spaß kommenden Donnerstag!

Unsere Jugendmannschaft bestreitet morgen gegen LSV 7 ihr zweites Heimspiel. Wer schaut als Zuschauer mal vorbei? Jedenfalls wünschen wir ihr viel Erfolg!

Aus unserem Klubturnierleben... schreibt uns Winfried das Folgende als Antwort auf "Winfried verlor gegen Hubert, weil er sich bei Mehrbauerbesitz habe mattsetzen lassen durch Abzug einer Deckungsfigur. " vom 22.10.

"Übrigens ist es in meiner Weiß-Partie gegen Hubert so gewesen, dass ich einen Zug vor dem Matt noch keinen Mehrbauern hatte, sondern erst einen gewonnen hätte, wenn ich das einzügige Matt nicht übersehen hätte. Obwohl mein Schachprogramm mich dann mit etwa +1,0 in Vorteil sah, wäre es noch schwer gewesen, die Partie wirklich zu gewinnen.

Gegen Norbert L. mit Schwarz konnte ich dagegen selbst ein einzügiges Matt anbringen. In beiden Fällen herrschte hochgradige Schachblindheit vor, aber beide Male war die Verführung zum Fehler auch sehr suggestiv. Ich schicke Dir die beiden kritischen Stellungen als Diagramm rüber, die Du evtl. veröffentlichen kannst.

Die letzten Züge der Partie gegen Hubert waren: 18. .. Lc4 (der Köder!) 19. Lxc4 Dxg2 Matt. Richtig war 19. g3
Die letzten Züge der Partie gegen Norbert L. waren: 15. .. Dd6 (der Köder!) 16. Sxd4 exSd4 20. Tb1 Dxh2 Matt. Richtig war 17. Sf3"

Hier sind die beiden Diagramme je in einer pdf-Datei: Norbert L. - Winfried nach 15... Dd6.pdf und Winfried - Hubert nach 18... Lc4.pdf

30.10.2016
Ausnahmsweise gebe ich euch hier den Inhalt einer Werbemail weitestgehend weiter:
MAGNUS - Kinofilm mit und über Schach-Weltmeister Magnus Carlsen

"Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Schach-Enthusiasten,

auf diesem Wege möchte ich Sie sehr herzlich um Unterstützung für die Film-Dokumentation MAGNUS, die am 10.11.16 in die deutschen Kinos kommt, bitten.
Unser kleiner Filmverleih NFP ist spezialisiert auf außergewöhnliche Dokumentationen, die in erster Linie in anspruchsvollen Programmkinos laufen und jeweils interessiertes Fach-Publikum ansprechen. So konnten wir in den letzten Monaten recht erfolgreich z.B. die Dokumentaion UNGEZÄHMT (über frei lebende wilde Mustangs in den USA), den Film ATHOS (ein erstmaliger Einblick in die autonome Mönchsrepublik am Rande von Griechenland) oder die Film-Biographie PEGGY (über die große Kunstsammlerin Peggy Guggenheim) zum deutschen Kino-Publikum bringen.
Nun also MAGNUS, eine filmische Biographie über den jungen aktuellen Schach-Weltmeister Magnus Carlsen aus Norwegen.
Der Film zeichnet das Leben von Magnus bereits in sehr jungen Jahren nach, was durch sehr viel privates Film-Material von Magnus' Familie ermöglicht wird. Gezeigt werden seine Ängste, seine Selbstzweifel, aber natürlich auch die Entwicklung dieses außergewöhnlichen Schach-Genies hin zum Weltmeister, was in sehr, sehr spannenden Szenen, die direkt beim WM-Kampf gegen Viswanathan Anand in Chennai aufgenommen wurden, dokumentiert wird. Nicht nur für "gestandene" Schachspieler, sondern gerade auch für den Schach-Nachwuchs dürfte dieser Film Ansporn und Bestätigung zugleich sein!
Wir würden uns nun sehr freuen, wenn Sie auf Ihrer Homepage, in Sozialen Netzwerken und evtl. auch Ihrem Newsletter Ihre Mitglieder, Freunde und Förderer auf diesen außergewöhnlichen Schachfilm MAGNUS hinweisen. Das dieser Mail anhängenden Material dürfen Sie für diese Zwecke sehr gerne nach Ihrem eigenen Gutdünken einsetzen.

Herzlichen Dank für jegliche Form von Unterstützung, die Sie uns gewähren mögen!"

Zusätzlich waren in der Mail vor allem die beiden PDF-Dateien
MAGNUS - Basisinfo zum Film mit Link auf den Trailer bei youtube und MAGNUS - Kinoposter.pdf, sowie folgende fünf Fotos, die ihr durch Anklicken richtig groß erhalten könnt.

29.10.2016
Nun sind auch die (anderen) Tabellen zum Klubturnier aktualisiert (bei einer ausstehenden Partie):
Rangliste, Fortschritts- und Kreuztabelle

27.10.2016
Heute Abend gewannen im Klubturnier mit Schwarz Enrico gegen Jürgen, Rüdiger gegen Hans-Jürgen, Christian gegen Werner, Winfried gegen Norbert L. und Omar gegen Günther, mit Weiß kampflos Hubert gegen Norbert W. und nach Blackout von Karl-Heinz ich (Burkart) gegen ihn, seht
auch hier.

25.10.2016
Hier ist noch
Falkos Dähnepokal-Gewinnpartie.
18. Sxc4 ist wirklich nett, aber auch der langfristig erfolgreiche Kampf u.a. gegen den schwarzen Königsflügel.

24.10.2016
Auf
eckschach.de unter Aktuelles gibt es nun auch einen sehr gelungenen bebilderten Bericht von einem angereisten Mannschaftskameraden von Falkos Gegner mit dem Titel "Ein spannender Pokalkampf!".

23.10.2016
Gratulation an Falko zum Gewinn des Dähnepokal!
Er berichtet uns, "dass auch der Pokaleinzeltitel dieses Jahr nach Norderstedt geht. In einer sehr spannenden taktischen Partie konnte ich nach gutem Start bei aufziehenden erheblichen Schwierigkeiten erfolgreich einen Köder auswerfen, den mein Gegner Jan Bendfeldt schluckte, wonach ich einen Mehrbauern plus Kompensation für mich reklamieren konnte. Aufgrund des beiderseits verständlich hohen Zeitverbrauchs blieb es bis zur Zeitkontrolle taktisch und spannend, danach konnte ich dann auch den technischen Teil souverän lösen (Einschätzung ohne Computerhilfe...)."

Aus unserer Nachbarschaft...
Dieses Wochenende durfte die junge Frauenmannschaft von TuRa Harksheide
erstmalig in der 1. Frauen-Bundesliga spielen. Ihr Heimkampf (zusammen mit dem HSK) fand in der Mensa des Coppernicus-Gymnasiums statt, also dort, wo damals auch unser erster Erstbundesliga-Heimkampf stattfand.
In der ersten Runde (Partien) gingen sie noch mit 0:6 gegen Schwäbisch Hall unter (bei ELO-Differenzen von bis zu 416), während sie in der zweiten Runde (Partien) gegen nicht ganz so dominierende SF Deizenauer immerhin 1,5 Punkte holten konnten. Genauer konnte WIM Amima Sherif (2028) die WGM Elena Levushkina (2319) besiegen und so für den ganezn Punkt für ihr Team 100 Euro von einem Sponsor gewinnen.

Als Zuschauer, neben eurem Schreiber hier, waren u.a. auch Senior und früheres SKN-Mitglied Detlef Bahr mit seiner Frau dort wie auch André Nixdorf.

22.10.2016
Die letzte Klubturnier-Partie der 1. Runde ist entschieden. Winfried verlor gegen Hubert, weil er sich bei Mehrbauerbesitz habe mattsetzen lassen durch Abzug einer Deckungsfigur.
Damit konnte nun ganz regulär die
Auslosung der 2. Runde erfolgen.

Beim Training vergangenen Donnerstag hat Michael uns vier Teilnehmer direkt am Brett die Problematik des Isolani insbesondere im (Doppel-)Turmendspiel gezeigt, z.T. mit guten oder schlechtem Läufer als Ergänzung. Gelernt haben wir hier u.a., dass für die Isolaniseite vor allem Aktivität wichtig ist, ggf. lieber mal den Bauern weniger gedeckt halten, wenn man dafür besseres Gegenspiel hat.

18.10.2016
Benedict berichtet uns im Folgenden.

1.Spieltag in Preetz

Am Sonntag war es dann auch für unsere 1.Mannschaft wieder soweit und wir machten uns auf den Weg zum 1.Spieltag nach Preetz. Wir waren natürlich motiviert, in dieser Runde einen Grundstein für eine erfolgreiche Saison zu legen, um wie vor zwei Jahren am Ende möglicherweise wieder oben in der Tabelle zu stehen. Allerdings wurde auf der Hinfahrt auch diskutiert, wie Preetz denn nun tatsächlich aufstellen würde, denn am 1.Spieltag kann man meist noch gar nicht wissen, wie frequentiert die Topspieler der unterschiedlichen Teams eingesetzt werden.

Als wir dann ankamen und feststellten, dass Preetz ab Brett 4 ohne dänische Spieler antreten würde, hofften wir darauf, unsere Elo-Vorteile auf dem Papier auch in die Tat umsetzen zu können.

Zunächst sah auch alles danach aus, als ob wir einen erfolgreichen Start in die Saison feiern würden, denn Falko konnte an Brett 8 gegen Joachim Kornrumpf kurz nach der Eröffnung das Kommando übernehmen und bereits nach etwa 20 Zügen blieb Weiß nur die Aufgabe, da der schwarze Angriff nicht mehr aufzuhalten war. Doch zu der Zeit, als Falkos Stellung schon sehr aussichtsreich schien, hatte Viktor kurz nach dem Ablehnen eines Remisangebots von Kai Reinecker einen Bauern eingestellt und musste in dem entstandenen Endspiel ums Remis kämpfen.

Als Michael dann in einer Stellung mit Mehrfigur aber wenig Zeit mehr als ein Remis wollte, übersah er einen taktischen Trick von Jonas Bjerre und verlor sogar noch. Das gestaltete den Kampf dann wieder deutlich offener, da Viktors Endspiel nun verloren war.

Kurz nachdem Michael seine Partie verloren hatte, konnte ich aber gewinnen und uns 2-1 in Führung bringen. Ich stand im Mittelspiel ab einem gewissen Punkt besser und hätte auch klarer verwerten können, doch als Frank Schwarz in Zeitnot dann keine Verteidigungsressourcen mehr fand, konnte ich noch vor der Zeitkontrolle den vollen Punkt holen. Leider hatte Viktor zu diesem Zeitpunkt endgültig verloren, sodass es 2-2 stand, wobei es auch einige Zeit bleiben sollte.

Hoffnung kam bei uns auf, als Andrey an Brett 2 gegen Giso Jahncke nach der Zeitkontrolle einen Bauern mehr hatte, da er zuvor lange Zeit mit wenigen Minuten auf der Uhr eine komplizierte Stellung spielen musste. Doch den Vorteil ließ er sich nicht mehr nehmen und verwertete in der Folge stark.

Mit dem 3-2 im Rücken drehte auch Lawrence seine Partie gegen Steffen Pedersen. Nachdem er gut aus der Eröffnung gekommen war, verpasste er es, einen sehr großen Vorteil zu erreichen und gab wenige Züge vor der Zeitkontrolle einen Läufer gegen zwei Bauern. Die entstehende Stellung war unklar und sah am ehesten nach einem Remis aus, aber Lawrence konnte die Partie danach noch ein zweites Mal für sich entscheiden und uns 4-2 in Führung bringen.

Da Thomas sein Damenendspiel mit einem Mehrbauern gegen Carsten Hamann nicht verlieren konnte, war der Sieg somit so gut wie sicher. Daher gab wohl auch Kai Junge sein ausgeglichenes Endspiel gegen Oliver Remis und Thomas stellte kurz darauf ebenso seine Gewinnversuche ein, da sein Gegner genügend Gegenspiel gefunden hatte.

Nach dem starken Start in den Kampf konnten wir uns also mit einem blauen Auge aus der Affäre ziehen und einen insgesamt wohl auch verdienten 5-3 Sieg mit nach Hause nehmen. Mit dieser guten Ausgangslage geht es dann in die beiden letzten Kämpfe dieses Jahres gegen die Schachfreunde Berlin II und Rotation Pankow.

16.10.2016

Unsere 1. Mannschaft hat heute 5:3 in Preetz gewonnen. Einzelsieger sind Lawrence, Andrey, Benedict und Falko (Bretter 1, 2, 5 und 8), Remis spielten Oliver und Thomas an 6 und 7, während die Schwager Michael und Viktor an 3 und 5 verloren.

14.10.2016

Vegangenen Donnerstag hatten wir am freien Spielabend einen Gast, genauer einen Senioren, der nach Schach in seiner Jugend nun wieder Zeit mit Schach spielen verbringen möchte.
Leider fand er bei seinem ersten Gegner nicht die große Lust, ihm etwas beizubringen, und einen Anfängerkurs für Erwachsene konnten wir ihm leider nicht bieten.
Da er sowieso am meisten am Spielen unter Gleichgesinnten interessiert war, wird er wohl zur Schachgruppe zum roten Kreuz gehen, wo er seit langer Zeit Mitglied ist.

Maxim berichtet uns das Folgende.

Hier ein kurzer Bericht des Jugendmannschaftskampfes vom letzten Sonntag:

"Heute ging es nach Bad Oldesloe, um dort gegen die 2. Mannschaft anzutreten. Nach weniger als einer Stunde war Björn an Brett 1 mit einem souveränen Sieg fertig. Dies war auch zu erwarten bei einem DWZ-Unterschied von ca. 800 Punkten.

Bei den anderen Bretter sah es aber ganz anders aus. Als nächstes wurde Julian (Brett 4) fertig. Er hat für seine Verhältnisse eine ordentlich und lange Partie gespielt. Mit einer eigenen Bedenkzeit von einer Stunde, was für ihn ein Premiere war, hat es leider trotzdem nicht gereicht, weil sein Gegner seinen Vorteil von einer Mehrfigur, die er im Mittelspiel bekommen hat, locker verteidigen und sogar ausbauen konnte.

Unser Brett 3 mit Yannick hat zwar bis zum Schluss gekämpft und auf Zeit verloren, hatte aber auch als erster eine klar verlorene Stellung schon nach wenigen Zügen.

Eine spannende Partie mit einem schwankenden möglichen Ausgang bot sich an Brett 2. Dort hatte Gabriel ein für ihn vorteilhaftes Turmendspiel vor sich. Leider fand er nicht den richtigen Plan und übersah die Drohungen des Gegners, so dass sich das Blatt gewendet hatte und der Gegner sogar Chancen hatte haushoch zu gewinnen. Wie so oft bei Schach hatte sein Gegner diesen entscheidenen Zug nicht gesehen. Gabriel nutzte diesen Patzer zu seinem Vorteil und gewann die Partie.

Dieser glückliche Sieg verschaffte der Mannschaft ein Unentschieden mit 2:2."

8.10.2016

Den Grand Prix vergangenen Donnerstag haben wir in zwei Vierergruppen gespielt, beide doppelrundig.

In der 5 Minuten-Gruppe hatten wir erstmalig Sven zu Gast, der lange in Hong Kong gelebt hat, nun aber zu Ende des Jahres endgültig nach Deutschland zurückkommen wird. Er meinte, er hätte eine DWZ um 1600 gehabt vor 14 Jahren. Dafür hat er gut gespielt und konnte als einziger mir einen Punkt abnehmen.

Die Tabelle:
1. Burkart (5 aus 6)
2. Anke (4)
3. Sven (2)
4. Rüdiger (1)

In der 10 Minuten-Gruppe konnte sich diesmal Christian insbesondere vor Karl-Heinz durchsetzen.

Die Tabelle (gleiche Punktverteilung mit 5, 4, 2 und 1 wie bei den Blitzern):
1. Christian (5 aus 6)
2. Karl-Heinz (4)
3. Dietrich (2)
4. Omar (1)

1.10.2016

Am vergangenen Donnerstag konnte sich Rüdiger gegen Werner durchsetzen (im Klubturnier war's noch remis) und so im Seniorenturnier seinen ersten Sieg verbuchen.
Wer kennt weitere Ergebnisse aus der 2. Runde, also von gestern?

Den Analyseabend haben Karl-Heinz, Enrico und ich (Burkart) zu dritt verbracht und immerhin bis kurz nach 10 Uhr als letzte die Räume geschlossen. So haben wir mit unterschiedlichen Perspekten und Ideen vor allem auf Karl-Heinz' und auch auf meine Partie geschaut.
Hat vielleicht noch jemand Interesse an Analysen unserer Nicht-Meister-Partien? Uwe J. musste leider kurzfristig abssagen.

25.9.2016

Die Mannschaftskämpfe haben für uns in Schwarzenbek gut begonnen: Unsere 2. gewann gegen ihre 1. mit 6:2, unsere 3. gegen ihre 2. mit 5:3 mit nur sieben Spielern.

Bericht zur 3. Mannschaft

Am Treffpunkt am Rathaus um 8:45 Uhr trafen sich die Spieler der 3. Mannschaft und zwei der 2. Mannschaft, die anderen fuhren direkt hin.

In Schwarzenbek oben im Altenpflegeheim angekommen haben wir erstmal "ausgewürfelt", dass Anke als 8. Spieler für unsere 2. Mannschaft spielt; Ralf hatte kurzfristig abgesagt und so schnell fand Rüdiger keinen Ersatz. Also liefen wir erstmal einem 0:1 hinterher.

Nach knapp zwei Stunden gewann Karl-Heinz (Brett 5). Er sah erst seinen König einem Angriff gegenüber, den sein Gegner aber überzog in der Hinsicht, dass er Karl-Heinz' Gegenchancen unterschätzte. Er rochierte lang, so dass Karl-Heinz auf b- und c-Linie seine Türme platzieren und angreifen konnte. Dank einer taktischen Finesse gewann Karl-Heinz schließlich klar zumindest ohne Probleme eine Figur, so dass sein Gegner aufgab.

Gegen 12:45 Uhr brachte Christian B. (Brett 7) uns in Führung. Er drückte schön im Zentrum und gewann immer mehr Raum und fegte seinen Gegner quasi vom Brett.

Ungefähr zur gleichen Zeit erhielt ich (Burkart, Brett 1) ein Remisangebot, welches ich erst einmal laufen ließ, da mir unser Kampf insgesamt nach einem 4:4 aussah...

Gegen 12:50 Uhr remisierte dann Rüdiger. Mir schien seine Stellung die ganze Zeit in der Remisbreite zu sein, so dass das Ergebnis nicht überrascht hat.

...und so musste ich mich nun langsam entscheiden, ob ich das Remis annehme. Rüdiger hatte gemeint, im Zweifelsfalle ja. Maxim hatte zu der Zeit eine Mehrfigur, Björn eine Qualle weniger und Uwe stand unangenehm bedrängt. Da es hier eben nach mindestens dem 4:4 aussah (auf mehr konnte man ja noch hoffen), nahm ich das Remis an, auch wenn Enrico lieber weitergespielt hatte (ich hatte einen gedeckten Freibauern, hätte mich aber leicht bald einem entfernten Freibauern gegenüber sehen können).

Eine gute halbe Stunde später erblicken unsere Augen eine Überraschung: Björn (Brett 4) hatte seinen Springer gegen die gegnerische Königsverteidigung geopfert und hoffte, dass das durchschlug. Als wir hinschauen, stand der weiße König auf der 2. Reihe völlig frei gelegt, die weißen Türmen standen ihm auf der ersten Reihe mehr im Weg, während die weiße Dame sich ab einen Abweg gemacht hatte. So haben Björns Dame, Turm und Bauer so klar matt gedroht, dass Weiß nichts mehr fand und nach Turmverlust wirklich mattgesetzt wurde. Björn meinte, dass Weiß unter Turmopfer das Matt vielleicht noch hätte verhindern können, aber mal schauen, dass wir das kommenden Donnerstag bei unserem ersten Mannschaftspartie-Analysetag genauer herausfinden.

So hatten wir also 5 Punkte, so dass Uwe J. (Brett 6) gerne verlieren durfte. 20 Minuten später war dies dann auch Tatsache, so dass wir bei bestem Wetter und viel Verkehr auf den Straßen mit Christians Auto schon mal wieder nach Hause fuhren. Vielen Dank für das Fahren, Christian, und viel Spaß bei der morgen beginnenden
offenen Seniorenlandesmeisterschaft in Büsum!

Allen Interesierten sei noch einmal unseren erste Mannschaftspartie-Analysetag für die dritte und ggf. auch zwei Mannschaft am kommenden Donnerstag ans Herz gelegt. Drei oder vier Partien aus der 3. Mannschaft haben sich schon angemeldet. Wenn jemand aus der zweiten Mannschaft auch seine Partie mit analysieren möchte, wäre eine kurze Info an mich zur besseren Planung hilfreich; kommt aber gerne auch einfach so.

23.9.2016
Beim Klubturnier fanden alle - bis auf eine angekündigt abgesagte - Partien statt.

Einige Davids hatten ihre Chancen gegen ihre Erstrunden-Goliaths, doch nur Werner schaffte ein Remis gegen Rüdiger.

Z.B. hatte Uwe J. lange eine recht ausgeglichene Stellung gegen Enrico, bis durch ein fehlerhaftes Schlagen die Stellung im Endspiel schnell zusammenbrach.

Die längste Partie bis kurz nach 22:30 Uhr bzw. 50 Zügen spielten Christian B. und ich (Burkart). Nachdem ich schlecht am Königsflügel versucht hatte anzugreifen, sah Christians Angriff am Damenflügel besser aus. Ich konnte allerdings den Einbruch auf der offenen Linie gerade so verhindern. Vielmehr versuchte Christian mit Figurenopfer einzudringen, dachte dabei an Damengewinn, aber letzterer wurde nichts, so dass die Minusfigur entscheidend blieb.

Für Sonntag wünschen wir unserer 2. und 3. Mannschaft jeweils in Schwarzenbek viel Spaß und Erfolg!

21.9.2016

Benedict berichtet uns das Folgende.

Der Mannschaftspokalsieg bleibt in Norderstedt

Am letzten Sonntag fand das Mannschaftspokalfinale gegen Preetz, gegen die wir in meiner Zeit in Norderstedt das erste Mal spielten, statt. In den beiden Jahren zuvor gegen Lübeck konnten wir mit einem 3-1 und einem 2,5-1,5 Sieg den Titel jeweils nach Norderstedt holen und auch in diesem Jahr war das natürlich die Devise.

Unsere Gegner brachten jedoch auch eine starke Mannschaft mit nach Norderstedt, weshalb man einen engen Kampf erwarten konnte. An Brett 1 traf Michael auf Giso Jahncke, ich an Brett 2 auf Andreas Plüg, Emil an Brett 3 auf Frank Schwarz und Thomas an Brett 4 auf Kai Junge.

Der Kampfverlauf war dann auch dementsprechend eng. Zwar konnte ich an Brett 2 früh eine sehr gute Stellung erreichen, aber an den anderen Brettern sah es noch nicht so klar aus. Michael stand zwar immer solide, aber Giso schien mit Weiß dennoch etwas Druck auszuüben. Emils Stellung schien auch eher ausgeglichen zu sein, während Thomas mit Schwarz etwas schlechter stand, es war jedoch noch nicht ersichtlich, wie sein Gegner Fortschritte erzielen wollte.

Zwar konnte ich im Folgenden trotz des Auslassens von ein oder zwei leichteren Gewinnfortsetzungen meine Stellung zum vollen Punkt verwerten, doch Thomas hatte an Brett 4 nach eigener Aussage eine Figur eingestellt, was seine Partie schneller als gedacht beendete. Somit stand es 1-1 und an den verbliebenen 2 Brettern war die Lage keineswegs klar. Emil war in eine leicht schlechtere Stellung abgedriftet, während Michael auch nicht besser stand. Somit hätten wir zu diesem Zeitpunkt mit einem 2-2 durchaus zufrieden sein können. Doch Michael bewies seine Spielstärke, indem er eine Qualität opferte, was ihm gutes Gegenspiel gab. Als Giso dann einen taktischen Trick zu spät kommen sah, konnte Michael den vollen Punkt nach Hause bringen.

Damit war der Pokalsieg dann unabhängig von Emils Ergebnis aufgrund der Berliner Wertung zum dritten Mal in Folge gesichert. Aber auch Frank Schwarz überzog seine Stellung, sodass Emil im Endspiel die Initiative übernehmen und seine Mehrbauern ebenso verwerten konnte. Somit steht am Ende eines engen Kampfes, der in beide Richtungen hätte ausschlagen können, ein 3-1 Sieg und der Blick auf die nächste Pokalrunde auf deutscher Ebene, die demnächst anstehen wird. In diesem Zuge auch noch einmal Glückwunsch an alle, die im diesjährigen Pokal gespielt haben.

18.9.2016

Das Mannschaftspokalfinale haben unsere Spieler gegen Preetz mit 3:1 gewonnen und sind damit erneute Landesmeister geworden, Gratulation! Michael, Benedict und Emil (Brett 1 bis 3) gewann ihre Partien, nur Thomas zog den kürzeren.

Unsere Jugend gewann mit 4:0 (ein Brett kampflos) gegen die 3. von Segeberg, ein schöner Auftakt der Saison!

17.9.2016

Am morgigen Sonntag ist doppelt Schach bei uns im Rathaus!
Ab 10 Uhr ist der erste Mannschaftskampf der Saison unserer Jugendmannschaft, und ab 11 Uhr findet das Finale des Mannschaftspokala zwischen Preetz und uns statt, siehe auch unten
beim SSH.

Auf der Homepage des DSB blickt uns derzeit Christian M. entgegen:
"Christian Michna begleitet sei­ne Frau und unsere Nationalspielerin Marta Michna zur Olympiade. Er hat viele Funktionen dort: Berater, Glücksbringer, Fan... Aber lesen Sie selbst.
Zum Kurzinterview

Beim Training hat Michael ein paar interessante Partie simultan gegen uns gespielt. So hat er (mindestens) zweimal geopfert, gegen mich (Burkart) positionell eine Figur, was ich leider nicht gut verteidigt und verloren haben habe, gegen Christian B. sogar eine Dame, die er bald zurück gewinnen konnte. Insgesamt gewann er auch noch gegen Rüdiger, Ludwig und schon in der Eröffnung gegen Karl-Heinz, nur Herbert gewann gegen ihn schön vor allem positionell.

Wir sind derzeit am Überlegen, wie wir Partienanalysen von Mannschaftsspielen der 2. und 3. Mannschaft ins Training o.ä. integrieren können; Uwe J. bat um die Analyse auf seinem Anmeldezettel. Wir sollten insbesondere testen, wie die Beteiligung bei euch dazu aussieht.

Bei den Senioren hatte Karl-Heinz wirklich gegen Günther gewonnen.

Kommenden Donnerstag beginnt das Klubturnier. Ich gehe dann wieder von einem vollen Klubraum aus!

11.9.2016
Jürgen hat mir noch zum Seniorenturnier gemeldet, dass Gerhard und Rüdiger remis gespielt haben und Karl-Heinz gegen Günther besser stand. Kennt jemand das endgültige Ergebnis?

10.9.2016

Das
erste Ergebnis von Seniorenklubturnier ist eingetroffen: Jürgen gewann gegen Wolf.

4.9.2016
Michael hat uns gerade seine interessanten Themen für die
Trainingstermine dieser Saison bekannt gegeben.

3.9.2016, Mittag
Von unseren Schachkollegen aus Lübeck haben wir den Hinweis bekommen, dass die 87. Deutsche Schacheinzelmeisterschaft vom 10.-20. Oktober dieses Jahres bei ihnen stattfinden wird, siehe die
Turnierseite der DEM 2016.

3.9.2016
Letzten Donnerstag hatten wir eine erfreulich gute Beteiligung beim Grand Prix-Blitz. Genauer haben wir zu sechs ein (auf Wolfs Vorschlag hin nach den ersten fünf Partien) doppelrundiges Turnier gespielt. Schön, dass Anke nach längerer Zeit wie auch Norbert W. nach der Sommerpause wieder dabei waren.
In der Hinrunde waren Herbert und ich (Burkart) die Rundenzähler, und mit unserem Remis teiten wir uns den 1. Platz. Enrico kam auf 3, Norbert auf 2, Anke auf 1 und Wolf auf 0 Punkte.
In der Rückrunde drehte Anke auf: Sie holte diesmal 4 Punkte, konnte nur gegen Herbert nicht gewinnen. Letzterer verlor dann allerdings in der letzten Partie noch gegen mich, so dass die Rückrunde alleine diese drei Sieger hatte.

Über beide Runden zusammen ergab sich folgender Endstand:
1. Herbert und Burkart (je 8,5 aus 10 (je 4,5+4)))
3. Anke und Enrico (je 5 (1+4 bzw. 3+2)))
5. Norbert (3 (2+1))
6. Wolf (0)

Die 10 Minuten-Gruppe hatte dagegen überraschend wenig Mitspieler, genauer fünf. Sollte der eine oder andere noch nicht wissen, dass die Saison wieder begonnen hat?
Das Ergebnis hier lautet:
1. Karl-Heinz (4 aus 4)
2. Rüdiger (3)
3. Christian (2)
4. Ludwig (1)
5. Norbert L. (0)

Beim Klubturnier hat nun auch Norbert W. zugesagt und ergänzt habe ich in der Liste Omar Alemam, so dass wir nun 16 Spieler sind.

27.8.2016

Die Saison beginnt für uns wieder!
Los geht es kommenden Donnerstag mit der 1. Runde Grand Prix, das Seniorenturnier startet gut eine Woche später.
Weitere Termine siehe unsere
Terminkalender.

Die Startnummern und damit auch die Paarungen des Seniorenturniers wurden vergangenen Donnerstag ausgelost, Karl-Heinz und Ludwig waren die Losfeen.
So kommt es in der 1. Runde gleich zu der Spitzenpaarung zwischen Gerhard und Rüdiger.

Die Seite des Klubturniers ist auch aktualisiert, aber es gibt erst eine vorläufige Teilnehmerliste.

Nach acht von neun Runden hat Daniel in Prag 4 aus 8 Punkte, wobei der i.a. gegen ELO-schlechtere gewonnen und gegen bessere verloren hat, siehe seine Ergebnisse bzw. in der Gesamttabelle (Nr. 72). Demzufolge hat er noch eine gute Chance auf den 5. Punkt in der letzten Runde.

Auf der Mannschaftsseite findet ihr neue Verweise auf die 2. Bundesliga (Nord) wie auch auf einen DWZ-Rechner und einen ELO-Rechner zum Ermitteln einer neuen DWZ auf Basis der alten und von neuen Spielergebnissen.

20.8.2016
Aktuell sind Michael und Daniel in Prag bei der
Jugend-Europameisterschaft, die vom 17.-28.8.16 stattfindet. Bei den U14 ist Daniel an 63 von 141 gesetzt. Nach zwei von neun Runden hat er 1,5 Punkte und wird nun gegen einen an 23 gesetzten Norweger spielen, wobei er in Runde 2 immerhin schon gegen einen an 22 gesetzten Polen remisierte.

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